Lesen

Manchmal schreibe ich ja die eine oder andere Geschichte, einfach nur so zur Unterhaltung – und i. d. R. auch, um meine Leser dahingehend zu animieren, mal etwas nachzudenken und über den Tellerrand hinaus zu sehen. Das sind dann Was-wäre-wenn-Geschichten, die sich im weitesten Sinne zur SF rechnen lassen. So auch bei der alten Geschichte, die ich hier einmal präsentieren will. Sie erschien vor rund sechs Jahren in meinem alten Blog und fand vor vier Jahren Eingang in mein eBook “Gestern. Heute. Morgen.“. Ich dachte, ich hätte die Story hier schonmal gebracht, aber das erwies sich als typischer Fall von Denkste! Deswegen mal nachdenkliche Unterhaltung: Was wäre bei einer Weiterentwicklung des Neoliberalismus in vielleicht gar nicht mal allzu ferner Zukunft zu erwarten? Doch seid bitte auch vorgewarnt: Genau so wie in der neoliberalen Realität gibt es in der Geschichte kein Happy End. Ich wünsche dennoch gute Unterhaltung und viel Spaß beim Lesen!
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flug39

Heute habe ich mal wieder einen Lesetipp für euch! Es handelt sich um “Flug 39” von Phillip P. Peterson, derzeit wahrscheinlich nur noch als eBook erhältlich (ich hatte noch das Glück, eine der vermutlich letzten Printausgaben erwischen zu können – im Bedarfsfall eben einfach mal danach suchen). Das ist so eine Zeitreise-Zeitparadoxon-SF-Geschichte aus allernächster Zukunft. Ich habe schon verdammt viele SF-Zeitreise-Geschichten gelesen, aber “Flug 39″ ist die erste Story dieser Art, die wirklich in sich absolut logisch-schlüssig ist und bei der das Paradoxon gewissermaßen ausbleibt – gewissermaßen, denn Peterson zieht zum Auflösen des Paradoxons die Everett-Hypothese heran. Zunächst mal kurz zum Inhalt des äußerst lesenswerten Buches.

sf

“Traue niemandem, dessen TV-Bildschirm größer ist als sein Bücherschrank!”
(Spruch bei Facebook)

mayday1

Heute mal wieder ein Lesetipp: Es geht dabei um Nord- und Ostsee. Die Nordsee: Im Mittel gut 90m tief. Wenn Stürme die Wellen aufwühlen und sie auf flachere Bereiche – d. h. bspw. den Wattsockel – treffen, dann bäumen die sich mitunter zu gewaltigen Brechern auf. Aber Sturm ist nicht die einzige Gefahr in der Nordsee. Da gibt’s noch die zahllosen Untiefen und Sandbänke sowie die tückischen Strömungen dazwischen und dann ist da noch das Watt mit seinen ganz eigenen Gesetzen. Wer die nicht kennt und nicht beachtet kann ganz schnell sein Leben verlieren. Die Ostsee ist flacher, im Mittel nur etwa 50m tief. Das bedingt andere Wellen. Auch die sind nicht ohne und das wird jeder bestätigen, der schonmal draußen auf der Ostsee einen Sturm abreiten musste. Daneben zeigt die Ostsee noch andere Gefahren wie bspw. Munitionsreste. Ich kenne beide Meere. Bei gutem Wetter und bei Sturm. Im letztgenannten Fall auch vom Schiff aus: Nordsee ist Mordsee und die Ostsee ist KEIN Ententeich!

inhaltsschwer

Jetzt mal ein Lesetipp für alle die, die ihr Wissen nicht aus der BLÖD schöpfen und die auch nicht zu dumm dazu sind, ihre kleinen, grauen Zellen zu gebrauchen. Vor einiger Zeit machte ich mal wieder den Fahrer für meine demenzkranke Schwiegermutter. Sie hatte einen Arzttermin und für mich bedeutete das Warterei. Aber da gab’s ‘ne Buchhandlung und wenn ich etwas liebe, dann ist das bedrucktes Papier. Nur war das eben nicht die Art von Buchhandlung, welche die angesagtesten Titel von irgend einer Zeitschriften-Bestsellerliste führt, sondern die daneben auch noch ein paar andere Sachen hat. Mit anderen Worten: Es lohnte sich, da etwas zu schmökern. Machte ich, aber zunächst erfolglos. Als ich schon wieder gehen wollte, da fiel mein Blick auf ein Buch von Timothy Snyder.

hacktivism

(Nach langer Zeit will ich mal wieder eine Kurzgeschichte zum Besten geben. Sie ist brandneu, wieder einmal so eine typische “Was-wäre-wenn”-Geschichte und in einer nicht allzufernen Zukunft angesiedelt. Sie beinhaltet das Gespräch eines Vaters mit seinem Kind. Ich hänge dabei meiner ganz persönlichen Utopie nach. Die besagt nämlich: “Wenn Menschen es geschafft haben, einen Karren in den Dreck zu fahren, dann können sie es auch schaffen, ihn wieder rauszuziehen.” Oder, wie Bertolt Brecht es einmal so treffend formulierte: “Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.” Viel Spaß beim Lesen und gute Unterhaltung!)
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Hacktivism

nahtod

Die Neurobiologie behauptet, dass unser Bewusstsein das Ergebnis der Hirnströme ist. Das “Licht”, von dem Menschen mit Nahtoderfahrung immer wieder übereinstimmend berichten, wird z. Zt. wissenschaftlich (noch) mit einer überproportional großen Endorphinausschüttung erklärt. Mit anderen Worten: Da soll eine Art von Rauschzustand auftreten, der zu Halluzinationen führt. Ich für meinen Teil vermag das nicht so recht zu glauben (zur Begründung s. u.), aber wer das anzweifelt, wird gerne in die Esoterik-Ecke geschoben. Ich habe dieen Zustand erlebt – heute vor 29 Jahren. Damals war ich klinisch tot und musste reanimiert werden.

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