IT+Smartphone

esmart

Es könnte ja alles so schön sein … – oder: Mit der IT löst man Probleme, die man ohne IT nicht hätte! Es begann eigentlich alles damit, dass mir eine meiner Töchter per Messenger ein Foto auf’s Smartphone geschickt hatte und ich mir besagtes Foto auf dem PC aufheben wollte. An sich kein Thema: Man stöpselt das Handy per USB an, schiebt das Bild rüber und gut is’. Typischer Fall von Denkste! Das Bild liegt nämlich nicht auf dem Handy sondern irgendwo in irgendeiner ominösen Cloud. Von da aus lässt es sich nicht einfach auf den PC schieben! Plan A funktioniert also schonmal nicht.

vivy

Vergangene Woche war es dann endlich soweit: Vivy ist auf den Markt gekommen! Endlich! Darauf hat die Menschheit gewartet! Welcher Fortschritt! Was ist Vivy eigentlich? Vivy ist eine Gesundheits-App, oder vielleicht sollte man besser “elektronische Gesundheits- bzw. Patienten-Akte” sagen. Klingt doch toll, nicht wahr? Ich wurde darauf aufmerksam, als die Tagesschau darüber berichtete und das im Radio ständig gemeldet worden ist; selbst die BLÖD war voll des Lobes. Diese elektronische Gesundheitsakte soll Doppeluntersuchungen verhindern, an Impftermine erinnern, die Daten von Gesundheits- und Fitness-Trackern einlesen können und-und-und. Logisch, dass da am Ende der absolut gläserne Patient dabei heraus kommt. Logisch auch, dass gerade deswegen eigentlich ein Wahnsinnsaufwand in puncto Datenschutz zu treiben ist. Ähemm – bei ‘ner Handy-App? Aber klar doch: Handys sind nun einmal die sichersten IT-Geräte der Welt! Ausspionieren vollkommen ausgeschlossen! Das hat keiner zu hinterfragen! Punkt!

bremse

“Computer lösen Probleme, die man ohne Computer nicht hätte.”
(Verfasser unbekannt)

In diesem Spruch steckt viel Wahrheit. Vielleicht aber sogar noch sehr viel mehr schlechte Erfahrung. Schlechte Erfahrungen kann man auch mit Navis machen; man muss dazu nur mal bspw. in Cuxhaven außendeichs auf der Cassen-Eils-Straße in Richtung Stadt fahren und der Aufforderung seines Navis “jetzt rechs abbiegen” Folge leisten. Dann landet man absolut zuverlässig in der Nordsee, weil die Straße “rechts ab” dazu dient, Boote vom Anhänger zu Wasser zu lassen! Mit Navis ist das also immer so eine Sache und man tut sehr gut daran, den nervigen Besserwissern rechtzeitig den Strom abzuwürgen. Ich habe aufgrund der geschilderten Erfahrung zu den Dingern doch ein ziemlich gestörtes Verhältnis. Bedeutet: Auf der Langstrecke orientiere ich mich an Sonnenstand oder Sternenhimmel. Da sind die Himmelsrichtungen nämlich unverwechselbar.

Vorab: Im Folgenden geht es ausschließlich um Android-Smartphones! Handys sind ein nützlicher Luxus. Aber leider, wie spätestens seit Edward Snowden bekannt sein dürfte, auch ein durchaus zweischneidiges Schwert. Warum? Jemand, der ein Smartphone mit sich führt, kann unschwer überall geortet werden. Die Handyortung stellt Google sogar selbst für jedermann kostenlos zur Verfügung; man benötigt dazu lediglich die Zugangsdaten für den Gmail-Account des Handybesitzers. Man ruft dann nach dem Einloggen bei Google mit den Daten des Handybesitzers die Devicemanagerseite auf und erhält umgehend und kostenlos Auskunft darüber, wo sich das Handy mit welcher Typangabe ggf. hinter welchem Router und mit welcher Akkuladung gerade verbirgt – und auch, wann das Gerät zuletzt online gewesen ist bzw. ob es immer noch online ist. Diese Funktion nennt sich “Mein Gerät suchen” und ist im Falle eines Diebstahls ausgesprochen nützlich. Wenn aber ein Dritter die Zugangsdaten haben sollte, dann verkehrt sich die Nützlichkeit in ihr Gegenteil.

kievo

Im neuen Bild der Wissenschaft (Juli 2018) geht es um etwaige, extraterrestrische Zivilisationen, wobei das Konzept der künstlichen Intelligenz (abgekürzt KI) eine wesentliche Rolle spielt. Ich hatte in Bezug auf die mit einer KI verbundene Problematik ja bereits an früherer Stelle schon einmal gewisse Bedenken geäußert. Es könnte nämlich sehr gut sein, dass unsere biologische Intelligenz nur so eine Art von Geburtshelfer für eine maschinelle Intelligenz darstellt, die dann ihrerseits den nächsten Schritt in der Evolution bildet. Wir wären damit überflüssig geworden und die Zukunft gehörte der postbiotischen Intelligenz, also den Maschinen.

Ich bin ja nun wirklich nicht so der Dropbox-Junkie, aber hin und wieder ist Dropbox doch ganz nützlich. Nun pfeift mein Rechner aus dem letzten Loch und deswegen habe ich den alten (und abgelegten) PC von meiner Tochter reanimiert, reaktiviert und repariert. Läuft auch weitestgehend störungsfrei. Ein paar Kleinigkeiten bleiben natürlich immer noch zu machen und die bemerkt man erst später. Dropbox gehört dazu. Sie hatte da ihre Dropbox-Installation drauf. Ich wollte aber meine Dropbox haben, keine Neuinstallation vornehmen und das folglich umschalten. “Irrtum sprach der Igel und stieg von der Bürste” – oder so ähnlich. Das Umschalten der Dropbox auf einen anderen Benutzer ist so wohl nicht vorgesehen. Meine diesbezügliche Recherche im Web verlief ergebnislos. Tja, geht wohl nicht – bis mein Blick auf das Dropbox-Symbol im Systray fiel. Vielleicht doch noch einen Versuch? Und der hat hingehauen! Man kann eine vorhandene Dropbox-Installation auf einen anderen Benutzer umschalten. Ein Dutzend Schritte – geht so:

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