Monats-Archive: November 2014

Heute ist der erste Advent. Die Weihnachtszeit beginnt. Eine nervige Zeit! Da wird das ganze Deko-Zeugs vom Dachboden geholt. Dann beginnt das traditionelle, weihnachtliche Basteln. Beim Nussknacker fehlt die Nase; der Weihnachtsmann ist im Laufe des Jahres einarmig geworden; der flügellose Engel sah auch schon mal gesünder aus usw. Nachdem alle Klebstoffvorräte erschöpft worden sind, geht’s an die Elektrik. Die Pyramiden für’s Fenster funktionieren – wie in jedem Jahr – natürlich nicht. Mal hat man noch Reservebirnen und bekommt die unter Flüchen, Verrenkungen und stundenlangem Rumfummeln mit Mühe und Not da rein, zumeist aber nicht. Und wenn doch, dann nützt es mitunter nichts, weil das Zeug aus China irgend einen anderen Defekt aufweist. Schließlich schmeißt man’s weg und fährt zum nächsten Baumarkt.

Schlägt man die allseits bekannten Käseblätter auf, dann überschlagen sich auf deren Kommunalseiten geradezu die vollmundigen Versprechungen von wegen Bürgernähe und Bürgerbeteiligung der diversen Ämter. Aber ich habe den Eindruck gewonnen, dass es wirklich nur vollmundige Versprechungen sind. Und offensichtlich nicht nur ich, denn ein Mitbürger sagte mir kürzlich mit Blick auf Verantwortliche in der Samtgemeindeverwaltung (Zitat): “Die sind doch alle falsch gepolt!” Meiner gänzlichen unmaßgeblichen und durch persönliche Erfahrung geprägten Meinung nach ist es den “Amtsträgern” so ziemlich sch…-egal, wenn einer vom “Fußvolk” mal den Mund auftut und auf ein Problem hinweist. Warum ist das meine Meinung?

LEDs sind heute allgegenwärtig. In den 1970er Jahren tauchten sie als eher exotische – da sündhaft teure – Bauelemente in einigen Elektrogeräten auf. Damals wurde gesagt, dass sie keine große Zukunft hätten, weil sie einfach zu teuer seien. In den 1980er Jahren stand absolut fest, dass LEDs sich niemals für Beleuchtungszwecke werden einsetzen lassen, weil blaue LEDs als unmöglich und für weißes Licht unverzichtbar betrachtet wurden. In den 1990er Jahren ging niemand davon aus, dass LEDs eines Tages herkömmliche Leuchtmittel wie bspw. Glühbirnen ersetzen könnten, weil ihr Lichtstrom einfach zu gering war. Manchmal frage ich mich, wieviele gute wissenschaftliche Ansätze der jeweils geltenden Doktrin sinnloserweise zum Opfer gefallen sind. Leider verhält es sich mit sehr vielen Ansätzen so. Manchmal – selten! – wird ihr Potenzial erst nach vielen, vielen Jahrzehnten erkannt (der Tesla-Roadster liefert ein gutes Beispiel dafür). Manchmal geraten vielversprechende Forschungsansätze einfach auch deswegen in Vergessenheit, weil sie nicht von renommierten Wissenschaftlern stammen. Auch dafür existiert ein gutes Beispiel, nämlich die intellektuelle Ausnahmeerscheinung der Psychologin Natalie Hershlag, vielleicht besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Natalie Portman (die Prinzessin “Padmé Amidala” aus “Star Wars” oder die Revolutionärin “Evey Hammond” aus “V wie Vendetta”). Sie entwickelte ein biochemisches Verfahren, mit dem sich Pflanzenabfälle wie Mist und Holzreste so vergären lassen, dass bestimmte Zucker dabei heraus kommen. Durch Enzyme – oder eben Bakterien, welche die entsprechenden Enzyme produzieren – kann aus dem Zucker Wasserstoff zwecks energetischer Nutzung freigesetzt werden. Eine Weiterentwicklung der Methode hat es in Indien im Jahr 2006 gegeben. Aber keine renommierte Institution sprang darauf an. Worauf ich hinaus will: Es gibt viele Ansätze, die man im Hinterkopf behalten sollte. Ihre Berücksichtigung könnte unser Leben merklich verändern. Hier sind ein paar solcher Ansätze. Die vorausgegangenen Science News sind HIER zu finden.

Bei EFB.NU bin ich über eine neue, portable Bildbearbeitungs-Freeware für Windows gestolpert. Ich brauche sowas zwar eigentlich nicht (mehr), aber rein aus Neugier habe ich mir das Teil – es nennt sich “PhotoDemon” – mal runtergeladen und es ausprobiert. Und ich habe gestaunt! Die Software vermag so einiges zu leisten und deswegen bin ich beim Antesten richtiggehend “versackt”. Aber betrachten wir es mal von Anfang an. PhotoDemon kommt als ZIP-Archiv von 7,5 MB Größe. Das wird nur in irgendeinen lauschigen Ordner entpackt und das Programm benötigt daraufhin knapp 17 MB an Plattenspeicher. Gestartet wird mit “PhotoDemon.exe”.

phodem

jubel1

Blicken wir zunächst einmal zurück in die Vergangenheit, so zu Anfang bis Mitte des Jahres 2004. Ich arbeitete seinerzeit noch in einem so genannten “festen” Job, obgleich der auch denkbar schlecht bezahlt wurde. Doch angesichts der damaligen Arbeitslosenzahlen konnten die Arbeitgeber sich schlechte Bezahlung erlauben. Wie “fest” der Job tatsächlich war, hatten mir meine Kollegen vor Augen geführt. Die gaben sich in der Bude aufgrund des abartig schlechten “Jeder-Gegen-Jeden”-Betriebsklimas nämlich die Klinke in die Hand. Mein damaliger Boss machte auch kein Hehl daraus, dass Arbeitnehmer in seinen Augen nur lebensunfähige und daher anzuleitende Untermenschen waren, einzig dazu geschaffen, elitären Führungspersonen wie ihm selbst ein gutes Auskommen zu ermöglichen. Fast schon überflüssig zu sagen, dass er offiziell SPD-Mitglied war und inoffiziell tatkräftig die NPD unterstützte (die betreffenden Überweisungen waren im Cache seines Browsers zu finden).

Es wäre ja schön, wenn man an sein Galaxy S3 mini über den Micro-USB-Port einen Kartenleser anschließen könnte, um sich Musik, eBooks, Filme, Fotos etc. zu Gemüte zu führen. Wäre … wenn … – es funktioniert bloß nicht! Dazu wird USB-OTG gebraucht. OTG ist das Kürzel für “On The Go” und ermöglicht den Anschluss eines USB-Gerätes ohne zwischengeschalteten PC an das Smartphone. Sowohl beim GS3 mini wie auch beim GS4 mini ist ein USB-OTG-Controller verbaut. Beim GS3 mini ist er aber definitiv abgeschaltet, so dass dieses Smartphone den USB-Stick oder den USB-Cardreader nicht erkennt. Wie es sich mit dem GS4 mini verhält weiß ich nicht genau, da ich das Gerät nicht besitze und mir widersprüchliche Aussagen zu Ohren gekommen sind. Sollte das GS4 mini beim USB-OTG-Anschluss mucken, dann müsste es sich aber m. E. genauso wie das GS3 mini behandeln lassen. Der OTG-Modus kann nämlich beim GS3 mini (und prinzipiell auch beim GS4 mini) aktiviert werden. Mit etwas Zubehör und so “von hinten durch die Brust ins Auge”. Jedenfalls zeitweise – bis der Akku nach allerspätestens 7:45 Stunden (GS3 mini) bzw. 9:09 Stunden (GS4 mini) leer ist. Laden geht nämlich im OTG-Modus nicht. Kostet rund zehn Teuronen. Wie es sich mit dem offiziell USB-OTG nicht unterstützendem GS5 mini verhält, kann ich auch nicht sagen.

Es gibt da eine Frage, die mir (und wahrscheinlich nicht nur mir!) schon seit geraumer Zeit im Kopf rumgeistert. Sie lautet: “Wie weit kann sich eine selbsternannte Elite mit leistungslosem Grundeinkommen in fürstlicher Höhe von denjenigen entfernen, welche die eigentliche Arbeit für sie machen, bevor es zum ganz großen Knall kommt?” Ich meine, mittlerweile müsste auch der Dümmste kapiert haben, dass hier etwas ganz gehörig aus dem Ruder gelaufen ist. Eine Demokratie haben wir schon lange nicht mehr, sondern stattdessen bloß noch eine Art von neuem, oligarchisch gesteuertem Feudalsystem. Logisch, dass die “Elite” danach trachtet, diesen status quo aufrecht zu erhalten und dass ihnen dabei offensichtlich jedes Mittel recht ist. Wenn ein Prominenter (wie bspw. Wolf Biermann) seine ureigenen Prinzipien verrät und die Seiten wechselt, dann wird das ganz groß als nachahmenswertes Beispiel herausgestellt. Wer das aber nicht nachvollzieht, den lässt man sich gerne zu Tode schuften (wie bspw. durch die Rente mit 83, die jetzt im Gespräch ist). Ist das noch ein Land, in dem die Würde des Menschen unantastbar ist? Teil 153 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

Counterize

Seitenaufrufe: 1086939
Seitenaufrufe heute: 630
Letzte 7 Tage: 4773
Besucher online: 3

Social Media

free twitter buttons



Meine HP & Bücher

Uhrzeit