IT+Smartphone

Ich kenne recht viele Menschen, die aus einem für mich absolut nicht nachvollziehbaren Grund auf jegliche Form der Datensicherung bei ihrem PC verzichten. Wenn dann aber mal was passiert, dann ist das Geschrei riesengroß: Selbst Schuld! Kürzlich wurde ich gebeten, eine Datensicherung einzurichten. Man höre und staune: Die Leute waren von selbst darauf gekommen, dass so etwas doch extrem nützlich ist! Im Vorgespräch stellte sich heraus, dass man aber keine aufwändige Spiegelung einer Partition o. ä. beabsichtigte, sondern dass es nur um die erarbeiteten Daten an sich ging, so für den Fall eines Rechnerwechsels und so. Was meiner eigenen Datensicherungsphilosophie sehr entgegen kam. Ergo führte ich gleich erstmal ein paar Vorarbeiten durch um zu wissen, woran ich eigentlich bin. Es sah wirklich gut aus und ehrlich gesagt: So saubere Rechner habe ich wirklich bisher nur sehr selten gesehen! Folglich erklärte ich mich auch zur Einrichtung einer einfachen Datensicherung bereit, wobei – aus verständlichen Gründen – die Software möglichst wenig kosten sollte.

Alle diejenigen, die sich mit Windows auskennen, können gleich weiterklicken, denn die werden jetzt herzhaft anfangen zu gähnen. Dieser Beitrag richtet sich nämlich an Windows-Anfänger und es geht um ein paar Windows-Kleinigkeiten, die im Grunde genommen aber ziemlich wichtig sind. Nämlich immer dann, wenn man Datensicherungen einrichten will, einen Computer im Netzwerk identifizieren will usw. Dann nämlich muss man Zugriff auf die Interna erhalten – und genau darum geht es, weil Microsoft die vor dem Benutzer versteckt. Das Mittel der Wahl für das, was nun folgt, ist zunächst einmal der Windows-Explorer, am einfachsten mit der Tastenkombination [Windowstaste][e] zu erreichen.

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Meine Große hatte Bilder von ihrer China-Reise rübergeschickt – Danke Anke! – und ich wollte mir die auf die Platte ziehen. Bloß eben … – 6000*4000px unkomprimiert als JPG und davon ganz, ganz viele Bilder: Mein Speicherplatz! Ein gutes, halbes Gigabyte … Aber aufheben wollte ich mir die Fotos doch. Was also tun? Rumprobieren! Wenn man JPGs auf 80% komprimiert, dann macht sich das hinsichtlich des Speicherplatzbedarfs schon überdeutlich bemerkbar. Die Verluste sieht man noch nicht und nachbearbeiten lassen sich derartige Aufnahmen auch noch; insofern sind die 80% ein ganz guter Kompromiss. Nur schrie die schiere Menge der Fotos förmlich nach einer Batchverarbeitung. Womit? Mal sehen … IrfanView (läuft per WinE auch unter Linux und ist portable Freeware für Windows) sollte eigentlich sowas können. Bloß wie? Geht ganz einfach! Hier ist also mal der kleine Trick für alle die, die es interessiert.

Heute ist der “Tag der Erfinder“. Nicht, dass ich was Bahnbrechendes zu vermelden hätte, aber ein kleiner und ganz nützlicher Trick ist’s schon. Es geht nämlich um MP3s. Ihr kennt das sicherlich: Ihr spielt MP3s ab – bspw. indem ihr die vom Handy auf die Stereoanlage streamt – und mal ist ein MP3 leiser und eins wieder lauter und dann ist man bloß noch am Nachregeln der Lautstärke. Das nervt! Die Ursache dieser Lautstärkeschwankungen von Titel zu Titel ist im unterschiedlichen Pegel der Stücke zu finden. Es wäre folglich ganz nützlich, wenn man den normieren könnte – und zwar so, dass bei allen Tracks das Pegelmaximum, an dem noch keine Verzerrungen auftreten (bei Wave sind das erfahrungsgemäß 98% Pegel), erreicht wird.

Wieder einmal nur so eine leicht schräge Idee: Was wäre wenn man ein Foto nimmt, davon die Farbkurven ordentlich verzerrt und anschließend Original und Fälschung zu einem Pseudo-HDR zusammenfügt? Ich hab’s einfach mal ausprobiert; nur eine Sache von Minuten. Das Ergebnis ist eine unwirklich-mystische Landschaft. Derartige Bilder eignen sich möglicherweise für die Cover von CDs oder Büchern. Aber da ein Bild mehr als tausend Worte sagt, hier mal das Bildbeispiel.

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Die unbearbeitete Originalaufnahme.

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Die Fälschung: Gleiche Aufnahme mit mittels Photoscape ordentlich verzerrten Farbkurven. Zum Verzerren der Farbkurven kann man prinzipiell so ziemlich jede Bildbearbeitung nehmen.

Jetzt liegen, bedingt durch die gesundheitlichen Probleme meiner Frau, ein paar aufregende Tage hinter mir. Mit viel Krankenhaus-Fahrerei und noch mehr ZNA-Warterei (ZNA = Zentrale Not Aufnahme). Kam so: Zuerst ist sie auf der Arbeitsstelle bewusstlos geworden und gestürzt. Als Ursache gilt, nach Untersuchungen im Krankenhaus, mittlerweile starke Hypotonie (Blutunterdruck), hervorgerufen durch einen vermutlich angeborenen Herzfehler. Der nun wiederum auch nur zufällig nach 57 Jahren entdeckt worden ist und mit dem den Statistiken zufolge wohl so rund jeder Fünfzigste rumläuft. So weit, so gut. Entlassung aus dem Krankenhaus und plötzlich konnte sie den rechten Arm nicht mehr bewegen. D. h. jede Bewegung verursacht enorme Schmerzen. Also in die ZNA und das abklären lassen. Resultat ist eine innere Prellung, bei der die Sehne wahrscheinlich im Zuge des Sturzes was von Kalkablagerungen am Knochen abbekommen hat. Damit sie mir nicht zusammenklappt, verlegte ich mich auf die Art von Kommunikation, die zu einem erhöhten Adrenalin-Ausstoß führt: “Du bist nunmal jetzt in einem Alter, in dem man mehr Anwendungen als Zuwendungen bekommt!” Je makabrer der böse Spruch, desto mehr Adrenalin: Läuft!

Ich will heute mal wieder eine kostenlose App für Android-Smartphones vorstellen, die ich für recht nützlich halte. Handys sind ja nun einmal nicht mehr und nicht weniger als kleine Computer. Mit Computern lässt sich alles Mögliche anstellen, so kann man die bspw. für zig verschiedene Messaufgaben einsetzen. Oder, auf’s Smartphone bezogen: Als Kompass, als Entfernungsmesser, als Pedometer, als Belichtungsmesser, als Wasserwaage usw. Apps dafür gibt es en masse. All das setzt allerdings voraus, dass im Handy auch die dazu notwendigen Sensoren verbaut worden sind. Denn ein Handy ohne Thermosensor zur Temperaturmessung einsetzen zu wollen funktioniert nun einmal nicht. Man kann in dem Falle zwar die betreffende App runterladen und installieren, doch sie wird nicht laufen. Das führt zu der Frage: Welche Sensoren sind eigentlich in meinem Handy verbaut? Mit der App “Mein Gerät” bzw. “My Device” kann man das abfragen.

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