Gesellschaft

dsgvo

Die EU hat uns allen etwas Gutes getan. Seit dem 25.05.2018 gilt nämlich in der gesamten EU die Datenschutz-Grundverordnung, kurz DSGVO. Sie regelt die Verarbeitung von personenbezogenen Daten durch private Unternehmen und öffentliche Stellen. Sie soll sicherstellen, dass personenbezogene Daten innerhalb der Europäischen Union geschützt sind, gleichzeitig aber den freien Datenverkehr innerhalb des Europäischen Binnenmarktes gewährleisten. Praktisch bedeutet das, dass Bäckerei Lüddecke gleich da hinten um die Ecke oder der Sportverein SC Kleinkleckersdorf sich nicht als Stasi betätigen dürfen, während das Data-Mining und das Ausforschen durch große Unternehmen ungehemmt und ungebremst weiterläuft. Ich will mich hier aber nicht über besagte Unternehmen auslassen, sondern nur einmal aufzeigen, was die Anwendung der DSGVO für mich als Otto Normalverbraucher ganz unten auf der Straße tagtäglich so mit sich bringt, also die Erfahrungen mit der DSGVO in der Praxis einmal schildern.

fsum

Mit dem Straßenverkehr ist das immer so eine Sache. Ich fahre viel, teils privat und teils beruflich. Jährlich kommen da locker 25.000km zusammen (eher wesentlich mehr). Ich bin jetzt 60 Jahre alt und fahre seit 40 Jahren eigentlich so ziemlich alles, was drei oder vier Räder hat (mit mehr weniger Rädern eher selten). Rein kilometermäßig habe ich die Entfernung Erde-Mond mit dem Auto schon ein paarmal zurückgelegt (mit dem Fahrrad allerdings nicht; da werden’s wohl bloß so um die 100.000 Kilometer sein). Ich fahre bei jedem Wetter und am liebsten über Land, denn die Autobahn betrachte ich zumindest in Deutschland als einen Sammelpunkt für Geisteskranke: Die Ballerburg hat Ausgang! Ich bedaure dabei aufrichtig und zutiefst die armen Schweine, die mit ihren Trucks gezwungen sind, zwischen all den Bekloppten die Nerven zu behalten und ihre Fracht auf Zeit abzuliefern. Ich fahre auch am liebsten unter der Woche, denn dann sind zumeist die Leute unterwegs, die das beruflich machen und bei denen ich voraussetzen kann, dass die auch fahren können. Zum Wochenende hin – und das fängt am Freitag leider schon an – sieht die Sache dann doch gänzlich anders aus.

pnot

Mit diesem Beitrag will ich einmal ein hausgemachtes Problem ansprechen – eines, das viele Menschen zwar offensichtlich brennend interessiert, das aber seitens der zuständigen Politik gar nicht und wenn doch, dann bestenfalls halbherzig-stümperhaft angepackt wird. Es geht nämlich um die Pflege respektive den Pflegenotstand und da insbesondere um die Altenpflege. Dabei ist das Problem keineswegs neu: Es ist schon seit gut einem Jahrzehnt bekannt, aktuell, hat sich verschärft sowie zugespitzt und gewisse “Volksvertreter” glänzen diesbezüglich nicht nur durch konsequente Lernresistenz und Kompetenzallergie, sondern auch durch die neue deutsche Tugend des Aussitzens. Klar, Aussitzen bringt natürlich was: Die betroffenen Pflegefälle sterben von allein weg. Aber da unsere Gesellschaft überaltert ist, rücken noch mehr nach. Doch um das zu kapieren, müssten natürlich noch Lernresistenz und Kompetenzallergie überwunden werden, was man von Politikern nun wirklich nicht erwarten kann!

merken1

“Die Wahlen sind frei, kostenlos; manche sagen sogar, sie sind umsonst.”
(Volker Pispers)

elunter

kievo

Im neuen Bild der Wissenschaft (Juli 2018) geht es um etwaige, extraterrestrische Zivilisationen, wobei das Konzept der künstlichen Intelligenz (abgekürzt KI) eine wesentliche Rolle spielt. Ich hatte in Bezug auf die mit einer KI verbundene Problematik ja bereits an früherer Stelle schon einmal gewisse Bedenken geäußert. Es könnte nämlich sehr gut sein, dass unsere biologische Intelligenz nur so eine Art von Geburtshelfer für eine maschinelle Intelligenz darstellt, die dann ihrerseits den nächsten Schritt in der Evolution bildet. Wir wären damit überflüssig geworden und die Zukunft gehörte der postbiotischen Intelligenz, also den Maschinen.

abgetippt

Ich zitiere mal: “Das Imperium war auf Expansion angelegt, die ehrgeizigen Heerführern Triumphe und Händlern Profite beschert und als schier unerschöpfliche Quelle für Sklaven gedient hatte. Als die Expansion jedoch an ihre Grenzen gestoßen war, vermochte man das System nicht länger aufrechtzuerhalten. Und dann kam der Punkt des abnehmenden Grenzertrags, wo jeder denarius, der an Steuern eingenommen wurde, in die Verwaltung und in das Militär gesteckt werden musste. Das Imperium wurde immer komplexer und bürokratischer – und damit immer teurer zu unterhalten -, und die Ungleichverteilung des Volksvermögens steigerte sich ins Groteske. Zur Zeit Neros im ersten Jahrhundert befand das ganze Land vom Rhein bis zum Euphrat sich im Besitz von gerade einmal zweitausend obszön reichen Einzelpersonen. Steuervermeidung wurde zum beliebten Sport der Reichen, und die steigenden Kosten für die Stützung des Imperiums wurden zunehmend den Armen aufgebürdet. Die alte Mittelklasse, einst das Rückgrat des Römischen Reiches, zerbrach, ausgeblutet durch Steuern von oben und unten ausgepresst. Das Imperium hatte sich von innen aufgezehrt.”

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