(real)Asmodis

Ich habe mal wieder ein paar Nachrichten gesammelt, die zwar wichtig sind, die aber (vermutlich aus gutem Grund) nicht den Weg in die “großen” Schlagzeilen finden. Bemerkenswert dabei ist: In über der Hälfte der Fälle befassen sich diese Nachrichten mit der hemmungslosen Ausbeutung und Knechtung der arbeitenden Bevölkerung in Deutschland, wobei die vermeintlichen “Volksparteien” entweder schulterzuckend daneben stehen (SPD) und jede Schuld von sich weisen oder sogar noch Öl ins Feuer gießen (FDP). Zeitgleich wird versucht, die Bespitzelung durch das Ernstnehmen von Denunzianten auf die Spitze zu treiben (Heiko Maas) und zusätzlich huldigt man dem Krieg. Hatten wir das hierzulande nicht schon einmal? Da frage ich mich doch unwillkürlich: Worauf soll das hinauslaufen und ist das wirklich im Interesse der Bevölkerung? In meinem jedenfalls nicht! Teil 333 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

hemima

Das Viech da auf dem Bild ist mir gestern im Moor über den Weg gelaufen. Das Tier war so grob geschätzt ungefähr zehn Zentimter lang, also verdammt groß für ‘ne Raupe. Jetzt helft mir mal: Was ist das? Ich habe nämlich keine Ahnung …

Gestern, nachmittags: Hitze! Trotzdem machte ich mich mal wieder auf den Weg ins Winzlarer Moor respektive zu den Meerbruchwiesen. Einfach mal raus! Hoffnungen hinsichtlich brauchbarer Fotos hegte ich keine, denn es war Wochenende, was viele Besucher bedeutete. Es waren nicht nur viele Besucher zugegen, sondern stattdessen Unmengen! Die Tageszeit passte auch nicht. Dennoch war ‘ne Menge an Federvieh da, vorzugsweise reichlich Graureiher. Was auch eigentlich nur logisch ist: Bei der Hitze speichert das Wasser wenig Sauerstoff und die Fische schnappen an der Oberfläche nach Luft. Für den Graureiher kommt das einem gedeckten Tisch gleich. Daneben gab’s aber auch noch andere Tiere. Adler und Gabelweihe habe ich zwar gesehen, aber nicht vernünftig auf’s Bild bekommen (verwackelt, bäääh…, aber was soll’s). Eine unerwartete Zufallsbegegnung war der Kiebitz – genau, der von der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten. War schön da – bis die Mücken dann irgendwann doch zu aufdringlich geworden sind. Nach zwei Stunden und vier Stichen habe ich mich wieder vom Acker gemacht. Hier sind mal zehn Bilder vom Federvieh. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

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Bei uns sind, wie ich gestern aus zuverlässiger Quelle erfahren habe, wieder einmal Wölfe gesichtet worden, und zwar sowohl im Deister wie auch im Süntel. An den Wölfen scheiden sich die Geister. Die einen rufen lauthals “Willkommen Wolf!“, während die anderen – möglicherweise Rotkäppchen-geschädigt – in ihm eine blutrünstige Bestie sehen, die es auf den Menschen abgesehen hat. Beiden Lagern kann ich nur sagen: “Bleibt doch mal auf dem Teppich, Leute und betrachtet die Sache realistisch!” Der Wolf ist weder das eine noch das andere. Vielmehr liegt er irgendwo dazwischen. Ja, der Wolf ist ein Raubtier. Wenn ich höre “Der Wolf hat ein Schaf gerissen!” dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Was soll er denn sonst tun, etwa Spargel stechen?

Vorab: Die nachfolgende Schritt-für-Schritt-Anleitung ist unabhängig von Betriebssystem und Browser. Ihr könnt sie also überall verwenden. Voraussetzung ist, dass ihr eine Fritz!-Box (egal welche) als Router verwendet.

Ich habe hier einen Drucker und wenn eine meiner Töchter was ausgedruckt haben will, dann geht das Hin und Her mit den USB-Sticks los. Die ich nur selten zurückbekomme. Irgendwo in diesem Haushalt müssen die sich wohl sammeln. Das war ich leid. Deswegen habe ich jetzt auf unserem Router FRITZ!NAS als Laufwerk zum Datentransfer eingerichtet. Wie macht man sowas? Zuerst mal muss ein USB-Speicher an die Fritz!-Box angeschlossen werden. Der USB-Speicher muss mit dem Dateisystem NTFS, FAT/FAT32 oder ext2 formatiert sein und darf über maximal vier Partitionen mit jeweils bis zu 4 Terabyte Größe verfügen. Zusätzlich darf der USB-Speicher nicht mehr als 500mA an Strom ziehen. Das zur Hardware.

Halo! Isch kome auß där Tsukunvd unnt wollde misch miet äusch mahl üba Bildunck underhaldn. Di Rächdschraypunck is ya nuhn woll tottal imm Aasch! Nichd mahl di NSA kan di doidsche Schbrache mär endsivvern. Di Tseidungn sient fol fonn aldernadievn Facktn un där Duhdn had lenksd kappitullirt. Dih imm Duhdn angävürtn aldernadievn Schraypwaisn habn dass Wärk auv dän Ummvanck där Ännzeglobedia Brüdanigga annwachsn lasen. Di Zaichnsädsunck follkt ainer ausgeglügelden mattemadischn Monde-Karlo-Simmulation, Gramadick iest ain Vrämdwot gewoden unnt rächnän kan sofieso kaumm ainer. Aussa denn Kopfrächnen-Olümpiateilnemern. Musde daß würklich ales sain?

Hier jetzt mal einige Ergebnisse von einer Woche Fotofalle: Unser privater Tierpark! Ich muss schon sagen, dass ich absolut nicht mit soviel Viehzeug gerechnet habe. Was nicht dabei ist – weil die Bilder doch ziemlich verwackelt waren – sind Iltis und Wildkatze. Die waren zwar (gerade so eben noch) erkennbar, doch die Aufnahmen kann man keinem zeigen. Weiß nicht – ob es sich lohnt, den Garten nachts für Publikum zu öffnen und Eintritt zu nehmen? Oder ob ich doch besser nur Hunde- und Katzenfutter auf den Komposter des Nachbarn werfen sollte, um das Viehzeug von unserem Garten abzulenken? ;) Eine Woche lasse ich die Fotofalle noch sitzen und dann gebe ich sie zurück. Ich habe übrigens die Position der Wildkamera nochmal geändert, damit sie nun auch den Boden mit erfasst. D. h. das Teil sitzt jetzt in einer Höhe von ungefähr dreißig Zentimetern über dem Boden.