Was lt. Medienberichten Flüchtlingen aufgefallen ist (Zitat): “Die Leute gucken immer so ernst und böse. Warum seid ihr Deutschen nicht fröhlicher?” Darauf gibt es m. E. zwei Antworten. Erstens: Der Deutsche ist ein unselbständiges Tränentier, das hirnlos nur das tut, was von oben her angeordnet worden ist. Und für Fröhlichkeit gibt es eben bestimmte Zeiten, Stichwort Karneval. Zweitens: Wer sich nicht in die Tränentier-Herde einordnen lässt, der stellt sehr schnell fest, dass es gar keinen Grund zur Fröhlichkeit gibt. Weil wir nämlich alle in ein starres Korsett aus Vorschriften, Verboten und Entrechtung gezwängt worden sind. Vorschriften und Verbote, erlassen von Reichen. Die Angst vor dem Existenzentzug ist allgegenwärtig. Wer seine Arbeit verliert, der wird indirekt per H4 enteignet. Der typische Deutsche ist folglich auf Gedeih und Verderb dem einen Prozent der Bevölkerung ausgeliefert, das in bester Raffke-Manier das Meiste besitzt und auch über Weiterbeschäftigung und somit die Zukunft eines jeden Einzelnen zu entscheiden vermag. Ist das etwa ein Grund zur Fröhlichkeit? Unsere Medien thematisieren das allerdings niemals. Bestenfalls sind mal ein paar vorsichtig-kritische Anmerkungen drin, so wie in den folgenden Nachrichten. Teil 280 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

Hans-Joachim Heist hat in seiner Rolle als Gernot Hassknecht einmal lautstark bemerkt, dass man cholerische Anfälle nicht Amateuren überlassen darf. Er hat vollkommen recht! Gestern machte mich meine Jüngste auf jemanden aufmerksam, der das genauso professionell wie er kann, nämlich auf den “Sievi“. Anmerkungen, so richtig voll aus dem Leben gegriffen und von Herzen kommend. Heute mal – und da hat er meine vollste Zustimmung! – mit einem schönen Gruß an den CSU-Schlaglochpapst da in Berlin: “Schlaglöcher und Baustellen”.

iromichel1

Das Reich der Mitte – eine uralte Kulturnation. Zahllose, arbeitsame Menschen sorgen dafür, dass alles wie am Schnürchen läuft und der Staatsführung wird nicht widersprochen. Wer mitläuft und funktioniert hat die besten Chancen, es zu etwas zu bringen. Sicher, mit den Arbeitsbedingungen steht es nicht immer zum Besten, aber darüber kann man im Interesse des Exports ja schon einmal hinwegsehen. Die Volkswirtschaft ist es, die zählt! Und Produkte, deren Lebensdauer bereits konstruktiv auf nur wenige Jahre begrenzt wird, fördern nun einmal den Umsatz. Arbeitsfähige Menschen hat man mehr als genug; da kann man schonmal den einen oder anderen beliebig verschleißen. Von Außenstehenden wird das Reich der Mitte mitunter als seltsam betrachtet, wenn nicht sogar kritisch beäugt. Sie versuchen dann, Einfluss zu nehmen.

Neugier ist der Motor der Evolution!” Habe ich mal irgendwo gelesen und es könnte sogar stimmen. Denn ohne Neugier keine Forschung, ohne Forschung keine Erkenntnis und ohne Erkenntnis keine Weiterentwicklung. Nach meiner Erfahrung lassen sich die Menschen ungeachtet ihrer ethnischen oder sozialen Herkunft in zwei große Gruppen einteilen. Da sind diejenigen, denen die Neugier abgeht. Sie wissen schon alles und stagnieren in einem vorgegebenen Zustand, den sie auch um alles in der Welt zu bewahren trachten. Das sind die besten Mitarbeiter, denn sie tun, was ihnen gesagt wird, hinterfragen nichts und sind hinsichtlich ihrer Führung extrem pflegeleicht. Und es gibt die Neugierigen. Sie wissen niemals genug. Sie hinterfragen, kritisieren, nerven. Sie haben Ecken und Kanten, sind lästig, schwer einzuordnen. Unsere Personaler sortieren solche Menschen oftmals als “nicht teamfähig” von vornherein aus. Sie erwarten dann aber von der gleichgeschalteten, angepassten Herde Innovationen. Paradox, nicht wahr? Für Forschung und Entwicklung ist Neugier unverzichtbar. Das war immer so und das wird auch immer so bleiben. Teil 33 der Science News ist HIER zu finden.

Gestern hatte meine Gattin es mir schon ultimativ angedroht: Es ist verkaufsoffener Sonntag in Stadthagen und da fahren wir hin! Punkt! Daher nutzte ich das schöne Vormittagswetter für meinen üblichen 7km-Standardrundgang an der Aue. Wasseramsel und Eisvogel habe ich zwar gesehen, aber nicht fotografieren können. Die waren einfach zu schnell. Und das Licht da im Schatten zu schlecht. Von der Wasseramsel ist nur ein verwischtes Viech drauf und beim Eisvogel kam ich gar nicht mal zum Klarmachen der Kamera. Alternativ mussten ein paar andere Kleinigkeiten als Motive herhalten. Dabei fiel mir ein Falter auf, den ich noch nie zuvor gesehen habe. Für hiesige Verhältnisse sogar riesig: Flügelspannweite bestimmt gut zehn Zentimeter. Und jetzt helft mir mal. Was ist das für ein Viech? Ich habe nämlich keine Ahnung! Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab. BTW: Die leidige Shoppingtour in Stadthagen habe ich inzwischen auch hinter mich gebracht. Dank angewandter Psychologie fiel die mit Kosten von zwei Teuronen sogar ziemlich preiswert aus. Für die zwei Teuronen spendierte ich nämlich – selbstverständlich nicht ohne Hintergedanken – meiner besseren Hälfte ein Eis und mit besagtem Eis konnte sie logischerweise in kein Schuh- oder Klamottengeschäft reingehen, ergo auch kein Geld ausgeben: Gewusst wie! ;)

Ein altes Sprichwort besagt: “Geld verdirbt den Charakter.” Wer Geld hat – viel, ganz viel Geld – für den werden Annehmlichkeiten des Lebens, von denen Otto Normalverbraucher nur träumen kann, irgendwann zur Selbstverständlichkeit. D. h. der Betreffende entfernt sich mehr und mehr vom Leben der Mehrheit seiner Mitmenschen. Irgendwann lebt der Reiche dann sozusagen auf seinem eigenen Planeten. Das an sich wäre noch gar nicht mal so schlimm – soll doch jeder leben wie er es für richtig hält. Aber leider paart sich mit dem Reichtum auch die Macht. Und dann glaubt der Reiche irrtümlicherweise, sich für Geld alles kaufen zu können. Wo das nicht hinhaut, da setzt er rücksichtslos seine Macht ein. Auf diese Weise regiert das Pippi-Langstrumpf-Prinzip: Er macht sich die Welt, wie sie ihm gefällt. Gar nicht mal selten allerdings zulasten anderer. Zulasten derer, die er wie eine Zecke ausgesaugt hat. Das hat mittlerweile derart Form angenommen, dass sich selbst der Papst verhement dagegen ausgesprochen hat, selbstverständlich ohne “ihre Scheinheiligkeit die Mutti” vorher um Erlaubnis zu fragen. Womit er sich in gewissen Kreisen sehr unbeliebt gemacht haben dürfte. Jedenfalls wird es dem Reichen offensichtlich irgendwann auch egal, wie es bei Otto Normalverbraucher aussieht, wenn er nur genügend abzocken kann. Sollte ihn daraufhin keiner mehr mögen, dann ist ihm das ob seiner selbstverschuldeten Weltfremdheit vollkommen unverständlich. Ich glaube, so ähnlich ergeht es gerade einer gewissen “Volkspartei”. Teil 279 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

Am Nachmittag das schöne Wetter für einen kleinen Spaziergang – so rund zehn Kilometer – ausgenutzt. Ich musste (bei drei mehr oder weniger nervigen Pflegefällen im Haus) einfach mal raus! Die Kamera nahm ich mit, nur für den Fall, dass mir irgendwas Sehenswertes vor die Linse kommt. Bei dem Wetter – warm und etwas schwül – hatte ich ja eigentlich auf Eidechsen und Kreuzottern gehofft, doch es hat nicht sollen sein. Aber am Teich bei der alten Ziegelei waren filigrane Flieger unterwegs: Libellen! Hier ein paar Aufnahmen davon – draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab.

filfli1

filfli2

Newsletter

Hier kannst Du Dich bei neuen Einträgen per E-Mail benachrichtigen lassen.

QR-Code

Ein Buch hilft Kindern

 

 

Diese beiden Bücher enthalten Geschichten von Kindern für Kinder und der Erlös aus dem Verkauf kommt sozial benachteiligten Kindern zu Gute. Kinder und angehende Jugendliche haben über Antenne Thüringen ihre Geschichten eingesandt und die besten wurden ausgewählt, in Druckform gebracht und vom Verein "We4Kids e.V." in Eigenregie verlegt. Sie kosten jeweils 9,80 Euro. Davon werden Schulranzen, Förderunterricht und viele kreative Projekte, die Kindern helfen, finanziert.

Wetterwarnungen