Tiere

Was für ein richtig schöner Frühlingstag! Gestern haben meine bessere Hälfte und ich stundenlang die Gartensaison eingeläutet – der Sch…-Rasenmäher will mal wieder nicht – wobei ich mir den Komposter vorgenommen habe, um die verdammten Waschbären zu vergraulen (ist aber noch längst nicht fertig). Heute tut mir davon jeder Knochen weh. Trotzdem … – gleich nach dem Frühstück ging’s raus in den Wald, denn es ist ja schließlich Krötensaison. Auf zur Krötenjagd! Letzte Woche waren noch keine da. Und diesesmal? Fehlanzeige – zunächst jedenfalls. Aber halt, war da nicht gerade so ein leises Zwitschern und Zirpen zu hören? Da hinten, vom anderen Ufer des Waldteiches her? Mal sehen … Ja, da tut sich was! Ist bloß verdammt schwer hinzukommen. Steiles Ufer, alles zugewuchert und so … Aber: “Versuch macht kluch!” Zugegeben, ein paarmal stand ich wirklich nur um Haaresbreite unmittelbar vor’m Anbaden. Aber ich glaube, dass sich die Aktion gelohnt hat. Nach Fadenmolchen und Bergmolchen jetzt also die Kröten: Der Frühling ist definitiv da! Fehlen an Amphibien und Reptilien im Deister eigentlich nur noch die Frösche, danach die Blindschleichen bzw. Eidechsen und zuletzt die Feuersalamender sowie die Kreuzottern. Die Letztgenannten werde ich aber vermutlich mal wieder vergeblich suchen. Hier sind erstmal die Kröten. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab! (Hinweis: Dieser Beitrag ist auch unter “Quergedacht! v4.0” erschienen)

So, der Frühling ist jetzt wirklich da. Ich habe nämlich nachmittags mal nach Frühlingsboten Ausschau gehalten und auch massenhaft welche gefunden (letzte Woche waren ja die ersten davon auch schon zu sehen). Zuerst kommen die Schneeglöckchen und die Krokusse: Abgehakt. Im Anschluss die Osterglocken und die Fadenmolche: Abgehakt. Anschließend die Bergmolche – und die sind auch da. Jetzt fehlen bloß noch die Kröten. Hier sind mal sieben Aufnahmen von meiner heutigen Tümpeltour. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab! (Hinweis: Dieser Beitrag ist auch unter “Quergedacht! v4.0” erschienen.)

frubot1

frubot2

frubot3

frubot4

frubot5

frubot6

Pflanzen benötigen Nährstoffe – Dünger und gute Erde. Natürlich verwertete Küchen- und Gartenabfälle ergeben richtig kompostiert beides. Komposter kann man fertig kaufen. Sinnvoller, natürlicher und preiswerter ist es jedoch, Kompostplätze selbst anzulegen. Als Standort sollte man nach Möglichkeit eine Süd- oder Südwestseite im Garten wählen, damit der Komposter über die Sonneneinstrahlung im Tagesverlauf reichlich Wärme erhält – je wärmer, desto besser, schneller und gründlicher die Kompostierung. Um den Komposter zu bauen, reicht ein einfaches Lattengestell aus unbehandeltem Holz (da behandeltes Holz zum Absterben der beteiligten Organismen führen kann) aus. Man baut damit einfach einen nach oben und unten hin offenen Würfel von ca. 1*1*1m. Oben muss der Würfel offen sein, damit Regen zutreten kann (denn trocken funktioniert die Kompostierung nicht). Von der offenen Unterseite her gelangen Regenwürmer, Pilze, Bakterien und andere Organismen in das zu kompostierende Gut; auch dient die offene Unterseite der Drainage (stauende Nässe führt zur Fäulnis).

Nur mal so angemerkt: Nicht jedes vermeintliche Mauseloch im Garten muss auch wirklich ein Mauseloch sein. Es gibt da nämlich noch den vom Tiefbau. Der war heute wiedermal da und hat sich den Bauch mit Ameisen vollgeschlagen. Wenn er welche findet, dann gibt’s für den Grünspecht – man hört ihn häufiger als dass man ihn sieht – kein Halten mehr. Zuerst wird nur gestochert. Anschließend gebuddelt und danach sogar gegraben. Gut zehn Zentimeter tiefe Löcher schafft der locker und an den betreffenden Stellen ist der Rasen hinterher garantiert Ameisen-frei! Sieben Fotos: Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab! (Hinweis: Dieser Beitrag ist auch unter “Quergedacht! v4.0” erschienen.)

Hier ist ein Bericht aus der Waschbärenhochburg Norddeutschlands: Ein Bekannter zeigte mir kürzlich Aufnahmen, die per Wildkamera an seinem Vorgelhaus entstanden sind. Das steht mitten im Ortskern auf seiner Terrasse im ersten OG. Es handelte sich um interessante Aufnahmen. Zuerst war da der Marder, der besagtes Vogelhaus plünderte. Auf den folgte der Waschbär, der bündig in das Vogelhaus reinpasste. Als der tief einatmete – was sehr gut auf den Fotos zu erkennen war – da hob es das Dach des Vogelhauses ab – endlich hatte der Waschbär mehr Platz! – und auf seinem Rückweg schnappte sich die lebende Abrissbirne gleich noch den Meisenknödel, so quasi als Snack für unterwegs. Die Kamera hatte den Waschbären sehr gut getroffen, so im Portrait, und eigentlich fehlte es nur noch daran, dass er hämisch in die Linse winkte und die Zunge rausstreckte. Zugegeben, derartige Aufnahmen kann ich von den nächtlichen Besuchern im Garten nicht vorweisen. Aber einige sind eben doch auch schon in die Fotofalle getappt. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab! Hinweis: Dieser Beitrag ist auch unter “Quergedacht! v4.0” erschienen.

Kalt, kalt, kalt! Trotzdem war die Sonne am Nachmittag zu verlockend. Folglich machte ich einen kleinen Rundgang, unten an der Aue und zwischen den Feldern entlang. Der eisige Wind biss dabei doch ganz gehörig. Eigentlich hatte ich beabsichtigt, Eisgebilde abzulichten (was ich auch tat), aber dabei kam mir noch was anderes vor die Kamera – nämlich ein fröstelnder Graureiher. Den habe ich auch gleich noch mitgenommen. So rein fototechnisch, versteht sich. Das Ranpirschen klappte ganz gut und so bemerkte er mich erst recht spät und ich konnte ihm ziemlich dicht auf die Pelle – pardon, auf’s Federkleid – rücken, bevor er Reißaus nahm. Leider hat es nicht geklappt, den Vogel im Flug abzulichten. Dafür war entweder er zu schnell oder ich zu langsam bzw. zu durchgefroren. Aber sieben Aufnahmen sind’s doch noch geworden. Als dann eine Spaziergängrin mit ihrem Hund vorbei kam, da suchte der Reiher endgültig das Weite. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

Das Wochenende darf kommen und aller Voraussicht nach habe ich auch zur Abwechslung seit langer Zeit mal wieder ‘ne Woche frei. Wird auch Zeit, denn dann können meine vom Federstahl der Rollstuhlhalter zerschnittenen Fingerkuppen endlich mal in Ruhe abheilen. Aber was heißt schon Wochenende? Da wird all das auf die Reihe gebracht, was zwischenzeitlich notgedrungen liegen geblieben ist. Dabei fiel mein Blick aus dem Fenster und was sehe ich: Flüchtende Rehe hinter dem Haus. OK, die sind weg. Aber kommen sie vielleicht nochmal wieder? Der vorsichtige Blick vom Balkon: Nee, die bleiben auch weg. Aber jemand anders ist da. Nämlich ein Grünspecht – bei uns zwar kein besonders seltener Vogel, aber im Garten immerhin doch ein recht seltener Gast. Schnell mal zur Kamera gegriffen und – erwischt! Fünf Bilder, draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

Wetterwarnungen

News per RSS

Counterize

Seitenaufrufe: 1631635
Seitenaufrufe heute: 1120
Letzte 7 Tage: 18065
Besucher online: 2

November 2018
M D M D F S S
« Okt    
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
2627282930  

Social Media

free twitter buttons



Meine HP & Bücher