Tiere

Kalt, kalt, kalt! Trotzdem war die Sonne am Nachmittag zu verlockend. Folglich machte ich einen kleinen Rundgang, unten an der Aue und zwischen den Feldern entlang. Der eisige Wind biss dabei doch ganz gehörig. Eigentlich hatte ich beabsichtigt, Eisgebilde abzulichten (was ich auch tat), aber dabei kam mir noch was anderes vor die Kamera – nämlich ein fröstelnder Graureiher. Den habe ich auch gleich noch mitgenommen. So rein fototechnisch, versteht sich. Das Ranpirschen klappte ganz gut und so bemerkte er mich erst recht spät und ich konnte ihm ziemlich dicht auf die Pelle – pardon, auf’s Federkleid – rücken, bevor er Reißaus nahm. Leider hat es nicht geklappt, den Vogel im Flug abzulichten. Dafür war entweder er zu schnell oder ich zu langsam bzw. zu durchgefroren. Aber sieben Aufnahmen sind’s doch noch geworden. Als dann eine Spaziergängrin mit ihrem Hund vorbei kam, da suchte der Reiher endgültig das Weite. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

Das Wochenende darf kommen und aller Voraussicht nach habe ich auch zur Abwechslung seit langer Zeit mal wieder ‘ne Woche frei. Wird auch Zeit, denn dann können meine vom Federstahl der Rollstuhlhalter zerschnittenen Fingerkuppen endlich mal in Ruhe abheilen. Aber was heißt schon Wochenende? Da wird all das auf die Reihe gebracht, was zwischenzeitlich notgedrungen liegen geblieben ist. Dabei fiel mein Blick aus dem Fenster und was sehe ich: Flüchtende Rehe hinter dem Haus. OK, die sind weg. Aber kommen sie vielleicht nochmal wieder? Der vorsichtige Blick vom Balkon: Nee, die bleiben auch weg. Aber jemand anders ist da. Nämlich ein Grünspecht – bei uns zwar kein besonders seltener Vogel, aber im Garten immerhin doch ein recht seltener Gast. Schnell mal zur Kamera gegriffen und – erwischt! Fünf Bilder, draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

Die letzten paar Nächte waren ziemlich unruhig. Immer wieder wurde draußen Krach gemacht. Immer wieder schreckte man hoch, guckte aus dem Fenster und sah … nichts! Am Vormittag brachte ich dann Biomüll raus zum Komposter. Draußen war alles weiß; es hatte letzte Nacht etwas Schnee gegeben und das Zeug war bei minus vier Grad angefroren. Und in all diesem Weiß … hatten die Verursacher von dem Krach ihre Spuren hinterlassen: Waschbären! Begab ich mich also auf Spurensuche. Dieses Mal kamen sie allerdings nicht vom Feld. Es handelte sich, erkennbar an den Trittsiegeln, um zwei Tiere und die kamen von der gegenüber liegenden Straßenseite, wo ein recht großes Mietshaus steht. Die sind teils im Schritt und teils im Passgang unterwegs gewesen – die Einfahrt runter, quer über den Hof, am Stall vorbei und ab in den Garten. Dort wühlten sie in den Maulwurfshaufen. Genug davon haben wir ja; der Garten sieht aus wie ein Truppenübungsplatz. Interessant wird es aber bei den zurück führenden Spuren. Das war nämlich nur ein Tier (das Größere). Die Spuren des anderen Tieres aber führten zu unserem überdimensionalen Lebensbaum (denn ich schon lange beseitigen will, aber das sieht meine Frau etwas anders) und enden da. Besagter Baum bzw. Busch bietet für so ein Viehzeug hervorragende Versteckmöglichkeiten. Hm… Hier sind jedenfalls ein paar Fotos von den Spuren im Schnee. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

Nach der Frühschicht dies und das erledigt, als der Blick nach draußen fällt: Da steht ein Silberreiher hinter dem Garten auf dem Feld! Schnell die Kamera geschnappt und raus gegangen. Angepirscht, denn Silberreiher sind sehr, sehr viel scheuer als Graureiher. Schnell mal ein paar Bilder … Ich wäre gerne noch dichter ran gegangen, aber diese Viecher sind dermaßen aufmerksam, dass das fast unmöglich ist. Daher musste das Zoom herhalten und demzufolge lassen die Aufnahmen qualitativ auch wünschen übrig. Und obwohl ich verdammt weit weg war, keinen Mucks von mir gab und mich versteckte, hat der schräge Vogel mich doch noch bemerkt! Das ist das vorletzte Bild der Serie. Da wurde er aufmerksam. Anschließend entschied er sich für nichts wie weg! Aber heidewitzka … Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

So, und nun sind meine Chilis endgültig alle befallen – nämlich von Blattläusen und Weißer Fliege. Wo sind eigentlich die Marienkäfer in ihrer Funktion als Biokiller, wenn man sie mal wirklich braucht? Die letzten Blumenpott-Chilis drinnen in der Wohnung habe ich gestern entsorgt, nach der Noternte. Vor vier Tagen noch gar nichts und gestern klebte alles von dem Viehzeug. Ich möchte wirklich mal wissen, wo das herkommt! Vermutlich entsteht es durch permante Neuschöpfung quasi aus dem Nichts! Die beiden Kästen auf dem Balkon weisen auch Befall auf, aber bei den größeren Pflanzen hält sich der noch in Grenzen. Die kleinen Pflanzen dagegen sind zum Mikrobiotop mutiert. Egal, denn da sind zusammen ohnehin nur noch fünf Früchte dran, die sich angesichts der nasskalten Witterung schon seit über zwei Wochen beharrlich weigern, endlich abzureifen!

Ich war gerade im Wohnzimmer mit dem ganzen im Wochenverlauf angesammelten Mist zugange – kann man ja ohnehin nur alles am Wochenende erledigen – als da am Gartenende sowas Großes und Braunes runterschwebte. Aha – ein Bussard! Ob es der Gleiche wie beim letzten Mal ist kann ich nicht sagen. Jedenfalls ließ ich alles stehen und liegen und griff zur Kamera, mal eben auf die Schnelle ein paar Schnappschüsse machen. Sieben Aufnahmen davon sind recht passabel ausgefallen: Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

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Erstmal war’s das mit dem Wisentgehege. Für mich jedenfalls. Warum? Ganz einfach: Meine Jahreskarte ist abgelaufen und eine neue Karte habe ich, weil ich einerseits sparen muss und mir andererseits unsere drei Pflegefälle kaum noch Zeit lassen, nicht genommen. Deswegen habe ich den heutigen Vormittag nochmal für einen vorerst letzten Besuch genutzt. Es sah da inzwischen auch etwas anders aus als vor gut einem Vierteljahr, denn das Erweiterungsgelände war gesperrt. Dort warten ein paar Tiere auf ihren Transport nach Russland und bis dahin stehen die unter Quarantäne. Man weiß ja nie, was Besucher so alles einschleppen können. Die zweite Sache, die etwas anders aussah, war die Vogelvoliere. Die erschien mir nämlich nicht nur ziemlich leer. Die war auch ziemlich leer. Das Netz, welches sie nach oben hin begrenzt, zeigt mehr oder weniger große Löcher. Pfauen gibt’s auch nicht mehr; das waren mal sechs. Die sind zusammen mit anderen Vögeln in den Mägen von Mistviechern gelandet, die von außerhalb des Parks gekommen sind. Merke: Waschbären stehen auf Hähnchen! Insgesamt wurde es daher ein etwas verkürzter Ausflug. Ein paar Fotos habe ich trotzdem geschossen. Hier sind mal zehn Stück davon. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

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