Musik

Was für ein durch und durch verregneter Sonntag! Den ganzen Tag über hat es stramm geschüttet. Trotzdem: Nirgendwo steht das Wasser! Und unsere Regentonnen sind endlich mal wieder randvoll. Es ist der erste wirklich nennenswerte Regen seit rund einem halben Jahr und der verdorrte Boden saugt die Feuchtigkeit auf wie ein Schwamm. Wurde auch mal wieder Zeit! Allerdings ist eine derartige Wetterlage auch nicht gerade für Aktivitäten draußen geeignet. Was macht man da? Ich habe zumindest zeitweise ein paar Fotos sortiert – und von einigen (wie ich finde) besonders bemerkenswerten Aufnahmen eine kleine Diashow gebastelt. Eben mein ganz persönlicher Beitrag zur Heimatpflege.

nurso

renovierungssong

Meine Frau und ich haben unserer Großen jetzt ja bei der Renovierung in Verbindung mit dem Umzug in ihre neue Wohnung geholfen. Es gab viel zu tun und es hat länger als erwartet gedauert. Aber das Gröbste ist wohl geschafft. Im Verlauf der ganzen Arbeit ist mir da so ein Songtext eingefallen. Die Musik kennt ihr sicherlich – bloß der Text ist neu … ;)
________________________

Der Renovierungssong

Sie ziehen wieder einmal um
Renovierung steht jetzt an
Brauchen Hilfe überall
Was soll’s ich helfe

Mir ist heute nicht nach Tippen. Der Schock sitzt nämlich zu tief. Ich erhielt von meiner Krankenkasse den neuen Beitragsbescheid: Künftig bleibt mir vom Minijob bestenfalls monatlich noch ein Fuffziger, wenn überhaupt. Da angerufen und die Dame am anderen Ende hatte echt voll tröstende Worte für mich: “Sie sind damit ja nicht allein; das betrifft fast alle Minijobber. Der Gesetzgeber hat ab dem 1.12.2017 die Berechnungsgrundlagen geändert.” Mit anderen Worten: Wer im Minijob arbeitet, der arbeitet für die Krankenkasse. Das verdiente Geld wird durchgereicht. Bisher habe ich für die geld- und machtgeile Truppe da in Berlin den Terminus “Politclowns” verwendet. Der ist offensichtlich völlig grundfalsch, denn “Politverbrecher” trifft es sehr viel besser.

Weiß nicht … – irgendwie fehlt mir die rechte Lust am Tippen. Weil mir arschkalt ist. Morgens -13°C bei eisigem Wind und den Vormittag über habe ich die meiste Zeit draußen verbracht, so mit Einkäufen, Behördengängen, Holzhacken usw. Machen wir also mal ganz klassisch etwas Musik. Ich meine das übrigens ernst, denn es handelt sich um das “Italienische Konzert in F-Dur von J. S. Bach“. Aber keine Angst – es klingt anders! Ihr erinnert euch sicherlich noch an den Hit “Popcorn” von “Hot Butter“, nicht wahr? Das war 1971 und dieser Ohrwurm machte den Synthesizer als Musikinstrument erst so richtig bekannt. Auch zu der Zeit versuchten sich “The Nice” an Pop- und Rockversionen von klassischen Stücken.

Heute mal wieder ein Musikbeitrag. Warum? Weil ich keine tiefschürfenden Beiträge tippen will und kann. Momentan wird mir das nämlich alles zuviel und das rl geht vor. So rein arbeitsmäßig versuchen wir momentan zu zweit, das zu stemmen, wofür eigentlich sechs Leute vorgesehen sind. Gemecker und Gemaule der Gäste vorprogrammiert; auf Verständnis (oder gar Dankbarkeit) darf heute niemand mehr hoffen. Ich sitze täglich im Schnitt so rund fünf Stunden hinter dem Steuer und demenzkranke Gäste sind nicht gerade die einfachsten Kunden. Doch wenn die Pflege Feierabend macht, dann geht es für mich zuhause mit unseren drei Pflegefällen nahtlos weiter, nächtliche Störungen inbegriffen. Die beanspruchen mich im Schnitt täglich nochmal für rund vier Stunden. Dazu kommen noch durchschnittlich ein bis zwei Stunden täglich an ehrenamtlichem Engagement und so langsam gehe ich wirklich auf dem Zahnfleisch. Anders ausgedrückt: Ich brauch’ ‘ne Pause! Und zwar dringend … Wenn ich also in den nächsten Tagen und Wochen nur noch unregelmäßig Blog-Beiträge abliefere, dann vermutet nicht gleich das Schlimmste. Ich habe einfach nur momentan zuviel um die Ohren! Als heutige Musik habe ich einen Klassiker, Oldie und Ohrwurm in einem rausgesucht. Das ist nämlich “City of New Orleans” in der Version von Arlo Guthrie aus dem Jahr 1972. Kennt ihr sicherlich … – und bei mir war das seinerzeit Teil des Englischunterrichts bei Peter May im Gymnasium Seesen!

Heute gibt’s nur ein kurzes Lebenszeichen meinerseits, denn ich bin allein zuhause (meine bessere Hälfte ist auf Dienstreise und Töchterchen hat 24h-Dienst), muss nebenbei noch was arbeiten und habe zwei Pflegefälle an der Backe (Schwiegervater ist glücklicherweise noch in der KZP). Pflegefälle, die einem das Leben nicht gerade leicht machen. Außerdem musste ich vorhin zu allem Überfluss auch noch Schnee schippen: Scheißwinter! Jedenfalls geht das RL vor und zum Computern habe ich keine Zeit. Aber irgendwie … – musste ich heute aus völlig unerfindlichem Grunde an Victor Borge denken. Klar, der ist fast schon vergessen. Bzw. es werden ihn die wenigsten Leute (noch) kennen. Er war Pianist und spielte Klassik. Aber auf seine ganz ureigene, unverwechselbare und niemals wirklich ernstzunehmene Art – auch ‘ne Form von Comedy! ;) Was ich hier gefunden habe muss m. E. irgendwann aus den 1960er Jahren stammen und ist eigentlich bis heute unerreicht.

Wetterwarnungen

News per RSS

Counterize

Seitenaufrufe: 1683138
Seitenaufrufe heute: 1588
Letzte 7 Tage: 17451
Besucher online: 2

Dezember 2018
M D M D F S S
« Okt    
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31  

Social Media

free twitter buttons



Meine HP & Bücher