Monats-Archive: Juni 2014

Heute war wieder Foto AG in der IGS. Viermal noch und die Sache ist endgültig gelaufen, weil es sich ja um meine letzte AG handelt. Ich will das mal zum Anlass nehmen und beschreiben, wie so ein Schulalltag für mich aussieht bzw. jahrelang ausgesehen hat. Nur, damit meine Leser einen Eindruck davon bekommen, wie das heute so in den Schulen abläuft. Ich bin also pünktlich da. Eine Viertelstunde vor Unterrichtsbeginn öffne ich die Tür des PC-Raumes und fahre meinen Rechner hoch. Diese Viertelstunde an Vorlauf brauche ich auch unbedingt, denn in dieser Zeit kontrolliere ich, was seit dem letzten Mal wieder einmal gelöscht oder verschoben worden ist und restauriere die Datenbestände bzw. die Software.

Mir ist da wieder mal ‘ne Freeware über den Weg gelaufen. Es handelt sich um den Cross-Platform-Soundeditor “Oceanaudio“, erhältlich für Windows, Mac und Linux, jeweils in der 32-Bit- und in der 64-Bit-Version. Und da ich hin und wieder ja mal, wenn ich ganz viel Zeit habe, mit Soundmixes rumbastele, habe ich die 32-Bit-Windows-Version auf einer 64-Bit-Maschine unter Win7 angetestet (um gleich einen Eindruck von der Kompatibilität zu bekommen – funktioniert). Um das Ergebnis vorweg zu nehmen: BEGEISTERT! Aber eins nach dem anderen. Entwickelt wurde das Teil übrigens von der Uni in Santa Catarina (Brasilien).

So, die Gäste sind wieder weg. Heute war die Geburtstagsnachfeier von Schwiegervater (83) und mir (56). Beides auf einen Tag gepackt und im Familienkreis. Das war am zweckmäßigsten. Zuvor hatten wir uns abgesprochen: Ich grille. Machte ich. Mache ich notfalls auch unter Wasser. Und es regnete. Die ganze Nacht über. Am Morgen. Am Vormittag. Mittags wollte ich grillen. Der Wettergott hatte ein Einsehen: Mit dem Anzünden des Grills (zuerst die Kohle – keine Briketts! – mit Spiritus tränken, warten bis die Kohle den Spiritus absorbiert hat, nochmal etwas von dem Zeug nachgießen und aus sicherer Entfernung ein Streichholz drauf werfen: BUMMM!!!) endete der Regen. Mit dem Reintragen der letzten Schale an fertigem Fleisch setzte er wieder ein. So fand die Feier drinnen statt. Macht auch nichts. Jetzt sind Aufräumarbeiten angesagt. Ergo auch keine Tipperei mehr. Der Regen hat konstant angehalten. Dazu passend die heutige Musik – Creedence Clearwater Revival (CCR) mit “Who’ll Stop The Rain”.

Es hat geregnet. Regenwetter ist immer das Wetter zum Rumprobieren und zum Basteln. Dieses Mal traf es die portable Freeware Fotowall, die für Windows, Mac und Linux erhältlich ist. Eigentlich dient das Programm ja dazu, eine Fotocollage vorzugsweise als Hintergrundbild bzw. für Web-Anwendungen anzufertigen. Doch ich dachte mir: “Kann man damit nicht vielleicht zweckentfremdet auch Seiten für Fotobücher gestalten?” Kann man, wie ich mit einigem Rumprobieren herausfand. Ich will aber auf die grundlegende Bedienung der Software hier nicht weiter eingehen und dazu nur auf das Video-Tutorial verweisen.

Das Blätterdach des Waldes noch schwer vom Regen der vergangenen Nacht. Es tropft – unter den Bäumen kommt der Regen  später. Die Wege hingegen einigermaßen trocken – sehr gut! Also, wie an fast jedem Wochenende, nach dem Erledigen der nötigsten Arbeiten gleich ab in den Busch. Eine kurze Auszeit, eine kleine Flucht. Fotomotive gab’s eigentlich keine, jedenfalls nichts, was ich nicht schon hundertmal hatte. Aber eine Weinbergschnecke sah ganz hübsch aus. Hier mal drei Bilder davon – groß, größer, am größten …

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Ob Mutti, Erzengel, Flintenuschi oder wie sie alle heißen – meiner Meinung nach sind sie alle gleich. Egoisten, die sich eines geradezu krankhaften Narzissmus befleißigen und die immer nur die Interessen von demjenigen vertreten, der ihnen mit den meisten Scheinen winkt. Meine Interessen vertreten die jedenfalls nicht (vielleicht weil mir das Winken mit Scheinen zuwider ist) und ich argwöhne schon lange, ob nicht vielleicht der jeweilige Wahlausgang in alter DDR-Volkskammer-Tradition nicht schon insgeheim im Vorfeld ausgekungelt worden ist. Jedenfalls sind so genannte “Volksvertreter” in meinen Augen beliebig austauschbare Marionetten des Kapitals, sich prostituierende Zecken ohne wirklich nützliche Fähigkeiten, die auf unser aller Kosten ein leistungsloses Grundeinkommen in fürstlicher Höhe beziehen. Das scheinen schon sehr viele Menschen ebenso erkannt zu haben und sie boykottieren daher die Wahlen. Es wäre auch allemal ein Grund, zum Nichtwähler zu werden. Doch wie, wenn nicht durch Wahlen, soll man das Geschmeiß denn dann wieder loswerden? Das ist wiederum ein Grund, um unbedingt am politischen Leben teilzunehmen. Es ist dieser Gegensatz, den die Medien zu beeinflussen versuchen. Die einen durch Schönfärberei, Manipulation und Propaganda und die anderen durch Information. Teil 116 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

Ich experimentiere viel – Neugier ist ja nun einmal der Motor der Evolution. Dazu zählen auch Experimente mit Optik. Auf diese Weise fand ich vor geraumer Zeit ein ganz simples Verfahren, das es ermöglicht, normale Filmaufnahmen auf einem 2D-Bildschirm in Pseudo-3D wiederzugeben. Den Schlüssel dazu bilden zwei vergrößernde (konzentrierende) Fresnel-Linsen, die ich für wenig Geld im Ein-Euro-Laden erstehen konnte. BTW: PKW-Weitwinkel-Fresnel-Linsen sind absolut ungeeignet! Größere Linsen finden sich mit etwas Sucherei im Web, bspw. HIER. Beide Linsen müssen mit etwas Abstand über dem Bildschirm platziert werden. Der Abstand ist so groß wie möglich zu wählen, aber eben gerade auch noch so klein, dass keine Bildverzerrungen auftreten. Eine Linse wird zum Bildschirm hin und eine zum Betrachter hin verbogen, so dass eine Art von “Kissenform” entsteht. Ich habe das mit einem kleinen, quick-and-dirty zusammengeschroteten Holzrahmen stabilisiert.

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