Chili

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Heute war die erste Ernte und daher ist es wohl mal an der Zeit, einen kleinen Zwischenstand hinsichtlich meiner diesjährigen Chilizucht zu präsentieren. Nicht alle Zuchtversuche haben hingehauen, aber drei davon sehen doch recht vielversprechend aus. Ich züchte dabei keine Reinsorten, sondern vielmehr nur das Zeug, was man immer mal so nebenbei wegmampfen oder an’s Essen kippen kann. Bei der Erde handelt es sich (wie schon im letzten Jahr, weil ich damit die besten Erfolge erzielen konnte) um eine 1:1-Mischung von Blumen- und Kompostererde. Während des Winterhalbjahres erfolgt die Aufbewahrung drinnen auf Fensterbänken. Nach draußen kommen die Chilis erst nach den Eisheiligen u. d. h. nach dem 16. Mai. Vorher wäre es Mord an den Pflanzen.

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Chili-Saison 2018: Ein Teil vom Anfang, Aussaat 12.11.17 (kleine Töpfe) und 26.11.17 (großer Topf).

Die Chilisaison 2018 ist im Werden und ich für meinen Teil habe bereits die ersten gekeimten Pflanzen mit angepeilter Ernte so ungefähr ab Ostern kommenden Jahres – zumindest drinnen und im Blumenpott. Wer jetzt noch bei der ’18er Saison mithalten will, der muss sich so langsam sputen und braucht Saatgut. Das sollte auf jeden Fall vor Ende Januar ’18 in der Erde sein (beste Erfahrungen habe ich diesbezüglich mit einer 1:1-Mischung von Blumen- und Kompostererde gemacht). Nur: Gutes Saatgut ist verdammt teuer und auch nicht ständig lieferbar! Die Preise rangieren da so und je nach Sorte zwischen 17 und 50 Cent pro Korn! D. h. zehn Körner von einer selteneren oder Hochzuchtsorte und schon ist man mit 5€ dabei, zzgl. Porto, versteht sich. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass wahrscheinlich längst nicht alle Körner auch keimen werden … Geht’s nicht vielleicht auch etwas billiger?

Hier mal ein kleines Chili-Rezept, von dem ich zwar gehört, das ich aber mangels Dörrgerät noch nicht vollständig ausprobiert habe. Doch ich gehe davon aus, das es funktionieren müsste. Ihr braucht dazu, wie schon gesagt, erstmal ein Dörrgerät. Die gibt’s im einschlägigen Fachhandel so ab 30 Teuronen aufwärts; es sind aber Stromfresser (bis 1PS Leistungsaufnahme!). Mit Blick auf die Stromkosten lohnt sich das Dörren folglich erst dann, wenn die Geräte mindestens 3 Böden aufweisen bzw. wenn größere Mengen zu verarbeiten sind. Die Dörrzeit liegt bei minimal 8 Stunden (besser 10 Stunden). Geräte mit Zeitschaltuhr sind deswegen zu bevorzugen – oder aber man hängt ein Gerät ohne Schaltuhr eben über eine separate Schaltuhr vom Grabbeltisch an die Steckdose.

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Die beiden aller-aller-allerletzten “Mohikaner” aus der Saison 2017.

Ergänzend zu meiner kleinen Anleitung für Blumenpottchilis kommt hier jetzt noch eine kleine Anleitung für Balkonkastenchilis. Da die Vorgehensweise in weiten Bereichen ähnlich ist, treten selbstverständlich Überschneidungen auf. Doch es existieren auch Unterschiede – und zwar insbesondere hinsichtlich des Zeitplans. Lässt man diese Unterschiede außer acht, dann geht man mit den Balkonkastenchilis baden! Auch diese Anleitung ist wieder chronologisch aufgeschlüssellt. Dann mal los!

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So, das war’s: Chilisaison 2017 beendet! Aufgrund meiner doch sehr durchwachsenen Erfahrungen mit Chilis in Norddeutschland setze ich grundsätzlich immer auf mehrere Versuche. Über meine Chilis 2016 hatte ich ja bereits im vergangenen Jahr berichtet. In diesem Jahr waren es vier Ansätze. Die Erfahrungen damit will ich hier mal schildern, denn vielleicht zieht der eine oder andere Leser daraus einen Gewinn für den eigenen Anbau.

Meine Chilisaison neigt sich jetzt stark dem Ende entgegen. Die Sache mit den Blumenpottchilis ist für dieses Jahr bereits endgültig abgehakt. Aber für alle diejenigen, die es selbst mal mit Chilis im Blumentopf versuchen wollen, will ich hier mal eine kleine Anleitung geben. Diese Vorgehensweise habe ich inzwischen mehrfach sehr erfolgreich praktiziert und bin daher der Meinung, dass sie auch zuverlässig funktioniert. Ich gliedere das nach Monaten auf, wobei es jedem selbst überlassen bleibt, sich daran zu halten oder auch nicht. Zu beachten ist lediglich, dass Chilis (die ja einjährig sind)

So, und nun sind meine Chilis endgültig alle befallen – nämlich von Blattläusen und Weißer Fliege. Wo sind eigentlich die Marienkäfer in ihrer Funktion als Biokiller, wenn man sie mal wirklich braucht? Die letzten Blumenpott-Chilis drinnen in der Wohnung habe ich gestern entsorgt, nach der Noternte. Vor vier Tagen noch gar nichts und gestern klebte alles von dem Viehzeug. Ich möchte wirklich mal wissen, wo das herkommt! Vermutlich entsteht es durch permante Neuschöpfung quasi aus dem Nichts! Die beiden Kästen auf dem Balkon weisen auch Befall auf, aber bei den größeren Pflanzen hält sich der noch in Grenzen. Die kleinen Pflanzen dagegen sind zum Mikrobiotop mutiert. Egal, denn da sind zusammen ohnehin nur noch fünf Früchte dran, die sich angesichts der nasskalten Witterung schon seit über zwei Wochen beharrlich weigern, endlich abzureifen!

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