Test

Unser Komposter im Garten sah in den vergangenen Wochen ja häufiger wie ein Handgranaten-Wurfstand aus: Zerwühlt, der Inhalt im Garten verteilt und sogar richtige Gänge darin. Nun wollte ich wissen, wer dafür verantwortlich ist. Wie macht man das? Mit einer Wildkamera. Die habe ich mir von einem Bekannten für rund zwei Wochen geliehen (Danke, Andreas!). Letzte Nacht kam sie erstmals zum Einsatz. Auf den Bildern fand ich dann aber nur die üblichen Verdächtigen, die auch tagsüber zugange sind, nämlich Spatzen, Elstern und Krähen. Aber die Kamera bleibt weiterhin im Einsatz und eigentlich ist das ja auch eine gute Gelegenheit für einen kleinen Testbericht von so ‘nem Teil.

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Gestern drei und heute fünf Stunden an Arbeit: Immerhin ist der neue Win10-PC von meiner Großen jetzt soweit betriebsfähig, dass sie Uni-mäßig damit arbeiten kann. Das war, wenn man bedenkt, dass ich bislang mit Windows 10 noch nichts zu tun und Microsoft alle Stellschrauben sorgfältig vor dem Anwender versteckt hatte, ein ziemliches Stück an Arbeit. Jedenfalls fährt die Kiste jetzt binnen 70 Sekunden hoch und ist auch sonst ganz fix. Eine grundlegende Softwareausstattung bzg. Office, Media, Internet, Wartung etc. ist auch drauf und funktioniert – alles ausprobiert. Das Ding muss ja funktionieren, wenn sie sich morgen zurück in Richtung Uni auf den Weg macht, was ja auch ein paar hundert Kilometer sind. Da kann ich nicht mal eben schnell um die Ecke gucken kommen. Aber da war nochwas, nämlich mein neuer Drucker. Der hat mich auch drei Stunden gekostet. Die ersten Erfahrungen damit will ich hier mal kurz beschreiben. Das Teil kam am gestrigen Nachmittag, und zwar per Post, und zwar sozusagen tiefgefroren. Bis zum heutigen Nachmittag habe ich das Ding daher vorsichtshalber erstmal auftauen lassen.

Mal wieder so ein Test- bzw. Erfahrungsbericht über Unterhaltungselektronik, der natürlich nur meine ganz persönliche Meinung wiedergibt. So ein Bluetooth-Teil … Aber ich würde das Gerät nochmal kaufen. Es handelt sich um den “Anker A3143 Premium Stereo Bluetooth 4.0 Lautsprecher“, den ich mir im Herbst vergangenen Jahres zulegte, weil mein alter Kassettenrekorder wirklich auch nach dem x-ten Reparaturversuch nicht mehr wollte. Und Heimwerken ohne Musik, nee, echt jetzt, geht gar nicht! Außerdem habe ich immer eine für meinen Geschmack passende Musikauswahl auf dem Handy und da kann man ja auch mal mit der Zeit gehen, nicht war? Sollte aber auch kein Vermögen kosten und deswegen schied Bose von vornherein aus. Ich gab gut hundert Euro weniger aus.

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Manche Erfindungen sind äußerst simpel und zeitlos gut. Ich will sowas – ein althergebrachtes, eher unbekanntes und dennoch äußerst nützliches Produkt – hier mal vorstellen. Althergebracht, weil es das wirklich schon ewig gibt. Eher unbekannt, weil der Handel es aus mir unerfindlichen Gründen nur selten mal anbietet. Im Durchschnitt ist es mir einmal pro Jahrzehnt untergekommen. Es handelt sich um ein so genanntes Topfpflanzen-Bewässerungs-System, z. Zt. gerade mal wieder für lau bei Pearl zu finden.

Im Jahr 2014 spendierte mir das Handy-Navi aufgrund eines Funklochs eine ungewollte, nächtliche Stadtrundfahrt durch Hagen. Grund für meine Kids, meiner besseren Hälfte und mir zu Weihnachten des betreffenden Jahres ein “richtiges” Navi zu schenken – wohl wissend, dass ich solchen Dingern gegenüber äußerst misstrauisch bin und im Zweifelsfalle immer auf gutes Kartenmaterial setze. Weil das auch bei Stromausfall und im Funkloch funktioniert. Es handelte sich um ein “Garmin NÜVI 55 LMT”, was immer diese merkwürdigen Kürzel auch zu bedeuten haben. Jedenfalls: Es funktionierte. Ziemlich gut sogar!

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Achtung: Der folgende Beitrag ist keine Werbung – sondern vielmehr ein kleiner, ganz persönlicher Erfahrungs- bzw. Testbericht, einfach nur so. Es gab da ja früher mal meine riesige Schallplattensammlung. Zu rund drei Vierteln hatte ich die vor Urzeiten schon mit meinem alten DUAL-Plattenspieler digitalisiert, was nicht ganz einfach war: Zehn-Meter-Cynch-Strippe quer durch das Zimmer – genauer: zwei Zimmer – ziehen (weil PC und Stereoanlage räumlich sehr getrennt stehen), Potenzialausgleichsschaltung dazwischen setzen, damit die auf Masse vagabundierende Überspannung (Altbau!) nicht (nochmal) den PC killt, als Wave aufnehmen, mit Cool Edit Pro remastern und schließlich nach MP3 umfummeln. Das hat Jahre gedauert und irgendwann “verließen sie ihn”.

Nachdem meine Älteste anlässlich ihres Praktikums die Erfahrung machen musste, dass Salzwasser und Digitalkameras eine ganz schlechte Kombination darstellen, empfahl ich ihr – gerade auch mit Blick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis und ausschließlich anhand der technischen Daten – die Fujifilm Finepix SL1000 als Ersatz für die mittlerweile unrettbar defekte und wieder schweineteuer gewordene Nikon Coolpix P510. BTW: Bridgekameras zeigen ein eigenartiges Preisverhalten. Sie kommen sündhaft teuer auf den Markt. Binnen eines halben bis spätestens einen Jahres halbiert sich der Preis, um dann wieder nach und nach das Ursprungsniveau zu erklimmen. Wer also günstig eine Bridge erwerben will, der warte den Zeitpunkt des Tiefststandes ab. Und dann gilt es, sofort zuzuschlagen!