Basteln+Reparieren

Ich habe mal wieder ein paar so genannte “Life Hacks” gesammelt. Einiges davon dürfte bekannt sein, anderes habe ich zufällig und frei nach dem Motto “Not macht erfinderisch” selbst herausbekommen. Teil 11 der Trickkiste ist HIER zu finden.

- Wenn du einen Grillrost saubermachen willst, dann leg’ den ausgekühlten Rost draußen auf Zeitungspapier und bestreue ihn mit Natriumcarbonat (Soda) oder Backpulver (Natron). Eine zweite Zeitung drüber legen und mit Steinen beschweren, damit nichts wegweht. Anschließend Wasser drüber gießen und über Nacht einweichen lassen. Am nächsten Tag geht alles wie von selbst ab.

Heute ‘ne … So ein echter Katastrophentag. Es begann ja schon damit, dass ich meine Alzheimer-kranke Schwiegermutter und meine geistig schwerbehinderte Schwägerin zu einer ambulanten OP in einer Zahnklinik fahren musste. Schwiegermutter kam mit, weil sie offiziell Betreuungsperson und damit unterschriftenberechtigt ist. Ich bin das nicht. Jedenfalls gab’s zuhauf Unstimmigkeiten – mit dem OP-Beginn, dem Papierkram usw. Das machte telefonische Rückfagen bei meiner besseren Hälfte als Ersatzbetreuerin erforderlich. Wobei ich feststellte: Der Scheiß-AW von unserer Fritz!Box funktioniert nicht mehr! War ‘ne reine Zufallsfeststellung. Nach zig Stunden wieder zuhause erstmal in die Telefonanlage geguckt: Doch, der AW war aktiviert. Er hätte folglich funktionieren müssen. Eigentlich … – uneigentlich verhielt es sich aber ganz anders. OK, erstmal den Router neu gestartet. AW geht immer noch nicht. Die Ansageverzögerung des AW variiert: Effekt gleich null! Watt’ ‘nu?

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Hier mal wieder eine kleine Bastelarbeit – zwar etwas rustikal, aber dafür funktionell und spottbillig. Es ist immer sinnvoll, vorhandene Ausrüstung so umzubauen, dass man sie möglichst umfassend auch zweckentfremdet für ganz andere Sachen mitbenutzen kann. Wer fotografiert besitzt oftmals bereits ein Stativ. Wenn es sich um ein gutes Stativ handelt – also um eines für schwere Kameras – dann lässt sich das auch als beliebig höhenverstellbarer “Tisch” für kleine Beamer verwenden. Ein Beamer wiegt so zwischen 1 und 4kg u. d. h. er bewegt sich gewichtsmäßig in der Größenornung einer DSLR mit großem Objektiv. Das ist das, was Stativ und Stativkopf tragen müssen. Geht ganz einfach. Ihr messt zuerst mal die Grundfläche des Beamers. Dann habt ihr das Maß für die Holzplatte, die den Beamer tragen soll (im vorliegenden Fall waren das 20*25cm). Nun sucht ihr euch eine Holzplatte von 8-10mm Stärke (nicht weniger weil’s dann zu filigran und nicht mehr weil’s sonst zu schwer wird) – es darf gerne ein Holzrest sein – und schneidet die auf das ermittelte Maß zu.

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Gestern erhielt ich einen Hilferuf, so in der Form einer Bitte um Nachbarschaftshilfe. Eine ältere Dame – Rentnerin, so gut 70+, aber ohne Berührungsängste bei Computern und sicherheitsbewusster als so mancher jüngere Mitmensch – hatte ein PC-Problem. Und zwar ist sie ehrenamtlich gleich für drei Vereine tätig und hat von der Seite her jede Menge an Schreib- und Scankram und E-Mails zu bearbeiten. Damit gibt sie ihrem Lebensabend einen Sinn: Ein Engagement, das ich wirklich bemerkenswert und beispielhaft finde. Ihr PC muckte. Inwiefern? Die telefonische Nachfrage vorab ergab, dass sie mit Windows 10 arbeitet. Nicht gut, denn damit kenne ich mich nicht annähernd so aus, wie ich es gerne hätte. Andererseits aber ist Win10, wenn man mal die “Viele-Viele-Bunte-Smarties”-Benutzeroberfläche beiseite schiebt, “unter der Haube” nun auch nicht soviel anders als Win7 (mit dem ich halbwegs zurechtkomme) aufgebaut. “Kennst du dich denn mit Computern aus?“, wollte sie wissen.

Jetzt mal wieder so ein kleiner Trick zwischendurch – nichts Weltbewegendes, sondern einfach nur ein “gewusst wie”. Kam so: Es ist die dunkle Jahreszeit. Morgens und abends beim Fahren brauche ich zum Befestigen der Rollstühle aber etwas mehr Licht, als die trübe Orientierungs-Innenbeleuchtung des Fahrzeugs hergibt. Ergo eine Taschenlampe. Nun habe ich über lange Zeit so eine kleine LED-Taschenfunzel von knapp 7cm Länge mit mit rumgeschleppt und mich eigentlich bei deren Benutzung permanent darüber geärgert, dass das Licht nicht wirklich aureichend ist. Andererseits war besagte Taschenfunzel wirklich so klein, dass man sie in jeder Tasche problemlos mitnehmen konnte und daher immer griffbereit hatte. Nun gibt es ja deutlich leistungsstärkere Taschenlampen von ähnlicher Baugröße, aber die kosten auch entsprechend. Was dann auch wieder irgendwo nicht so wirklich einzusehen ist. Und es gibt billigere Taschenlampen mit vergleichsweise hoher Leistung, aber die sind dann wieder größer. Daraus resultierte die Frage: Kann ich so eine größere und leistungsfähigere Taschenlampe jederzeit griffbereit so mit mir rumschleppen, dass sie weder stört noch dass ich sie verliere? Das Rätsels Lösung ist eigentlich ganz einfach!

Eigentlich ist es völlig egal, wie groß eine Küche ist: Es fehlt grundsätzlich an Ablagefläche! Früher, als wir noch in Seesen wohnten, da verfügte unsere alte Küche über so einen Tisch zum ausziehen. Das war irre praktisch! Unsere derzeitige Küche hat so etwas leider nicht. Dafür aber viele Schubladen. Wenn man nun Ablagefläche braucht, was ist dann einfacher, als eine Abdeckung auf eine aufgezogene Schublade zu legen?

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Unterseite

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Oberseite

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“Du musst viel geduldiger werden! – Dauert das lange?”
(Fundsache bei Facebook)

Und gleich noch’n Tipp, weil ich heute erleben durfte, wie man es NICHT macht. Es geht um die Displayschutzfolie für Handys und Tablets, wobei es nicht ganz einfach ist, solche Folie sauber und blasenfrei auf das Display zu bringen. Aber mit etwas Übung und – vor allem! – sehr viel Geduld geht das. Bloß eben nicht so zack-zack mal eben zwischen Tür und Angel. Das geht nämlich unweigerlich schief. OK, ihr habt euch also eine zum Display passende Schutzfolie besorgt.