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Ich habe förmlich drauf gewartet! So eine Sch…! Ich meine, seit 2003 oder so züchte ich jetzt Chilis, was insbesondere in Norddeutschland und draußen im Freiland ja immer so eine Sache ist – eine mit extrem durchwachsenem Ergebnis. In diesem Jahr sind es insgesmt 11 Pflanzen. Daran hängen z. Zt. rund 60 Früchte von den schärfsten Sorten; einige schon richtig groß und ich warte sehnsüchtig darauf, dass die Dinger endlich mal reifen und sich gelb oder rot färben. Momentan ist das alles nämlich noch grasgrün. Da kann noch viel passieren: Windbruch durch Stürme oder Gewitter, das Ansetzen von Schimmel wegen Dauerregens, das vorzeitige Abfallen der Früchte wegen Nährstoffmangel usw. Jetzt habe ich einen Befall an drei Pflanzen bemerkt. Es scheint sich um so eine Art von Blattläusen, nicht größer als einen halben Millimeter, zu handeln. Davon aber verdammt viele. Chemische Spritzmittel mag ich nicht einsetzen (weil ich die Frühte ja essen will) und dem Zigarettenkippenauszug vom letzten Jahr (der zwar funktioniert, aber …) stehe ich doch reichlich skeptisch gegenüber. Darauf möchte ich eigentlich verzichten. Kennt nicht jemand ein einfaches Hausmittel gegen solches Viehzeug? Ein Hausmittel, das man immer da hat? Oder soll ich der Sache einfach ihren Lauf lassen und abwarten, was passiert? Wer ist schneller, die Reifung oder die Blattläuse?

Gestern noch bis zum späten Abend im Garten Stachelbeeren gepflückt und mir dabei die Finger gründlich zerstochen. Immerhin sieht man bei den roten Stachelbeeren das Blut ja nicht so. Die Dinger sollten in Injektionsbeeren umbenannt werden! Aber neben dem Nutzgarten grünt und blüht da inzwischen ziemlich viel. Zugegeben, zum Leidwesen meiner besseren Hälfte nicht wirklich da, wo die Blumen wachsen sollten, sondern eigentlich überall dort, wo nie was hingepflanzt worden ist. Stört mich aber nicht, denn schön bunt ist’s allemal. Eins ist mir beim Fotografieren jedoch aufgefallen, und zwar die Tatsache, dass es in diesem Jahr nicht nur wenig Bienen, sondern darüber hinaus auch ganz allgemein wenig Insekten gibt. Hier ist jedenfalls was für’s Auge und ein paar Farbtupfer – ein Dutzend Bilder: Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

Echt witzig! Ich habe zwar hier im Blog unsere hiesige Tropfsteinhöhle – nämlich die Schillathöhle in Langenfeld (Süntel) – schon häufiger erwähnt, aber noch nie so richtig im Bild vorgestellt. Das wird jetzt nachgeholt. War gestern. Es regnete – und zwar heftig. Also so, dass das Wasser auf den Straßen stand. Der angekündigte Starkregen machte seinem Namen alle Ehre. Immerhin war’s warmes Wasser. Ich musste zur Post. Eine gute Gelegenheit, um meine DRK-Dienstregenjacke mal einem echten Härtetest zu unterziehen. Sie den Test übrigens NICHT bestanden. Dennoch: Ich wollte mal raus! Also alles zusammengesucht, was man so braucht: Fotoweste, in eine Plastiktüte als Regencape eingepackte Kamera, Power-LED-Taschenlampe, Helm etc. Dann los, in Richtung “unter Tage”. Zugegeben, da tropft’s zwar auch, aber längst nicht soviel wie draußen. Im Vergleich zum Juniwetter 2017 kam mir die Tropfsteinhöhle trocken wie die Sahara vor. War auch angenehm temperiert da unten, nämlich konstant 7°C und nicht die affig-schwül-heißen 23°C von draußen.

Braucht die Welt wirklich noch einen weiteren ImageViewer? Eigentlich nicht, zumal aktuelle Betriebssysteme so etwas doch schon von Haus aus beinhalten wie bspw. die Windows-Bildanzeige. Auf der anderen Seite aber lässt sich immer mal wieder etwas verbessern. Gerade die erwähnte Windows-Bildanzeige kommt doch ziemlich spartanisch daher, weswegen ich stattdessen bisher lieber auf die portable Freeware HoneyView gesetzt habe. Aber ich habe auch ganz gerne immer einen “Plan B” als Alternative in der Hinterhand und suchte daher schon seit geraumer Zeit nach einer weiteren, ähnlichen Software. Damit meine ich aber nicht die zahllosen Viewer, die mit (teils rudimentären) Bildbearbeitungsfunktionen überfrachtet und schwer bedienbar sind, sondern eben nur einen simpel zu bedienenden, reinen und wirklich blitzschnellen Viewer. Die gleichfalls portable Windows-Freeware QuickViewer scheint das Zeug dazu zu haben.

Mit der Bildschärfe ist das ja immer so eine Sache. Gerade bei der Tierfotografie muss es i. d. R. sehr schnell gehen. Da bleibt nicht viel Zeit, um die Kamera großartig einzustellen. Ich meine, welcher vorbeifliegende Vogel bleibt schon so lange in der Luft stehen, bis man die Knipskiste scharfgestellt hat? Oder welcher Waschbär unterbricht seine Flucht vor der Waschbärenscheuche so lange, bis der Fotograf endlich soweit ist? Das Ergebnis sind verwackelte oder unscharfe Bilder. Man kann dieses Problem halbwegs minimieren, wenn man sich mit justierter Kamera in den Schärfenbereich hinein bewegt. Aber auch das erfordert viel Übung und gerät schnell zum Glücksspiel. Hinterher hat man dann vielleicht fünf Fotos, von denen wenigstens eins scharf ist. Aber auf den anderen vier Bildern ist das Motiv besser drauf oder mehr Action zu sehen oder so: Bähhh!

Das gestrige Unwetter soll eines der stärksten je in Niedersachsen verzeichneten Unwetter gewesen sein. Kann ich nicht beurteilen und dafür, dass wir es hier im Deister-Süntel-Tal offensichtlich nur mit den Ausläufern zu tun bekamen war es ganz schön üppig. Jedenfalls keins der billigen Kaufhaus-Gewitter, die hier sonst manchmal so vorbeikommen. Unter Blitzortung hatte ich zunächst in Echtzeit beobachtet, wie die Gewitterfront sich von Nienburg her näherte – und das dauerte kaum eine Viertelstunde. Anschließend ging’s los, aber richtig! Dazwischen ‘ne PN von meiner Tochter: Sie saß vor dem Haus in ihrem Auto und kam nicht raus, weil auf der Straße das Wasser stand. Nachdem die erste Rutsche etwa um 19:00 Uhr vorbei war – sie bildete so quasi den Vorgeschmack – ging’s dann ab 20:30 Uhr nochmal so richtig zur Sache. Das war in etwa die Zeit des Sonnenuntergangs. Und so ein Unwetter-Sonnenuntergang sieht ziemlich dramatisch aus: Fünf Fotos. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

Momentan muss ich nicht fahren. Jedenfalls nicht beruflich. Privat sieht’s etwas anders aus; heute bspw. kutschierte ich Schwiegermutter zur Akupunktur-Behandlung. Wobei ich mich ernsthaft frage, ob man das nicht vielleicht auch aus der Ferne machen kann, mittels Voodoo-Puppe oder so … ;) Jedenfalls stand die Fahrerei für den Nachmittag an. Daher nutzte ich die frühen Vormittagsstunden für eine Auszeit im Wald. Das hatte ich eigentlich gestern schon in Angriff genommen, aber nachmittags und mit dem Fahrrad bei 37°C in der Sonne. Nicht gerade ‘ne grandiose Idee und so beschränkte ich die gestrige Tour auf nur schlappe 10km durch’s Flachland, bevor ich zerflossen bin. Heute am Vormittag war’s kühler und so bis 10:30 Uhr auch noch recht erträglich. Nun ist der Juni ja nicht gerade für supertolle Naturmotive berühmt, vgl. die Natur im Fotojahr. So geriet die Waldwanderung irgendwie auch zu einer Expedition in den Mikrokosmos, sprich: Da standen die Makroaufnahmen im Vordergrund. Hier seht ihr davon mal zehn Bilder. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

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