Tiere

So, der Frühling ist jetzt wirklich da. Ich habe nämlich nachmittags mal nach Frühlingsboten Ausschau gehalten und auch massenhaft welche gefunden (letzte Woche waren ja die ersten davon auch schon zu sehen). Zuerst kommen die Schneeglöckchen und die Krokusse: Abgehakt. Im Anschluss die Osterglocken und die Fadenmolche: Abgehakt. Anschließend die Bergmolche – und die sind auch da. Jetzt fehlen bloß noch die Kröten. Hier sind mal sieben Aufnahmen von meiner heutigen Tümpeltour. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab! (Hinweis: Dieser Beitrag ist auch unter “Quergedacht! v4.0” erschienen.)

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Pflanzen benötigen Nährstoffe – Dünger und gute Erde. Natürlich verwertete Küchen- und Gartenabfälle ergeben richtig kompostiert beides. Komposter kann man fertig kaufen. Sinnvoller, natürlicher und preiswerter ist es jedoch, Kompostplätze selbst anzulegen. Als Standort sollte man nach Möglichkeit eine Süd- oder Südwestseite im Garten wählen, damit der Komposter über die Sonneneinstrahlung im Tagesverlauf reichlich Wärme erhält – je wärmer, desto besser, schneller und gründlicher die Kompostierung. Um den Komposter zu bauen, reicht ein einfaches Lattengestell aus unbehandeltem Holz (da behandeltes Holz zum Absterben der beteiligten Organismen führen kann) aus. Man baut damit einfach einen nach oben und unten hin offenen Würfel von ca. 1*1*1m. Oben muss der Würfel offen sein, damit Regen zutreten kann (denn trocken funktioniert die Kompostierung nicht). Von der offenen Unterseite her gelangen Regenwürmer, Pilze, Bakterien und andere Organismen in das zu kompostierende Gut; auch dient die offene Unterseite der Drainage (stauende Nässe führt zur Fäulnis).

Nur mal so angemerkt: Nicht jedes vermeintliche Mauseloch im Garten muss auch wirklich ein Mauseloch sein. Es gibt da nämlich noch den vom Tiefbau. Der war heute wiedermal da und hat sich den Bauch mit Ameisen vollgeschlagen. Wenn er welche findet, dann gibt’s für den Grünspecht – man hört ihn häufiger als dass man ihn sieht – kein Halten mehr. Zuerst wird nur gestochert. Anschließend gebuddelt und danach sogar gegraben. Gut zehn Zentimeter tiefe Löcher schafft der locker und an den betreffenden Stellen ist der Rasen hinterher garantiert Ameisen-frei! Sieben Fotos: Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab! (Hinweis: Dieser Beitrag ist auch unter “Quergedacht! v4.0” erschienen.)

Hier ist ein Bericht aus der Waschbärenhochburg Norddeutschlands: Ein Bekannter zeigte mir kürzlich Aufnahmen, die per Wildkamera an seinem Vorgelhaus entstanden sind. Das steht mitten im Ortskern auf seiner Terrasse im ersten OG. Es handelte sich um interessante Aufnahmen. Zuerst war da der Marder, der besagtes Vogelhaus plünderte. Auf den folgte der Waschbär, der bündig in das Vogelhaus reinpasste. Als der tief einatmete – was sehr gut auf den Fotos zu erkennen war – da hob es das Dach des Vogelhauses ab – endlich hatte der Waschbär mehr Platz! – und auf seinem Rückweg schnappte sich die lebende Abrissbirne gleich noch den Meisenknödel, so quasi als Snack für unterwegs. Die Kamera hatte den Waschbären sehr gut getroffen, so im Portrait, und eigentlich fehlte es nur noch daran, dass er hämisch in die Linse winkte und die Zunge rausstreckte. Zugegeben, derartige Aufnahmen kann ich von den nächtlichen Besuchern im Garten nicht vorweisen. Aber einige sind eben doch auch schon in die Fotofalle getappt. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab! Hinweis: Dieser Beitrag ist auch unter “Quergedacht! v4.0” erschienen.

Kalt, kalt, kalt! Trotzdem war die Sonne am Nachmittag zu verlockend. Folglich machte ich einen kleinen Rundgang, unten an der Aue und zwischen den Feldern entlang. Der eisige Wind biss dabei doch ganz gehörig. Eigentlich hatte ich beabsichtigt, Eisgebilde abzulichten (was ich auch tat), aber dabei kam mir noch was anderes vor die Kamera – nämlich ein fröstelnder Graureiher. Den habe ich auch gleich noch mitgenommen. So rein fototechnisch, versteht sich. Das Ranpirschen klappte ganz gut und so bemerkte er mich erst recht spät und ich konnte ihm ziemlich dicht auf die Pelle – pardon, auf’s Federkleid – rücken, bevor er Reißaus nahm. Leider hat es nicht geklappt, den Vogel im Flug abzulichten. Dafür war entweder er zu schnell oder ich zu langsam bzw. zu durchgefroren. Aber sieben Aufnahmen sind’s doch noch geworden. Als dann eine Spaziergängrin mit ihrem Hund vorbei kam, da suchte der Reiher endgültig das Weite. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

Das Wochenende darf kommen und aller Voraussicht nach habe ich auch zur Abwechslung seit langer Zeit mal wieder ‘ne Woche frei. Wird auch Zeit, denn dann können meine vom Federstahl der Rollstuhlhalter zerschnittenen Fingerkuppen endlich mal in Ruhe abheilen. Aber was heißt schon Wochenende? Da wird all das auf die Reihe gebracht, was zwischenzeitlich notgedrungen liegen geblieben ist. Dabei fiel mein Blick aus dem Fenster und was sehe ich: Flüchtende Rehe hinter dem Haus. OK, die sind weg. Aber kommen sie vielleicht nochmal wieder? Der vorsichtige Blick vom Balkon: Nee, die bleiben auch weg. Aber jemand anders ist da. Nämlich ein Grünspecht – bei uns zwar kein besonders seltener Vogel, aber im Garten immerhin doch ein recht seltener Gast. Schnell mal zur Kamera gegriffen und – erwischt! Fünf Bilder, draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

Die letzten paar Nächte waren ziemlich unruhig. Immer wieder wurde draußen Krach gemacht. Immer wieder schreckte man hoch, guckte aus dem Fenster und sah … nichts! Am Vormittag brachte ich dann Biomüll raus zum Komposter. Draußen war alles weiß; es hatte letzte Nacht etwas Schnee gegeben und das Zeug war bei minus vier Grad angefroren. Und in all diesem Weiß … hatten die Verursacher von dem Krach ihre Spuren hinterlassen: Waschbären! Begab ich mich also auf Spurensuche. Dieses Mal kamen sie allerdings nicht vom Feld. Es handelte sich, erkennbar an den Trittsiegeln, um zwei Tiere und die kamen von der gegenüber liegenden Straßenseite, wo ein recht großes Mietshaus steht. Die sind teils im Schritt und teils im Passgang unterwegs gewesen – die Einfahrt runter, quer über den Hof, am Stall vorbei und ab in den Garten. Dort wühlten sie in den Maulwurfshaufen. Genug davon haben wir ja; der Garten sieht aus wie ein Truppenübungsplatz. Interessant wird es aber bei den zurück führenden Spuren. Das war nämlich nur ein Tier (das Größere). Die Spuren des anderen Tieres aber führten zu unserem überdimensionalen Lebensbaum (denn ich schon lange beseitigen will, aber das sieht meine Frau etwas anders) und enden da. Besagter Baum bzw. Busch bietet für so ein Viehzeug hervorragende Versteckmöglichkeiten. Hm… Hier sind jedenfalls ein paar Fotos von den Spuren im Schnee. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

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