Monats-Archive: Oktober 2015

Tiefstehende Sonne und bereits wieder aufziehende Nebel. Die Luft ist klar mit dem Geruch nach Nässe und Erde. Pilze und ein paar allerletzte Blüten geben sich ein Stelldichein. Goldfarbenes Laub im Gegenlicht, wobei aber Rottöne vorherrschen: Die Natur im Rausch der Farben! Das Glitzern von Spinnenfäden in der Sonne. Die Feuchtigkeit steckt schon tief im Boden, verschwindet im Tagesverlauf nicht mehr: Ein schöner Herbstnachmittag im Wald. Den ich genutzt habe. Gestern stundenlange Fahrerei, um Schwiegervater in der Reha zu besuchen (er hat sich gefreut und scheint wieder auf die Beine zu kommen) und heute musste ich unbedingt mal das schöne Wetter ausnutzen. Ein Dutzend Bilder …

Zum siebten Mal ein kleiner Beitrag mit Lebensweisheiten (die vorausgegangenen Beiträge sind HIER, HIER , HIER, HIER, HIER und HIER zu finden). Man kann sich morgens eine Zeitung kaufen, das lesen, was da steht und die Meinung unreflektiert übernehmen. Dann hält man sich für informiert, wird aber tatsächlich gelenkt. Man kann aber alternativ auch jeden Tag eine Lebensweisheit lesen und darüber reflektieren. Dann bildet man sich eine eigene Meinung, denn so etwas fördert das Denken. Es ist eine Denksportübung. Doch Vorsicht: Das steht der Lenkung diametral entgegen und in Folge eckt man unweigerlich an! Die so erreichte Selbständigkeit ist irreversibel! Gefährlich! Also klickt lieber im eigenen Interesse ganz, ganz schnell weiter und lest auf gar keinen Fall das, was nun folgt. Vor allem aber: Denkt bloß nicht darüber nach!

Zeitungen, Rundfunk, Fernsehen – alle Medien sind voll von der Flüchtlingsproblematik. Andere Themen scheinen offensichtlich nicht mehr zu existieren. Was für eine herrliche Ablenkung! Sowas muss man doch ausnutzen, um unbemerkt von der Öffentlichkeit allen möglichen Dreck zur Einschränkung von Bürgerrechten durchzupeitschen! Und das nicht nur in Deutschland. Und auch nicht zum ersten Mal. Das hat mittlerweile nämlich schon System. Die EU will die Tarifautonomie einstampfen. H4 wird verschärft. Das Zweiklassen-Internet kommt. Solche Sachen eben. Darüber schweigen sich die Mainstream-Medien aus. Warum wohl? Liebe Leute: Immer dann, wenn alle Medien sensationsgeil das Gleiche berichten, dann sollten bei euch alle Alarmglocken schrillen! Dann wird nämlich IMMER insgeheim was durchgepeitscht, was euch langfristig schaden dürfte. Teil 236 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

So, der Rasen ist fertig! Ich übrigens auch. Wenn man mit dem Mäher über trockenes Laub fährt, dann verwandelt der sich übergangslos in einen Laubhäcksler. Und dann steht man in so einer Feinstaubwolke. Juckpulver ist gar nichts dagegen und das Mistzeug geht überall hin, sogar bis in die Ohren. Das kribbelt und krabbelt, juckt, zwickelt und zwackelt … Eigentlich sollte ja alles ganz anders laufen. Eigentlich sollten bei uns im Haus die Handwerker heute anfangen, weil bei Schwiegereltern nach Schwiegervaters Sturz, OP und Reha das Bad auf beindertengerecht umgebaut werden muss. Da führt kein Weg dran vorbei. Eigentlich … – ist ja erst der vierte Termin, den die nicht eingehalten haben! Womit der Beginn des Leidensweges nochmal verschoben wird. Im folgenden Video geht’s auch um die Arbeit von gewissen “Handwerkern”. Es handelt sich aber um ein echtes Horrorvideo, gegen das “Exile On Mainstreet” oder die diversen Kettensägen-Massaker-Filme wie Kindermärchen wirken. Die Wirklichkeit kann nämlich viel, viel grausamer sein! Ich muss vorausschicken, dass dieses Video echt nichts für schwache Nerven ist. Eigentlich müsste es mit FSK18 klassifiziert werden, damit jüngere Menschen keine Alpträume davon bekommen. Wer also “dicht am Wasser” gebaut ist, sollte es sich lieber NICHT ansehen und weiterklicken. Die Musik dazu stammt übrigens von Reinhard Mey, nämlich “Ich bin Klempner von Beruf”. So, und nun ratet mal, auf welche Art von Handwerkern wir hier warten!

Wenn man Irrwege wie die Atomkraft schnellstmöglich verlassen würde … Wenn man nicht nur auf den kurzfristigen Gewinn schielen würde … Wenn man Forschungsansätze uneigennützig fördern würde, so dass die Ergebnisse dann schnellstmöglich der Allgemeinheit zur Verfügung stünden … Wenn man keine sinnvollen Verfahren und Technologien in irgendwelchen Schubladen verschwinden ließe … Wenn man eben unter diesen Gesichtspunkten erkennen würde, dass auch arme Menschen eben Menschen sind … Wenn man von einem wahnsinnigen unbeschränkten Wachstum im begrenzten System ablassen und stattdessen unter Einsatz regenerativer Methoden eine neue Wirtschaft aufbauen würde … – Ich glaube, dann sähe unsere Welt gänzlich anders aus. Und zwar sehr viel menschlicher! In diesem Sinne hier mal wieder ein paar interessante Wissenschaftsmeldungen. Teil 22 der Science News ist HIER zu finden.

Die Flüchtlinge sollen deutsche Werte vertreten, hört man immer wieder. Was aber sind eigentlich deutsche Werte? Ich habe mir darüber mal so meine Gedanken gemacht und das ist dabei rausgekommen (kann beliebig erweitert werden!):

- Sauber wie ein VW …
- Ehrlich wie der DFB …
- Unbestechlich wie der ADAC …
- Wahrheitstreu wie die Tagesschau …
- Neutral wie die BILD …
- Volksnah wie Steinbrück oder Steinmeier …
- Solide wie der BER …
- Kompetent wie Dobrindt oder Oettinger …
- Weltoffen wie Pegida …
- Zukunftsweisend wie die CSU …
- Robust wie die Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals …
- Sparsam wie die Elbphilharmonie …
- Menschenfreundlich wie die Pharmaindustrie …
- Umweltfreundlich wie Monsanto …
- Pünktlich wie die Bahn …
- Existenzsichernd wie H4 …
- Unverwüstlich wie unser Straßennetz …

Vor rund 4,5 Milliarden Jahren kollidierte ein erdähnlicher Protoplanet von etwa Marsgröße mit unserer noch glutflüssigen Protoerde. Dabei wurde ein Großteil aus der Erde herausgesprengt – ungefähr dem heutigen Atlantik entsprechend. Die Trümmer ballten sich im Laufe der Jahre im Orbit zu einem neuen, und sich von der Erde wegbewegenden Himmelskörper zusammen: Unser Mond war entstanden. Durch einen so genannten “Giant Impact“. Obgleich seine Schwerkraft nur etwa ein Sechstel von der der Erde beträgt, reicht das immer noch dicke aus, um uns hier unten auf der Erde zu beeinflussen. Ebbe und Flut oder die Synchronisation von chronobiologischen Abläufen sind nur einige dieser Effekte. Der Mond hat die taumelnde Erdachse stabilisiert und die ziemlich rasche Erdrotation enorm abgebremst. Wodurch dann auch bspw. Stürme wesentlich schwächer ausgeprägt aufgetreten sind, so dass sich höheres Leben überhaupt erst entwickeln konnte. Man kann daher mit Fug und Recht behaupten, dass wir dem Mond zumindest indirekt unsere Existenz überhaupt erst verdanken.

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