Schaumburger Land

(Alle Aufnahmen sind beim Draufklicken in groß in einem separaten Tab verfügbar.)

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Drei Wochen Fahrdienst liegen jetzt hinter mir. Zwei muss ich noch. Das schlaucht. Es waren auch drei Wochen, in denen ich nicht weiter rausgekommen bin. Entweder war ich zu kaputt oder das Wetter spielte nicht mit oder ich pflegte meine mittlerweile überstandene Lungenentzündung (die allerdings erst im Nachhinein und auf Druck von meiner besseren Hälfte diagnostiziert worden ist, weil ich ja nicht wegen jedem kleinen “Hüsterchen” zum Arzt renne und sich Bluthusten sowie Fieber schnell wieder gelegt haben). Allerhöchste Zeit, um mal wieder “im Busch” nach dem Rechten zu sehen. Vormittags, versteht sich. Denn der Nachmittag stand ja ganz im Zeichen des Rasens. Ich sag’s ja: Planieren, Beton drüber, ‘n paar Kübel grüne Farbe aus dem Baumarkt und Plastikblumen reinstecken. Das ist viel pflegeleichter! ;)

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Ich habe mir gedacht, es ist wohl mal wieder an der Zeit für so eine Art von heimatkundlichem Beitrag. Was kann man über das Schaumburger Land schon groß sagen? Es gibt hier eine geologisch-mineralogische Besonderheit, nämlich die so genannten “Schaumburger Diamanten“, von Sammlern auch kurz und liebevoll “Schaumis” genannt. Mit echten Diamanten haben die Schaumis – chemisch betrachtet – allerdings nicht das Geringste zu tun, denn sie bestehen nicht aus Kohlenstoff, sondern stattdessen aus Quarz, SiO2, oder ganz trivial ausgedrückt, aus Sand. Und doch nehmen sie es hinsichtlich ihrer Klarheit und ihres “Feuers” nicht nur spielend mit jedem echten Diamanten auf, sondern stellen den u. U. sogar noch weit abgeschlagen in den Schatten.

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Himmelfahrt am Feggendorfer Stolln.

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Während der Führung.

Im vergangenen Jahr hatte ich ja mal so eine kleine Beitragsserie mit Ausflugszielen im Schaumburger Land gemacht. Zur Ergänzung will ich hier für Interessierte noch eine kleine und mehr oder weniger geografisch orientierte Übersicht, so quasi als “Inhaltsverzeichnis”, präsentieren. Selbstverständlich ist mir dabei völlig klar, dass alle diese Ausflugsziele nur eine subjektive und willkürliche Auswahl ohne jeglichen Anspruch auf Vollständigkeit sein können. Es fehlt viel: Der Klosterstollen in Barsinghausen, Schloss Marienburg, das Springer Jagdschloss, der “Kleine Deister“, der Moor- und Findlingsgarten Hagenburg, der Klippenturm Rinteln, der Doktorsee bei Rinteln, die Inselfestung Wilhelmstein, die Artenschutzstation Sachsenhagen, das Hubschraubermuseum Bückeburg, das Steinzeichen in Steinbergen, das Wilhelm-Busch-Museum in Wiedensahl, das Besucherbergwerk Kleinenbremen, der Potts Park in Minden, der Süntelturm nahe Bad Münder usw. Das diese Orte fehlen, stellt keinerlei Wertung dar. Ich habe von diesen Sehenswürdigkeiten bloß keine halbwegs aktuellen Fotos – das ist alles. Aber dennoch: Für Aktivurlauber, die sich abseits von eingetretenen All-Inclusive-Pfaden bewegen wollen und für Menschen, die natur- und fotobegeistert sind, lassen sich anhand der Ausflugsziele recht ausgefüllte Erholungstage planen. Aber die Ruhephasen dabei nicht vergessen, denn mit einem mördermäßigen Muskelkater wandert oder radelt es sich wirklich nicht gut!

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Die Paschenburg, von der im Tal liegenden Schaumburg aus gesehen.

Was bei den Sehenswürdigkeiten im Schaumburger Land jetzt noch komplett fehlt, ist der Bereich des Weserberglandes, in den ja der Süntel übergeht. Auch hier existieren einige interessante Ziele. Den Anfang sollen dabei die Schaumburg und die Paschenburg machen.

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Schneewittchen am Fuß des Aussichtsturmes der Paschenburg.

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Setzen wir mal die kleine Serie mit den Sehenswürdigkeiten im Schaumburger Land fort. Da darf natürlich das Wisentgehege im Saupark – genauer das Wisentgehege in Springe-Alvesrode – keinesfalls fehlen.

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Einfache Entfernung von Lauenau: 30 km. Für diese Strecke bietet sich das Auto an.
Internet: Das Wisentgehege
Tour: Von Lauenau aus fährt man auf die B442 (Umgehungsstraße) und folgt der Ausschilderung “Springe” bis zur Kreuzung in Bad Münder, wo man sich links halten muss. Vorbei an Dahle erreicht man die B217. Auch hier links abbiegen und der Bundesstraße bis zur ersten Ausfahrt folgen. Dort rechts abfahren und der Ausschilderung “Eldagsen” folgen. Nachdem man Springe verlassen hat, fährt man am rechter Hand liegenden Jagdschloss vorbei in den Saupark, dort links abbiegen und der Beschilderung “Alvesrode/ Wisentgehege” bis zum Parkplatz des Wisentgeheges folgen. Der Rundgang durch das Gehege selbst umfasst gut 6 km.

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Gut drei Wochen ist es jetzt schon wieder her, seit ich den letzten Beitrag über die Sehenswürdigkeiten im Schaumburger Land veröffentlich habe. Ich möchte das Thema inzwischen wirklich zu Ende bringen und ein paar Sachen sind da noch durchaus erwähnenswert. Aber irgendwie kam mir immer wieder was dazwischen. Heute geht’s weiter – mit den Wasserrädern bei Wennigsen.

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