Umwelt

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Ich will mit diesem Beitrag einmal mehr ein Thema aufgreifen, das mir doch – spätestens seit dem letzten Urlaub – ziemlich am Herzen liegt. Es handelt sich um ein Tabuthema, also um etwas, worüber man nicht nicht spricht. Und wenn doch, dann bestenfalls hinter vorgehaltener Hand. Immer schön getreu dem Motto: “Was ist nicht berichtet wird ist auch nicht passiert.” Es geht um die Hinterlassenschaften unserer Väter, die sich nach und nach zum Bombenproblem entwickeln – und zwar im wahrsten Sinnes des Wortes. Wovon ich spreche? Von der Munitionsbelastung der deutschen Meeresgewässer. Warum wird das unter den Tisch gekehrt? Nun, dafür existieren drei Gründe, nämlich:
- offizielle Geheimhaltung,
- Auswirkungen auf den Tourismus und
- Auswirkungen auf die Fischerei.

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Nach dem Ende der letzten Eiszeit ähnelte Europa der sibirischen Steppe: Gräser, Pilze, Flechten, Moose, Birken. All das, was wir heute als europäische Vegetation kennen, basiert im Grunde genommen auf Bioinvasionen. Auf fremden Arten, die hier neuen Lebensraum gefunden und die sich angepasst haben, so dass überhaupt erst ein neues Ökosystem entstehen konnte. Die letzte Eiszeit endete vor etwa 12.500 bis 10.000 Jahren. Unser heutiges Ökosystem existiert in der uns bekannten Form seit vielleicht 2.000 Jahren. Es hat mithin also zehn Jahrtausende gedauert, bis die Natur hier bei uns eine hinreichende Artenvielfalt hervorbringen konnte. Obst und Gemüse sind Teile dieser Artenvielfalt.

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“Tornado fegte über Hamburg”, “Hamburg im Ausnahmezustand”, “Wird Deutschland Tornado-Land?” usw. – reißerische Katastrophenmeldungen aus den letzten Tagen. Dazu noch die Unwetter im Süden und Südwesten: “Rock am Ring abgebrochen“, “Fassungslosigkeit über Hochwasser in Polling“, “Die Flut von Braunsbach” etc. Das Wetter spielt verrückt. Die Stürme – und hier insbesondere die Gewitterstürme – erreichen mittlerweile eine bislang hierzulande noch nicht bekannte Zerstörungskraft. Zugegeben, “Tornado-Land” waren wir schon immer. Man sprach das nur nicht laut aus, um die Bevölkerung nicht zu verunsichern. Doch mittlerweile nehmen wohl auch Anzahl und Stärke der Tornados zu. Hinzu kommen die Überschwemmungen. Die Münchner Rück verzeichnet seit 2004 knapp eine Verdoppelung der Naturkatastrophen: Der Klimawandel lässt sich nicht mehr leugnen. Er war absehbar.

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Das aktuelle Wettergeschehen bildet den Aufhänger für diesen Beitrag: Unwetter folgt auf Unwetter. Da sind mitunter auch Tornados mit dabei. Tornados in Deutschland – gibt’s das wirklich? Ja, gibt es. Und gar nicht mal selten. Durchschnittlich gibt es in Deutschland rund 50-60 bestätigte Tornados jährlich. Hinzu kommen i. d. R. noch einmal vier- bis fünfmal soviele Verdachtsfälle zzgl. der nicht beobachteten Dunkelziffer. Ein paar Zahlen – bestätigte Tornados inklusive der Verdachtsfälle:

2015: 212
2014: 298
2013: 182
2012: 230
2011: 188
2010: 194
2009: 217
2008: 227
2007: 246
2006: 301
2005: 154
2004: 149
2003: 153
2002: 108
2001: 38
2000: 65

problemwolf

Das Wölfe herrliche Tiere sind, habe ich erst gestern wieder erleben dürfen. Niedersachsen ist inzwischen – machen wir uns nichts vor – wieder zum Wolfsland geworden. Oder, wie gewisse BLÖDe Sensationsmedien es ausdrücken würden: “Der böse Wolf ist zurückgekehrt!” Ist er das wirklich – nämlich “böse”? Oder betrachten wir den Wolf nur voreingenommen so, weil er ein Raubtier, ein Beutegreifer und Nahrungskonkurrent ist, der auch dem Menschen gefährlich werden kann? Nehmen wir mal den “Normalwolf”. Der ist extrem scheu und meidet die Gegenwart des Menschen. Weil er die Erfahrung gemacht hat, dass ihm seitens des Menschen Gefahr droht bzw. durchaus drohen kann.

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Heute vor 30 Jahren, der 26.04.1986, ein Samstag: Business as usual. Ich half meiner damaligen Verlobten in der Wohnung, denn schließlich stand ja in durchaus absehbarer Zeit unsere Hochzeit ins Haus und da sollte die Bude schon ordentlich sein. Wir wohnten damals noch in Seesen/Harz und ich arbeitete in Osterode/Harz. Nach meiner vier Jahre zurück liegenden Prüfung zur Fachkraft für Strahlenschutz hatte man mir auf der Arbeit den Posten des Strahlenschutzbeaufragten aufgedrückt. Was ja auch irgendwo naheliegend zu sein schien, hatte ich doch tagtäglich mit radioaktiven Präparaten und mit hochenergetischer (ionisierender) Strahlung zu tun. Entsprechend verfügte ich auch im Labor über die betreffenden Messgeräte für Alpha-, Beta- und Gammastrahlung.

localheroes

Was hindert uns eigentlich daran, eine echte Energiewende herbeizuführen? Außer Herrn Gabriel, meine ich selbstverständlich. Denn es gibt ein Gas, mit dem man heizen kann. Und über Turbinen Strom erzeugen. Und Fahrzeuge antreiben. Ebenso Brennstoffzellen. Das ist Wasserstoff. Wasserstoff kann sehr leicht durch die Elektrolyse von Wasser gewonnen werden, wobei der Wirkungsgrad i. d. R. deutlich über 80% liegt. Kann jeder ausprobieren: Man nehme einen Pott mit Wasser, hänge zwei Kabelenden als Elektroden rein und schließe die Kabel an eine 4,5- oder 9V-Batterie an. An einer Elektrode perlt Sauerstoff hoch, an der anderen die doppelte Menge an Wasserstoff.