Monats-Archive: September 2013

Nur mal angenommen, du hörst – um dir deine eigene Meinung zu bilden – im Radio Nachrichten. Und stell’ dir einmal vor, dass du zusätzlich noch eine Nachrichtensendung im Fernsehen verfolgst sowie eine Zeitung liest. Dann bist du bestens informiert und weisst ganz genau, was wo auf der Welt vor sich geht, wer mit wem usw. Oder besser: Du glaubst, das zu wissen. Der Radiosender gehört dem einen Medienunternehmen. Der Fernsehsender einem anderen und die Zeitung wieder einem weiteren Unternehmen. Alles ausgewogene Berichterstattung, nicht wahr? Was aber, wenn jetzt diese drei Sparten alle nur Töchter eines großen Medienkonzerns sind, dessen Konzernleitung die Richtung der Berichterstattung vorgibt? So wie bspw. Bertelsmann respektive die Familie Mohn? Dein Denken wird in eine bestimmte Richtung gelenkt, ohne dass du etwas davon bemerkst. Was aber, wenn dieser Medienkonzern über Beteiligungen, Aktienpakete und was weiß ich nicht noch alles letztendlich von irgendeiner bekannten Großbank oder von einem Versicherungsunternehmen gesteuert wird?

island

Nach einer unbeabsichtigten, etwas längeren Pause (weil ich anderweitig zuviel um die Ohren hatte) an dieser Stelle mal wieder eine kleine Sammlung wichtiger Meldungen “von ganz hinten”. Teil 19 dieser Meldung ist HIER zu finden.

- Essen: 26 Säcke mit Stimmzetteln in Fahrstuhl entdeckt
Den Anfang machen weitere Wahlmauscheleien …

- Bundestagswahlen: Von Essen bis Passau: Weitere gravierende Unregelmäßigkeiten
… und das sind keineswegs die Einzigen. Eigentlich müsste angesichts der Unmenge an bekannt gewordenen Unregelmäßigkeiten die Wahl wiederholt werden. Vielleicht sollte die OSZE unserer so genannten “Demokratie” doch mal genauer auf die Finger schauen!

Gestern habe ich ja nicht nur den Adler abgelichtet. Es sind auch noch drei Panorama-Fotos vom Steinhuder Meer und ein paar andere Aufnahmen mit abgefallen. Die Panos – immer mit MS ICE aus sechs bis sieben Einzelaufnahmen zusammengesetzt – will ich hier mal zeigen. Vorab aber vielleicht noch ein paar kurze Infos zum Steinhuder Meer. Mit einer Länge von 8 und einer Breite von 4,5 km handelt es sich um den größten See Norddeutschlands. Genauer gesagt ist das Steinhuder Meer eigentlich eine gigantische Pfütze, die von der letzten Eiszeit noch übrig geblieben ist. Diese Pfütze ist jetzt auf rund ein Drittel der ursprünglichen Größe geschrumpft. An den Ufern gibt es dort, wo der Boden halbwegs fest ist, zwei größere Ortschaften, nämlich Steinhude und schräg gegenüber am anderen Ufer Mardorf. Das Gros der Uferbereiche besteht allerdings aus Sumpf und Moor und ist Lebensraum für zahllose Wasservögel (was hier im weitesten Sinne gemeint ist). In weiten Teilen steht dieser Bereich unter Naturschutz. Die Aufnahmen entstanden im Winzlarer Moor; also dort, wo das Hagenburger Moor in die Meerbruchswiesen über geht. Bei den Meerbruchswiesen handelt es sich um Sumpf, also um “schwimmende Wiesen”. Jetzt im Herbst ist der Wasserstand dort recht niedrig; im Frühjahr aber reicht der Sumpf bis an die wenigen, befestigten Wege heran. Hier jetzt die Panos: Draufklicken zur vergrößerten Darstellung in einem separaten Tab.

Meine Schwiegermutter meinte vor rund zwei Wochen, das sie doch mal “irgendwie raus” möchte. Am liebsten in den Deister, zum Annaturm. Hmmm…, jaa… – mit ihren 75 Jahren und ihrer halben Lunge kommt irgendwann schlagartig der Punkt, an dem sie schlapp macht und wirklich nicht mehr kann. Und zum Annaturm rauf … – das sind vom Nienstädter Pass aus fünf Kilometer. Steil bergauf. Danach noch der Rückweg. Das schafft die alte Dame nicht; da kann sie vom Rettungswagen abgeholt werden! Ich weiß, dass vier Kilometer ihr Limit sind. In der Ebene! Das ist aber schon beinahe der kritische Bereich. Deswegen wälzte ich ein paar Karten und machte ihr dann den Vorschlag, das “Rausgehen” doch lieber erst einmal im Winzlarer Moor auszuprobieren. Vom Parkplatz bis zum Steinhuder Meer sind es auf den Punkt genau zwei Kilometer. Das war nicht unbedingt das, was sie wollte und sie meinte “na ja, mal sehen”.

Stell’ dir vor, da ist ein ehemaliger Staatsbetrieb, heute eine AG. Stell’ dir vor, der gründet für die nicht mehr benötigten, das widerspruchslose Befolgen von Befehlen gewöhnten  Mitarbeiter eine eigene Tochterfirma zur Arbeitsvermittlung. Stell’ dir vor, besagte Tochterfirma versorgt die Jobcenter mit so genannten “Fallmanagern”, “qualifiziert” durch einen Craskurs. An einem Wochenende lernen die verschiedene Berufsbilder kennen. Dabei geht es nicht darum, zu wissen, was in besagten Berufen inhaltlich benötigt wird. Sondern einzig darum, zu wissen, welche Berufe es überhaupt gibt. Stell’ dir vor, jemand mit so einem laienhaften Halbwissen kommandiert einen Arbeitslosen zu irgendeinem Unternehmen ab. Der Unternehmer schlägt dann die Hände über dem Kopf zusammen und meint: “Was die BA uns schickt, das taugt doch alles nichts!” Was allerdings keineswegs am Arbeitslosen liegt. Denn der folgt nur seinen Befehlen …

Wenn dir jemand etwas verspricht und sein Versprechen dann nicht einhält, dann ist er ein Lügner. Und wenn er dir etwas verspricht, zu deinen Lasten einen eigenen Vorteil daraus zieht und das Versprechen nicht einhält, dann ist er ein Betrüger. Der Volksmund hat einen treffenden Ausdruck für solche Personen, nämlich Lumpenpack. Außerdem ist Betrug obendrein auch noch strafbar. Dazu ein Beispiel:

Wie im letzten Beitrag schon angekündigt präsentiere ich hier mal die gestrigen Panoramafotos. Mit deren Montage habe ich meinen PC mächtig gequält – 2GB RAM sind sind für so etwas einfach zuwenig! Beim Stitchen kam wieder MS ICE zum Einsatz. Eine Dunstentfernung habe ich nicht gemacht. Das hätte zwar wahrscheinlich schöner ausgesehen, aber meinen Rechner auch hoffnungslos überfordert. Da die Originalfotos riesengroß sind – d. h. für Abzüge von 8,5*1m ausreichend – werden die Aufnahmen hier nur verkleinert dargestellt. Zum Vergrößern draufklicken und dann erscheinen sie etwas ansehnlicher in einem separaten Tab.