IT+Smartphone

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Lt. BKA sind in dieser Woche im Darknet wieder einmal 500 Millionen Zugangsdaten, die irgendwo abgezockt worden sind, aufgetaucht. Derartige Abzocke nennt man “pwning”, was soviel wie “erfolgreiche, feindliche Übernahme eines Fremdrechners” bedeutet. Besagte Zugangsdaten umfassen Mailadressen nebst zugehöriger Passworte. D. h. es kann sich jemand, so ihr davon betroffen seid, unter eurem Namen im Web tummeln. Da viele Nutzer leider aus Bequemlichkeit die gleichen Passwörter für die unterschiedlichsten Seiten benutzen, bedeutet dieser Datenklau aber auch, dass ein unbefugter Dritter sich möglicherweise in eurem Namen Waren bestellen (dann natürlich auch auf eure Rechnung) oder in irgendeinem sozialen Netzwerk, Forum usw. rumtrollen kann o. ä.

Am Samstag bei EXPERT kam da dieser Opa an. Er hatte zwei Handys mit und fragte die Verkäuferin (ein junges Mädchen): “Und wie kriege ich jetzt die Kontakte von meinem alten auf das neue Handy? Brauche ich dazu ein Kabel, um beide Smartphones zusammen zu stöpseln und dann geht das automatisch oder wie?” Die Verkäuferin blickte gequält-entnervt. Ich auch. Zusammen versuchten wir dann, dem Opa klarzumachen, dass es so einfach nicht funktioniert. Ich riet ihm, die Datensicherung seiner Kontaktliste auf dem alten Handy mit dem MyPhone Explorer und über den PC zu machen. “Davon habe ich keine Ahnung. Davon will ich auch gar nichts wissen“, meinte er nur lapidarisch und verzog sich ungehalten in Richtung Info. Die Verkäuferin und ich schauten uns an. Sie schüttelte mit dem Kopf und ich zuckte mit den Schultern. Für alle die, die davon etwas wissen wollen, präsentiere ich hier mal eine Kurzanleitung. Bei der setze ich voraus, dass auf dem Windows-PC der MyPhone Explorer Server und auf beiden Android-Smartphones der MyPhone Explorer Client bereits installiert sind (alles Freeware) und sowohl PC wie auch Handys bereits einmal miteinander verbunden waren. Die Vorgehensweise zur Sicherung der Kontakliste ist wie folgt.

nahe

Mein Handy vom Typ Acer Liquid Z630 zeigte nach rund sechs Wochen einen Dauerwackelkontakt beim Kopfhöreranschluss. Dabei wurde das Ding richtg “anfasselektrisch”. So nach gut einem halben Jahr kam ein zeitweise nicht mehr reagierender Touchscreen hinzu, und zwar mit entnervender Regelmäßigkeit. Damit konnte ich leben: Bluetooth-Kopfhörer anstelle der Strippe und dem Touchscreen half ein Rausnehmen des Akkus auf die Sprünge. Am Freitag dann verweigerte das Ding die Kamera. Nützte alles nichts – Runter- und wieder Rauffahren, Akku raus, Werksreset etc. Angesichts der Tatsache, dass ich die Kamera wirklich dringend brauche, das Ding nun noch nicht mal ein Jahr alt ist und es ja sowas wie “Garantie” eigentlich geben sollte, fuhr ich tags drauf nach Stadthagen zum Händler, nämlich zu EXPERT.

“Track The Tracker …” – oder: Wie man Verfolger verfolgt. Trackersoftware kann verwendet werden, um die Aktivitäten eines IT-Benutzers nachzuvollziehen. Sie wird liebend gerne in Smartphone-Apps eingesetzt und vor dem Hintergrund der Bespitzelung durch unsere ReGIERung mittels Bundes- bzw. Staatstrojaner – vornehm mit “Quellen-TKÜ” umschrieben – gewinnt das Verfolgen von Verfolgern eine ganz neue Bedeutung: Nämlich die Gegenwehr des kleinen Mannes. Dabei kann ein Forschungsprojekt der University of California in Berkeley recht hilfreich sein, sofern man bereit ist, diesem Forschungsprojekt den vollen Zugriff auf das eigene Handy einzuräumen, damit die Forscher anschließend mit anonymisierten Daten arbeiten können. Die Problematik dieser Vorgehensweise ist mir durchaus bewusst, aber ich halte das für ein vertretbares Risiko, wenn es darum geht, anderweitigen Schnüfflern auf die Spur zu kommen. Abgesehen davon lässt sich das zugehörige Tool ja jederzeit abschalten.

Braucht die Welt wirklich noch einen weiteren ImageViewer? Eigentlich nicht, zumal aktuelle Betriebssysteme so etwas doch schon von Haus aus beinhalten wie bspw. die Windows-Bildanzeige. Auf der anderen Seite aber lässt sich immer mal wieder etwas verbessern. Gerade die erwähnte Windows-Bildanzeige kommt doch ziemlich spartanisch daher, weswegen ich stattdessen bisher lieber auf die portable Freeware HoneyView gesetzt habe. Aber ich habe auch ganz gerne immer einen “Plan B” als Alternative in der Hinterhand und suchte daher schon seit geraumer Zeit nach einer weiteren, ähnlichen Software. Damit meine ich aber nicht die zahllosen Viewer, die mit (teils rudimentären) Bildbearbeitungsfunktionen überfrachtet und schwer bedienbar sind, sondern eben nur einen simpel zu bedienenden, reinen und wirklich blitzschnellen Viewer. Die gleichfalls portable Windows-Freeware QuickViewer scheint das Zeug dazu zu haben.

Mit der Bildschärfe ist das ja immer so eine Sache. Gerade bei der Tierfotografie muss es i. d. R. sehr schnell gehen. Da bleibt nicht viel Zeit, um die Kamera großartig einzustellen. Ich meine, welcher vorbeifliegende Vogel bleibt schon so lange in der Luft stehen, bis man die Knipskiste scharfgestellt hat? Oder welcher Waschbär unterbricht seine Flucht vor der Waschbärenscheuche so lange, bis der Fotograf endlich soweit ist? Das Ergebnis sind verwackelte oder unscharfe Bilder. Man kann dieses Problem halbwegs minimieren, wenn man sich mit justierter Kamera in den Schärfenbereich hinein bewegt. Aber auch das erfordert viel Übung und gerät schnell zum Glücksspiel. Hinterher hat man dann vielleicht fünf Fotos, von denen wenigstens eins scharf ist. Aber auf den anderen vier Bildern ist das Motiv besser drauf oder mehr Action zu sehen oder so: Bähhh!

Die Fotos aus dem vorausgegangenen Beitrag verführen zum “Spielen”. Und zwar zum Spielen in Form von Überlagerungen, um mehrere Blitze auf ein und das gleiche Bild zu bekommen. Ich habe das mit GIMP mal ausprobiert. Möglich ist die Überlagerung ohnehin nur deswegen, weil alle Fotos mit Stativ aufgenommen exakt den gleichen Ausschnitt zeigen und sich der Wind dabei doch (noch) sehr in Grenzen hielt, so dass Unschärfen aufgrund von Windbewegungen auch weitestgehend ausgeschlossen sind. Für die Überlagerung wurden drei Fotos mit besonders gelungen Blitzen ausgewählt. Diese Bilder mussten zunächst im Originalformat (denn nur dann funktioniert die spätere Überlagerung wirklich perfekt) hinsichtlich Ausleuchtung, Sättigung, Kontrast usw. optimiert werden. Das geschah mittels JPG Illuminator. Erst dadurch stand das Rohmaterial zur Überlagerung zur Verfügung.

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