Musik

Mir ist heute nicht nach Tippen. Der Schock sitzt nämlich zu tief. Ich erhielt von meiner Krankenkasse den neuen Beitragsbescheid: Künftig bleibt mir vom Minijob bestenfalls monatlich noch ein Fuffziger, wenn überhaupt. Da angerufen und die Dame am anderen Ende hatte echt voll tröstende Worte für mich: “Sie sind damit ja nicht allein; das betrifft fast alle Minijobber. Der Gesetzgeber hat ab dem 1.12.2017 die Berechnungsgrundlagen geändert.” Mit anderen Worten: Wer im Minijob arbeitet, der arbeitet für die Krankenkasse. Das verdiente Geld wird durchgereicht. Bisher habe ich für die geld- und machtgeile Truppe da in Berlin den Terminus “Politclowns” verwendet. Der ist offensichtlich völlig grundfalsch, denn “Politverbrecher” trifft es sehr viel besser.

Weiß nicht … – irgendwie fehlt mir die rechte Lust am Tippen. Weil mir arschkalt ist. Morgens -13°C bei eisigem Wind und den Vormittag über habe ich die meiste Zeit draußen verbracht, so mit Einkäufen, Behördengängen, Holzhacken usw. Machen wir also mal ganz klassisch etwas Musik. Ich meine das übrigens ernst, denn es handelt sich um das “Italienische Konzert in F-Dur von J. S. Bach“. Aber keine Angst – es klingt anders! Ihr erinnert euch sicherlich noch an den Hit “Popcorn” von “Hot Butter“, nicht wahr? Das war 1971 und dieser Ohrwurm machte den Synthesizer als Musikinstrument erst so richtig bekannt. Auch zu der Zeit versuchten sich “The Nice” an Pop- und Rockversionen von klassischen Stücken.

Heute mal wieder ein Musikbeitrag. Warum? Weil ich keine tiefschürfenden Beiträge tippen will und kann. Momentan wird mir das nämlich alles zuviel und das rl geht vor. So rein arbeitsmäßig versuchen wir momentan zu zweit, das zu stemmen, wofür eigentlich sechs Leute vorgesehen sind. Gemecker und Gemaule der Gäste vorprogrammiert; auf Verständnis (oder gar Dankbarkeit) darf heute niemand mehr hoffen. Ich sitze täglich im Schnitt so rund fünf Stunden hinter dem Steuer und demenzkranke Gäste sind nicht gerade die einfachsten Kunden. Doch wenn die Pflege Feierabend macht, dann geht es für mich zuhause mit unseren drei Pflegefällen nahtlos weiter, nächtliche Störungen inbegriffen. Die beanspruchen mich im Schnitt täglich nochmal für rund vier Stunden. Dazu kommen noch durchschnittlich ein bis zwei Stunden täglich an ehrenamtlichem Engagement und so langsam gehe ich wirklich auf dem Zahnfleisch. Anders ausgedrückt: Ich brauch’ ‘ne Pause! Und zwar dringend … Wenn ich also in den nächsten Tagen und Wochen nur noch unregelmäßig Blog-Beiträge abliefere, dann vermutet nicht gleich das Schlimmste. Ich habe einfach nur momentan zuviel um die Ohren! Als heutige Musik habe ich einen Klassiker, Oldie und Ohrwurm in einem rausgesucht. Das ist nämlich “City of New Orleans” in der Version von Arlo Guthrie aus dem Jahr 1972. Kennt ihr sicherlich … – und bei mir war das seinerzeit Teil des Englischunterrichts bei Peter May im Gymnasium Seesen!

Heute gibt’s nur ein kurzes Lebenszeichen meinerseits, denn ich bin allein zuhause (meine bessere Hälfte ist auf Dienstreise und Töchterchen hat 24h-Dienst), muss nebenbei noch was arbeiten und habe zwei Pflegefälle an der Backe (Schwiegervater ist glücklicherweise noch in der KZP). Pflegefälle, die einem das Leben nicht gerade leicht machen. Außerdem musste ich vorhin zu allem Überfluss auch noch Schnee schippen: Scheißwinter! Jedenfalls geht das RL vor und zum Computern habe ich keine Zeit. Aber irgendwie … – musste ich heute aus völlig unerfindlichem Grunde an Victor Borge denken. Klar, der ist fast schon vergessen. Bzw. es werden ihn die wenigsten Leute (noch) kennen. Er war Pianist und spielte Klassik. Aber auf seine ganz ureigene, unverwechselbare und niemals wirklich ernstzunehmene Art – auch ‘ne Form von Comedy! ;) Was ich hier gefunden habe muss m. E. irgendwann aus den 1960er Jahren stammen und ist eigentlich bis heute unerreicht.

Heute ist action angesagt, und zwar den ganzen Tag über. Jahreshauptversammlung bei der Sgm Lauenau und ich soll beim Aufbau mithelfen. Tische rücken und so – kann ich! Aber dann soll ich mich auch noch um die (Profi-) Technik kümmern. Ich, der ich doch technisch völlig unbegabt bin! Glaubt mir bloß keiner und unser Vorsitzender schon gar nicht … Außerdem soll ein Medienbeauftragter für den Verein gewählt werden. Vielleicht gibt’s außer mir ja unvorhergesehenerweise doch noch ‘nen Kandidaten. Was ich aber ehrlich gesagt nicht so ganz glaube. Weil das bisher – ich mache das jetzt seit rund einem Jahr ehrenamtlich – mit durchschnittlich 40 Stunden monatlich zubuche schlägt. Geld gibt’s dafür keins, aber ich habe für mich persönlich einen ganz anderen Vorteil dabei entdeckt: Ich kann was lernen! Und das ist mir sogar noch wichtiger. Jedenfalls wird mir deswegen heute auch keine Zeit zum Tippen bleiben – morgens Aufbau und nachmittags Versammlung – und ergo gibt’s mal wieder einen Musikbeitrag. Dafür habe ich “Joyce Country Ceile Band” von den Saw Doctors rausgesucht – geht gut ab, echt echt geile Mucke!

Vormittags Hausarbeit und dann der Kontrolltermin beim Arzt. Positiv dabei: Krank geschrieben bin ich nicht mehr. Negativ dabei: Gesund bin ich aber auch noch lange nicht, ansteckend vielleicht und um das zu erfahren musste ich trotz Termin stundenlang im Wartezimmer rumsitzen. Alles was ich jetzt noch gegen die Mittelohrentzündung machen kann sind alte Hausmittel nebst selbst zu zahlenden Medikamenten und mir, falls es sich nicht binnen zwei Wochen erledigt haben sollte, ‘ne Überweisung zum HNO-Arzt abholen. Der Vormittag war gelaufen. Gab’s eben später Mittagessen. Das bereitete ich gerade zu, als Schwiegermutter – schwer dement, Pflegegrad 3 – bei mir Sturm klingelte, um unbedingt mit mir zu sprechen. Sie hatte nämlich einen Anruf erhalten. Ging ich also zu ihr hin und es entspann sich etwa folgendes Gespräch.

mastering

Kürzlich bin ich auf Facebook zum wiederholten Male gefragt worden, welche MP3-Freeware ich wofür empfehlen würde. Ich dachte, ich hätte zu dem Thena längst schon einmal einen Beitrag gebracht, aber es ist wohl offensichtlich beim guten Willen geblieben und nie realisiert worden. Das wird jetzt nachgeholt. Sprechen wir also einmal über das MP3-Mastering, also über die Endbearbeitung von MP3s. Vorab allerdings zur Abgenzung: Es geht hier NICHT um die professionelle Musikbearbeitung! Es geht vielmehr um das, was der Heimanwender mit kostenloser Software, sprich Freeware, machen kann.

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