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60

So, nu’ isses also passiert! Jünger wird keiner. Nun bin ich 60 Jahre alt geworden. Sechs Jahrzehnte im Irrenhaus des Universums liegen hinter mir und das nächste Jahrzehnt nehme ich jetzt in Angriff. Dabei fühle ich mich gar nicht wie sechzig – eher so wie 18 mit 42 Jahren Erfahrung. Wobei in der Zahl 42 ja die ultimative Antwort liegt, und zwar auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest ;) . Früher schien mir die Sechzig unendlich weit entfernt zu sein. Früher, als ich noch in den Bäumen rumkletterte (OK, das mache ich heute zwar auch noch, aber nicht mehr so oft). Früher, als ich noch in jedes Loch in irgendeinem Berg gekrochen bin (zugegeben, daran hat sich nicht wirklich soviel verändert, außer dass die Löcher heute etwas größer sein müssen damit ich durchpasse). Früher wurde man mit einem Zweimarkstück zum Zigarettenautomaten geschickt – heute wäre das ein Fall für’s Jugendamt. Wir haben das damals trotzdem überlebt.

warenfrust

Heute bei Aldi ‘ne Kiste Milch gekauft und gestaunt: Ein Milchkarton war (mal wieder) mittels Tacker mit dem Palettenboden vernagelt worden, und zwar durch ein TetraPack hindurch. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, wie das Resultat ausgesehen hat. Da frage ich mich: Ist das Frust? Liegt das am Desinteresse, an unmenschlichen Arbeitsbedingungen (was noch durchaus nachvollziehbar wäre), an Unachtsamkeit oder … schlicht an der menschlichen Dummheit?

keiner

Jetzt mal was ganz und gar durch und durch persönliches. Keiner mag mich! Alle sind gegen mich! Das fängt schon morgens beim Frühstück an. Klar, die Tasse Kaffee macht wach. Besonders dann, wenn es sich um Hufeisenkaffee handelt (Hufeisenkaffee ist, wenn ein reingeworfenes Hufeisen oben schwimmt – erst dann ist der Kaffee stark genug). Sie macht noch wacher, wenn man sie über die Tastatur kippt anstatt das Zeug zu trinken. Die Krönung ist aber die Messerspitze voll eingerührtem Chilipulver. Seit ich das mache, brauche ich nach dem Aufstehen keine halbe Stunde mehr, um rauszufinden, wer ich eigentlich bin.

evdessert

Da war auf Arte diese Sendung über Ibiza, in der ein Rezept kurz erwähnt wurde – und ich dachte: Das muss ich unbedingt mal ausprobieren! Das Ganze hat nur zwei Zutaten, nämlich Erdbeeren und frischgepressten Orangensaft (oder – ausprobiert! – alternativ Mutilvitaminsaft aus der Flasche). Schmeckt fruchtig-frisch fantastisch!

Portionen: 1
Zeitbedarf: 5 Minuten (danach ein paar Stunden ziehen lassen)

Zutaten:
200g Erdbeeren
frischgepresster Orangensaft (alternativ fertiger Multivitaminsaft)

statrend

(Hinweis: Dieser Beitrag ist auch unter “Quergedacht! v4.0” erschienen.)
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Das hier ist ein Beitrag in eigener Sache und vielleicht für den einen oder anderen ganz interessant. Ich blogge seit mittlerweile rund 17 Jahren, teils mit eigenen Blogs und teils mit Blogs, die ich betreue bzw. betreut habe. Immer hat es sich um die Webauftritte von Privatleuten oder von (kleinen) Vereinen gehandelt und immer hielt ich ein waches Auge auf die betreffenden Seitenstatistiken, deren Daten ich mir aufhob. Jetzt hat es mich einmal interessiert, ob sich da langfristig Trends raus ermitteln lassen. Das scheint tatsächlich der Fall zu sein. Ich muss dabei allerdings vorausschicken, dass sich über all die Jahre hinweg und über all die verschiedenen Internetseiten eine ganz deutliche Gemeinsamkeit herauskristallisiert hat: Die Erreichbarkeit über Suchmaschinen scheint mir deutlich überbewertet zu sein, denn im Duchschnitt stehen 20% Seitenzugriffen durch Suchmaschinen immer 80% Seitenzugriffe durch Direktlinks oder Bookmarks gegenüber.

blogsache

So, nun kann ich – Soeckchen sei Dank – nach knapp einer Woche an Zwangspause hier auch wieder bloggen. Was war passiert? Ich kam in mein Blog nicht mehr rein, war ausgesperrt worden. Nichts ging mehr. Ob es sich um eine simple technische Störung oder um einen Hack gehandelt hat kann keiner so genau sagen. War aber auch nicht das erste Mal. Beim letzten Mal geschah das vor rund einem Jahr.

Nachmittags draußen 15°C, aber noch ein schneidend kalter Wind. Dazu wolkenverhangener Himmel, unbeständiges Wetter und immer mal wieder ein leichtes Regenschauer. Die falsche Jahreszeit, die falsche Tageszeit und auch das falsche Licht. Trotzdem – ich war mal wieder in Winzlar, musste mal raus. Ergo die Gelegenheit genutzt und durch die Meerbruchswiesen gewandert: Sumpf, Geier und so … Eine erste Vorhut der Wildgänse ist zwar schon da, aber sonst sieht man nur einheimisches Federvieh. Das Gros der Rückkehrer aus dem Süden fehlt noch. Ich schätze mal, noch ungefähr so vier Wochen, und dann werden einem da im Moor vom Gänseschnattern die Ohren abfallen. Krach machen die auch jetzt schon genug, wenn bspw. ein Fuchs o. ä. unterwegs ist. Dann erhebt sich ein Riesenschwarm – doch das ist, wie schon gesagt, sicherlich erst die Vorhut. Die Kamera habe ich mehr aus Gewohnheit mitgenommen. Ein paar Bilder dann auch, aber nichts weltbewegendes. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

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