Rezepte

Hab’ da mal wieder was ausprobiert. Kam so: Vor längerer Zeit hatte ich im Web ein Foto gesehen und seitdem spukte mir so eine Idee im Hinterkopf rum. Heute nun hatten wir im Kühlschrank Bratwurst und Kartoffelsalat, beides mit nicht mehr wirklich lange TÜV. Das Zeug musste also weg. Eine gute Gelegenheit, um meine Idee mal auszuprobieren. Kinder spielen mit dem Essen und ehemalige Chemiker – na ja, die experimentieren eben mit dem Essen! Das Ergebnis ist die geschmacklich aufgewertete Bratwurst. Fangen wir aber zuerst mal mit etwas Chemie an.

Ich habe mal wieder was ausprobiert. Eigentlich begann es mit einem Bild, das ich gestern im Web fand – ein Bild, welches das Kind im Manne anspricht. Dabei handelte es sich nämlich um gebratene Weihnachtsplätzchen, also sozusagen um “Bratplätzchen”. Eigentlich ist das bloß ganz simpler Leberkäse, nur etwas anders zurecht gemacht: Das Auge isst bekanntlich mit! Dazu gibt’s Bratkartoffeln (selbstverständlich mit Zwiebel und Apfel). Geht ganz einfach.

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Zuerst nimmt man den Leberkäse und eine Ausstechform für Weihnachtsplätzchen. Je nach Größe von beidem lassen sich so ein bis zwei Figuren aus dem Leberkäse ausstechen.

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cashew

Ich weiß nicht was soll es bedeuten …” – so beginnt das Lied der Loreley. Für das nun folgende Rezept trifft diese Aussage auch zu, denn das ist aus freier Improvisation und reiner Neugier heraus entstanden (ich wollte sowas einfach mal ausprobieren, weil ich mir dachte, dass es eigentlich recht gut schmecken müsste) und weil das Kind ja irgendeinen Namen braucht, habe ich das Ganze kurzerhand Cashew-Mais-Stew genannt. Geschmacklich ist das so die Schiene süß-würzig-scharf und preiswert ist es mit rund drei Euro pro Portion auch noch. Es schmeckt zwar sehr gut, aber es stopft auch ungemein und hält endlos lange vor, so dass sich nach nur einem Teller bereits die Schädeldecke hebt! :) Geht so:

Hier mal ein kleines Chili-Rezept, von dem ich zwar gehört, das ich aber mangels Dörrgerät noch nicht vollständig ausprobiert habe. Doch ich gehe davon aus, das es funktionieren müsste. Ihr braucht dazu, wie schon gesagt, erstmal ein Dörrgerät. Die gibt’s im einschlägigen Fachhandel so ab 30 Teuronen aufwärts; es sind aber Stromfresser (bis 1PS Leistungsaufnahme!). Mit Blick auf die Stromkosten lohnt sich das Dörren folglich erst dann, wenn die Geräte mindestens 3 Böden aufweisen bzw. wenn größere Mengen zu verarbeiten sind. Die Dörrzeit liegt bei minimal 8 Stunden (besser 10 Stunden). Geräte mit Zeitschaltuhr sind deswegen zu bevorzugen – oder aber man hängt ein Gerät ohne Schaltuhr eben über eine separate Schaltuhr vom Grabbeltisch an die Steckdose.

gritaz

Ich musste mal wieder meinem Drang zum Experimentieren freien Lauf lassen. Kam so: Eine FB-Bekanntschaft hatte vor ein paar Tagen ganz grob ein Rezept skizziert, welches von ihrem Mann erfunden worden war. Allerdings wurden dabei nur die Zutaten genannt. Das las sich gut und es ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Daher dachte ich mir: “Sowas muss ich mal ausprobieren!” Das habe ich inzwischen in etwas abgeänderter Form auch gemacht und es schmeckt nicht nur saugut, sondern ist mit rund zwei Teuronen pro Mahlzeit obendrein auch noch spottbillig. Entsprechend der Zutaten Grillkäse – Toastbrot – Apfel – Zwiebel habe ich das Ganze mit dem Namen Gritaz versehen. Geht so:

cerveza

Was macht man mit einer guten Tomaten- und Chiliernte? Chili con Carne, klar! Aber so ganz standardmäßig wollte ich das auch nicht haben, weil mich das an Dosenfutter erinnert. Außerdem waren da neben meinen “richtigen” Chilis noch relativ viele und relativ milde Blumenpott-Chilis, die auch mal verwertet werden sollten. Die Recherche im Internet erbrachte zahllose, hochinteressante Rezepte und der “Coffee Chili” sagte mir dabei ganz besonders zu. Aber der Aufwand … Und die Zeitdauer … Geht’s nicht auch etwas einfacher und schneller?

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Im ungebratenen Zustand.

Da war sie wieder, diese Frage: “Was mache ich heute zum Mittagessen?” Mal auf der Arbeit nachgehakt, was es da so für die Senioren geben soll. Das waren Buletten. Buletten kann man ja irrsinnig variationsreich zubereiten und mir kam auch gleich eine Idee für eine freie Improvisation dazu. So entstanden die Käse-Chili-Buletten: Ein relativ preiswertes Gericht, denn von den Zutaten her sind das pro Person nicht mal 3 Euro. Vergleichsweise schnell geht es obendrein und der Geschmack ist ‘ne Granate!

Menge: 4 Portionen
Zeitbedarf: ca. 1,25 Stunden

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