Monats-Archive: Oktober 2013

Ich kam von meinem Wege ab
weil es so nebeldunstig war.
Der Wald war feuchtkalt wie ein Grab
und Finger griffen in mein Haar.
Es nebelte; es nieselte;
es roch nach Schlamm, verfault und nass.
Es raschelte und rieselte
und kroch und sprang im hohen Gras.
(Aus “Die Regenballade” von Ina Seidel, vertont durch Achim Reichel )

Aus Schaden wird man klug – oder: Nur ein kleiner Tipp zwischendurch. Der betrifft die ZIP-Archive unter Windoof. Windoof kann ab Version 7 ja angeblich mit ZIP-Archiven umgehen. Meistens klappt das ja auch. Aber eben nicht immer und das kann dann sehr ärgerlich werden. Was mir passiert ist: Ich habe zwei volle Tage an Arbeit in ein neues Fotobuch für den Hausgebrauch gesteckt. Bilder rausgesucht und zum überwiegenden Teil auch nochmal neu bearbeitet. Buchseiten draus gemacht für ein Vollbild-Layout, so wie immer. Dann war alles fertig. Zum ZIP-Archiv geschnürt und erstmal auf Eis gelegt, um ein Angebot abzuwarten. Das kam auch prompt.

Wieder einmal habe ich eine kleine Auswahl von Meldungen zusammengestellt, die mir wesentlich wichtiger als die allgemeinen Schlagzeilen sind. Weil sie die Realität in dieser, unserer Bananenrepublik wiedergeben. Und weil sie belegen, mit welchen Perspektiven unser Nachwuchs zu rechnen hat: Nämlich mit gar keinen! Teil 31 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

piss

- Republikaner: Europa sollte dankbar für die Überwachung sein
Wenn “God’s Own Country” uns bespitzelt und ausspioniert, dann geschieht das selbsverständlich nur zu unserem eigenen Schutz! Wie abgehoben und selbstgefällig müssen eigentlich die Menschen sein, die sich voller Selbstverständnis über die Rechte anderer hinweg setzen? Und warum drängen sich mir dabei ganz von selbst böse Assoziationen mit Mao, Hitler und Stalin auf?

Heute: Stress pur! Um 10:00 ein Vorstellungsgespräch für einen 450-Euro-Job. Unterschrieben, schriftlich usw. ist noch gar nichts. Aber die Hilfsorganisation (den Namen kann/darf ich hier nicht nennen), die jemanden als Fahrer im Bereich der Altenpflege sucht, ist weltbekannt und steht im Ruf, sehr seriös zu sein. Und was die Tätigkeit als Fahrer betrifft, da scheint’s wirklich zu brennen. Deswegen gehe ich auch davon aus, dass es wohl klappen wird – am Freitag ist der erste, offizielle Arbeitstag. 25 Stunden die Woche und 50 Stunden im Monat – d. h. zwei Wochen fahren, zwei Wochen frei. 20 Urlaubtstage im Jahr. Der echte erste (inoffizielle) Arbeitstag war nämlich völlig unerwartet heute schon. Nach dem Ende des Vorstellungsgespräches ließ man mir gerade mal noch 45 Minuten Zeit, um alles noch schnell auf die Reihe zu kriegen und dann gleich zu einem Kursus zu fahren. Der dauerte bis zum Nachmittag. Thema: Wie man Rollstuhl und Rollstuhlfahrer sicher im Auto befestigt und wie man die Rampe von dem Transporter bedient. Spezialautos haben auch spezielle Tücken! Und welche Arten von Rollstuhl nicht für den Transport zugelassen sind …

Von hoch vom Dache komm’ ich her – ich muss euch sagen, da bläst es gar sehr!” Verdammter Herbststurm! Das Hausdach ist noch heile; ich war gerade oben. Aber das Stalldach hat einiges abbekommen; da muss der Dachdecker ran. Windstärke 10, in Böen 12 (bis 130 km/h), richten eben schon mal den einen oder anderen Schaden an. Ich bemühe mich allerdings, der ganzen Sache auch noch ‘ne positive Seite abzugewinnen. Da, wo jetzt die Dachziegel fehlen, war vorher ein unerreichbares Wespennest. Das ist jetzt auch weg. Hier mal ein paar Bilder, von ganz oben (während der Hausdachkontrolle) mit tränenden Augen aufgenommen. Und es ist noch nicht vorbei – die Unwetterwarnung vom DWD gilt noch bis 20:00 Uhr. Wenn ihr also irgendwann von mir nichts mehr hört, dann wird wohl der Strom auch weg sein. Dann kommt meine Notfallkiste aus dem Keller zum Einsatz – Gasversorgung, Batterien, Notstrom und so.

Kürzlich las ich bei Scinexx einen Bericht über Algenblüten. Der war interessant, aber er erschien mir etwas einseitig, denn er befasste sich nur mit Cyanobakterien. Dadurch entstand der Eindruck, das Algenblüten nur durch Cyanobakterien – im Volksmund fälschlicherweise “Blaualgen” genannt – verursacht werden. Und mir fiel wieder ein, was ich im Juli diesen Jahres im Watt vor Büsum beobachtet hatte, nämlich so genannte “Rote Tiden“, die gleichfalls eine Algenblüte darstellen.

rt1

Gestern, als meine Frau mich zum x-ten Mal zu Edeka scheuchte, weil dieses und jenes noch fehlte, da bügelte ich mit dem Einkaufswagen um Haaresbreite so eine Megapalette mit Schokoweihnachtsmännern um. Ist ja durch das ganze Weihnachtsgedöns mittlerweile schon verdammt eng in den Märkten geworden. Immerhin ist Weihnachten noch rund sieben Wochen hin. Oder vielleicht doch “nur” sieben Wochen? Unsere Lütte und meine Frau hatten ja auch schon Wünsche geäußert. Die Kleine braucht ‘ne ordentliche Taschenlampe für den Arbeitsweg. Ordentlich bedeutet so’n Teil, das die Nacht zum Tag macht. Also sowas wie meine Fotoleuchte, mit der ich unter Tage in kohlrabenschwarzer Nacht Bilder mache – s. HIER (das erste Foto). Sie denkt halt praktisch und das hat sie wohl von mir. Kriegt sie also nebst Fahrradhalter für das Teil.

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