Allgemein

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“Wir sehen die Dinge nicht wie sie sind, sondern wie wir sind.”
(Anais Nin)

Habt ihr Lust auf einen Ausflug in den Mikrokosmos? Vergangene Woche beim Fahren ist mir aufgefallen, dass in diesem Jahr zumindest in unserer Gegend überdurchschnittlich viele Bienenweiden angepflanzt worden sind. Nicht, dass sich dadurch die extrem zurück gegangene Anzahl der Bienen erhöht hätte. Aber immerhin: Die paar Tierchen, die noch da sind, finden hervorragende Nahrung. Wie sieht eine Bienenweide aus? Das ist zumeist in erster Linie ein Sonnenblumenfeld. Dazwischen wachsen alle möglichen anderen Wildblumen – leider aber auch mitunter hüfthohe Brennnesseln und brusthohe Disteln. Zudem gibt es Legionen von angriffslustigen Bremsen, die nur darauf warten, den Besucher als unfreiwilligen Blutspender zu missbrauchen. Das Betreten einer Bienenweide erfordert daher auch gewisse Schutzvorkehrungen. Dessen ungeachtet liefern gerade die Sonnenblumen phantastische Beispiele für natürliche Strukturen und so war ich gestern mal nachmittags auf Fototour – bis ich dann doch gezwungenermaßen vor den widerlichen, aggressiven, facettenäugigen, geflügelten Blutsaugern flüchten musste. Hier ist mal ein Dutzend Aufnahmen solcher Strukturen. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

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Es gibt da verschiedene Umfragen und auch Untersuchungen auf Seiten der Psychologie. Die besagen, dass Menschen, die weniger intelligent bzw. weniger gebildet sind, sich zu den Parteien des rechten Spektrums hingezogen fühlen, während Menschen mit höherer Intelligenz bzw. höherer Bildung vorzugsweise im linken politischen Spektrum zu finden sind. Dann ist da noch die Untersuchung des negativen Flynn-Effekts, die besagt, dass die Intelligenz der Bevölkerung seit den 1990er Jahren im Sinken begriffen ist. Besagte Jahre waren aber auch der Zeitraum, in dem der Neoliberalismus seinen Aufstieg genommen hat: Kohl hat den Boden bereitet. Schröder hat die Saat ausgebracht. Merkel hat die Ernte eingefahren. Ich bin der festen Überzeugung, dass diejenigen, die heutzutage lauthals “Merkel muss weg!” rufen, das eigentliche Problem gar nicht verstanden haben. Denn nach Merkel käme nur eine andere Gallionsfigur von gleicher Machart, ganz egal, ob die jetzt Kauder, Scheuer, Söder, Nahles oder wie auch immer heißt. Das ist nämlich die heute praktizierte Demokratie: Wenn man sich aussuchen kann, wer einen verarscht!

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Ohne Elektronik geht heute gar nichts mehr – und das betrifft auch den Urlaub. Doch was braucht man und was braucht man nicht? Das muss selbstverständlich jeder für sich selbst entscheiden. Aber ein paar, so aus der Erfahrung heraus geborene Tipps kann ich dazu schon geben. Die beschränken sich allerdings auf Europa. Damit wären wir schon beim ersten Teil, das ihr NICHT braucht – nämlich das Weltreisesteckerset, denn in der EU trefft ihr mittlerweile überall auf die gleichen Steckdosen. Nur leider – egal ob im Hotel oder im Appartment – grundsätzlich auf zuwenig davon. Den auf eine Dreifachdose mündenden Stecker betrachte ich daher als absolutes Muss.

60

So, nu’ isses also passiert! Jünger wird keiner. Nun bin ich 60 Jahre alt geworden. Sechs Jahrzehnte im Irrenhaus des Universums liegen hinter mir und das nächste Jahrzehnt nehme ich jetzt in Angriff. Dabei fühle ich mich gar nicht wie sechzig – eher so wie 18 mit 42 Jahren Erfahrung. Wobei in der Zahl 42 ja die ultimative Antwort liegt, und zwar auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest ;) . Früher schien mir die Sechzig unendlich weit entfernt zu sein. Früher, als ich noch in den Bäumen rumkletterte (OK, das mache ich heute zwar auch noch, aber nicht mehr so oft). Früher, als ich noch in jedes Loch in irgendeinem Berg gekrochen bin (zugegeben, daran hat sich nicht wirklich soviel verändert, außer dass die Löcher heute etwas größer sein müssen damit ich durchpasse). Früher wurde man mit einem Zweimarkstück zum Zigarettenautomaten geschickt – heute wäre das ein Fall für’s Jugendamt. Wir haben das damals trotzdem überlebt.

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Heute bei Aldi ‘ne Kiste Milch gekauft und gestaunt: Ein Milchkarton war (mal wieder) mittels Tacker mit dem Palettenboden vernagelt worden, und zwar durch ein TetraPack hindurch. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, wie das Resultat ausgesehen hat. Da frage ich mich: Ist das Frust? Liegt das am Desinteresse, an unmenschlichen Arbeitsbedingungen (was noch durchaus nachvollziehbar wäre), an Unachtsamkeit oder … schlicht an der menschlichen Dummheit?

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Jetzt mal was ganz und gar durch und durch persönliches. Keiner mag mich! Alle sind gegen mich! Das fängt schon morgens beim Frühstück an. Klar, die Tasse Kaffee macht wach. Besonders dann, wenn es sich um Hufeisenkaffee handelt (Hufeisenkaffee ist, wenn ein reingeworfenes Hufeisen oben schwimmt – erst dann ist der Kaffee stark genug). Sie macht noch wacher, wenn man sie über die Tastatur kippt anstatt das Zeug zu trinken. Die Krönung ist aber die Messerspitze voll eingerührtem Chilipulver. Seit ich das mache, brauche ich nach dem Aufstehen keine halbe Stunde mehr, um rauszufinden, wer ich eigentlich bin.

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Da war auf Arte diese Sendung über Ibiza, in der ein Rezept kurz erwähnt wurde – und ich dachte: Das muss ich unbedingt mal ausprobieren! Das Ganze hat nur zwei Zutaten, nämlich Erdbeeren und frischgepressten Orangensaft (oder – ausprobiert! – alternativ Mutilvitaminsaft aus der Flasche). Schmeckt fruchtig-frisch fantastisch!

Portionen: 1
Zeitbedarf: 5 Minuten (danach ein paar Stunden ziehen lassen)

Zutaten:
200g Erdbeeren
frischgepresster Orangensaft (alternativ fertiger Multivitaminsaft)

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