Monats-Archive: Februar 2014

Letzten Dienstag habe ich wieder mal einige Stunden in der MH Hannover verbracht. Für eine neue Studie zum Thema “Reizüberflutung” wurden Synästheten gesucht – und ich ließ mich breitschlagen, das “Meerschweinchen” zu spielen. Mein EEG erwies sich als völlig OK. Bloß die eingespielten Sounds während der halbstündigen Reaktionstests auf multiple Stimuli (anstrengende Sache!) hätten etwas mehr Abwechslung vertragen. Deswegen bringe ich die abwechslungsreichen Sounds jetzt hier. In Form von Musik – Anonymous Hardstylez mit “We Are Legion (Anti Sopa Anthem)”. Dreht die Anlage dabei ruhig voll auf, ist echt gute Mucke! Allerdings braucht ihr auch hinreichend dimensionierte Bass-Boxen (damit die Lautsprecher-Membranen nicht vorne raushängen) und leidgeprüfte Nachbarn. ;)

Vor ein paar Tagen stand in unserem regionalen Käseblatt mal wieder so ein Artikel vom Schema “Fachkräfte kehren Deutschland den Rücken”. Der Beitrag war so geschrieben worden, dass man annehmen konnte, es handele sich um ein bislang völlig unbekanntes und total neues Phänomen. Ist es aber keineswegs. Seit der Einführung der H4-Menschenrechtsverletzung durch SPD und Grüne nebst der Zementierung dieses Unrechts durch CDU/CSU/FDP wandern wirklich vermehrt gut ausgebildete Leute aus Deutschland ab. Bereits im Jahr 2006 hat das “Handelsblatt” auf dieses Problem hingewiesen und auch in den Folgejahren sind immer wieder Berichte zur Thematik erschienen, bspw. in der “Zeit” oder bei Heise. Das Gegenmittel der Politik sind floppende Blue Cards oder künftig die Jobcenter-Ableger “Jugendberufsagenturen“: Augenwischerei anstelle von Ursachenbeseitigung. Denn wo liegen die Ursachen?

Ich weiß zwar nicht, ob das von allgemeinem Interesse ist, aber der/die eine oder andere wird’s vielleicht gebrauchen können – nämlich den einfachen Tourenplaner, der im Fahrzeug liegt und auch während der Fahrt schnell zur Hand ist. Das ist so eine situationsbezogene Lösung meinerseits, die sich seit einem halben Jahr sehr gut in der Praxis bewährt hat. Die Situation: Man fährt Kunden oder Stationen ab. Es sind immer die gleichen Kunden bzw. Stationen, aber am einen Tag mal die einen, am nächsten Tag mal die anderen. Das ändert sich ständig und so muss die Tour auch ständig angepasst werden. Eine gewisse Ortskenntnis wird vorausgesetzt, so dass kein Navi zum Einsatz kommt. Als Fahrer interessiert es einen dann, welche Orte und Personen in welcher Reihenfolge abzufahren sind, so dass die Tour einerseits möglichst kurz und ein Zeitplan andererseits eingehalten wird.

Das Internet ist ein Riesengeschäft. Deswegen ist es aber gewissermaßen auch ein Minenfeld, denn nichts ist einfacher, als Menschen, die blauäugig an die Sache herangehen, abzuzocken. Also “IT-Nichtschwimmer“, die “unerwünschte Softwarezugaben” geradezu sammeln, auszunehmen. Beobachtet man so einen IT-Nichtschwimmer bei der “Arbeit”, dann kann es einem Angst und Bange werden. Ich hatte heute mal wieder dieses durchaus zweifelhafte Vergnügen. Um es kurz zu machen: Ich bin weggelaufen, weil ich es mir nicht mehr mit ansehen konnte. Wenn nämlich jeder gutgemeinte Rat besserwisserisch in den Wind geschlagen wird, dann seile ich mich normalerweise frühzeitig ab und applaudiere bestenfalls immer dann, wenn jemand mit Anlauf ins offene Messer rennt. Genug davon. Wollt ihr wissen, wie sich so ein intelligenzresistenter IT-Nichtschwimmer (der immerhin seit Jahrzehnten TÄGLICH mit Computern und Internet arbeitet) verhält? Hier mal ein Beispiel, selbst beobachtet.

Über “Richtig Downloaden“hatte ich mich ja vor einiger Zeit schon einmal geäußert. Ich will das Thema aus aktuellem Anlass noch einmal etwas vertiefen, weil ich über einen doch recht ähnlichen Beitrag von Scott Hanselman gestolpert bin. Leute, was waren das noch für Zeiten, als man was runterladen wollte, einen anständigen Downloadlink hatte und nicht wie ein Schießhund aufpassen musste! Heute sieht das leider oftmals ganz anders aus: Willkommen in der schönen, bunten Download-Hölle! Zugegeben, den direkten Download-Link gibt es auch heute noch. Manchmal und wenn, dann doch eher sehr versteckt. Was einem sofort förmlich ins Auge springt, ist aber etwas anderes. Ein auffällig aufgemachter Download-Button. Und wer achtet schon darauf, dass da i. d. R. was von einem Drittanbieter-Installer steht?

In meinem alten Blog hatte ich vor knapp vier Jahren mal eine SF-Geschichte, die später Eingang in mein eBook “Gestern. Heute. Morgen.” fand, nämlich “Der Quarantäneplanet”. Einflüsse aus Asterix (“Das Haus, das Verrückte macht“) sind nicht abzustreiten. Sozusagen meine eigene Reminiszenz an den leider viel zu früh verstorbenen und genialen Autor Douglas Adams. Ob mir die Story gelungen ist oder nicht vermag ich selbst nicht zu beurteilen. Auf jeden Fall aber ist sie bestimmt schon zwanzigmal per Mail und mit Hinblick auf “Quergedacht! v3.0″ angefragt worden. Daher hier also die Geschichte noch einmal – quasi als Leseprobe für “Gestern. Heute. Morgen.
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- Stell’ dir vor, dass du über ein Jahrzehnt deines Lebens für die Schule geopfert hast. Du hast einen Abschluss hinbekommen, aber das war verdammt viel und harte Arbeit.

- Doch damit noch längst nicht genug: Es schließt sich eine Ausbildung oder ein Studium an. Auch hier kämpfst du wieder jahrelang um einen vernünftigen Abschluss. Gar nicht von der Zitterpartie zu reden, die du vorher hattest, um überhaupt einen Ausbildungs- oder Studienplatz zu ergattern. Inzwischen sind gut zwei Jahrzehnte deines Lebens ins Land gegangen.

- Stell’ dir vor, dass du unverschämtes Glück hast. Du schaffst es tatsächlich, einen der ganz, ganz seltenen so genannten “sicheren” Jobs zu bekommen.

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