Monats-Archive: Dezember 2014

hny15a

So, das schäbige 2014 haben wir jetzt auch endlich so ziemlich abgehakt: Tschüss und bleib’ wo du hingehörst. Heute ist Silvester, letzter Tag des Jahres. Irgendwie schon ein merkwürdiger Tag. Es fing damit an, dass ich heute Morgen beim Aufstehen permanent so einen uralten Ohrwurm im Kopf hatte, so ein “One Hit Wonder”. Nämlich “Lily The Pink” von “The Scaffold“. Keine Ahnung, wo das Ding so plötzlich hergekommen ist, denn ich hab’s schon seit Jahrzehnten nicht mehr gehört. Wer sich’s anhören will sei allerdings vorgewarnt: Man wird diesen extrem hartnäckig-anhänglichen Ohrwurm nicht mehr los!

TTIP, CETA, TISA usw. – all das sind so genannte “Freihandelsabkommen”, hinter denen unsere vermeintlichen “Volksvertreter” her sind wie der Teufel hinter der armen Seele und über die unsere Medien nur mal marginal am Rande berichten. Was also hat es mit solchen Freihandelsabkommen auf sich? Sie beziehen sich, wie der Name schon sagt, auf einen freien Handel. Sie gestatten es multinationalen Konzernen, in all den Ländern, mit denen so ein Abkommen geschlossen worden ist, so schalten und walten zu können, wie sie es in ihrem eigenen Heimatland gewöhnt sind. D. h. es gibt keine Zölle (auch keine Strafzölle), keine Reglementierungen und nationale Verbraucherschutzgesetze gelten für denjenigen, der als Händler im Rahmen eines Freihandelsabkommens auftritt, auch nicht bzw. nur eingeschränkt.

Wenn man mit seiner Kamera auf weite Entfernungen zoomt, dann muss zwischen dem optischen und dem elektronischen Zoom differenziert werden. Der elektronische Zoom bewirkt lediglich ein Hochrechnen von tatsächlich gar nicht existenten Bildinformationen. Ein elektronisch gezoomtes Bild ist daher qualitativ immer sichtbar schlechter als ein optisch gezoomtes Bild, denn im Rahmen der Hochrechnung treten Artefakte auf, die sich als Bildrauschen bemerkbar machen. Dieses Problem besteht beim optischen Zoom nicht, denn hier wird tatsächlich alles was da ist auch “echt” abgebildet. Der optische Zoom ist folglich dem elektronischen Zoom immer zu bevorzugen. Das macht auch den Unterschied zwischen einer guten Kamera und einer billigen Plastikscherbe aus: Die gute Kamera verfügt über einen optischen Zoom, während die Billigknipse nur einen elektronischen Zoom vorzuweisen hat. Keine Frage, dass sich so etwas aber selbstverständlich gerade auch im Preis niederschlägt.

In schwierigen Fotosituationen liefern Kameras nicht unbedingt optimale Bilder. Wenn bspw. der Himmel korrekt belichtet ist, dann fällt der Vordergrund oftmals viel zu dunkel aus. Um die Stimmung des Fotos wieder herzustellen, muss der Vordergrund selektiv aufgehellt werden. Normalerweise verwende ich dazu den JPG Illuminator, doch mit The GIMP kann man das alternativ auch machen. Ich will nachfolgend mal die Vorgehensweise beim GIMP beschreiben, auch wenn der JPG Illuminator m. E. die etwas besseren Ergebnisse liefert und ein wesentlich effektiveres Arbeiten ermöglicht.

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Links das von der Kamera gelieferte Originalbild und rechts die selektive Aufhellung mit GIMP.

Pegida & Co – Demonstrationen in ganz Deutschland. Aber wogegen eigentlich? In Sachsen leben gerade mal so viele Muslime, dass die wahrscheinlich zum überwiegenden Teil bei Dynamo Dresden spielen und darüber hinaus nichts übrig bleibt. Bedeutet: Demonstrationen ohne Ziel. Ohne Sinn und Zweck. Aber der deutsche Blödmichel hat die Chance, sich in der Meute mal so richtig stark fühlen und seine rassistischen Vorurteile lautstark pflegen zu dürfen. Ist doch prima! Dann kann er sich abreagieren! Und wenn er sich auf diese Weise völlig sinnentleert abreagiert, dann protestiert er nicht mehr gegen das, was ihn eigentlich auf die Straße treiben müsste. Nämlich gegen den Abbau des Menschlichen in unserer Gesellschaft, gegen den Demokratieverlust und gegen den wiedererstarkenden Faschismus von verblendeten Gierhälsen. Nur mal so zum Vergleich: Das ist ungefähr so, als würde ein Gartenbesitzer eine einzelne Kleepflanze aus dem Rasen heraus klauben und dabei übersehen, wie hinter ihm ganze Horden von Wühlmäusen das Grün gründlich ruinieren. Teil 162 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

gifttopf

Das ganze Jahr über experimentiere ich von Zeit zu Zeit ja mal in der Küche und missbrauche meine Familie danach als Versuchskaninchen. Die sind das gewohnt und deswegen hege ich dabei auch keinerlei Skrupel. Aber einmal im Jahr, so um die Weihnachtszeit herum, kommt die Retourkutsche. Dann holt meine bessere Hälfte aus dem Keller so einen Topf mit giftigem Gebräu hoch, an dem sie schon ein halbes Jahr lang gearbeitet hat. Wenn der Deckel von dem Topf hochgenommen wird, dann entweicht eine hochexplosive Wolke, von der die Bullerei gut und gerne eine Betriebsfeier veranstalten könnte. Das höllische Gift hört auf den euphemistisch verbrämten Namen “Rumtopf” und ist m. E. sogar dazu geeignet, Wodka-verwöhnte Russen in die Knie zu zwingen. Ich habe meiner Frau daher vorgeschlagen, das Zeug Flintenuschi als Geheimwaffe zu verkaufen, sofern es nicht der Genfer Konvention über den Einsatz von Chemiewaffen zuwider läuft. Alle Jahre wieder und gestern war es dann soweit. Die letale Dosis liegt in diesem Jahr bei etwa 50 Millilitern. Geht ungefähr so:

Es gibt Know How unserer Vorfahren, vor dem man heute, wo besagtes Know How längst schon verloren gegangen ist, nur noch staunend davor steht und sich fragt: “Wie haben die das bloß gemacht?” Solche Fragen faszinieren mich schon seit jeher. Ein typisches Beispiel dafür ist das Altpapierrecycling. Als wir hier bei uns zuhause vor zwei Jahrzehnten den Anbau machten, da wurde zwangsläufig die Hohldecke im Altbau geöffnet, um eine Verbindung zur neuen Holzdecke herstellen zu können. Was übrig blieb, das war eine unbefestigte Kante im Altbau: Mit Lehm verputztes Stroh. Bröckelig und bröselig, kein Halt da rein zu bekommen. Nicht mal mit Gips. Wie befestigt man so etwas? Ich verfiel auf einen uralten Baustoff. Auf Pappmaché. Weil: Wenn schon ein Schloss – nämlich das Schloss Ludwigslust (das “kleine Versailles des Nordens”) bei Schwerin – zum Großteil aus Pappmaché besteht und seit fast einem Vierteljahrtausend Wind und Wetter trotzt, dann sollte das bei uns mit dem Deckenübergang zwischen Altbau und Neubau eigentlich auch stabil werden. Gesagt, getan. Es hat gut funktioniert, auch wenn die Abbindezeit bei der großen Masse (fast 20l) gut einen Monat beansprucht hat. Aber es ist absolut bombenfest geworden!

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