Verkehr

physchem1
Riesenkristalle in der Höhle von Naica – auch eine Form von Gips.

Gips kennt jeder. Chemisch gesehen ist das Kalziumsulfat mit zwei eingeschlossenen Kristallwassermolekülen, also als Formel CaSO4*2H2O. Gips tritt aber noch in weiteren Erscheinungsformen auf. Eine davon ist das Gips-Anhydrit oder kurz Anhydrit genannt. Das ist die wasserfreie Form, als Formel CaSO4. Bei Anhydrit im Untergrund spricht der Geologe von Gipskeuper. Welchen Unterschied macht der Wasseranteil aus? Hinsichtlich des Volumens einen immensen Unterschied. Tritt nämlich zum Anhydrit Wasser hinzu, dann bläht der sich um 50-60% unter Gipsbildung auf. Unter Tage spricht man dann vom Gesteinsdruck und der vermag sogar massivste Betonröhren problemlos zu sprengen. Es gibt aber noch einen weiteren Unterschied. Sowohl Anhydrit wie auch Gips sind nur schwer wasserlöslich. Beim Anhydrit liegt die Wasserlöslichkeit bei rund 0,6g/l und beim Gips bei rund 2g/l. D. h. Gips ist um gut Faktor drei besser wasserlöslich als Anhydrit.

Das Datum: 27.06.2017
Die Uhrzeit: 16:40 Uhr
Der Ort: A2 Fahrtrichtung Hannover, ca. 200m vor Ausfahrt Wunstorf-Kohlenfeld
Kennzeichen des Irren: H- ** 1**5 (Details bekannt, will ich aber hier nicht nennen)

dsalog

Denksportaufgaben sind mitunter recht anspruchsvoll. Manche Leute lösen Kreuzworträtsel. Andere spielen Sudoku. Ich habe mich für eine andere Form von Denksport entschieden. Ich mache nämlich Tourenplanung. Zweimal täglich. Das ist angewandte Logistik. Stellt euch mal folgende Situation vor: Ihr fahrt einen Kleinbus. Da passen max. neun Personen rein. In der Draufsicht also so ungefähr ein Rechteck, das in neun gleichgroße Felder aufgeteilt ist. Auf der Ecke ganz vorne links sitzt der Fahrer. Daneben, in der Mitte, befindet sich ein Notsitz mit nur recht wenig Beinfreiheit. Rechts außen könnte ein Beifahrer Platz nehmen. Hinter dieser ersten Reihe befinden sich noch zwei Sitzreihen für jeweils drei Personen. Der Einstieg erfolgt von der rechten Seite und nur in der ersten dieser beiden Sitzreihen (also in der Reihe hinter dem Fahrer) ist auch etwas mehr Platz bzw. Beinfreiheit. Nun gibt es einige Grundanforderungen:

gedanken

“Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.”
(Kaiser Wilhelm II)

Heute in der Frühschicht hatte ich mal wieder so eine unheimliche Begegnung der etwas merkwürdigen Art. Wenn man viel fährt, dann bekommt man auch viel mit – und wundert sich manchmal. Oft genug möchte man eigentlich bloß noch ins Lenkrad beißen. Mitunter langt’s aber auch nur noch für ein mitleidiges Kopfschütteln, weil einem glatt die Worte fehlen. Dann gehen einem im Führerhaus so Gedanken durch den Kopf. Hier sind mal fünfzig davon …

oldtimer

fahren1

Das hier ist ein sehr persönlicher Beitrag und mir ist durchaus bewusst, dass ich damit den einen oder anderen Widerspruch provoziere. Doch wie hat Salvador Dali es einmal so treffend ausgedrückt: “Wer Aufmerksamkeit erregen will, der muss provozieren!” Außerdem: Was mal gesagt werden muss, dass muss auch gesagt werden. Es geht um’s Fahren – um das berufliche Fahren. Es war 2001, als ich so richtig mit dem beruflichen Fahren angefangen habe. Ich hatte mir so einen Job weder ausgesucht noch in meinen Träumen angestrebt. Forschungsarbeit – chemisch-technische Forschungsarbeit – liegt mir sehr viel mehr. Aber man tut, was man tun muss. Um Geld zu verdienen tat ich das, was nötig war: Nämlich fahren! Hannover-Berlin, frühmorgens los, dort was arbeiten und am Nachmittag wieder zurück. Tagestour 900km. Frühmorgens ab Hannover nach Stuttgart, dort was arbeiten, anschließend bis spät nachts wieder zurück. Tagestour 1500km. Außendienst quer durch Deutschland.

GarminExpress

Das ich zu Navis ein leicht gestörtes Verhältnis habe dürfte ja allgemein bekannt sein. Navis taugen ohnehin immer nur dann halbwegs etwas, wenn man das darauf enthaltene Kartenmaterial regelmäßig – erfahrungsgemäß spätestens so alle Vierteljahre mal – aktualisiert. Die Hersteller von Navis werben damit, dass man sich dazu einfach nur kostenloses Kartenmaterial runterladen muss. Wenn es man nur so einfach wäre … Ich will das mal am Beispiel des bekannten “Garmin Express” zeigen, wie wenig einfach die Geschichte sich tatsächlich gestaltet.

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