Video

Vor rund vier Wochen fertigte ich ja bereits ein kleines Imagefilmchen für die Kreisgruppe der Siedlergemeinschaften im Deister-Süntel-Tal an. Seinerzeit musste ich mich aus Gründen des uns unter TYPO3 zugestandenen Uploadvolumens auf einen Ausschnitt aus dem abgefilmten Panorama beschränken. Einerseits fand ich das unbefriedigend und andererseits gefiel mir auch die frühere Panoramabearbeitung nicht wirklich. Ergo setzte ich mich nochmal daran.

Erdbeben, Vulkanausbruch, Tsunami, Tornado, Blitzschlag, Hagel, Überschwemmung, Meteoriteneinschlag – man kann sich gegen alle möglichen Naturkatastrophen versichern. Gegen eine aber nicht. Das sind Klempner im Haus. Klempner, die ‘ne Heizungsanlage einbauen und die auch uralte Heizkörper in drei Räumen austauschen sollen. Diese Naturkatastrophe versuchen meine Frau und ich gerade zu überleben. Gestern gegen 14:00 Uhr haben die Feierabend gemacht, uns im Kalten sitzen gelassen, und mussten, nachdem wir deswegen lautstark protestierten, gegen 16:00 Uhr nochmal anrücken, um die Heizung wenigstens provisorisch in Gang zu setzen. Dabei war durchaus absehbar, dass die das in zwei Tagen gar nicht schaffen können. Während also die Klempner das Haus verwüsten und in Trümmer legen musste ich mich dringend irgendwie ablenken, um nicht im Rahmen eines spontanen Amoklaufs ein Massaker zu veranstalten.

Erinnert ihr euch noch an die Kultserie “Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion“? Seinerzeit stand Commander Cliff Allister McLane oft genug im Leitstand der Orion und betrachtete die Außenwelt über sein Kommandopult. Wie hat man das damals tricktechnisch realisiert? Man nahm ein statisches Bild und fuhr das ganz langsam mit der Kamera ab. Diese Sequenz wurde dann in den Film hinein geschnitten. Wenn man ein Panoramafoto auf dem Bildschirm darstellen will, dann kann man das entweder als Ausschnitt machen (man sieht dann allerdings nicht das gesamte Pano) oder aber man verkleinert das Pano so lange, bis es auf den Bildschirm passt (dann sieht das Bild ziemlich mickrig-popelig aus). Besser wäre es, wenn man das Pano wie seinerzeit die Bilder in der Oroin-Serie langsam abfahren und auf dem Bildschirm darstellen könnte. Noch besser wäre es allerdings, wenn sich das darüber hinaus auch noch filmisch festhalten ließe – so wie in diesem Beispiel. Aber wie macht man das? Zumindest unter Windows (ich behaupte nicht, dass das nun folgende Verfahren der Weisheit letzter Schluss ist, aber es funktioniert) haut das durchweg mit Freeware hin.

Was für ein durch und durch verregneter Sonntag! Den ganzen Tag über hat es stramm geschüttet. Trotzdem: Nirgendwo steht das Wasser! Und unsere Regentonnen sind endlich mal wieder randvoll. Es ist der erste wirklich nennenswerte Regen seit rund einem halben Jahr und der verdorrte Boden saugt die Feuchtigkeit auf wie ein Schwamm. Wurde auch mal wieder Zeit! Allerdings ist eine derartige Wetterlage auch nicht gerade für Aktivitäten draußen geeignet. Was macht man da? Ich habe zumindest zeitweise ein paar Fotos sortiert – und von einigen (wie ich finde) besonders bemerkenswerten Aufnahmen eine kleine Diashow gebastelt. Eben mein ganz persönlicher Beitrag zur Heimatpflege.

Manchmal – insbesondere bei raschen Abläufen – kommt man mit Fotos nicht weiter. Einfach deswegen, weil’s zu schnell geht. Dann kann man filmen. Anschließend hat man ein Video. Aus dem lassen sich per Schnappschuss Einzelbilder entnehmen, aber das kann zum ziemlich zeitaufwändigen Glücksspiel ausarten. Ich habe diese Erfahrung ja nun schon häufiger bei der Fotografie von Blitzen gemacht. Wäre es nicht einfacher, wenn man mit irgendeinem Software-Tool automatisch alle Bilder aus einem Video extrahiert und sich hinterher nur die paar Aufnahmen raussucht, die man wirklich haben will und anschließend den Rest gleich wieder löscht? Eigentlich müsste das doch gehen … – und so machte ich mich auf die Suche nach entsprechenden Tools. Ich fand einige, allerdings basierten die wieder überwiegend auf der mühsamen Schnappschuss-Technik.

Manchmal kommt man ja in die Verlegenheit, dass man ein Video haben möchte, es aber nur aus einzelnen Puzzleteilen besteht – bspw. so, wie längere Filme hin und wieder bei Youtube in Teil 1 bis Teil XY zerstückelt sind. Sofern bei den einzelnen Teilen das gleiche Videoformat vorliegt – also bspw. 720*544px mit gleicher Framerate – kann man unter Windows die portable Freeware Avidemux zum Verketten der Filmschnipsel verwenden. Besagte Schnipsel liegen vorzugsweise im AVI-Container vor (allerdings unterstützt Avidemux auch ein paar andere Container wie bspw. MP4, so dass es damit eigentlich auch funktionieren müsste – aber das habe ich nicht ausprobiert).

Virenscanner sind recht nützlich, mitunter aber auch voll ätzend. Es ist mir nämlich schon mehr als nur zwei- oder dreimal passiert, dass ein Virenscanner ein Programm ohne nähere Angabe von Gründen (die “heuristische Prüfung” akzeptiere ich nämlich nicht als Grund) aus dem Verkehr zieht. Und zwar so gründlich, dass weder die Wiederherstellung noch das Ausschließen von künftigen Scans möglich ist. Frei nach Johny Goethe: “Bist du nicht willig, so brauch’ ich Gewalt – und mach’ dich kalt!” Zumeist handelt es sich dabei um Programme, welche einen klitzekleinen, vermeintlichen “Fehler” aufweisen, indem die einen mühsam aufgebrachten Kopierschutz – i. d. R. nicht mehr als eine Art von Kindersicherung – schlicht überlesen. Man kann solche Programme jahrelang problemlos verwenden – bis irgendwann der Scanner heimtückisch zuschlägt: Honi soit qui mal y pense (ein Schuft, wer Böses dabei denkt).

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