IT+Smartphone

bremse

“Computer lösen Probleme, die man ohne Computer nicht hätte.”
(Verfasser unbekannt)

In diesem Spruch steckt viel Wahrheit. Vielleicht aber sogar noch sehr viel mehr schlechte Erfahrung. Schlechte Erfahrungen kann man auch mit Navis machen; man muss dazu nur mal bspw. in Cuxhaven außendeichs auf der Cassen-Eils-Straße in Richtung Stadt fahren und der Aufforderung seines Navis “jetzt rechs abbiegen” Folge leisten. Dann landet man absolut zuverlässig in der Nordsee, weil die Straße “rechts ab” dazu dient, Boote vom Anhänger zu Wasser zu lassen! Mit Navis ist das also immer so eine Sache und man tut sehr gut daran, den nervigen Besserwissern rechtzeitig den Strom abzuwürgen. Ich habe aufgrund der geschilderten Erfahrung zu den Dingern doch ein ziemlich gestörtes Verhältnis. Bedeutet: Auf der Langstrecke orientiere ich mich an Sonnenstand oder Sternenhimmel. Da sind die Himmelsrichtungen nämlich unverwechselbar.

Vorab: Im Folgenden geht es ausschließlich um Android-Smartphones! Handys sind ein nützlicher Luxus. Aber leider, wie spätestens seit Edward Snowden bekannt sein dürfte, auch ein durchaus zweischneidiges Schwert. Warum? Jemand, der ein Smartphone mit sich führt, kann unschwer überall geortet werden. Die Handyortung stellt Google sogar selbst für jedermann kostenlos zur Verfügung; man benötigt dazu lediglich die Zugangsdaten für den Gmail-Account des Handybesitzers. Man ruft dann nach dem Einloggen bei Google mit den Daten des Handybesitzers die Devicemanagerseite auf und erhält umgehend und kostenlos Auskunft darüber, wo sich das Handy mit welcher Typangabe ggf. hinter welchem Router und mit welcher Akkuladung gerade verbirgt – und auch, wann das Gerät zuletzt online gewesen ist bzw. ob es immer noch online ist. Diese Funktion nennt sich “Mein Gerät suchen” und ist im Falle eines Diebstahls ausgesprochen nützlich. Wenn aber ein Dritter die Zugangsdaten haben sollte, dann verkehrt sich die Nützlichkeit in ihr Gegenteil.

kievo

Im neuen Bild der Wissenschaft (Juli 2018) geht es um etwaige, extraterrestrische Zivilisationen, wobei das Konzept der künstlichen Intelligenz (abgekürzt KI) eine wesentliche Rolle spielt. Ich hatte in Bezug auf die mit einer KI verbundene Problematik ja bereits an früherer Stelle schon einmal gewisse Bedenken geäußert. Es könnte nämlich sehr gut sein, dass unsere biologische Intelligenz nur so eine Art von Geburtshelfer für eine maschinelle Intelligenz darstellt, die dann ihrerseits den nächsten Schritt in der Evolution bildet. Wir wären damit überflüssig geworden und die Zukunft gehörte der postbiotischen Intelligenz, also den Maschinen.

Ich bin ja nun wirklich nicht so der Dropbox-Junkie, aber hin und wieder ist Dropbox doch ganz nützlich. Nun pfeift mein Rechner aus dem letzten Loch und deswegen habe ich den alten (und abgelegten) PC von meiner Tochter reanimiert, reaktiviert und repariert. Läuft auch weitestgehend störungsfrei. Ein paar Kleinigkeiten bleiben natürlich immer noch zu machen und die bemerkt man erst später. Dropbox gehört dazu. Sie hatte da ihre Dropbox-Installation drauf. Ich wollte aber meine Dropbox haben, keine Neuinstallation vornehmen und das folglich umschalten. “Irrtum sprach der Igel und stieg von der Bürste” – oder so ähnlich. Das Umschalten der Dropbox auf einen anderen Benutzer ist so wohl nicht vorgesehen. Meine diesbezügliche Recherche im Web verlief ergebnislos. Tja, geht wohl nicht – bis mein Blick auf das Dropbox-Symbol im Systray fiel. Vielleicht doch noch einen Versuch? Und der hat hingehauen! Man kann eine vorhandene Dropbox-Installation auf einen anderen Benutzer umschalten. Ein Dutzend Schritte – geht so:

telegram

spu0

Schon seit Jahren – nee, genauer: Jahrzehnten! – hebe ich mir die PDFs, die interessant sind, auf. Also Bedienungsanleitungen, Handbücher, eBooks, wissenschaftliche Veröffentlichungen usw. Einiges liegt hier, anderes liegt da. Mittlerweile sind das knapp 200 Dateien mit einer Gießkannen-artigen Verteilung geworden. Schon zigmal dachte ich: Das müsste ich wirklich mal echt sinnvoll sortieren! Das war heute der Fall. Ich habe nämlich, weil mein Rechner aus dem letzten Loch peift, seit rund einer Woche den alten und vormals defekten PC von meiner Ältesten in der Mache. Inzwischen scheint das Ding wieder vernünftig zu laufen. Waren auch ein paar Kleinigkeiten dran zu machen: Ein Trojaner, 20 Adwareprogramme, zwei dicke Windoof-Fehler, so um die 20 fehlenden Updates und ein paar (viele!) andere Kleinigkeiten. Seit drei Tagen bringe ich die Software drauf, die ich da auch brauche – falls meine Kiste wenig überraschend den Geist aufgibt.

Nur mal so ein kleiner Bildbearbeitungstipp zwischen Tür und Angel: Mitunter zeigen Fotos einen hässlichen Gelbstich. Das geschieht beim Fotografieren unter Kunstlicht oder wenn Licht durch Vorhang bzw. Gardine oder durch ein Zeltdach fällt.

gelbbes1

Der lässt sich recht einfach beseitigen und welches Grafikprogramm ihr dazu nehmt, ist eigentlich ziemlich egal. Denn die Möglichkeit zur Korrektur von Rot, Grün und Blau bieten die so ziemlich alle – entweder über Schieberegler oder aber über die Farbkurven. Bloß fehlt eben ein Regler für Gelb. Das ist aber kein Problem, denn in dem Farbraum, den Fotos verwenden, wird Gelb zusammengemischt.

gelbbes2

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