Gesellschaft

experten1

Viele so genannte Experten gehen mir tierisch auf den Keks! Damit meine ich nicht diejenigen, die wirklich Sachkompetenz und Erfahrung auf einem bestimmten Fachgebiet vorweisen können (einen Titel müssen sie dazu gar nicht haben). Wenn also ein Ranga Yogeshwar, seines Zeichens Physiker, über Physik oder Chemie referiert, dann nehme ich dem das Expertentum unbesehen ab. Oder wenn ein Naturphilosoph und Astrophysiker wie Harald Lesch sich über Physik und Mathematik äußert. Auch das ist für mich ein Experte. Aber die Bezeichnung Experte ist rechtlich nicht geschützt. Objektiv lässt sich also nicht beurteilen, ob jemand, der Otto Normalverbraucher als vermeintlicher Experte präsentiert wird, auch wirklich ein Experte ist. Womit wir beim Thema wären.

sidenken

Stell’ dir vor, du machst einen Aktivurlaub. Zusammen mit ein paar Leuten wird eine Trekking-Tour irgendwo durch Nordamerika unternommen. Es versteht sich dabei von selbst, dass bspw. beim Aufschlagen des Nachtlagers die mitgeführten Vorräte außerhalb der Reichweite von Bären aufgehängt werden. Es versteht sich von selbst, das Lagerfeuer an einem Ort zu machen, an dem kein Funkenflug etwaig vorhandene Bäume entzünden kann. Eine Wache wird aufgestellt, um euch beim Nahen eines Pumas zu alarmieren und besagte Wache schreitet in regelmäßigen Abständen das Lager ab, um durch die seinerseits verursachten Bodenvibrationen die Schlangen zu verscheuchen. Selbstredend habt ihr eure Zelte auch nicht gerade im einem ausgetrockneten Flussbett aufgebaut, obgleich dessen ebener Boden doch ziemlich verlockend ausgesehen hat. Die Tour wird ein voller Erfolg und zufrieden kehrt ihr alle gesund nach Hause zurück.

meschede

“Scientists are pack rats.”

Ja, stimmt auffallend und ich selbst habe zu der Zeit, als ich noch im Labor tätig war, dabei keine Ausnahme gemacht! Ob Chrom-VI-Verbindungen, Osmium-VIII-Oxid o. ä. – bei mir im Labor fand sich verdammt viel! Von Kennzeichnungen wie “Radioactive”, “Biohazard”, “T+” usw. habe ich mich eigentlich niemals irritieren lassen. Mit der gebotenen Vorsicht lässt sich alles handhaben. Das könnte auch als Leitsatz für das nun folgende Thema gelten. Aber eines, was mir sehr wichtig erscheint, doch noch vorweg: Ich will mit dem nun folgenden Beitrag wirklich keine Panik verbreiten! Aber ich will meine Leserschaft dazu animieren, sich selbst einmal Gedanken zu machen – nämlich Gedanken über offizielle Verlautbarungen. Kurz nach Weihnachten brachte ich den Beitrag über die Krankenhaushygiene. Im Verlauf des Beitrages erwähnte ich den Meschede-Zwischenfall aus dem Jahr 1970. In Folge erreichten mich zwei E-Mails, in denen ich gefragt wurde, ob ich glaube, dass
a) die Pocken [1, 2] auch heute noch ein Thema sind bzw. wieder werden können und
b) wirklich die letzten Erregerbestände nur noch in zwei Laboratorien (USA und Russland) vorhanden sind.
Ja im erstgenannten Fall und nein im letztgenannten Fall. Warum?

Über die Feiertage hinweg war es in politisch-gesellschaftlicher Hinsicht ruhig. War es das wirklich oder wurde nur (recht erfolgreich übrigens) von den doch eher zwar wichtigen, aber unangenehmen Ereignissen abgelenkt? Ein alter Grundsatz besagt, dass das, was nicht berichtet wird, auch nicht passiert ist. Der gilt für für die Menschen, die sich ihre Meinung von den Medien machen lassen und sie sich nicht selbst bilden. Denn um sich seine Meinung zu bilden, muss man auch einmal seinen Blick auf die Vorfälle richten, die seitens einer gewissen “Elite” lieber totgeschwiegen werden. Hier kommt einmal mehr eine solche Nachrichtensammlung. Teil 354 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

unselbst

Hand auf’s Herz: Könntest du selbst für deine eigene Nahrung sorgen?
Ich für meinen Teil weiß zwar, wie ich etwas anbauen und ernten, konservieren sowie zubereiten muss. Auch verschiedene Jagdtechniken, der Umgang mit einigen Waffen, das Schlachten, Auswaiden und Zubereiten von Tieren sind mir geläufig. Und doch wäre das alles ein Full-Time-Job und ich habe da so meine Zweifel, ob es mir gelingen würde, hinreichend viel Nahrung für das eigene Überleben zu produzieren.

18gr1

Es ist wiedermal so weit: Jahreswechsel! 2018 droht wartet. Da muss man sich wahrscheinlich, wie schon in diesem Jahr, wieder mit unzuverlässigem Personal rumschlagen (in diesem Jahr hat mein Auftragskiller auf ganzer Linie versagt!). Wir dürfen auch darauf gespannt sein, was unsere so genannten “Volksvertreter” wieder für einen Bockmist verzapfen werden. Obwohl – ich will nicht ungerecht sein – Untätigkeit kann man denen ganz sicher nicht vorwerfen. Immerhin haben die gut drei Monate nach der Wahl zwar noch keine Regierung, aber wenigstens schonmal ‘ne Diätenerhöhung hinbekommen. Ich will auch für 2018 nicht zu schwarz sehen, weil das Jahr ja quasi “entschärft” beginnt: Der Montag ist ein Feiertag! Andererseits dürfte es ein durchaus schwieriges Jahr werden, wenn man den Meldungen im Internet Glauben schenken will. Das äußert sich sogar schon bei den Quizfragen (Beispiel): Wer nimmt eher den Betrieb auf?
A ) Der BER.
B ) Stuttgart 21.
C ) Die neue Regierung.
D ) Die Trump-Station auf dem Mond.

khyg
Dieses Foto entstand kürzlich beim Besuch meiner Jüngsten im Isolierzimmer eines Großklinikums. Nur auf den hier sichtbaren Teil bezogen: Welche zwei Fehler leiste ich mir in hygienischer Hinsicht?

Von Krankenhaushygiene habe ich keine Ahnung. Dennoch möchte ich mal ein paar Worte dazu loswerden. Weil mir einiges aufgefallen ist und weil ich quasi in einem “früheren Leben” auch mal mikrobiologisch gearbeitet habe und mir von der Seite her so ein paar übliche Hygienemaßnahmen durchaus noch geläufig sind. Wobei mir vollkommen klar ist, dass sich die Schutzmaßnahmen im mikrobiologischen Labor und im Krankenhaus nicht miteinander vergleichen lassen.

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