So ein Tag, an dem nichts wirklich rund gelaufen, aber auch nichts wirklich schief gegangen ist. So quasi zum Ausgleich gab’s dann vorhin noch so ein richtig schönes Abendrot, echt was für’s Auge. Und damit ihr auch was davon habt sind hier mal fünf Bilder davon – der Blick vom Balkon. Ich weiß schon, warum ich am Dorfende und nicht in der Stadt wohne!

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Unsere so genannten “Volksparteien” (tatsächlich eher Parteien ohne Volk, ergo eine reGIERende Minderheit, wenn man mal die Nichtwähler mit berücksichtigt) hängen der Doktrin des Neoliberalismus an. Im Neoliberalismus dreht sich alles darum, Reiche – i. d. R. eine Finanzelite – so reich zu machen, dass irgendwann vielleicht mal was für uns hier unten dabei mit abfällt. Diese Theorie funktioniert schon seit Jahrzehnten nicht, weil in der selbsternannten “Elite” ebenso wie bei ihren politischen Zuarbeitern die nackte Gier regiert. Dadurch ist es zur durch nichts zu rechtfertigenden Umverteilung von unten nach oben gekommen und diese Umverteilung wird seitens der o. e. MinderheitsreGIERung immer noch forciert. Das Ergebnis sind Superreiche und Arme. Das Ergebnis ist eine extreme soziale Schieflage, welche sozialen Sprengstoff in sich birgt, der sich u. a. in nationalistischen Tendenzen niederschlägt. Um dessen Zündung zu vermeiden wird unter dem Deckmäntelchen der “Terrorabwehr” die gesamte, verarmte Bevölkerung unter Generalverdacht gestellt und hemmungs- sowie rücksichtslos überwacht, bespitzelt und ausgeforscht. Weil jeder, der weniger als die Reichen besitzt, eine potenzielle Gefahr für eben besagte Reiche darstellt.

Es ist schon beachtlich, was menschlicher Erfindergeist in Kombination mit der Wissenschaft zu leisten vermag. Dabei existiert ein eklatanter Unterschied zwischen dem Wissenschaftler und dem Nichtwissenschaftler: Die meisten Nichtwissenschaftler lassen sich durch Fehlschläge entmutigen. Der Wissenschaftler aber betrachtet die als Ansporn und macht vielleicht auch gerade deswegen weiter. Nur so ist es möglich, dass immer wieder neue Erkenntnisse gewonnen werden. Teil 43 der Science News ist HIER zu finden.

Medizin: Promotion of natural tooth repair by small molecule GSK3 antagonists
Bei Mäusen funktioniert es schon, nämlich die Zahnreparatur durch ein Medikament, welches die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert. Sollte es das irgendwann einmal für den Menschen geben, dann müsste sich eine ganze Branche – und zwar die Zahnmedizin – gehörig umstellen.

Vor rund drei Jahrzehnten stolperte mein damaliger Chef – ein Praktiker vom Fach, der auch mit anpackte, wovor ich größte Hochachtung hatte – die Karriereleiter rauf. Ein neuer Laborleiter musste her. Ich selbst kam dafür nicht infrage, denn ich konnte nur Erfolge vorweisen, nicht jedoch den akademischen Titel, der aus Prestigegründen unverzichtbar sein sollte. Nachdem ich das Labor ein gutes halbes Jahr lang interimsmäßig und auch recht erfolgreich geleitet hatte, kam der neue Chef. Zwar nicht vom Fach, aber dafür mit BWL-Schwerpunkt. Solche Sachen wie Naturgesetze interessierten ihn nicht. Was er wollte war zu machen. Auch wenn’s wider die Natur war und daher nicht ging. Eines schönen Tages verlangte er von mir: “Erfinden Sie ein neues Element!” Darauf ich: “OK. Dazu brauche ich einen funktionsfähigen Kernfusionsreaktor nebst der gesamten zugehörigen, kerntechnischen Ausrüstung.” Er: “Wollen Sie mich verarschen?!?” Ich: “Wer hat denn damit angefangen?” Wir beide sind aufgrund von zu großen fachlichen Differenzen niemals zusammengekommen. (@Eddi: Ja, genau der, den ich mal mit den Worten “Unbeschriftete Flaschen haben im Labor nichts zu suchen – also raus!” rausgeschmissen habe). Ist lange her. Heute denke ich, dass sich so manche Sachen gewissermaßen wiederholen. Wenn ich nämlich sehe, wie das mit Justiz und Altersarmut, Gewerkschaften und Niedriglöhnern, Bankstern und Staat usw. läuft, dann muss ich immer wieder an die damalige Szene mit dem neuen Boss zurück denken. So groß ist der Unterschied nun wirklich nicht! Teil 312 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

Es ist winterlich geworden. Na gut, von einem richtigen Winter – so von der Art, dass zehn hungrige Wölfe vor der Tür stehen – sind wir noch meilenweit entfernt. Aber morgens war alles weiß, dazu minus vier Grad. Schon auf dem frühmorgendlichen Weg zum Bäcker stellte ich fest: Kalt, klar, trocken und der Sturm hat sich gelegt. Also schnell frühstücken und dann nichts wie raus – so schnell wie möglich dorthin, wo der Schnee unter den Schuhen knirschte. Also in Richtung Deister, der noch von einer Wand aus gefrierendem Nebel verdeckt wurde. So schnell wie möglich deswegen, weil ich den Sonnenaufgang dort oben mitkriegen wollte. Der Sonnenaufgang zaubert nämlich immer das beste Licht des Tages auf den gegenüber liegenden Süntel, während sich das Dorf unten noch in der Dunkelheit befindet. Das ist an solchen Tagen wie heute richtig was für’s Auge! Und damit ihr auch was davon hat, gibt’s hier mal zehn Aufnahmen von dem Rundgang. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab. Auf dem Rückweg begegneten mir dann etliche Leute, die gerade erst Brötchen holten und die deswegen die schönste Zeit des Tages offensichtlich schon verpasst hatten.

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Das ich zu Navis ein leicht gestörtes Verhältnis habe dürfte ja allgemein bekannt sein. Navis taugen ohnehin immer nur dann halbwegs etwas, wenn man das darauf enthaltene Kartenmaterial regelmäßig – erfahrungsgemäß spätestens so alle Vierteljahre mal – aktualisiert. Die Hersteller von Navis werben damit, dass man sich dazu einfach nur kostenloses Kartenmaterial runterladen muss. Wenn es man nur so einfach wäre … Ich will das mal am Beispiel des bekannten “Garmin Express” zeigen, wie wenig einfach die Geschichte sich tatsächlich gestaltet.

Jetzt mal wieder so ein kleiner Trick zwischendurch – nichts Weltbewegendes, sondern einfach nur ein “gewusst wie”. Kam so: Es ist die dunkle Jahreszeit. Morgens und abends beim Fahren brauche ich zum Befestigen der Rollstühle aber etwas mehr Licht, als die trübe Orientierungs-Innenbeleuchtung des Fahrzeugs hergibt. Ergo eine Taschenlampe. Nun habe ich über lange Zeit so eine kleine LED-Taschenfunzel von knapp 7cm Länge mit mit rumgeschleppt und mich eigentlich bei deren Benutzung permanent darüber geärgert, dass das Licht nicht wirklich aureichend ist. Andererseits war besagte Taschenfunzel wirklich so klein, dass man sie in jeder Tasche problemlos mitnehmen konnte und daher immer griffbereit hatte. Nun gibt es ja deutlich leistungsstärkere Taschenlampen von ähnlicher Baugröße, aber die kosten auch entsprechend. Was dann auch wieder irgendwo nicht so wirklich einzusehen ist. Und es gibt billigere Taschenlampen mit vergleichsweise hoher Leistung, aber die sind dann wieder größer. Daraus resultierte die Frage: Kann ich so eine größere und leistungsfähigere Taschenlampe jederzeit griffbereit so mit mir rumschleppen, dass sie weder stört noch dass ich sie verliere? Das Rätsels Lösung ist eigentlich ganz einfach!

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Ein Buch hilft Kindern

 

 

Diese beiden Bücher enthalten Geschichten von Kindern für Kinder und der Erlös aus dem Verkauf kommt sozial benachteiligten Kindern zu Gute. Kinder und angehende Jugendliche haben über Antenne Thüringen ihre Geschichten eingesandt und die besten wurden ausgewählt, in Druckform gebracht und vom Verein "We4Kids e.V." in Eigenregie verlegt. Sie kosten jeweils 9,80 Euro. Davon werden Schulranzen, Förderunterricht und viele kreative Projekte, die Kindern helfen, finanziert.

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