Monats-Archive: Januar 2016

taotronics

Jetzt mal wieder ein paar Erfahrungen mit einem Handy-Gadget. Ich hab’s mal überschlagen: So rund 500 Stunden verbringe ich jährlich hinter’m Steuer. Da möchte man dann ja auch schon mal die Musik hören, auf die man steht, und nicht immer bloß so Radio-Zeugs a la Helene Fischers “Atemlos durch die Nacht”, wovon man bestenfalls Ohrenkrebs kriegt und Gehirnzellen absterben. Aber echte Kultur wie bspw. “Please Don’t Touch” oder “VW-Käfer” wird ja im Radio praktisch nie gespielt, so dass man auf die Musikkonserve angewiesen ist. Früher war’s der MP3-Player und heute übernimmt das Handy diese Aufgabe. In der Vergangenheit hatte ich sowas immer mit ‘nem Audiokabel angestöpselt, doch das Gelbe vom Ei war das auch nicht. Mal gab’s keine Ablage für das Handy, mal kamen sich Strippe und Schaltknüppel ins Gehege – je nach Auto. Deswegen suchte ich nach einer Alternative.

Als ich heute Morgen gegen 08:00 Uhr vom Bäcker zurück kam, da riss die Wolkendecke zur Abwechslung mal auf. Der abnehmende Mond stand als Halbmond am Himmel – ein hübscher Anblick, zumal die Farben aufgrund der Dämmerung recht eigenartig aussahen. Also zuhause schnell zu Kamera und Stativ gegriffen und das dann auf gut Glück abzulichten versucht, wobei allerdings schon wieder die ersten Schleierwolken die freie Sicht beeinträchtigten. Immerhin: Mit 1.000mm optischem Zoom und Vollautomatik geht’s bei solchen Lichtverhältnissen auch! Von den Fotos wurden anschließend Ausschnitte angefertigt, die leicht geschärft und zuletzt Ausleuchtung, Belichtung, Sättigung etc. mit JPG Illuminator korrigiert. Darufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

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Eigentlich lässt sich den Leuten alles verkaufen, sofern man es nur richtig präsentiert: Etwaige (auch fiktive) Vorteile hervorheben und Nachteile verschweigen. Unangenehmes sowie Konsequenzen werden unterschlagen. Schon Reichspropagandaleiter Joseph Goebbels ist so vorgegangen, denn die Masse braucht keine Intelligenz, um sich führen zu lassen. Sie folgt simplen Parolen wie eine Schafherde und ist Argumenten gegenüber unzugänglich. Das wusste schon Napoleon (Zitat): “Kein Volk ist so gutmütig und leichtgläubig wie das deutsche Volk. Die Lüge kann noch so dick sein, sie glauben alles, was man ihnen erzählt. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung, als ihre wirklichen Feinde.” Anders ausgedrückt: Wer die Macht der Worte zu nutzen weiß, der macht Meinung und manipuliert seine Mitmenschen. Selbst falsche Argumente, basierend auf falschen Informationen, sind dabei kein Hinderungsgrund.

In eigener Sache, dieses Blog betreffend: Es mag dem einen oder anderen vielleicht schon aufgefallen sein, dass mein Blog insbesondere binnen der letzten Wochen zeitweise schlecht erreichbar ist oder nur mit Fehlermeldungen geladen wird. Oder dass Kommentare nicht möglich sind bzw. im elektronischen Nirwana verschwinden. Dafür gibt es verschiedene Gründe technischer Natur, nicht zuletzt wegen etwas veralteter Software. Das Blog wird daher voraussichtlich kommende Nacht für einige Stunden wegen Wartungsarbeiten offline sein: Es ist die Modernisierung geplant. Ich hoffe inständig, dass danach alles wieder läuft – und zwar reibungsloser als zuvor. Sicher sein kann man sich bei so etwas allerdings nie. Drückt die Daumen …

Nun noch einmal so ein paar kleine Tipps und Tricke rund um Haus, Hof und Haushalt. Alles Sachen, die mir derart selbstverständlich in Fleisch und Blut übergegangen sind, dass ich normalerweise keinen einzigen Gedanken mehr daran verschwende. Aber vielleicht kennt ihr ja den einen oder anderen Trick noch nicht und insofern könnte das von Interesse sein. Teil 4 der Trickkiste ist HIER zu finden.

- Wenn dich eine Biene oder Wespe gestochen hat, dann drücke eine frisch (!) aufgeschnittene Zwiebel für ca. zehn Minuten auf die Stichstelle. Es tut danach nicht mehr weh und schwillt auch nicht mehr an. Funktioniert so: Der Zwiebelsaft zersetzt sich an der Luft und spaltet dabei winzige Mengen an Schwefelsäure ab. Die beißen in den Augen. Beim Stich zersetzen sie das Gift umgehend.

Das war’s m. E. mit dem Schnee zwar noch nicht, aber erst einmal ist der wieder weg – auch oben auf den Bergen. Dafür fließt und steht überall das Wasser; der Boden kann nichts mehr aufnehmen. Und weil’s so schön ist, wurde im Radio Starkregen mit bis 80l/m² angesagt – na super! Jedenfalls kam heute bei 8°C mal für ein paar Stunden die Sonne durch: Ein zwar kurzes, aber doch immerhin sonniges Intermezzo! Was bedeutete “Nichts wie raus!”. Allerdings wurde es dann auch eine Schlammschlacht. Der Mountainbiker, der mir entgegen kam, war farblich kaum noch vom Waldboden zu unterscheiden. Er grinste auch etwas gequält. Mir selbst ging’s so, dass der Boden mehr als einmal unter mir nachgegeben hat und ein Sprung den Abhang hoch die letzte Rettung darstellte. Deswegen habe ich auch einige Motive nicht so ablichten können, wie ich es eigentlich vorhatte – also so Perspektive von der Wasseroberfläche aus. Wenn da jetzt noch mehr draufkommt, dann müssen wir wieder mit Hangrutschen rechnen und der Deister wird wahrscheinlich teils für Besucher gesperrt. Mal abwarten. Hier sind erst einmal zehn Aufnahmen vom heutigen Nachmittag, von ganz klein bis ganz groß.

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“Nicht für das Leben, für die Schule lernen wir!”
(Tick, Trick und Track in irgendeinem Disney-Taschenbuch)

Das Titelthema im aktuellen “Bild der Wissenschaft” ist das Lernen. Lernen kann man so und so betrachten. Ich selbst sehe es als selbstverständlich an, lebenslang zu lernen, weil das geistig fit hält. Andere sehen das anders – sie bringen Schule und Ausbildung oder Studium hinter sich und glauben dann, alles zu können. Sofern sie sich aufgrund von hoher sozialer Herkunft ins gemachte Nest setzen können, kommt gar nicht mal so selten absoluter Murks dabei raus, den die Arbeitnehmer dann auszubaden haben. Ich für meinen Teil lerne gerne, denn Neugier ist ja bekanntlich der Motor der Evolution. Was ich allerdings immer verabscheut habe war die Schule. Denn, seien wir mal ganz ehrlich, schulisches Lernen in Form des allseits praktizierten Frontalunterrichts geht gründlich an psychologischen und kognitionswissenschaftlichen Erkenntnissen vorbei. Es demotiviert nicht nur, sondern es normiert auch jedes vielversprechende Talent. Sprich: Die Schule würgt naturgegebene Fähigkeiten ab und erzeugt billige Arbeitskräfte für die Wirtschaft!