EBV

Es gibt da einen schönen Spruch: “Wenn alle sagen das geht nicht dann kommt irgendwann einer der davon nichts weiß und der macht das dann einfach.” So ähnlich verhält es sich mit diesem Beitrag. Es geht um die 3D-Fotografie. Und um die Panoramafotografie. Beides beißt sich – sagt die einschlägige Fachliteratur. Anders ausgedrückt: Panoramen in 3D sind nicht möglich (das KMQ-Verfahren vielleicht in Grenzen einmal ausgenommen). So zumindest lautet die landläufige Meinung. Gestern nun machte ich draußen ja eine ganze Reihe von Panoramaaufnahmen und dabei kam mir eine doch recht ausgefallene Idee (das geschieht eigentlich immer dann, wenn ich etwas Abstand gewinnen kann): Es müsste – theoretisch! – doch eigentlich auch möglich sein, mit einer ganz bestimmten Vorgehensweise 3D-Panoramen im Anaglyphenverfahren zu erzeugen. Wie heißt es doch so schön: “Versuch macht kluch’!

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(Das Originalbild.)

Halbzeit – zehn von den zwanzig Gramm Penicillin habe ich intus und seit gestern läuft mir auch kein Blut mehr aus dem Ohr. Zeitweise kann ich auch auf dem rechten Ohr schon wieder etwas – wenngleich auch nur sehr leise – hören: Mittelohrentzündung mit Perforation ist echt Scheiße! Immer nach zwei Stunden auf den Beinen ist mir dermaßen schwindlig, dass ich mich erstmal wieder hinsetzen muss und so der richtige Drive fehlt mir auch. Andererseits … könnte man die Zeit ja auch sinnvoll nutzen. Nämlich für Filterspielereien. Ich habe da ja diese riesige 8bf-Filtersammlung, die ich zumeist gar nicht großartig benutze. Einfach schon aus dem Grunde, weil da bei irgendwas zwischen 600 und 1000 Filtern längst jede Übersicht verloren gegangen ist. Deswegen habe ich mir mal ein Bild von unserer Schneerose im Vorgarten genommen und das spaßeshalber durch verschiedene Filter gejagd. Achtung, jetzt wird’s bunt! Hier sind die Ergebnisse, die mir am besten gefallen und – ob man’s glaubt oder nicht – es handelt sich immer um das gleiche Motiv. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

Die portable Windows-Freeware JPG Illuminator (läuft per WinE auch unter Linux) ist für mich schon seit x Jahren das Standardprogramm zur Bearbeitung von Fotos schlechthin. Nun gibt es bei dieser Software allerdings ein Problem: Man kommt einfach nicht nach! Die Updates erscheinen so grob geschätzt im Monatsturnus (eher noch schneller) und kaum hat man sich gerade so eben zaghaft an die eine Programmversion gewöhnt ist – schwupps! – auch schon wieder ‘ne neue Version da. Eine mit noch mehr und mit noch besseren Features.

Meine Große hatte Bilder von ihrer China-Reise rübergeschickt – Danke Anke! – und ich wollte mir die auf die Platte ziehen. Bloß eben … – 6000*4000px unkomprimiert als JPG und davon ganz, ganz viele Bilder: Mein Speicherplatz! Ein gutes, halbes Gigabyte … Aber aufheben wollte ich mir die Fotos doch. Was also tun? Rumprobieren! Wenn man JPGs auf 80% komprimiert, dann macht sich das hinsichtlich des Speicherplatzbedarfs schon überdeutlich bemerkbar. Die Verluste sieht man noch nicht und nachbearbeiten lassen sich derartige Aufnahmen auch noch; insofern sind die 80% ein ganz guter Kompromiss. Nur schrie die schiere Menge der Fotos förmlich nach einer Batchverarbeitung. Womit? Mal sehen … IrfanView (läuft per WinE auch unter Linux und ist portable Freeware für Windows) sollte eigentlich sowas können. Bloß wie? Geht ganz einfach! Hier ist also mal der kleine Trick für alle die, die es interessiert.

Wieder einmal nur so eine leicht schräge Idee: Was wäre wenn man ein Foto nimmt, davon die Farbkurven ordentlich verzerrt und anschließend Original und Fälschung zu einem Pseudo-HDR zusammenfügt? Ich hab’s einfach mal ausprobiert; nur eine Sache von Minuten. Das Ergebnis ist eine unwirklich-mystische Landschaft. Derartige Bilder eignen sich möglicherweise für die Cover von CDs oder Büchern. Aber da ein Bild mehr als tausend Worte sagt, hier mal das Bildbeispiel.

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Die unbearbeitete Originalaufnahme.

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Die Fälschung: Gleiche Aufnahme mit mittels Photoscape ordentlich verzerrten Farbkurven. Zum Verzerren der Farbkurven kann man prinzipiell so ziemlich jede Bildbearbeitung nehmen.

Vorhin, so kurz nach Sonnenuntergang, gab es mal wieder ein schönes Farbenspiel am Himmel. Bin ich also trotz der Dämmerung rauf auf’s Dach und habe mal eben schnell ein paar Fotos geschossen. Dabei kam mir eine Idee: Kann man eigentlich auch HDR-Panoramen machen? Zumindest mit dem Pseudo-HDR-Verfahren müsste das doch eigentlich hinhauen. Und genau das probierte ich dann mal aus. Kurzum: Es funktioniert! Die ersten beiden Aufnahmen in diesem Beitrag sind derartige Panos. Zusammengesetzt aus jeweils drei Einzelbildern mit MS-ICE, anschließend mit Photoscape und JPG Illuminator bearbeitet und zuletzt mittels easyHDR (alles Freeware für Windows) zum Pseudo-HDR zusammengefügt: Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab! Ach ja, das dritte Bild: Das ist ein normales Pseudo-HDR und entstand ungefähr ‘ne Stunde später vom Balkon aus.

Ich muss zugeben, dass mich die Faszination HDR ergriffen hat: HDR-Fotos sind ein herrliches Spielzeug! In den vergangenen Wochen habe ich immer mal wieder das eine oder andere, ältere Bild zum Pseudo-HDR umgearbeitet. Die Vorgehensweise dabei war immer gleich: Einmal das Originalbild und einmal dessen Bearbeitung mittels JPG Illuminator, zum HDR zusammen gefügt mit easyHDR: Farbakzente gegen das Einheitsgrau trüber (und viel zu früher) Herbsttage, immer mal so zwischendurch quasi zwischen Tür und Angel entstanden. Na ja, der so genannte “goldene Oktober” soll ja noch kommen. Warten wir’s mal ab. Immerhin ist der Nieselregen schonmal wärmer geworden. Jedenfalls: Ein paar der Ergebnisse meiner Bildbasteleien will ich euch nicht vorenthalten, einfach nur mal so zum Zeigen und Schauen. Es handelt sich um zehn Bilder. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

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