Monats-Archive: Januar 2014

Seit 35 Jahren fahre ich Auto. Den Weg zum Mond und zurück habe ich grob geschätzt anhand der Jahresfahrleistung wohl schon mindestens zweimal komplett zurückgelegt. Ich bin auch beruflich sehr viel gefahren (Außendienst und Fachttransport) und z. Zt. tue ich es wieder (Behindertentransport). Da gibt es in den Zeitungen immer wieder diese Kleinanzeigen von wegen “Fahrer gesucht“. Regelmäßig. Und zumeist für Minijobber. Die meisten der mir persönlich bekannten Menschen haben m. E. völlig falsche Vorstellungen vom Job als Fahrer. Da geistert immer sowas von “Reinsetzen, Losfahren von A nach B und dabei ‘nen lauen Lenz schieben” durch die Köpfe, nicht selten geprägt durch eine längst vergangene, romantisiert-verbrämte und weltfremde Fernfahrerromantik. Mithin handelt es sich also um Besserwisser, die alles genauestens beurteilen können, ohne es jemals selbst gemacht zu haben. Um über Sex redende Eunuchen. Um Leute, die alles nur vom Hörensagen kennen und die auf diese Weise bestens informiert sind. Ich finde das echt zum Kotzen! Denn tatsächlich sieht der Job als Fahrer völlig anders aus.

Mir ist da wieder einmal eine nette und m. E. recht brauchbare Freeware für Windows untergekommen. Das Programm nennt sich Speccy und stammt aus der gleichen Softwareschmiede wie das bekannte und beliebte CCleaner. Was macht Speccy? Es liefert Infos über die im PC verbaute Hardware, über angeschlossene Peripherie und über wichtige Windows-Updates wie bspw. Service-Packs und .NET-Versionen.

speccy

hvermittlung

Mit dem Lohnabstandsgebot sollte der Gefahr vorgebeugt werden, dass jemand ohne Arbeit und nur auf der Grundlage von Sozialleistungen ein höheres Einkommen erzielen konnte als jemand, der einem Arbeitsverhältnis nachgeht. Das war sinnvoll – vor H4 und vor der unsäglichen Agenda 2010 der SPD. Denn was geschah aufgrund dieser beiden letztgenannten Punkte? Der Niedriglohnsektor – d. h. die prekären Arbeitsverhältnisse – sind konsequent ausgebaut worden und unter wildwuchernder Verwendung der Sanktionspraxis bis hin zum Existenzentzug (d. h. bis hin zur Todesstrafe durch die Hintertür für alle diejenigen, die sich nicht brechen lassen wollten) konnten ganz legal Zwangsarbeit und Neosklaverei eingeführt werden. Beides bewirkte, dass das allgemeine Lohnniveau zum Dumpinglohnniveau degeneriert und in die Kanalisation abgerutscht ist. Ein auf dieser Grundlage unter Berücksichtigung des Lohnabstandsgebots ermitteltes Existenzminimum hätte irgendwo bei null Euro angesiedelt sein müssen.

Zwei Arten der sozialen Interaktion dominieren unsere animalische Natur. Das ist die Gruppen- bzw. Rudelbildung und der Schwarm. In Gruppen und Rudeln existiert eine hierarchische Ordnung. Der Mensch macht dabei keine Ausnahme: “Wir hier unten und die da oben.” Dem gegenüber steht der im Grunde genommen anarchistisch orientierte Schwarm, denn er kommt gänzlich ohne Hierarchien aus. Das einzelne Individuum im Schwarm muss nicht einmal intelligent sein. Es reicht völlig aus, wenn es die “Schwarmregeln” befolgt. Letztere könnte man in etwa so zusammenfassen:

Ich glaube, zu Pete Seeger muss man nicht viel sagen. Er ist von uns gegangen. Gestern. Wieder einer weniger … Er hat unzählige andere Musiker geprägt – “The Boss” Bruce Springsteen, Bob Dylan, Donovan, Arlo Guthrie, Gordon Lightfoot u. v. a. m. Mein Lieblingssong von Pete war immer ein hierzulande weniger bekanntes Stück mit dem Titel “Banks Of Marble” – heute vielleicht aktueller denn je. R. I. P. Pete!

BANKS OF MARBLE

I’ve traveled round this country
From shore to shining shore.
It really made me wonder
The things I heard and saw.

Was glaubt ihr, was hier los wäre, wenn mehr Leute wüssten, was hier los ist?” Diesen Spruch habe ich kürzlich irgendwo gesehen. Es steckt sehr viel Wahrheit darin. Denn unsere Mainstream-Medien sorgen tatkräftig dafür, dass die Mehrheit eben nicht weiß, was hier los ist. Die sieht nur eine Hochglanzoberfläche, an der “linke Chaoten” zu kratzen wagen. Tatsächlich verlässt man sich auf gute, alte Traditionen: Was in den Nachrichten kommt, das muss ja stimmen, weil die Nachrichten es bringen. Solche Traditionen haben den unbestreitbaren Vorteil, das man das Gehirn gar nicht erst einzuschalten braucht. Doch es gibt daneben vereinzelt ja noch andere Meldungen. Nur eben nicht in den Schlagzeilen. Teil 69 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

stme1
Ausflugsboote zur Festung Wilhelmstein in Steinhude.

Machen wir jetzt erstmal mit den touristischen Sehenswürdigkeiten im Schaumburger Land weiter. Nach dem Deister, dem Süntel und den Bückebergen wäre da noch die norddeutsche Tiefebene zu erwähnen. Zwischen Deister und Süntel öffnet sich das Schaumburger Land in Richtung Norden hin zu einer Ebene, die als Hannoversches Umland bekannt ist und die bereits zur norddeutschen Tiefebene zählt. Eine der Sehenswürdigkeiten in dieser Ebene ist das Steinhuder Meer, Deutschlands größter Binnensee. Klar, man kann durchaus darüber streiten, ob das noch zum Schaumburger Land gerechnet werden kann – aber die Insel “Festung Wilhelmstein” im Steinhuder Meer ist im Privatbesitz des Fürsten von Schaumburg und von daher hat die Erwähnung des Steinhuder Meeres durchaus seine Berechtigung.

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