(real)Asmodis

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“I wear the black for the poor and the beaten down,
Livin’ in the hopeless, hungry side of town,
I wear it for the prisoner who has long paid for his crime,
But is there because he’s a victim of the times.”
(aus: “Man In Black” von Johnny Cash)

Ich kenne recht viele Menschen, die aus einem für mich absolut nicht nachvollziehbaren Grund auf jegliche Form der Datensicherung bei ihrem PC verzichten. Wenn dann aber mal was passiert, dann ist das Geschrei riesengroß: Selbst Schuld! Kürzlich wurde ich gebeten, eine Datensicherung einzurichten. Man höre und staune: Die Leute waren von selbst darauf gekommen, dass so etwas doch extrem nützlich ist! Im Vorgespräch stellte sich heraus, dass man aber keine aufwändige Spiegelung einer Partition o. ä. beabsichtigte, sondern dass es nur um die erarbeiteten Daten an sich ging, so für den Fall eines Rechnerwechsels und so. Was meiner eigenen Datensicherungsphilosophie sehr entgegen kam. Ergo führte ich gleich erstmal ein paar Vorarbeiten durch um zu wissen, woran ich eigentlich bin. Es sah wirklich gut aus und ehrlich gesagt: So saubere Rechner habe ich wirklich bisher nur sehr selten gesehen! Folglich erklärte ich mich auch zur Einrichtung einer einfachen Datensicherung bereit, wobei – aus verständlichen Gründen – die Software möglichst wenig kosten sollte.

Alle diejenigen, die sich mit Windows auskennen, können gleich weiterklicken, denn die werden jetzt herzhaft anfangen zu gähnen. Dieser Beitrag richtet sich nämlich an Windows-Anfänger und es geht um ein paar Windows-Kleinigkeiten, die im Grunde genommen aber ziemlich wichtig sind. Nämlich immer dann, wenn man Datensicherungen einrichten will, einen Computer im Netzwerk identifizieren will usw. Dann nämlich muss man Zugriff auf die Interna erhalten – und genau darum geht es, weil Microsoft die vor dem Benutzer versteckt. Das Mittel der Wahl für das, was nun folgt, ist zunächst einmal der Windows-Explorer, am einfachsten mit der Tastenkombination [Windowstaste][e] zu erreichen.

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Napoleon soll mal gesagt haben: “Deutschland hat sechs Monate Winter und sechs Monate keinen Sommer.” Hmm, na ja – mag sein, dass er im November hier gewesen ist. Heute jedenfalls ließ die partielle Schlechtwetterfinsternis mal nach. Besonders viel habe ich davon zwar nicht mitgekriegt – da waren nämlich das verstopfte Klo, der abgebrochene Haustürschlüssel, das nicht mehr funktionierende Küchenradio, der Wecker dessen Weckton sich nicht abschalten ließ usw. (funktioniert jetzt aber alles wieder) – weil Murphy’s Law mit voller Kraft zugeschlagen hat und der ganze Tag folglich so eine Art von Murphy-Festival gewesen ist (und Murphy war bekanntlich ein Optimist!). Nehmen wir nur mal die eine Außenbeleuchtung, die nicht mehr funktioniert hat. Abmontiert, zerlegt und … – mit den Beleuchtunginnereien hätte ich sämtliche Zimmerpflanzen bei uns gießen können! Merke: Schutzart IP44 (Schutz gegen allseitiges Spritzwasser) kann man bei norddeutschem Regenwetter gleich liegenlassen! Hinterher ist man eben immer schlauer. Dann mussten noch die letzten Blumenzwiebeln in die Erde – Frage an meine Frau: “Wie geht das? Spitze nach unten und dann mit dem Hammer in die Erde reinschlagen?” Wenn Blicke töten könnten … Aber zum Spätnachmittag hin gab es einen richtig schönen Sonnenuntergang. Den habe ich mal abgelichtet. Drei Stimmungsbilder – draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

Manchmal schreibe ich ja die eine oder andere Geschichte, einfach nur so zur Unterhaltung – und i. d. R. auch, um meine Leser dahingehend zu animieren, mal etwas nachzudenken und über den Tellerrand hinaus zu sehen. Das sind dann Was-wäre-wenn-Geschichten, die sich im weitesten Sinne zur SF rechnen lassen. So auch bei der alten Geschichte, die ich hier einmal präsentieren will. Sie erschien vor rund sechs Jahren in meinem alten Blog und fand vor vier Jahren Eingang in mein eBook “Gestern. Heute. Morgen.“. Ich dachte, ich hätte die Story hier schonmal gebracht, aber das erwies sich als typischer Fall von Denkste! Deswegen mal nachdenkliche Unterhaltung: Was wäre bei einer Weiterentwicklung des Neoliberalismus in vielleicht gar nicht mal allzu ferner Zukunft zu erwarten? Doch seid bitte auch vorgewarnt: Genau so wie in der neoliberalen Realität gibt es in der Geschichte kein Happy End. Ich wünsche dennoch gute Unterhaltung und viel Spaß beim Lesen!
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In Berlin laufen immer noch die Jamaika-Koalitionsverhandlungen. Kann ich mir so richtig lebhaft vorstellen: Jürgen Trittin hat seine Hand an der Gurgel von Christian Lindner und die Zähne von Alexander Dobrindt befinden sich gerade im Bein von Cem Özdemir, während “Mutti” Merkel versucht, die ganze Bande zu einem Friede-Freude-Eierkuchen-Fototermin zu animieren. Von Vorteil ist es dabei allerdings, dass die ganze Bande derer, die in ihrem Leben noch nie so richtig mit der Hand gearbeitet haben, mit sich selbst beschäftigt ist. Das erspart uns hier unten nämlich einiges und ich hoffe inständig, dass es noch möglichst lange so bleiben wird. Denn wir sind ja auch so schon mehr als nur hinreichend mit den Folgen der Schandtaten von der dahingeschiedenen GroKo vollbeschäftigt. Die folgenden Nachrichtenmeldungen jedenfalls gehen überwiegend auf deren Misswirtschaft zurück. Teil 349 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

“Du kommst heim von der langen, anstrengenden Reise,
Schließt die Wohnungstür auf, gehst in die Küche und machst leise
Das Radio an, lässt dich auf einen Stuhl fall’n ganz benommen,
Du bist noch gar nicht so richtig angekommen.
Du blätterst in der Post, der Radiomann verspricht den Kids
Gebetsmühlenartig die größten Hits
Und die coolsten Oldies der letzten 200 Jahre …”
(aus: “Heimatlos” von Reinhard Mey)

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