Monats-Archive: Mai 2015

Irgendwo habe ich mal den folgenden Satz gelesen: “Daten sind das Öl des 21. Jahrhunderts.” Angesichts des Hypes um Big Data stimmt das sogar irgendwo. Jeder will alles über jeden wissen – die Datenkraken lauern überall! Google, Facebook, WhatsApp, der Staat, eure Krankenkassen, der Einzelhandel, Amazon, die NSA usw. Man kann der Datensammelwut im Grunde genommen gar nicht entgehen. Doch wie verbirgt man sich, wenn man einen letzten Rest von Privatsphäre behalten will, am besten? Genau – in der Masse! D. h. man tätigt Sammelbestellungen, lässt auch andere mal am eigenen Rechner daddeln usw. Was dabei für die Datenkraken herauskommt, ist ein durch und durch verfälschter Datensatz. Also Müll, den die Spacken getrost in die Tonne treten können. Sie wissen bloß nichts davon – und genau das hat man denen voraus. Wenn man darüber hinaus auch noch mitbekommt, dass die Telekom gemäß Merkels Weisung Europas größten I-Net-Knotenpunkt in Frankfurt für die NSA hat öffnen müssen, dann erwacht in einem vielleicht irgendwann einmal der Wunsch, doch vielleicht unabhängig vom dem ganzen Telekommunikationskrempel, von Routern mit eingebauten Man-In-The-Middle-Schwachstellen und vor allem aber von NSA-offenen Telekommunikationsanbietern zu sein. Was die NSA-hörige Regierung betrifft, da kann man wahrscheinlich ohnehin bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag auf einen Gesinnungswandel warten.

Manchmal hab’ ich den Verdacht … Von all den vielversprechenden Neuentwicklungen und neuen Erkenntnissen schaffen nur die Wenigsten den Schritt in unseren Alltag. Die, die es schaffen, sind auch immer die, die den Unternehmen ein Maximum an Gewinn bringen. Kann es sein, dass alles das, was nicht binnen einer vorgegebenen Frist zu verwertbaren Produkten (in welcher Form auch immer) führt, als unwirtschaftlich ad acta gelegt und nicht weiterverfolgt wird? Und dass auf diese Weise viele gute Ansätze dem schnöden Gewinnstreben geopfert werden? Ist halt so ein Gefühl – ich mein’ ja nur … Teil 14 der Science News ist HIER zu finden.

Meine erste “Amtshandlung” am frühen Morgen bestand heute darin, unseren Kater zu Hausarrest zu verdonnern. Nicht, weil er etwas angestellt hätte. Sondern vielmehr, weil da kleine Entdecker im Garten und am Stall rumturnten: Unsere Jungmeisen sind flügge geworden! Und die müssen, so unbeholfen-tapsig wie die noch rumflattern, ja nicht gleich als Katzenfutter enden. Drei Jungmeisen machten erste Flugversuche und schätzungsweise eine wurde noch im Nistkasten von den Alttieren gefüttert. Hier sind mal vier Aufnahmen von den kleinen Entdeckern der großen, weiten und gefährlichen Welt. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

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Momentan dreht sich in den Medien ja alles um die FIFA – als ob es nichts Wichtigeres gäbe! Ich meine, es haben doch schon vor Jahren die Spatzen von den Dächern gepfiffen, das da korrumpiert und gemauschelt wird. Woraufhin die FIFA schon vor zwei Jahren selbst eine so genannte “Ethik-Kommission” einsetzte, die – natürlich! – nichts finden konnte. Das ist ungefähr so, als würde man beim Hüten von Schafen den Schäferhund durch den Wolf ersetzen. Oder der NSA den Vorsitz im NSA-Untersuchungsausschuss übertragen. Und jetzt hat es gereicht – die FIFA ist ins Visier der Polizei geraten. Was für ein Medienrummel! Und was für eine willkommene Ablenkung von H4, TTIP usw. Bei mir findet ihr keine Meldungen über die FIFA. Stattdessen beschränke ich mich auf die wichtigen Ereignisse. Teil 205 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

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Der Funkchip.

In der EU laufen aktuell massive Bestrebungen zur Abschaffung des Bargeldes. Der so genannte “Wirtschaftsweise” Peter Bofinger – immerhin essentiell in die Beratung unserer ReGIERung involviert – befürwortet das. Für ihn ist Bargeld ein Anachronismus: Es lebe die Bezahlung per Smartphone oder Plastikkarte! Er will damit Bankräubern die Grundlage entziehen, aber auch die Märkte für Schwarzarbeit und Drogen austrocknen sowie der Steuerhinterziehung den Kampf ansagen. Na ja …

Und gleich noch drei Bilder, nämlich Schnappschüsse. Ich bin gerade mit der Hausarbeit zugange. Als mein Blick dabei nach draußen fiel, da entdeckte ich den jagenden Falken. Schnell mal eben zur Kamera gegriffen, raus auf den Balkon und versucht, den Greifvogel im Flug abzulichten. Nicht ganz einfach, denn Falken sind blitzschnell. Im Sturzflug schaffen sie locker schon mal 340 km/h und mehr. Folglich wartete ich den normalen Flug und das Suchen nach Beute ab, um wenigstens eine kleine Chance zu haben.

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Gestern zum Sonnenuntergang, da gab es noch einmal – vielleicht so quasi als Ausgleich für die Schauer tagsüber – so ein richtig prächtiges Farbenspiel. Roter Himmel … Hab’s mal abgelichtet: Was für’s Auge! Das Letzte von den drei Bildern gefällt mir am besten.

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