Wissenschaft

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Werfen wir heute mal einen Blick auf das WWW. Nein, nicht auf das mit dem Internet, sondern auf das andere. Wie ist das zu verstehen? Angenommen, du trittst aus dem Wald heraus und siehst vielleicht vor dir einen Berg. Du bestaunst dessen Größe. Was du nicht siehst (und was viel größer ist), ist der Boden unter deinen Füßen. Der ist ein weißer Fleck auf der Landkarte. Der beinhaltet nämlich das andere WWW, das “Wood Wide Web“, bei dessen Erforschung wir noch ganz am Anfang stehen. Dabei ist es wahrscheinlich noch sehr viel umfangreicher als das Internet. Was ist mit diesem anderen WWW gemeint? Es handelt sich dabei gewissermaßen um das Internet der Natur respektive das Internet der Wildnis. Es ist gar nicht so schwer, dieses Netzwerk zu entdecken: Man schiebt etwas Laub beiseite, gräbt ein paar Finger tief die Erde weg und findet Wurzeln, die von einem weißen, wattigen Flaum umgeben sind, die wie verschimmelt aussehen.

Leute, tut was für eure Allgemeinbildung! Ich habe hier mal wieder zehn aktuelle Wissenschaftsmeldungen rausgesucht, die mir ganz besonders aufgefallen sind und es könnte gut sein, dass da auch für alle Interessenlagen etwas mit dabei ist. Teil 57 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

Medizin: Krebsdiagnose per Algorithmus
Ein entsprechendes Diagnoseverfahren wäre wirklich wünschenswert, alleine schon vor dem Hintergrund, dass so etwas dann jeder Hausarzt einsetzen könnte und die ewige Wartezeit auf einen Termin beim Hautarzt (wobei die Krankenkasse von dessen Tätigkeit ohnehin längst nicht alles übernimmt) entfällt.

Medizin: Fettzellen heilen Wunden
Womit die Wissenschaft noch eine Binsenweisheit bestätigt hat: Wer etwas zum “Zusetzen” hat, der übersteht Erkrankungen besser!

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Eine alte Binsenweisheit besagt: “Wissenschaft ist der jeweils gültige Irrtum.” Wissenschaft dient dazu, unsere Erkenntnis und unser Verständnis des uns umgebenden Universums zu erweitern. Es ist wirklich prima, wenn dabei alles zusammen passt, denn das liefert umgehend Erklärungen. Nur manchmal, da frage ich mich, ob besagte Erklärungen nicht vielleicht doch auf einem Kartenhaus beruhen. Denn wenn man mal etwas genauer nachhakt, dann tun sich gar nicht mal so selten Fragen über Fragen auf, welche das gesamte Modell infrage stellen. Ich will einmal versuchen, das am Beispiel der Entstehung unserer Erde und des Lebens darauf klarzumachen.

Unbegrenztes Wachstum im begrenzten System ist nicht möglich. Jeder – Polticlowns und Wirtschaftsgurus mal ausgenommen – kapiert das sofort. Wie wird eine zukünftige Gesellschaft eigentlich aussehen, wenn die Ressourcen zur Neige gehen? Dann ist Wachstum nur noch im Rahmen von Nachhaltigkeit möglich. Dazu bedarf es der Wissenschaft und Arbeitskräften, welche wissenschaftlich gebildet sind. Nicht, dass die dadurch reich werden würden – aber zum Überleben müsste es langen. Alle ohne wissenschaftliche Bildung werden unweigerlich als überflüssig abgehängt. Wer also die gesellschaftliche Entwicklung verstehen will, der kommt um die Wissenschaften nicht herum. In diesem Sinne habe ich mal wieder ein paar Meldungen gesammelt. Teil 56 der Science News ist HIER zu finden.

Es gibt Wissenschaftszeitschriften, die hochinformativ sind – manche allgemein gehalten und manche fachbezogen. Und es gibt Tageszeitungen, die einzelne Meldungen sensationsheischend von der Mücke zum Elefanten hochstilisieren. Letztere fördern ein gefährliches Unwissen. Die hier gesammelten Wissenschaftsmeldungen entsprechen daher eher denen der Wissenschaftszeitschriften: Ein buntes Potpourri aus den verschiedensten Fachbereichen. Teil 55 der Science News ist HIER zu finden.

Medizin: Naturstoff-Fahndung mit Turbo
Das ist gewissermaßen auch “Data Mining”, aber mal so ganz anders!

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Menschenversuche in Deutschland? Ja, das kennt man aus der Zeit des Dritten Reiches, Stichwort Josef Mengele. Doch danach, in der Bundesrepublik Deutschland? Sicherlich nicht … Leider aber doch! Der NDR hat dazu kürzlich einen Bericht, basierend auf den Recherchen der Doktorandin Sylvia Wagner, gebracht. Neben Medikamententests kommt dabei auch eine Untersuchungsmethode mit der Bezeichnung Pneumoenzephalographie, volkstümlich früher auch als “Luftkopf” bezeichnet, zur Sprache. Um besagte Untersuchungsmethode soll es in diesem Beitrag gehen, weil ich sie am eigenen Leibe erleiden musste: Die Berichterstattung hat da bei mir einige Erinnerungen geweckt. Das ist zwar schon verdammt lange her – ich war damals, 1970, gerade mal 12 Jahre alt – aber ich werde das niemals vergessen!

Vorsicht Leute: Das hier ist nichts für “Gläubige”! Denn es geht um harte Wissenschaft und um Fakten. Wer lieber “glaubt”, der oder die klicke tunlichst gleich weiter! Weil dieser Beitrag seinem bzw. ihrem Weltbild zuwider läuft. Wer hingegen wissbegierig ist findet hier hochinteressanten Lesestoff. Teil 54 der Science News ist HIER zu finden.

Medizin: Neuroprotective effects of a triple GLP-1/GIP/glucagon receptor agonist in the APP/PS1 transgenic mouse model of Alzheimer’s disease
Bedeutet im Klartext: Zumindest im Tierversuch hat sich ein Diabetes-Mittel als wirksames Alzheimer-Medikament erwiesen. Allerdings werden nur Inhaltsstoffe und keine Handelsnamen angegeben, so dass niemand so ein Medikament unmittelbar erwerben kann. Dennoch: Könnte das der lang ersehnte Durchbruch sein?

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