Monats-Archive: März 2015

niklas1
Der übergelaufene Mühlgraben und das geflutete Feld.

Orkantief Niklas: Watt’n Sauwetter! Mit 120-150 km/h ist der jetzt über uns hinweggebraust. Die Orkanwarnung besteht aber noch bis Donnerstag weiter. Massenhaft Regen hat den Mühlgraben hinter dem Garten zum Überlaufen gebracht und die Felder links und rechts davon geflutet. Zum Glück liegen zwischen dem See und unserem Gartenzaun noch 50-100m. Wenn sich die Möwenschwärme auf den “Wattflächen” niederlassen, dann könnte man glatt meinen, man wäre an der See. Vorne hingegen hat der Sturm unser Hoftor zerrissen. Das sind zwei 80*100mm-Balken, weggeknickt wie Streichhölzer. Da ist nichts mehr zu machen. Mal sehen, was die Hausratversicherung dazu meint. Jedenfalls werden die Torreste gleich wieder verwertet. Ich muss nämlich sowieso ‘nen neuen Komposter bauen. Zwei Häuser weiter stand so ein Riesending von Trampolin, so ein 3*3m-Teil. Das liegt jetzt nebenan im Garten. Und unsere Mülltonnen habe ich heute schon gefühlte tausendmal wieder eingefangen – nebst Inhalt. Dazu Gewitter, Megablitze, Stromausfall – typisches Niedersachsenwetter. Von so schlimm ist im Wetterbericht gar nicht die Rede gewesen! Andererseits kann in Niedersachsen aber eigentlich auch nicht soviel kaputtgehen;)

diaper

Unter dem Titel “Politiker fordern Lockerung der ärztlichen Schweigepflicht” erschien unlängst ein Artikel in der Ärztezeitung. Im besagten Beitrag geht es darum, dass der Copilot der abgestürzten Germanwings-Maschine vor Jahren als suizidgefährdet galt. In Folge brüllen einige Politiker lauthals nach einer Lockerung der ärztlichen Schweigepflicht, und zwar für alle sicherheitsrelevanten Berufe. Doch was sind sicherheitsrelevante Berufe?

Es war der im letzten Beitrag verlinkte CBS-Artikel, der mich ein Gedankenspiel spielen ließ. Was geschähe, wenn die gemeingefährlichen Irren in den Machtblöcken von Ost und West alle Hemmungen verlieren und alle Skrupel über Bord werfen? Wenn sie wirklich dem Irrglauben anhängen würden, einen Dritten Weltkrieg überleben und gewinnen zu können? Bei dem Gedankenspiel ist ein Szenario herausgekommen: Ein Horrorszenario!

Die reale Ausgangssituation:

Panzer, die in Europa verladen und gen Osten transportiert werden. Atomraketen, die auf deutschem Boden neu stationiert werden. Geheimverhandlungen zwischen Staaten und Konzernen, wobei den Konzernen alle Freiheiten gelassen werden – und zwar staatsübergreifend. Armut, die urplötzlich gar nicht mehr existieren soll, weil gewisse Politclowns das in ihrer unsäglichen Ignoranz und Weltfremdheit so beschlossen haben. Menschen, die hemmungslos ausgebeutet und verheizt werden. Das ist das hochgelobte System des westlichen Kapitalismus, in dem jeder angeblich seines eigenes Glückes Schmied sein soll. Bei allem Verständnis: Muss man so ein System wirklich blind unterstützen? Und unterstützt man eben dadurch nicht unter’m Strich lediglich eine abkassierende Zeckenkaste, die sich über uns hier unten nicht nur totlacht, sondern uns zudem auch noch wie Untermenschen – wie Dreck! – behandelt? Wollen wir das wirklich? Es wäre Sache der Medien, mal wirklich laut und deutlich auf diese Fehlentwicklung hinzuweisen. Indes: Sie tun es nicht. Oder fast nicht. Wenn überhaupt, dann nur an versteckter Stelle. Da, wo es keiner mehr mitkriegt. Teil 188 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

Wenn die Kinder sich so studienmäßig im Ausland rumtreiben (wie momentan meine Älteste, die gerade an MUN Siegen teilnimmt und deswegen in New York ist), dann gibt es einen Punkt, der dem Aufrechterhalten des Kontaktes entgegen steht. Das sind die unterschiedlichen Zeitzonen. Zwar sind im Web recht ordentliche Zeitzonenrechner online verfügbar, aber da immer erst nachsehen zu müssen ist nervig. Kann man nicht die Zeitzone, die einen interessiert, gleich auf dem Desktop anzeigen? Kann man! Zumindest unter Windows 7 sind neben der aktuellen Ortszeit noch zwei weitere Uhren für unterschiedliche Zeitzonen möglich. Wie geht das? Man klickt zunächst mal mit der linken Maustaste auf die Systemuhr im Systray, um sie zu öffnen. Es folgt der Klick auf “Datum- und Uhrzeiteinstellungen ändern…” unten unter der Uhr. In der sich öffnenden Dialogbox wird das Register “Zusätzliche Uhren” selektiert.

“Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben.”
(Alexander von Humboldt, 1769-1859)

Reisen bildet. Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Immer vorausgesetzt, er marschiert nicht als allseits verhätschelter All-Inclusive-Pauschaltourist mit Herrenmenschendenken ein, wie so mancher Deutsche das so gerne tut – Textauszug aus dem satirischen Song “Deutschland” von den Prinzen: “Es bilden sich viele was auf Deutschland ein und mancher findet es geil, ein Arschloch zu sein. Es gibt manchen, der sich gern über Kanaken beschwert und zum Ficken jedes Jahr nach Thailand fährt.” Das ist im Ausland genau die Sorte von Landsleuten, um die ich einen ganz, ganz großen Bogen mache. Denn jeder Mensch ist Ausländer. Fast überall.

maut1

Der Flugzeugabsturz kam ja wie gerufen. Die sensationsgeilen und jeglicher Grundlage entbehrenden Märchengeschichten unserer Medien – allen voran Kai’s Märchenbuch – lenkten hervorragend davon ab, dass klammheimlich die PKW-Maut durch den Bundestag gepeitscht worden ist. Von der Öffentlichkeit zunächst kaum wahrgenommen. Betrachten wir diese in Gesetzesform gegossene Stammtischparole – das “Gesetz über die Erhebung einer zeitbezogenen Infrastrukturabgabe für die Benutzung von Bundesfernstraßen (Infrastrukturabgabengesetz – InfrAG)” – der Bajuwaren einmal näher. Zunächst suggerierten die Akteure mit Hilfe der Medien ausländerfeindliche Ressentiments und ein falsches Gerechtigkeitsempfinden. Man behauptete, es ginge darum, ausländische PKW-Fahrer zur Instandhaltung der Straßen in Deutschland heranzuziehen. Was im Grunde genommen gar nicht nötig ist, denn es stehen für den Straßenbau bereits heute jährlich ca. 50 Milliarden Euro aus der Mineralölsteuer bereit, von denen allerdings nur rund ein Drittel tatsächlich in den Straßenbau fließt. Rein von der physischen Masse her würden die o. e. 50 Milliarden durchaus ausreichen, um jedes Schlagloch zu stopfen – und zwar unmittelbar, nämlich mit dem Geld selbst! Aber das macht man sich an bayerischen Stammtischen offensichtlich nicht klar.

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