Musik

So, Fahrdienst in der sechsten Woche in Folge beendet – theoretisch jedenfalls. Praktisch: Warten wir’s mal ab! Gestern um 14:30 Uhr habe ich die Zugangsdaten zum neuen TYPO3-System vom VWE erhalten – da hatte ich HIER ja schonmal drüber berichet. Nun gilt es, die alte Seite auf das neue System zu portieren. TYPO3 ist für mich absolutes Neuland. Deswegen habe ich mich da erstmal eingearbeitet und dann angefangen, die alte Seite zu portieren. Das dauerte! Fertig bin ich auch noch nicht und Design und sowie Layout gibt der Landesverband vor. Was ich von diesen Vorgaben halte ist – na ja, drücken wir’s mal ganz vorsichtig und sehr positiv aus – nicht öffentlichkeitstauglich. Kann ich aber nicht ändern, sondern nur versuchen, das Beste daraus zu machen: Ich weiß schon sehr genau, warum ich mit meinem Blog mein eigenes Ding durchziehe! Jedenfalls ist für heute Schluss mit der Tipperei. Dann noch die kleine OP (an meiner Tochter) zwischendurch und jetzt mag ich nicht mehr … Zum Feierabend gibt’s etwas Musik, und zwar Don McLean mit “American Pie“, einem zeitlosen Klassiker – hier in der vollständigen Version.

Früher war nicht alles besser. Manches aber schon. Ich bin gerade immer mal nebenbei damit beschäftigt, mir so einen kleinen Querschnitt durch die Musik eines Jahrzehnts zu basteln. Musik spiegelt nämlich auch den Zeitgeist wieder, mitunter sogar die Geschichte. Den Anfang meines kleines Querschnitts macht die Dekade von 1970 bis 1979. Was da aktuell war, das lässt sich den Charts in UK, in den USA und in Westdeutschland entnehmen. D. h. ich durchforste meine Musiksammlung hinsichtlich entsprechender Titel und kopiere die zwecks chronologischer Sortierung raus.

Der heutige Montag war mal wieder so ein richtiger Hass-Montag, ein ausgemachter Scheißtag! Einer, für den gilt: Ersatzlos streichen! Ich bin jedenfalls mehr als nur bedient und meine Laune ist irgendwo auf Kanalisationsniveau anzusiedeln. Das fing schon mit dem Auto, das ich morgens übernommen habe, an. Tank fast leer, Diensthandy leer, Scheibenwaschanlage staubt nur noch. Als ich die auffüllen will, da klemmt die Motorhaube – lange und nachdrücklich, was mich zwanzig Minuten und mindestens zwanzig neu erfundene, nicht öffentlichkeitstaugliche Flüche gekostet hat. Fahrgäste, die nur lautstark rummosern, weil sie nicht auf ihre Lieblingsplätze kommen. Aber wenn ich stark gehbehinderte Oldtimer transportiere, dann hat die Behinderung Vorrang. Ein Zeitplan, der in Rekordzeit zur reinen Makulatur gerät. Fahrgäste, die nicht da waren und die mir Zusatzfahrten beschert haben. Eine Megabaustelle, deren Umleitung in eine andere Megabaustelle mündete: PKWs kommen da gerade so eben noch durch. Busse allerdings … Dazu noch das Generve wegen des Autos, das ich letzte Woche gefahren habe und bei dem das Kofferraumschloss nicht mehr wollte. Ja, ist halt ein Franzose und die Dinger sind nur für vier Jahre Lebensdauer gebaut!

Irgendwie ist heute mal wieder so ein typischer Stress-Tag. Ärgerliche Sache: Da hat in Hannover einer versucht, meine Tochter von der Straße zu drängen. Jetzt ist ihr Auto beifahrerseitig von zwei dicken Kratzern verziert und der Verursacher hat – selbstverständlich! – Fahrerflucht begangen. Na, mal sehen, so mit Lackstift oder so … Weil ‘ne Neulackierung bei ‘nem Kleinwagen irgendwo in Richtung des Kaufpreises geht. So etwas ist eben typisch Hannover-Messe: Maßnahme A wie Aussichtslos und Maßnahme R wir Rücksichtslos. Gestern Abend, als ihr das passierte, griff Maßnahme R. Dazu heute noch gefühlte hundertausend Kleinigkeiten um die Ohren, eine Frühschicht, die sich hinzog und eine Spätschicht, die sich noch hinziehen wird. Um’s kurz zu machen: Heute präsentiere ich hier mal wieder aus Zeitgründen “nur” etwas Musik.

Es scheint mir, als wäre es mal wieder an der Zeit, mein Blog durch etwas Musik aufzulockern. Außerdem habe ich momentan keine Lust zum Tippen – oder besser gesagt keine Zeit – weil da noch zuviele andere Sachen auf der langen Liste von unerledigtem Plunder stehen. Es ist nach Ostern und ich bin wieder im Fahrdienst. In der Frühschicht durfte ich schon Ostereier suchen – und zwar im Auto. Ein Fahrgast hatte nämlich eine Tüte mit Schokoladeneiern mit und die war, ohne dass es jemand bemerkte, umgekippt. Sah schön bunt aus im Auto. Musik, tja … – ursprünglich wollte ich in Anbetracht der Großwetterlage, die gestern bei Bad Eilsen und heute bei Peine für Massenkarambolagen auf der A2 gesorgt hat, ja “Winter Wonderland” raussuchen. Aber das habe ich mir dann doch lieber verkniffen. Wegen des Wetters bin ich auch ganz froh, dass ich meiner Großen gestern ausreden konnte, mit dem Motorrad zurück runter nach Siegen zu fahren. Weil: 300km mit dem Bike bei Schneeschauern … Statt “Winter Wonderland” gibt’s an Musik etwas, was für ein Bisschen Stimmung sorgt, nämlich “Renegade” von Hammerfall.

Erste schöne Frühlingstage und der Garten ruft. Nein, eigentlich schreit er sogar! Und zwar um Hilfe. Da meine Schwiegereltern das alters- und krankheitsbedingt nicht mehr können, müssen meine bessere Hälfte und meine Wenigkeit das wohl oder übel alleine mit übernehmen. Ich hatte ja bereits im vergangenen Jahr vorgeschlagen, alles platt zu machen, mit Beton zu übergießen, ein paar bunte Plastikblumen da reinzustecken und den Rest mit ein paar Kübeln grüner Farbe aus dem Baumarkt naturnah herzurichten, um die Arbeit auf den knapp 800m² Garten etwas einzugrenzen. Das wollte meine Frau nicht. Auch meine Idee mit ein paar Schafen als Ersatz für diesen ewig zickenden Rasenmäher wurde kurzerhand verworfen. Jetzt also alles wieder von vorne. Der Rasenmäher – ist ungefähr zehn Jahre alt, das Teil – muckte wie niemals zuvor. Ich habe nach der Winterpause Tage gebraucht, bis er endlich ansprang. Da hat auch Kerze raus, saubermachen, Kerze rein und das gleich ein paarmal nichts genützt.

hhu

Wenn ein Tag so schön beginnt wie heute, dann kann es eigentlich nur noch besser werden. Weil ja bekanntlich die meisten Unfälle im Haushalt passieren. Heute auch. Meine bessere Hälfte geriet beim Frühstück mit der Brotmaschine aneinander und die Maschine blieb Sieger. Meine Frau musste dabei Federn lassen, nämlich die Fingerkuppe ihres rechten Daumens. War aber ein schöner, sauberer Schnitt; das muss man zumindest schonmal positiv hervorheben. Ergo Erste Hilfe meinerseits und anschließend die Fahrt zum Arzt, wo die Wunde fachgerecht versorgt worden ist. Denn ich hatte ja vorgeschlagen, ‘ne alte Filmdose mit Silikon zu füllen, drüber zu stülpen und mit Draht festzurödeln. Das dichtet auch. Wäre zumindest ‘ne gründliche Lösung gewesen, zumal die vom Silikon abspaltende Essigsäure garantiert gründlich desinfiziert. Wollte sie aber nicht.