Monats-Archive: Dezember 2015

rutsch2016a

Donnerstag, 31.Dezember 2015: Das Jahr ist so ziemlich abgehakt. Es hätte besser laufen können. Das zeigt sich auch an der Neujahrsansprache ;) . Ballern werde ich nicht, denn es gibt sinnvollere Möglichkeiten, um sein Geld zu verheizen. Die Kinder werden unterwegs sein. Es wird wahrscheinlich ein ruhiges Silvester werden. An Silvester feiert die ganze Welt, dass sich das Datum ändert. Ich hoffe, irgendwann feiern wir das Datum, an dem sich die Welt geändert hat. In diesem Sinne wünsche ich allen LeserInnen meines Blogs einen Guten Rutsch!

rutsch2016b

Ich habe es mir nicht nehmen lassen, jetzt dem Hersteller des am 19.12. aufgebauten Schranks doch noch einen “begeisterten” Kundenbrief zukommen zu lassen. Den Wortlaut findet ihr untenstehend. Mal sehen, ob die antworten!
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Betr.: Kasper Schrank 3-trg (plus so genannter “Aufsatz”)

Sehr geehrte Damen & Herren,

jugend

“Erziehung ist die organisierte Verteidigung der Erwachsenen gegen die Jugend.”
(Mark Twain)

Gedanken zwischen den Jahren: Es überrascht mich immer wieder auf’s Neue, was die heutige Jugend alles so als selbstverständlich und schon als seit Ewigkeiten existent hinnimmt. Nein, was wir heute haben, das ist eben nicht selbstverständlich! Und verdammt viel davon ist neueren Datums; das hat es nicht immer schon gegeben. Daher an dieser Stelle mal ein paar Worte an die heutige Jugend. Zum Nachdenken. Falls das nicht zuviel verlangt sein sollte.
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plump

“Wenn die Krise größer wird, werden die Fähigkeiten, Veränderungen durchzusetzen, größer.”
(Wolfgang Schäuble)

Oder, anders ausgedrückt: Not erzwingt Beugung. Um die Not zu erzeugen wird die Globalisierung bemüht. Gigantische Unternehmen – Konzerne – bestimmen über ihre Lobbyarbeit die Gesetzgebung und sorgen für das Drücken der Löhne. Politiker degenerieren zu ihren Marionetten. Wer herrscht in Folge? Dazu nochmal Schäuble: “Und in der Globalisierung brauchen wir übrigens andere Formen von internationalem Government.” Schön verklausuliert sagt er doch im Grunde genommen nichts anderes als “alle Macht den Konzernen“.

nowin1
Vor fünf Jahren um diese Zeit bei -12°C.

Im Vorgarten schwirren Bienen um die vereinzelten Blüten. Am Himmel zieht ein Ultralight seine Kreise und in den Serpentinen des Deisters üben sich die Biker im Kehrenfahren. Im Sonnenlicht tanzen Mückenschwärme und man kann durchaus einige Zeit draußen in der Sonne auf dem Balkon sitzen. Unser Nachbar schneidet seine Hecke. Die Kätzchen blühen. Im Wald gibt das Wasser den Ton an, macht alles matschig und nass. Erstes Grün zeigt sich wieder. Kurzum: Ein schöner Frühlingstag – heute, am 28. Dezember. Von Winter keine Spur! Aber das habe ich schon anders erlebt – ganz anders! Dennoch: Nachdem die Kinder ihre Reisen angetreten hatten – die Große nach Siegen und die Kleine nach Berlin – zog es mich in den Wald. Ein paar “Vorfrühlings”-Impressionen, auch wenn mit Januar und Februar die eigentlichen Wintermonate noch ausstehen.

Das deutsche Volk ist im Grunde genommen das ideale Volk. Eine Regierung kann sich kein besseres wünschen! Warum? Der Deutsche ruft begeistert “Ja!” wenn er durch Jobverlust oder nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben verarmt wird. Er lässt sich bedenkenlos zum Konsumenten umerziehen und seitens der Medien führen. Er drückt zeitlebens horrende Summen ab, damit Reiche noch reicher werden und der Staat übrig gebliebene Finanzmittel zweckentfremdet verprassen kann. Er benimmt sich wie das Schaf in der Herde getreu dem alten Motto “wer mit der Herde läuft muss immer Ärschen folgen“. Eine simple Parole (die niemals hinterfragt wird) reicht schon aus, um ihn dazu zu bewegen. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen wählt er anschließend genau diejenigen wieder, die dieses System eingeführt haben, denn er glaubt Lügnern. Irgendwie scheint mir der typische Deutsche ein Irrweg der Evolution zu sein. Denn die Natur hat ihn in totalem Verkennen der Situation ganz verschwenderisch mit einem Gehirn ausgestattet. Wozu solcher unnützer Luxus? Teil 252 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

autrob

“Ich zahle nicht gute Löhne, weil ich viel Geld habe, sondern ich habe viel Geld, weil ich gute Löhne zahle.”
(Robert Bosch)

Man stelle sich ein Wirtschaftssystem vor: Es existiert ein Bedarf für dieses oder jenes. Einer hat eine Idee, wie er die Waren zur Bedarfsdeckung herstellen könnte, doch dazu benötigt er Mitarbeiter. Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind geboren. Je besser der Arbeitgeber die Arbeitnehmer behandelt – d. h. je sicherer deren Arbeitsplatz und je größer deren Entlohnung ist – desto engagierter legen die sich ins Zeug und desto größer wird letztlich der Gewinn des Arbeitgebers. Doch nach dem, der das aufgebaut hat, kommen die, die den Hals nicht vollbekommen können. Aus Wirtschaft wird Gier. Die Löhne sinken, reichen irgendwann nicht einmal mehr zum Überleben. Einige Wenige schwelgen im Überfluss, während die Vielen verarmen.

Counterize

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