Literatur

paradiso

(Mir ist da mal wieder eine kleine  Geschichte eingefallen. Sie ist frei erfunden und wirklich nur ausgedacht. Und dennoch: Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Ereignissen sind keineswegs rein zufällig. Allerdings auch nicht beabsichtigt, sondern stattdessen unvermeidlich. Denkt mal drüber nach!)
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Paradiso

Was für ein nasskalter, widerlicher Sommer! Du sitzt zuhause, denn für einen Urlaub reicht dein H4 sowieso nicht. Es reicht ja nicht mal für ein menschenwürdiges Leben. Außerdem unterliegst du lt. EGV einer Neuauflage der Residenzpflicht von 1933. Dein Magen knurrt und dir ist kalt. Wenigstens die Stromabschaltung hast du bisher noch rauszögern können. Lustlos und gelangweilt zappst du durch die verschiedenen TV-Kanäle. Und stellst fest: Die bringen eh’ alle nur den ewig gleichen Mist von einer schönen, heilen Welt, die tatsächlich gar nicht existiert. Sie propagieren ein reines Zerrbild! Irgendwann bleibst du bei einem ausländischen Sender hängen, bei einer TV-Station aus dem Land Paradiso.

littlesk

Angeregt durch Soeckchens Kommentar will ich hier mal eine kleine und rein fiktive Geschichte, die aktuell in meinen eBook “Gestern. Heute. Morgen.” zu finden ist und die schon einmal in meinen alten Blog “Quergedacht! v2.0″ zu finden war, wiederveröffentlichen. So quasi als Leseprobe. Alles, was beschrieben wird, ist problemlos machbar. Mit Allerweltschemikalien. Ich gehe nur deswegen nicht ins Detail, um keine rechtlichen Probleme zu bekommen. So ist es “nur” eine eher gruselige Form von Unterhaltung. Und eine Liste der “heißen” Biolaboratorien (d. h. Bio Safety Level 3 & 4) fand sich im “BW Biowaffenbericht 2001″, der mal kurzzeitig im Web kursierte. Diese Laboratorien existieren noch heute. Mir selbst sind knapp zwanzig Standorte in Deutschland bekannt und soweit ich weiß, weist keines dieser Labors besondere Sicherungen gegen einen Angriff von Außen auf. Auch haben sowohl Che Guevaras Ausführungen zum Guerillakampf sowie Sun Zi’s “Die Kunst des Krieges” wichtige Impulse geliefert. Die Geschichte ist folglich vielleicht gar nicht mal soweit hergeholt. Bloß eben noch nicht passiert … Zugegeben: So ein ganz klein Wenig ist die Story von Stephen King’s (alias Richard Bachmann’s) “Menschenjagd” und “Das letzte Gefecht” inspiriert worden.
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Wer ist Algernon? Algernon ist ein Versuchstier in einem neurobiologischen Labor. Ein Mäuserich. An ihm wird ein experimenteller Eingriff im Gehirn vorgenommen. Ziel des Eingriffs ist die Steigerung der Intelligenz. Bei Algernon funktioniert das erstmals, nachdem es zuvor etliche Fehlschläge mit anderen Mäusen gegeben hatte. Algernons Intelligenz wird schließlich auf einen IQ von 70 geschätzt und er erkennt sich selbst als Individuum im Spiegel. Anlässlich eines medizinischen Kongresses, wo er als Forschungsergebnis der wissenschaftlichen Welt vorgestellt werden soll, befreit ihn Charlie Gordon. Charlie betrachtet Algernon fortan als Freund. Bis zu Algernons vorzeitigem Tod.

Open book on wood planks over abstract light background

Kannst ja mal ein Buch drüber schreiben!” Das sagt sich von unbedarften Zeitgenossen immer so leicht. Aber ein Buch zu schreiben ist mehr als nur der Text. Das ist vor allem auch die Form – d. h. die Typographie, das Layout usw. Die Seiten wollen die korrekte Bemaßung und die korrekten Seitenzahlen aufweisen. Der Seitenrand ist – zumindest bei Printbüchern – links und rechts unterschiedlich zu wählen, damit später beim Binden des Buches kein Text flöten geht. Schriftarten, Schriftgrößen, Überschriften, Absätze, Schriftattribute etc.: All das will berücksichtigt sein, wenn man einen Buchblock zur Veröffentlichung einreicht. Damit wird’s dann aber endgültig total abnervend kompliziert. Einen Buchblock so anfertigen zu müssen kann mehr Arbeit als der eigentliche Text machen. Deswegen arbeite ich bei so etwas schon seit über zehn Jahren mit den selbsterstellten Vorlagen, auf die ich bereits im letzten Beitrag hingewiesen hatte. Für Interessenten will ich diese Vorlagen hier mal zum Gratisdownload zur Verfügung stellen. Und zwar einzeln im alten DOC-Format, weil WP ja leider weder ZIP noch RTF von Haus aus unterstützt.

Autorentools, spöttisch auch “Schreiberlings-Software” genannt, gibt es einige Wenige. Mitunter können sie, gerade bei größeren Projekten, recht hilfreich sein. Bei verschachtelten Geschichten mit mehreren Protagonisten und verschiedenen Handlungsebenen sind solche Softwarehilfen m. E. geradezu unverzichtbar, wenn man als Autor die Übersicht behalten und logische Fehler vermeiden will. Früher setzte ich dazu gerne die Windows-Freeware “yWriter 5” ein, abwärtskompatibel bis Windows Vista. Das Programm stammt aus dem Jahr 2008 und ist seither nicht mehr weiterentwickelt worden. Was aber keinesfalls negativ zu werten ist, denn es handelt sich um eine wirklich gut durchdachte Software. Aktuell existiert jetzt eine Java-basierende Alternative für so ziemlich alle Plattformen namens “oStorybook“. Die habe ich mal angetestet: Schön bunt, aber mangels Kopiermöglichkeiten (d. h. Im- und Export von Texten per Zwischenablage) absolut (noch) nicht überzeugend und somit für die Praxis des Schreibens m. E. eher ungeeignet – doch es dürfte durchaus lohnenswert sein, dieses Software weiterhin im Auge zu behalten, denn vielleicht ändert sich da ja noch im Laufe der Entwicklung etwas. Ist aber irgendwo auch Ansichtssache. Also “back to the roots” u. d. h. zurück zu yWriter. Dabei fiel mir auf, dass ich yWriter weder in meinem alten noch in diesem Blog bisher vorgestellt habe. Höchste Zeit, das einmal nachzuholen.

Ein Stapel mit B¸chern im Schaufenster eines Buchhandels Lesen bildet McPBBO McPBBO

Ich lese ja viel und gerne Wissenschafts- und Öko-Thriller sowie gute SF. Hinsichtlich des letztgenannten Genres sind aufgrund der Prämisse “gut” schon mal beinahe alle Serien (Star Wars, Star Trek etc.) außen vor. Denn ich bevorzuge in sich abgeschlossene Werke, i. d. R. nur aus ein bis drei Büchern bestehend. Eine Ausnahme macht dabei “Per Anhalter durch die Galaxis”, aber das ist ja eine fünfbändige Trilogie ;) . Im Laufe der Zeit hat sich – zumal ich sehr viel lese – ein gewisses Problem eingestellt. Gute Autoren wie Douglas Adams, Isaac Asimov, Michael Crichton, Robert Heinlein, Hanns Kneifel usw. schreiben nicht mehr. Weil sie es nicht mehr können. Sie sind verstorben und ihre Bücher kenne ich fast alle. Wo bleiben die Nachfolger, die Newcomer?

Ich will mich mal wieder über ein Buch äußern, das ich als äußerst lesenswert einstufe. Dabei handelt es sich um die brilliante Politparodie “Er ist wieder da” von Timur Vermes. Zugegeben, besagtes Buch erschien bereits im Jahr 2012 und wurde zwischenzeitlich auch verfilmt, ist daher nicht mehr unbedingt das Neueste. Aber für manche Bücher brauche ich einige Zeit, bevor ich mich dazu durchringe. Um die schleiche ich lange Zeit wie ein Hund um die Leberwurst herum, weil mich irgend etwas an ihnen stört, bevor ich dann manchmal doch zuschlage. Im vorliegenden Buch war es die meinerseits aus Überzeugung abgelehnte Person des Adolf Hitler, die mich lange Zeit vom Lesen dieses Werkes abhielt. Bis ich das dann aus der Notlage heraus, nichts Gedrucktes mehr zu haben und auf dem Hannoverschen Bahnhof warten zu müssen, doch kaufte. Einmal angelesen legte ich es danach kaum noch aus der Hand.

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