Literatur

Am 16.11.2017 lief auf 3sat eine hochinteressante Doku mit dem Titel “Das Erdzeitalter des Menschen“. Im Verlauf dieser Sendung wurde sinngemäß gesagt, dass unseren Städten in der Zukunft nur noch zwei Alternativen bleiben. Entweder sie werden grün und nachhaltig mit draußen gehaltenem Individualverkehr oder aber sie werden zu Luxustürmen, umgeben von Slums. Es ist wirklich nicht schwer, zu so einem Schluss zu gelangen und folglich hatte ich eine ähnliche Überlegung auch schon, doch das liegt lange zurück. Das war am 02.11.2009, denn seinerzeit erschien die SF-Geschichte “Der Bruder” in meinem alten Blog. Viel später, nämlich im Mai 2013, fand die Story Eingang in mein eBook “Gestern. Heute. Morgen.“, das ich ja HIER kürzlich erst erwähnt habe (eine weitere Leseprobe aus dem Buch ist HIER zu finden). Jedenfalls: Als ich mir die 3sat-Sendung anschaute, da fiel mir ein, dass die Story irgendwie immer noch aktuell ist und ich sie hier noch nicht gebracht habe. Deswegen erscheint sie heute quasi als Wiederveröffentlichung: Viel Spaß beim Lesen!
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pprod

Manchmal schreibe ich ja die eine oder andere Geschichte, einfach nur so zur Unterhaltung – und i. d. R. auch, um meine Leser dahingehend zu animieren, mal etwas nachzudenken und über den Tellerrand hinaus zu sehen. Das sind dann Was-wäre-wenn-Geschichten, die sich im weitesten Sinne zur SF rechnen lassen. So auch bei der alten Geschichte, die ich hier einmal präsentieren will. Sie erschien vor rund sechs Jahren in meinem alten Blog und fand vor vier Jahren Eingang in mein eBook “Gestern. Heute. Morgen.“. Ich dachte, ich hätte die Story hier schonmal gebracht, aber das erwies sich als typischer Fall von Denkste! Deswegen mal nachdenkliche Unterhaltung: Was wäre bei einer Weiterentwicklung des Neoliberalismus in vielleicht gar nicht mal allzu ferner Zukunft zu erwarten? Doch seid bitte auch vorgewarnt: Genau so wie in der neoliberalen Realität gibt es in der Geschichte kein Happy End. Ich wünsche dennoch gute Unterhaltung und viel Spaß beim Lesen!
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flug39

Heute habe ich mal wieder einen Lesetipp für euch! Es handelt sich um “Flug 39” von Phillip P. Peterson, derzeit wahrscheinlich nur noch als eBook erhältlich (ich hatte noch das Glück, eine der vermutlich letzten Printausgaben erwischen zu können – im Bedarfsfall eben einfach mal danach suchen). Das ist so eine Zeitreise-Zeitparadoxon-SF-Geschichte aus allernächster Zukunft. Ich habe schon verdammt viele SF-Zeitreise-Geschichten gelesen, aber “Flug 39″ ist die erste Story dieser Art, die wirklich in sich absolut logisch-schlüssig ist und bei der das Paradoxon gewissermaßen ausbleibt – gewissermaßen, denn Peterson zieht zum Auflösen des Paradoxons die Everett-Hypothese heran. Zunächst mal kurz zum Inhalt des äußerst lesenswerten Buches.

sf

“Traue niemandem, dessen TV-Bildschirm größer ist als sein Bücherschrank!”
(Spruch bei Facebook)

mayday1

Heute mal wieder ein Lesetipp: Es geht dabei um Nord- und Ostsee. Die Nordsee: Im Mittel gut 90m tief. Wenn Stürme die Wellen aufwühlen und sie auf flachere Bereiche – d. h. bspw. den Wattsockel – treffen, dann bäumen die sich mitunter zu gewaltigen Brechern auf. Aber Sturm ist nicht die einzige Gefahr in der Nordsee. Da gibt’s noch die zahllosen Untiefen und Sandbänke sowie die tückischen Strömungen dazwischen und dann ist da noch das Watt mit seinen ganz eigenen Gesetzen. Wer die nicht kennt und nicht beachtet kann ganz schnell sein Leben verlieren. Die Ostsee ist flacher, im Mittel nur etwa 50m tief. Das bedingt andere Wellen. Auch die sind nicht ohne und das wird jeder bestätigen, der schonmal draußen auf der Ostsee einen Sturm abreiten musste. Daneben zeigt die Ostsee noch andere Gefahren wie bspw. Munitionsreste. Ich kenne beide Meere. Bei gutem Wetter und bei Sturm. Im letztgenannten Fall auch vom Schiff aus: Nordsee ist Mordsee und die Ostsee ist KEIN Ententeich!

inhaltsschwer

Jetzt mal ein Lesetipp für alle die, die ihr Wissen nicht aus der BLÖD schöpfen und die auch nicht zu dumm dazu sind, ihre kleinen, grauen Zellen zu gebrauchen. Vor einiger Zeit machte ich mal wieder den Fahrer für meine demenzkranke Schwiegermutter. Sie hatte einen Arzttermin und für mich bedeutete das Warterei. Aber da gab’s ‘ne Buchhandlung und wenn ich etwas liebe, dann ist das bedrucktes Papier. Nur war das eben nicht die Art von Buchhandlung, welche die angesagtesten Titel von irgend einer Zeitschriften-Bestsellerliste führt, sondern die daneben auch noch ein paar andere Sachen hat. Mit anderen Worten: Es lohnte sich, da etwas zu schmökern. Machte ich, aber zunächst erfolglos. Als ich schon wieder gehen wollte, da fiel mein Blick auf ein Buch von Timothy Snyder.

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