Monats-Archive: Mai 2014

Es ist schon merkwürdig. Wenn jemand – so wie ich – die Auffassung vertritt, dass unsere Mainstreammedien gleichgeschaltet sind, dann muss er damit rechnen, als “Verschwörungstheoretiker” bezeichnet zu werden. Das ist selbstverständlich ein Totschlagargument, denn wer, bitte schön, nimmt schon “Verschwörungstheoretiker” ernst? Auf der anderen Seite aber stehen immer und ewig gleichlautenden Heile-Welt-Berichten in den gleichgeschalteten Massenmedien mittlerweile weit über tausend gegensätzliche Berichte von mehr oder weniger unabhängigen Stellen gegenüber. Tja… – wie nennt man eigentlich den Personenkreis, der so etwas ignoriert? Vielleicht weltfremd oder gehirngewaschen? Teil 108 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

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Gestern Abend hatten wir wir einen wunderschönen Sonnenuntergang. Ich habe mal versucht, das abzulichten: Gegenlicht extrem! Einfach nur was für’s Auge. Schade nur, dass die verdammten Hochspannungsleitungen stören.

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Eben ein UNC-Gewinde geschnitten. Dabei sind Erinnerungen hochgekommen, denn dieses Gewinde hat eine lange Geschichte: Ende der 1960er Jahre – das Transistorradio ist auf seinem Siegeszug quer durch Deutschland. Die alten Röhren-”Dampfradios” werden so nach und nach ausgemustert, beim Sperrmüll an die Straße gestellt. Für mich war das seinerzeit immer eine wahre Fundgrube. Regelmäßig bin ich dann mit dem Bollerwagen losgezogen und habe zum Leidwesen meiner Eltern alte, zumeist kaputte, Radios angekarrt. Dabei gestaltete sich deren Reparatur denkbar einfach: Wenn nicht gerade ein Schalter oder eine Taste unrettbar zerbrochen waren, dann lag’s an den Röhren. Also die Rückwand runter, die Wollmäuse im Gehäuseinneren beseitigt und nachgeschaut, welche Röhren nicht mehr glimmen. Die gesteckten Röhren rausgezogen, dabei darauf geachtet, deren Beschriftung nicht abzuwischen und nachgesehen, um welchen Typ es sich handelt. Dann das nächste Radio geöffnet und die betreffende, baugleiche Röhre gesucht, getauscht. Meistens war’s das dann auch schon und das “Dampfradio” lief wieder – ein Radio aus einer Zeit ohne eingebaute Obsoleszenz, für Ewigkeiten gebaut. Und mit verdammt gutem Klang!

Heute ist Himmelfahrt und auch Vatertag. Den verregneten Vormittag über habe ich mal wieder etliche, aufgeschobene Kleinigkeiten erledigt. Da mein betagter Schwiegervater in den letzten Tagen zweimal zusammengeklappt ist und ihm hinterher jede Erinnerung daran fehlte, so dass er das vehement abstritt, bringe ich ihn morgen zur ambulanten Untersuchung ins Krankenhaus. Daher musste eben heute noch einiges vorher auf die Reihe gebracht werden. Passte ja auch vom Wetter her, so mit 4°C, eisigem Nordwind und Dauerregen. Mittlerweile hat der Regen aufgehört und es ist grau in grau. Dennoch sind schon die ersten Bollerwagen-Trupps mit gröhlenden Alk-Fans unterwegs. Am Nachmittag steigt traditionell unser Stolln-Fest oben im Wald, am alten Bergwerk. Da werde ich mich dann gleichfalls traditionell auch hin begeben. Das dürfte angesichts der Regenmengen, die hier runtergekommen sind, allerdings eher ein Kampf durch Dreck, Matsch, Schlamm und Geröll werden als ein Spaziergang. Aber vielleicht halten solche Wegverhältnisse ja die schlimmsten Besoffskies außen vor. Vielleicht sieht der Wald dann hinterher zur Abwechslung mal nicht so aus, als sei eine Herde hemmungsloser Wildsäue da durchgezogen. In diesem Sinne ist auch der (eher unbekannte) Song von Simon & Garfunkel zu verstehen, den ich für heute mal rausgesucht habe – nämlich “Citizen Of The Planet”.

Ich frage mich, wie lange unsere oligarchische Einheitspartei, die sich GroKo-mäßig “Regierung” nennt (GroKo ist übrigens die Abkürzung für “Großes Kotzen”), das hirnlose Geschwafel vom “Deutschland-geht-es-gut”-Märchen noch aufrecht erhalten kann. Denn inzwischen liegen ja auch Zahlen vor, die der Sozialpolitik von CDU-CSU-SPD-FDP-Grünen ein absolutes Versagen bescheinigen. Wenn man es anders bezeichnen wollte, dass sich fast schon jeder Zehnte keine anständige Mahlzeit und viele Leute weder Reparaturen noch Urlaub noch sonstwas erlauben können, dann wäre das doch eine glatte Lüge. Unter diesem Gesichtspunkt kommt der Ukraine-Konflikt im Grunde genommen wie gerufen, denn er lenkt ja herrlich vom innenpolitischen, sozialen Sprengstoff ab. Übelkeitserregend finde es es dabei nur, wie unsere Medien nebst Politikern andere Oligarchen hofieren: Es lebe die Kohle, scheiß auf das Volk! Die aktuellen Berichte, heute mit dem Schwerpunkt Wirtschaft, sind in diesem Kontext zu sehen. Teil 107 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

Heute mal wieder so zwischendurch ein Rezept, vorzugsweise für heiße Tage. Es handelt sich um ein sehr wohlschmeckendes Getränk, nämlich um Bananenmilch. Davon gibt’s zwei Versionen (EL = Esslöffel).

Einfache Version (alkoholfrei):

Zutaten für 1 l Volumen:
1-2 Banane(n)
knapp 1 l Milch
Eis

Zubereitung:
Banane(n) im Mixbecker pürieren. Dann unter weiterem Mixen mit Milch auf 1 l Volumen auffüllen und im Kühlschrank kalt stellen. Zum Trinken ein bis zwei Eiswürfel oder alternativ die gleiche Menge an zerstoßenem Eis in ein Longdrinkglas geben, mit der Bananenmilch auffüllen und umrühren. Beachten, dass sich die Bananenmilch im Kühlschrank nur maximal einen Tag lang hält – frisch schmeckt’s am besten!

“Jeder will arbeiten, es gibt aber nicht genug Arbeit. Und warum gibt es nicht genug Arbeit? Weil der Lohn zu hoch ist.”
(Hans-Werner Sinn, ifo-Präsident und Berater bei der H4-Einführung)

jcquelle

Was H4 ist: