Satire

figesp

Mitunter hatte ich es ja bereits sowohl mit gewissen Politikern wie auch mit gewissen Unternehmern zu tun. In der Mehrzahl der Fälle habe ich dann nur über deren Einstellungen gestaunt: Sie sahen alles ausschließlich von ihrer begüterten Warte aus und konnten sich daher auch über alles und jeden ein ihrer Meinung nach höchst qualifiziertes Urteil erlauben. Ich packte die dann instinktiv in die Schublade derer, die so schlau sind, dass sie auch bei einer Glastür noch durch’s Schlüsselloch gucken. Oder so hohl, dass bei denen zum Röntgen ein Teelicht voll und ganz ausreicht! Vor diesem Hintergrund ist mir eine kleine Satire eingefallen, ein fiktives Gespräch. Zugegeben – vielleicht handelt es sich ja auch um eine Realsatire aus einer gewissen Bananenrepublik. Meine drei Protagonisten sind:
- Herr Raffke, seines Zeichens ein wohlhabender Unternehmer.
- Herr Schleimer, seines Zeiches ein Zuwendungen nicht abgeneigter Politiker.
- Und dann gibt es da noch Herrn Habenichts, seines Zeichens Minijobber mit H4-Vergangenheit.
Die Situation ist leicht vorstellbar: Herr Habenichts verrichtet ehrenamtliche, körperlich anstrengende Arbeiten und Herr Raffke sowie Herr Schleimer treffen sich zufällig und sehen ihm dabei zu.
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zwei1

Mit Fremdsprachen tue ich mich ja echt schwer. Englisch geht noch; jedenfalls verhungere ich im englischsprachigen Ausland nicht. Französisch, na ja … – Schwamm drüber! Ansonsten aber kann ich mich mit Händen und Füßen eigentlich überall halbwegs verständlich machen. Andererseits ist Deutsch meine Muttersprache und die deutsche Sprache ist ganz gewiss keine leicht zu erlernende Sprache. Ich bedaure daher immer aufrichtig meine nicht deutschsprachigen Mitbürger, die sich mit Deutsch abquälen müssen – und übe auch reichlich Nachsicht, wenn das nun einmal nicht so wirklich funktioniert. Damit meine ich gar nicht mal solche Wortungetüme wie bspw. “Donaudampfschifffahrtskapitänskajütentürklinkenputzmittelutensilieneimeraufbewahrungsnische” (an dieser Stelle einen schönen Gruß an die NSA – strengt euch mal etwas an! ;) ), sondern es geht mir vielmehr um die Mehrdeutigkeiten unserer Sprache. Denn wie sagte schon Jack The Ripper, als er 1888 als Tourist unterwegs war? “London ist immer einen Abstecher wert!” In diesem Sinne habe ich hier mal so einen typischen Tagesablauf aufgeschrieben. Nichts Weltbewegendes, sondern bloß der schnöde Alltag. Und bitte nicht falsch verstehen! ;)

renovierungssong

Meine Frau und ich haben unserer Großen jetzt ja bei der Renovierung in Verbindung mit dem Umzug in ihre neue Wohnung geholfen. Es gab viel zu tun und es hat länger als erwartet gedauert. Aber das Gröbste ist wohl geschafft. Im Verlauf der ganzen Arbeit ist mir da so ein Songtext eingefallen. Die Musik kennt ihr sicherlich – bloß der Text ist neu … ;)
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Der Renovierungssong

Sie ziehen wieder einmal um
Renovierung steht jetzt an
Brauchen Hilfe überall
Was soll’s ich helfe

uzd0

Da war sie also, die geschenkte Urlaubsreise für zwei Personen. Ich freute mich riesig! Und um das gleich vorweg zu nehmen und nicht falsch verstanden zu werden: Die Woche auf Fuerteventura war wirklich herrlich! Leider waren meine Frau und ich dabei aber nicht allein. Wir machten nämlich Urlaub zu dritt. Den Geist des unseligen Herrn Murphy hatte zwar kein Mensch eingeladen, aber der kam einfach so völlig uneingeladen von selbst mit. Ich hasse den Kerl! Also, wie kommen wir jetzt von Lauenau zum Flughafen nach Langenhagen? Sind immerhin 50km. Aber wozu gibt’s denn hier im Ort den Flughafentransfer eines Taxiunternehmens und Reisebüros? Da angerufen: “Tja, wenn Sie die Reise nicht bei uns gebucht haben, dann müssen wir eigentlich den normalen Taxipreis berechnen – ich mache Ihnen aber ein Angebot, hin und zurück für nur 160 Euro.” Nee, lass’ mal … Ergo die Fahrerei selbst organisiert und Herr Murphy zeigte ein feines Lächeln.

dzdt

Let him who hath understanding
Reckon the number of the beast
For it is a human number
Its number is six hundred and sixty six
(aus “The Number of the Beast” von Iron Maiden)

Erwin Unglück und Katarina Rabe bildeten schon seit Ewigkeiten ein glückliches Paar. Lediglich die Tatsache, dass Katarina seinerzeit auf einem Doppelnamen bestanden hatte, trübte das Eheglück mitunter etwas. Aber der kluge Mann widerspricht seiner Frau nicht – er wartet darauf, dass sie das selber tut. Zumindest bei der Gartenarbeit machte Erwin seinem Doppelnamen alle Ehre und erwies sich als absoluter Unglücksrabe. So sollte er bspw. Blumenzwiebeln einsetzen und – ganz logisch – die setzt man natürlich mit der Spitze nach unten, bevor man sie in die Erde schlägt – wozu er, um die Pflanzen zu schonen, auch vorsichtshalber nur einen Gummihammer verwendet hatte. Katarina warf ihm allerdings vor, die Pflanzen zerstört zu haben. “Du hast nichts davon gesagt, dass ich die Dinger begraben soll!“, maulte Erwin anschließend.

(Hinweis: Dieser Beitrag ist auch unter “Quergedacht! v4.0” erschienen.)
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brilliant

Vorab erst einmal ein paar Zitate und Formulierungen …

Früher hießen die Parteien anders, aber alle haben ihren Namen geändert … Und dabei sind sie praktischerweise gleich ein paar störende Adjektive losgeworden, wie sozial, christlich, grün oder demokratisch.

Im Prinzip wollen die großen Parteien ohnehin dasselbe … und deshalb gehe ich davon aus … dass sie beabsichtigen, nach der Wahl eine große Koalition zu bilden.

‘Krieg’ ist nicht das politisch korrekte Wort. Es heißt Sicherheitseinsatz zum Schutz der Handelswege und der Rohstoffzufuhr.

Auf dem Ankündigungsdisplay steht: ‘Hitler – Das Musical’ und der Untertitel lautet: ‘Die Geschichte von Ado & Eva’.

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