Internet

Ich muss aus gegebenem Anlass mal wieder vor Phishing-Mails warnen – weil da gerade aktuell was im Umlauf sind! Manchmal hört man ja in den Medien davon, dass irgendwo im ganz großen Stil Mailadressen und die zugehörigen Namen abgegriffen worden sind. Normalerweise denkt man sich dann “was soll’s” und vergisst die Sache ganz schnell wieder, weil sich ohne zugehörige Accounts und Passwords damit doch nichts in Richtung auf kriminelle Machenschaften anfangen lässt. Wirklich nicht? Es gibt Leute, die kreativ sind und die das auch mit so wenigen Daten immer wieder versuchen. Und es gibt vermutlich auch Leute, die blöd genug sind, um auf so etwas reinzufallen: Vorsicht, Abzocke!

Bei der Fritz!Box – egal welcher – ist es aus verschiedenen Gründen wichtig und sinnvoll, immer mit einem topaktuellen Betriebssystem (auch FRITZ!OS genannt) zu arbeiten. Daher lohnt es sich, öfters mal in den Router reinzugucken. Man ruft also dessen Oberfläche im Browser auf, loggt sich ein und normalerweise werden zur Verfügung stehende Updates oben rechts mit “Update verfügbar” angezeigt.

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Dort klickt man drauf. Alternativ dazu kann man aber auch “System/ Update/ Neues FRITZ!OS suchen” wählen.

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Die Verfügbarkeit eines Updates wird dann angezeigt und mit dem Button “Update starten” (rechts unten) wird das Update gestartet.

Heute ‘ne … So ein echter Katastrophentag. Es begann ja schon damit, dass ich meine Alzheimer-kranke Schwiegermutter und meine geistig schwerbehinderte Schwägerin zu einer ambulanten OP in einer Zahnklinik fahren musste. Schwiegermutter kam mit, weil sie offiziell Betreuungsperson und damit unterschriftenberechtigt ist. Ich bin das nicht. Jedenfalls gab’s zuhauf Unstimmigkeiten – mit dem OP-Beginn, dem Papierkram usw. Das machte telefonische Rückfagen bei meiner besseren Hälfte als Ersatzbetreuerin erforderlich. Wobei ich feststellte: Der Scheiß-AW von unserer Fritz!Box funktioniert nicht mehr! War ‘ne reine Zufallsfeststellung. Nach zig Stunden wieder zuhause erstmal in die Telefonanlage geguckt: Doch, der AW war aktiviert. Er hätte folglich funktionieren müssen. Eigentlich … – uneigentlich verhielt es sich aber ganz anders. OK, erstmal den Router neu gestartet. AW geht immer noch nicht. Die Ansageverzögerung des AW variiert: Effekt gleich null! Watt’ ‘nu?

Virenscanner sind recht nützlich, mitunter aber auch voll ätzend. Es ist mir nämlich schon mehr als nur zwei- oder dreimal passiert, dass ein Virenscanner ein Programm ohne nähere Angabe von Gründen (die “heuristische Prüfung” akzeptiere ich nämlich nicht als Grund) aus dem Verkehr zieht. Und zwar so gründlich, dass weder die Wiederherstellung noch das Ausschließen von künftigen Scans möglich ist. Frei nach Johny Goethe: “Bist du nicht willig, so brauch’ ich Gewalt – und mach’ dich kalt!” Zumeist handelt es sich dabei um Programme, welche einen klitzekleinen, vermeintlichen “Fehler” aufweisen, indem die einen mühsam aufgebrachten Kopierschutz – i. d. R. nicht mehr als eine Art von Kindersicherung – schlicht überlesen. Man kann solche Programme jahrelang problemlos verwenden – bis irgendwann der Scanner heimtückisch zuschlägt: Honi soit qui mal y pense (ein Schuft, wer Böses dabei denkt).

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Wer im Internet unterwegs ist, der hinterlässt oftmals eine Datenspur, breit wie eine Autobahn. Solche Daten finden Interessenten von dritter Seite, weshalb man sich gut überlegen sollte, was man wo postet. Gerade soziale Netzwerke wie z. B. Facebook (FB) verführen ja geradezu dazu, private Daten, die nun wirklich niemanden etwas angehen, herauszugeben. FB ist bekannt dafür, dass es einerseits jede Menge Infos an die NSA weitergibt und andererseits im Rahmen des Big-Data-Geschäfts normalerweise Benutzerprofile erstellt und die Daten über Aufenthalte, Interessen etc. der Nutzer meistbietend an Dritte verkauft. BTW: Auch das beliebte WhatsApp ist ein FB-Ableger! Aber was wird da eigentlich so im Detail weitergegeben? Mit dem FB-Stalking-Tool – eine Web-App, die im Browser läuft – lässt sich zumindest für Otto Normalverbraucher alles das abfragen, was NICHT in die “Nur-Ich-Abteilung” bei den Privatsphäre-Einstellungen fällt – und das ist verdammt viel! Dazu wird einzig und völlig legal die allgemeine FB-Suchfunktion bemüht. Geht so:

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Wann immer möglich bevorzuge ich ja KISS-Technologien. KISS steht dabei für “Keep It Simple & Stupid” bzw. für “Keep It Super Simple”. Warum? Je einfacher etwas aufgebaut ist, desto kompatibler ist es und desto leichter kann es es auch an abweichende Erfordernisse angepasst werden. Nehmen wir als Beispiel mal die Bookmarks. Man hat Internetseiten, die interessant sind. Die kann man “aufheben”, wenn man Bookmarks (Lesezeichen) setzt. Das unterstützt praktisch jeder Browser. Aber die Lesezeichen stecken dann eben nur in diesem einen Browser. Bei neuen Browserversionen oder gar einem Browserwechsel muss man, wenn man auf die vorhandenen Bookmarks zurückgreifen will, Konvertierungen vornehmen. Klappt auch nicht immer reibungslos! Gänzlich eklig wird es dann aber, wenn man Bookmarks zwischen verschiedenen Geräten (PC, Handy, Tablet) austauschen will. Das endet normalerweise nämlich wieder in sehr, sehr viel Tipperei.

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Aus gegebenem Anlass (weil mir das nämlich kürzlich mal wieder untergekommen und bitter aufgestoßen ist) hier ein paar Anmerkungen zum Umgang mit E-Mail, und zwar Anmerkungen für Laien und Anfänger. Erst einmal vorab: E-Mail ist von vornherein für den Transfer KLEINER Datenvolumina konzipiert worden! D. h. E-Mail-Postfächer sind nicht beliebig groß! Manche Postfächer fassen wirklich nur 5 MB und die kann man schon mit nur einem einzigen 16MP-JPG-Foto überschreiten. E-Mail ist ursprünglich nämlich eigentlich nur für kurze, unformatierte Textmitteilungen ohne großartige Anhänge gedacht gewesen. Das ist historisch bedingt, da die heutige E-Mail auf das Jahr 1971 zurück geht. Wenn man nun eine Mail mit zu großem Anhang erhält, dann entspricht das einer Mailbombe. Das Mailpostfach wird gesprengt und alles (nicht nur die zu große Mail) landet im elektronischen Nirwana. Glücklich, wer ein hinreichend großes Mailpostfach im GB-Bereich hat. Doch auch das lässt sich unbeabsichtigt sprengen, nämlich durch die Fehlbedienung von Mailprogrammen in Verbindung mit Unwissenheit.

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