Monats-Archive: August 2014

Nachdem unser Dorf vor einigen Monaten mit so genanntem “Breitband-Internet” offiziell “aufgerüstet” worden ist, ist auch irgendwie der Wurm drin. Mal bricht die Verbindung zusammen, mal dauert das Laden einer Seite ewig. Heute auch – so um die zehn Sekunden für ‘ne 08/15-Seite, wenn überhaupt. An meinem Rechner liegt’s offensichtlich nicht, denn auch etliche Bekannte haben das gleiche Problem. Ich stelle mir das ungefähr so vor: Überall High-Speed-Glasfaserleitungen bis auf einen einzigen Knotenpunkt. Da sitzt dann das Fräulein vom Amt und stöpselt die Leitungen, wie vor hundert Jahren. I-Net, watt’n Elend … Daher habe ich auch keine Lust zum Tippen. Somit gibt’s heute nur ein Lied, extra rausgesucht für meine Tochter, bei der wegen Uniwechsel in absehbarer Zeit “Schönheitsreparaturen” und Umzug anstehen – Ulrich Roski mit “Selbst ist der Mann”.

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Eine Diashow:
Alle versammeln sich um den eigentlich viel zu kleinen Computerbildschirm herum. Das Blickfeld ist eingeschränkt. Nacheinander werden jetzt die von der Kamera gelieferten Bilder abgespult, dazu die eine oder andere Erläuterung. Verwackelte Aufnahmen werden schnell weggeklickt. Gähn! “Haste mal was zu trinken?” Und man überlegt sich, was man in der vergeudeten Zeit nicht alles hätte machen können …

Eine andere Diashow:
Im Hintergrund läuft die passende Begleitmusik. Da Beamer oder Flatscreen verwendet werden, haben alle freie Sicht. Die Bilder bauen aufeinander auf, brillieren dank Nachbearbeitung durch Farben und Kontraste, wirken plastisch. Überflüssiges Beiwerk fehlt und immer wieder sorgen bewusst gesetzte Akzente für erneute Aufmerksamkeit. “Können wir das nochmal sehen?“, fragt einer der Teilnehmer am Ende der Präsentation.

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Die BA hat wieder einmal die “geschönten” Beschäftigungszahlen – m. E. die bewusst gefälschten Beschäftigungszahlen, aber das ist nur meine ganz persönliche Meinung, die ich ja hoffentlich noch haben darf – für den Monat August veröffentlicht. Ein paar Angaben daraus:
- 5,166 Millionen “Arbeitslosengeld-Empfänger/innen” (SGB III und SGB II)
- 4,386 Millionen Arbeitslosengeld II-Empfänger/innen
- 2,902 Millionen registrierte Arbeitslose
Unsere gleichgeschalteten Medien stürzen sich ausschließlich auf die letztgenannte Zahl und wollen uns auf dieser Grundlage unisono mit vermeintlichen “Volksvertretern” einreden, wie gut es uns doch geht: Das “Jobwunder” Deutschland! Dabei besteht, wenn man das Ganze detaillierter betrachtet, doch ein eklatanter Unterschied zwischen 5,166 Millionen und 2,902 Millionen registrierten Arbeitslosen. Im Jahr 2004 führte der Schröder Hartz-IV ein, weil die Arbeitslosenzahl bei 4,4 Millionen Menschen lag. In Folge wurde da differenziert und anders gerechnet. Doch betrachten wir mal die realen, ungeschönten Zahlen: 4,4 Millionen im Jahr 2004 und 5,166 Millionen Arbeitslose im Jahr 2014. Was für ein großartiger Erfolg von H4! Gescheitert auf ganzer Linie kann man da nur sagen …

Mitunter frage ich mich, wie die Menschheit es überhaupt geschafft hat, bis heute zu überleben. Ich meine, es fällt mir immer schwerer, zwischen Realität und Satire zu differenzieren, weil wir ja irgendwie offensichtlich in einer Realsatire leben. Nehmen wir mal die Schlagzeilen in den Medien: Wo liegt der Unterschied zwischen BILD, Spiegel, Focus u. a. und dem Postillon? Zugegeben: Beim Postillon weiß man von vornherein, dass es sich um echte Satire handelt und folglich nicht ernst zu nehmen ist. Die anderen verkaufen uns die Satire als Realität und erhalten dabei Rückendeckung von talentlosen Aushilfscomedians, die sich “Volksvertreter” nennen und doch tatsächlich nur von Lobbyisten gesteuert werden, wie Marionetten an Fäden und beliebig austauschbar. Ich habe mal wieder zehn Medienberichte rausgesucht, die m. E. den Anspruch von Realität erheben, obgleich das inhaltlich … Na ja! Teil 129 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

So zwischendurch habe ich mal einen megastarken Lesetipp für alle Leseratten. Ich lese viel – sehr, sehr viel. Wobei ich allerdings altmodisch bin und das gedruckte Buch dem eBook – obgleich ich selbst welche geschrieben habe – vorziehe. Kürzlich ist mir ein in zwei Teilen erschienener Roman von Daniel Suarez untergekommen. Zwei Teile vermutlich deswegen, weil drucktechnische Gründe gegen ein einziges Buch sprechen, denn zusammen sind das immerhin gut 1.100 Seiten. Es handelt sich um die Bücher “Daemon” (Teil 1 des Romans) und “Darknet” (Teil 2 des Romans). Zwischen beiden Teilen gibt es keine Unterbrechung; d. h. der zweite Teil setzt die Handlung des ersten Teils nahtlos fort. Im Folgenden werde ich daher auch von “Daemon/Darknet” sprechen.

Es gibt Meldungen aus dem Bereich der wissenschaftlichen Nachrichten, die scheinen für die Mainstream-Medien nicht interessant genug zu sein. Oder man verschweigt sie ganz bewusst, weil man die Bevölkerung nicht beunruhigen will. Ab sofort will ich mal in lockerer, unregelmäßiger Folge ein paar solcher “Science News”, die m. E. ein großes Potenzial beinhalten, einem größeren Leserkreis zugänglich machen.

Vor einigen Wochen hatte ALDI eine wasserdichte Kamera im Angebot, nämlich die “Maginon Splash 8” (nicht zu verwechseln mit der Maginon Splash 80 bzw. Splash 8.0!). Für rund vierzig Teuronen. War mir zu teuer. Andererseits … – eine Kamera, die mickrig ist, in jede noch so kleine Hosentasche passt und auch mal einen wirklich ausgewachsenen Gewitter-Sturzregen übersteht, wäre schon so für’s ständige Mitschleppen nicht verkehrt. Klar, dass man bei dem Preis keine Qualität erwarten kann. Auch sonnenklar, dass Handys wahrscheinlich bessere Bilder machen. Allerdings sind Handys eben auch nicht gerade wasserdicht. Ich wartete. Der Preis sank auf 35 Euro. Zu teuer. Weiter gewartet: 32 Euro. Immer noch zu teuer. Zuletzt blieb noch ein Einzelstück für 29 Euro übrig – und das holte ich mir nach reiflicher Überlegung. Wie gesagt: Es geht hier NICHT um einen richtigen Fotoapparat, sondern vielmehr um so eine Alltagsknipse, die auch ruhig kaputt gehen kann. Jetzt habe ich das Ding mal angetestet. Vorweg: Als Schlechtwetter-Gelegenheitsknipse ist das Ding bedingt brauchbar. Als Kamera nicht.

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