Humor

winterschlaf1

Wir Menschen könnten, wenn wir nur wollten, so unendlich viel von der Natur lernen. Nehmen wir nur mal als Beispiel den Winterschlaf, der bei vielen unserer tierischen Verwandten eine beliebte Tradition darstellt. Wir sollten uns dieser sehr sinnvollen Tradition anschließen, und zwar schnellstens! Im Herbst muss zunächst vorab für hinreichend viele Reserven gesorgt werden. Das ist im Grunde genommen auch für den Menschen kein Problem, denn Grillfeten mit Alkoholika bis zum Platzen eignen sich hervorragend, um eine komatöse Schlafphase einzuläuten. Was hätten wir dann davon? Wir würden nur profitieren können!

vorschwa

Zugegeben, ich habe einen leicht schwarzen Humor. Auch in der Adventszeit. Deswegen kann ich mit den vielen, vielen Weihnachtsfilmchen, die z. Zt. zwecks Leuteverdummung in der Berieselungsmaschine laufen, auch nicht anfangen. Kürzlich jedoch kam da ein Weihnachtsfilm, der sogar meine etwas morbide Art von Humor traf. Das war “Rare Exports – Eine Weihnachtsgeschichte“. Mit Wichteln, auf deren Zähne ein bengalischer Tiger neidisch wäre. Kam als Horrorgroteske natürlich ziemlich spät, um die Kinder nicht zu verschrecken. Das war so ein Filmchen aus der Kategorie “John Carpenter meets Aki Kaurismäki” zum weihnachtlichen Schlachtfest und der “Santa From Hell” war wirklich sehr böööse … – und hatte so absolut gar nichts vom Coca-Cola-Männchen. Dafür eher was von Alien. Bei der Gelegenheit fiel mir eine Weihnachtsgeschichte ein – eine Verschwörungstheorie! – die ich irgendwo mal gefunden und abgespeichert habe. Die will ich euch natürlich nicht vorenthalten und sie passt in gewisser Weise auch zum zweiten Advent!
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wbspitze

Morgen ist schon der erste Advent: Kinder, wie die Zeit vergeht! Seit etlichen Jahren sammele ich jetzt aber schon lustige Geschichten über die Weihnachtszeit. Mal aus einer Zeitung, mal aus dem Internet und mal aus irgendeinem Buch übernommen. Derartige Geschichten sind folglich nicht von mir, sondern nur mal im Laufe der Zeit irgendwo gefunden worden. So auch die folgende Story, die beschreibt, wie der Weihnachtsbaum zu seiner Spitze gekommen ist. ;)
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Die Christbaumspitze

Erster Schnee im Schaumburger Land, na ja … – meine Begeisterung darüber hält sich durchaus in Grenzen. Wasser muss man nämlich nicht wegschaufeln. Ist halt Winter. Konnte ja keiner ahnen, dass das jedes Jahr passiert! ;) Das hat aber meine dichterische Ader inspiriert. Ja, zugegeben, zum Dichten nehme ich normalerweise Silikon. Merkt man wahrscheinlich auch. Trotzdem: Hier ist mal ein Winterlied! Es nennt sich “Schneeflöckchen, Weißröckchen” und ihr kennt es sicher noch nicht, denn es ist wirklich brandneu.

Schneeflöckchen, Weißröckchen

Schneeflöckchen, Weißröckchen,
was soll dieser Scheiß?
Nun müssen wir schaufeln
und kommen in Schweiß!

urlaubsreif1

Kürzlich las ich über eine interessante und weitreichende Erkenntnis aus dem Bereich der Neurowissenschaften. Nun befasse ich mich ja selbst schon seit Jahren hochwissenschaftlich mit einem verwandten Gebiet, nämlich mit der Sozialpsychologie. Im Zuge meiner langjährigen Forschungsarbeiten habe ich hunderte von Probanden interviewt, ohne dass den betreffenden Personen die Interviewsituation zu Bewusstsein gekommen ist. Ich darf daher wohl mit Fug und Recht behaupten, dass die Resultate meiner jeder Überprüfung standhaltenden Untersuchungen nicht nur absolut repräsentativ, sondern darüber hinaus auch noch garantiert vollkommen unverfälscht sind! Als Endergebnis meiner uneigennützigen Arbeiten im Interesse der Allgemeinheit ist ein einfacher, von jedem anwendbarer und garantiert korrekte Resultate liefernder Psychotest entstanden.

Gestern kein Eintrag, weil ich den ganzen Tag über außer Haus gewesen bin (war mit meiner Frau zur Beerdigung ihrer Tante in Darlingerode – endlose Fahrt). Meine Tochter hat hat sich in der Zeit um Schwiegervater und Schwägerin gekümmert, was auch ganz gut geklappt hat, obwohl es weitaus kooperativere Menschen als diese beiden Pflegefälle gibt. Daher hier mal eine Reminiszenz an meine Jüngste, ihres Zeichens Rettungssanitäter im Rettungsdienst: Ich habe mal etwas im Web gesucht und zwei Gedichte über Sanitäter gefunden. Teils makaber, teils schwarz. Aber so richtig voll aus dem prallen Leben gegriffen … ;)
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Die Sanitäter

bpz

Nun hat meine Gattin Medikamente verschrieben bekommen. Morgens schnappte sie sich so eine Packung und fingerte den Beipackzettel da raus. “Lass’ es lieber sein“, riet ich ihr, “denn den kriegst du da nie wieder rein!” Stimmt doch irgendwo auch. Ich bewundere ja die ausgefeilte Falttechnik, die es ermöglicht, ein Poster vom Format DIN A1 oder gar DIN A0 so klein zu machen, dass es immer noch in eine geradezu winzige Tablettenschachtel hinein passt. Einmalig jedenfalls, also bis zum ersten Auseinanderfalten. Begeht man dann den Fehler, so einen Beipackzettel wieder auf Postergröße zu bringen, dann hat man schon verloren – zumal besagtes Poster dicht an dicht in 4 DPI bedruckt ist; die Optiker wollen ja schließlich auch leben! Da steht mehr Text drauf als in den gesammelten Werken von Karl Marx zu finden ist! Im Grunde genommen ist es sogar hochgradig ungerecht, dass die literarischen Ergüsse der Autoren von Packungsbeilagen bei den Vergaben von Literaturpreisen unberücksichtigt bleiben, denn wer sonst produziert schon annähernd so viel Text?

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