Monats-Archive: Juni 2015

Aktuell liefern unsere Medien nahezu unisono wieder einmal geradezu ein Paradebeispiel an einseitig-verzerrter Berichterstattung. Ihr ahnt es sicherlich schon: Es geht um Griechenland. Oder besser, um das schwer angesagte Griechenland-Bashing. Da ist doch dieser absolut nicht ernst zu nehmende Tsipras, der selbstsüchtig und großkotzig jedes noch so gut gemeinte Hilfsangebot in den Wind schlägt. Kann man doch nicht noch unterstützen, solche Kindereien! Tatsächlich aber verhält es sich, wie die Süddeutsche zu vermelden weiß, doch “geringfügig” anders. Denn alles, was seitens der €U (ich finde diese Schreibweise irgendwie passender) gekommen ist, waren Scheinangebote mit dem Ziel, Griechenland weiter auszubeuten und die Syriza abzusägen. Es geht gar nicht um’s Geld. Es geht darum, eine nicht-neoliberale Regierung wegzuputschen! Nur darüber berichten unsere Medien selbstverständlich nicht. Hier sind noch ein paar Berichte, die “selbstverständlich” in der Versenkung verschwinden. Unsere Medien nennen das Objektivität. Ich nenne es Gehirnwäsche. Teil 213 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

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Das wiedervereinigte Deutschland, gut ein Vierteljahrhundert nach der Wiedervereinigung: Unser Land. Ein Land, in dem eine selbsternannte “Elite” das Sagen hat. Egal, ob Wirtschaftsbosse, Parteiführungen, Gewerkschaftsfunktionäre, Kirchenobere. Es handelt sich durchweg um Geldleute und Geld verdirbt bekanntermaßen den Charakter. Eine Klasse für sich, denn Geld kommt zu Geld. Da hackt, trotz mitunter geringfügig differierender Meinungen, die eine Krähe der anderen kein Auge aus. Schaukämpfe im Parlament um die Bevölkerung einzulullen und hinterher köpft man einträchtig die Flasche Luxusschampus. Entscheidet eine Parteiführung gegen die Basis, dann wird eben die Basis mit teils erpresserischen Methoden “zurück auf Linie” gebracht. Wir leben in einer postdemokratischen Plutokratie. Gesetze werden von Reichen für Reiche gemacht und auch gar nicht mal selten von den Reichen obendrein auch noch gebrochen, sobald es ihnen nur irgendwelche Vorteile bringt. Was interessiert mich mein Gerede von gestern? Wenn es sich auszahlt, dann wird die Meinung stündlich geändert. Man bleibt eben unter sich. Steuerhinterziehung? Kavaliersdelikt! Hauptsache, man hat sein Schäfchen im trockenen.

Der Juni ist auch die Zeit bunter Blüten. Der heutige Morgen begann mit viel Sonne und da ich ohnehin vorhatte, die Return-App draußen noch weiter auszuprobieren, machte ich einen kleinen Rundgang. Nicht weit, nur schlappe sieben Kilometer. Die einzigen Tiere da draußen waren voluminöse Schwärme von fliegenden, facettenäugigen, rüsselbewehrten und stechenden Blutsaugern. Ergo achtete ich vorzugsweise auf die Blüten, denn da ließen sich wenigstens ein paar Motive finden. Achtung, jetzt wird’s bunt!

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Stell’ dir vor, du bist in Wacken und willst dein Zelt wiederfinden. Oder dein Auto auf dem Riesenparkplatz neben der Hannover-Messe. Oder du musst in einer dir fremden Stadt zum Ausgangsort zurück finden. Oder du bist irgendwo im Busch unterwegs und die Trampelpfade und Wildwechsel sind natürlich nirgendwo kartografiert. Dennoch musst du irgendwie zurück kommen, wobei dir die Orientierung mit der Armbanduhr als Kompass, dem Moos an den Bäumen und dem Sonnenstand nicht geläufig ist. In all diesen Fällen hilft die kostenlose Android-App “Return – Finde Zurück” weiter. Sie gestattet es, einen Startpunkt zu definieren und anhand des aktuellen Standortes zu diesem Startpunkt zurück zu finden, wahlweise nach Karte oder mittels eines Navis. Ich habe die App mal praktisch auf Herz und Nieren getestet und finde sie echt nützlich. Deswegen will ich die hier auch mal kurz vorstellen. Die Anwendung der App lässt sich in vier Bereiche unterteilen, nämlich Standortermittlung, GPS-Genauigkeit, Navigation und Ende der Reise. Vorab und ganz wichtig: Wenn man unterwegs ist, dann sollte die App so lange wie möglich ausgeschaltet sein und nur im Bedarfsfall aktiviert werden! Weil sie andernfalls in Rekordzeit den Akku leert. Da dieses Verhalten allerdings auch von Navis und Blitzerwarnern her bekannt ist, vermute ich, dass es weniger an der App “Return” als vielmehr am GPS-Empfang liegt. Will man die App über längere Zeit hinweg (d. h. stundenweise) aktiv lassen, dann wird man um eine leistungsfähige Powerbank nicht herum kommen.

Eigentlich muss man nur eins plus eins zusammenrechnen. Grexit – Griechenland raus aus der EU, raus aus dem Euro. Griechenland hat sich ja sowieso schon mit Putin arrangiert, Stichwort Pipeline. Ein Megadeal! Und in ein paar Jahren bestimmen dann die aus der EU rausgeworfenen Griechen über die Verteilung von russischem Gas in Europa. Dem muss man doch etwas entgegen setzen. Nämlich massive Kriegsvorbereitungen gegen Russland. Dann würden die Griechen leer ausgehen anstatt bei den Gaspreisen ein entscheidendes Wörtchen mitreden zu können und das russische Gas hätte man sowieso quasi kostenlos. Immer voraus gesetzt, man überlebt den dadurch befürworteten Krieg nicht nur, sondern gewinnt ihn auch. Ich habe, was beide Fälle betrifft, so meine ernsthaften Zweifel. Doch um genau zu sein: Vielleicht sollte man wirklich Krieg führen. Aber gegen die Kriegstreiber, die das alles so eingefädelt haben! Das wäre dann allerdings kein Krieg an den Grenzen, sondern EU-intern von unten gegen oben. Damit das keinesfalls passiert, brauchen unsere “Eliten” einerseits entrechtete Menschen (H4 lässt grüßen) und andererseits totale Überwachung. Na, klingelt’s irgendwo im Hinterkopf? Teil 212 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

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Bevor ich zum eigentlichen Kern dieses Beitrages komme, möchte ich eine kleine Definition des Streikbrechers voranstellen. Sie wurde von einem bekannten und weltweit renommierten Schriftsteller verfasst.

Jack London: Streikbrecher

Heute: Grau in Grau und schwül-heiß. Eine Luft zum “in-kleine-Stücke-raspeln”. Dazu den vollbesetzten Wagen ohne Klimaanlage. Deswegen alle nicht wirklich gut drauf. Stress zuhause, weil alles immer irgendwie nicht rund lief. Und obendrein seitens der Angehörigen meiner Gäste noch eine (hysterische) Dame, die alles daran setzt, anderen das Leben schwer zu machen. Eine, der ich bisher immer irgendwie entgegen gekommen bin, wenn sie nicht mitspielte. Seit zwei Jahren. Bis heute. Zum letzten Mal. Da wurde sie beleidigend und ausfallend. Muss ich mir nicht bieten lassen. Mein Geduldsfaden ist auch mal zu Ende. Was ich ihr auch deutlich zu verstehen gegeben habe. Ich – ihrer lautstark geäußerten Ansicht nach unfähig wie auch alle meine Kollegen – habe ihr angeboten, den Vorfall zu vergessen, wenn sie sich bei mir entschuldigt. Will sie nicht. Sie will stattdessen eine Entschuldigung meinerseits, dass ich nicht ihr Privattaxi spiele. Ihr Problem. Was sie betrifft, da gilt zumindest für mich ab sofort Dienst nach Vorschrift. Wird ihr sauer aufstoßen, da sie nie-nie-nie pünktlich ist. Denn sie selbst ist sogar zur Pünktlichkeit unfähig. Das ist in etwa so, als wenn ein Zug in den Bahnhof einfährt und die Fahrgäste dem Lokführer telefonisch mitteilen wollen, wann der Zug doch für jeden Einzelnen abzufahren hat: Geht gar nicht! Da ich heute keine Lust mehr zum Tippen habe, widme ich besagter Dame das folgende Lied von Frank Zander. Wenn sie Krieg will kann sie Krieg kriegen. Soll sie mich in Kürze ruhig als Nick-Nack-Man betrachten. Sie will es ja offensichtlich auch gar nicht anders. Dann wird sie wohl mitunter ihre Mutter selbst fahren müssen, wenn die zur Abholzeit nicht fertig ist. Oder bei der nächsten Polizeidienststelle abholen müssen, wenn sie beim Zurückbringen nicht da ist. Außerdem hat auch noch der Fahrer über die Transportfähigkeit der Gäste zu befinden. Hier ist also “Abwärts – Nick Nack Man Now”.

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