Monats-Archive: Januar 2015

Im Radio wurde gesagt, dass Niedersachsen gestern einen landesweiten Verkehrskollaps erlitten hat. Auf so ziemlich allen Autobahnen endlose Staus mit zigstündiger Wartezeit und die Nebenstrecken durch zahllose Unfälle blockiert. Alles nur wegen dem bisschen Schnee. Also wegen den ungefähr 15-20cm Neuschnee binnen drei Stunden. In der Nacht und am Morgen ist dann noch was dazu gekommen. Zwar nicht viel, aber es reichte dafür aus, dass ich gleich nach dem Frühstück zum aktiven Wintersportler werden musste – und zwar mit dem Schneeschieber. Doch danach wollte ich mir das “Winter Wonderland” unbedingt mal aus der Nähe ansehen. Tja, Auto … – hmm, schlechte Idee bei den Straßenverhältnissen. Also zu Fuß rauf in den Deister und wieder zurück. Ein kleiner Rundgang durch den Schnee, schlappe zehn Kilometer. Hier ist mal das Dutzend der besten Aufnahmen, die ich dabei gemacht habe.

(Hier mal eine kleine Sammlung meiner dummen und mitunter nicht ganz ernst gemeinten Bemerkungen zum alltäglichen Wahnsinn aus dem letzten Vierteljahr.)

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Ich betreibe aktiv Wintersport! Nicht mit Schlitten oder Skiern, denn das kann ja jeder. Nein – mit der Schneeschaufel!

Das Autofahren von unserer Jüngsten ist mit wirklich erheblichem Verletzungsrisiko verbunden: Bandscheibenvorfälle und geborstene Kniescheiben! Bei meiner Frau und bei mir. Immer beim Einsteigen, wenn man nicht darauf achtet, dass unsere Tochter den Sitz nicht zurückgestellt hat. Ich werde nie begreifen, wie jemand so fahren kann – so bewegungslos eingequetscht zwischen Lenkrad und Sitz!

Einen habe ich für heute noch. Es hat nämlich aufhört mit dem Schnee. Der liegt jetzt draußen rum bei -3°C (was wohl noch weiter fallen dürfte). Meinen aktiven Wintersport – den mit der Schneeschaufel – habe ich auch hinter mir. Draußen ist stockfinstere Nacht. Hmm… – kann man eigentlich in stockfinsterer Nacht ohne sichtbare Lichtquellen überhaupt noch fotografieren? Versuch macht kluch …

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Der ungeschönte Blick nach draußen. Wie man sieht sieht man nichts.

Jetzt ist wohl doch noch der Zeitpunkt gekommen, an dem draußen das Wasser nicht mehr von selbst wegläuft. Seit rund drei Stunden herrscht dichtes Schneetreiben; da kommt runter was nur möglich ist. Damit einher gehend ist die Temperatur auf unter den Gefrierpunkt gefallen und somit bleibt das weiße Zeug liegen: Die Kinder können sich freuen! Die Erwachsenen eher weniger, weil das Arbeit bedeutet. Was aber im Großen so nach Arbeit aussieht, das offenbart im Kleinen eine unglaubliche Ästhetik und Formenvielfalt. Aber was soll’s – ich lege dann mal meine “Polarausrüstung” an und melde mich dann erstmal ab zum Schaufeln …

Manchmal frage ich mich, wo wir heute schon stehen könnten, wenn nicht Habgier und Kurzsichtigkeit, sondern stattdessen Altruismus und Weitsicht vorherrschen würden. Denn vielversprechende Ansätze gibt es genug. Und wenn man es mal ganz neutral betrachtet, dann ist das Geld zum Verfolgen solcher Ansätze auch da – selbst auf lange Sicht. Es ist eben nur so ungleich verteilt, dass kurzsichtige Habgierige den Ton angeben. Teil 7 der Science News ist HIER zu finden.

Chemie: Erstes Mittel gegen Strahlenkrankheit
Eine künstliche Substanz, für die eine Blutgerinnungskomponente Pate gestanden hat, erhöht auch noch im Nachhinein (d. h. nach einer bereits erfolgten Verstrahlung) die Überlebenschance von radioaktiv beeinträchtigten Mäusen von 20% auf 93%. Bis zum einsatzfähigen Mittel gegen die Strahlenkrankheit dürfte es jedoch noch ein langer Weg sein.

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Määähhh!” sagte das Schaf, das einen vielversprechenden Futterplatz entdeckt hatte, als der Schäferhund es mit Gebell in den vermeintlichen Schutz der Herde zurück trieb. Der Schäfer stand dabei und lächelte, dachte bei sich: “Was würde ich wohl ohne diesen Hund machen?

Interessant!” sagte sich der deutsche Normalbürger, als er vom Ausgang der Wahl in Griechenland erfuhr, wurde jedoch schnellstens eines Besseren belehrt, als er die Schlagzeile eines gewissen Blattes las. Eine “Mutti” saß daneben und lächelte, dachte bei sich: “Was würde ich wohl ohne die Medien machen?

Unsere Medien machen die öffentliche Meinung – durch Radio, Fernsehen, Presse und (selbstverständlich) auch im Internet durch Sockenpuppen, die von PR-Agenturen betrieben werden. Es ist die Meinung der Herrschenden. Bildet sich jemand selbst seine Meinung und weicht die von der herrschenden Meinung – d. h. der Meinung der Herrschenden – ab und veröffentlicht obendrein noch diese Meinung, dann ernten er oder sie von offizieller Seite Beschimpfungen übelster Art: “Diese Arschlöcher im Internet labern immer nur Scheiße und haben keine Ahnung.” Stand jedenfalls mal in einem gewissen Blatt. So äußerte sich vor knapp zwei Jahren ein gewisser Vizekanzler, dem eigentlich die freie Meinungsäußerung als einer der zu schützenden, westlichen Grundwerte ganz besonders am Herzen liegen sollte. Mit anderen Worten: Wer eine andere Meinung als die herrschende Meinung vertritt – wer also gegen Gleichschaltung und Gehirnwäsche ankämpft – der ist suspekt. Unter diesem Gesichtspunkt bin ich mit meinem Blog also ein ahnungsloses, scheißelaberndes Arschloch. Danke dafür, Herr Gabriel! Auch eine äußerst bemerkenswerte Art des Überzeugens von potenziellen Wählern. Ich werde es mir auf jeden Fall merken, denn das sagt doch schon alles über den Zustand der SPD aus! Aber war das nun schon alles? Mitnichten! Bei diesen Meldungen S. 17ff ist ein fast drei Jahre alter Beitrag enthalten, der belegt, dass die Beeinflussung und Manipulation noch sehr viel weiter reicht. Weil nämlich Leute, die – wenn sie denn wirklich mal auf die Straße gehen – von “unten” und gesteuert von “oben” demonstrieren. Auch hier haben – wie schon bei den o. e. Sockenpuppen – die PR-Agenturen mit offiziellen Aufträgen ihre Finger im Spiel. Wie weit reicht die Manipulation eigentlich schon? Es lebe das Geschäft! Teil 172 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

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