Monats-Archive: April 2016

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Es gab mal Zeiten, da verdiente einer allein. Ist noch gar nicht so lange her. Das reichte nicht nur aus, um die gesamte Familie zu ernähren, sondern obendrein auch noch, um Haus, Urlaub sowie Auto zu finanzieren und um zusätzliche Rücklagen für schlechte Zeiten bilden zu können. Dann kamen SPD und Grüne, allen voran der Schröder und vernichteten den bis dato funktionierenden Sozialstaat. Sie führten die H4-Menschenrechtsverletzung nebst eines absoluten Niedriglohnsektors, einer der niedrigsten in ganz Europa, ein. Das ging mit zwar ganz legalem, aber doch massivem Betrug an der arbeitenden Bevölkerung – nämlich an den Beitragszahlern, die um die ihnen zustehende Versicherungsleistung geprellt wurden – einher.

Heute ist Beltaine, eins der großen, alten Jahresfeste. Man kennt dieses Fest aber eher als touristisches Event mit der Bezeichnung Walpurgisnacht, die insbesondere im Harz geradezu zelebriert wird. Doch das heutige Touristenevent der Walpurgisnacht hat mit den Ursprüngen praktisch nichts mehr zu tun. Um zu verstehen, wieso die Walpurgisnacht ausgerechnet im Harz gefeiert wird, muss man weit – sehr weit! – in der Geschichte zurück gehen. Und zwar ungefähr in die Zeit um 770 n. Chr. und in das damalige Sachsen. Das damalige Sachsen, das war das Gebiet nördlich des Hochsauerlandes, ungefähr auf einer Linie von Münster bis Magdeburg und bis rauf zur Küste. Erst mit dem Tode des letzten Sachsenherrschers fiel der Titel an den letzten noch lebenden Verwandten. Der residierte in Meißen und danach wurde das von ihm verwaltete Land zum heutigen Sachsen. Bleiben wir also bei dem frühen Sachsen, das heute überwiegend durch Niedersachsen repräsentiert wird.

Bruce Weiner Microcar Museum / RM Auctions

Vorsicht, das hier ist ein Auskotz-Thread! Ich fahre viel, zumeist beruflich. Seit 1979, bislang unfallfrei. Meine Jahresfahrleistung ist inzwischen allerdings auf nur noch schlappe 50.000 km/a gesunken. D. h. ich verbringe viele, viele Stunden auf den Straßen und hinter dem Steuer. Bei jedem Wetter, sowohl auf befestigten wie auch auf unbefestigten Wegen. Da ich vor geraumer Zeit mal wissen wollte, wie mein Fahrstil einzuschätzen ist und welche Autos wohl am besten zu mir passen, spielte ich das Meerschweinchen bei einer psychologischen Untersuchung der Ruhr-Uni Bochum. Das Resultat: Ich fahre aggressiv-vorsichtig und am besten passen zu mir wohl größere, alte Schlurren, so zwischen dreieinhalb und siebeneinhalb Tonnen, mit etlichen Defekten. Unabhängig davon ist mir in der Werkstatt ja auch schon mal gesagt worden: “Du bist das Fahren mit kaputten Autos doch gewöhnt!” Na ja, man gewöhnt sich an Vieles. Auch an die Macken der Fahrzeuge. Und so unterwegs trifft man immer wieder auf bekannte Gesichter. Auf Leute, die auch beruflich unterwegs sind. Da weiß man: Die können mit den Autos umgehen und haben sich auch an deren Macken gewöhnt. Woran ich mich aber wohl niemals gewöhnen werde sind die Macken gewisser Verkehrsteilnehmer!

Ich habe heute keine übersteigerte Lust mehr zum Tippen. Hier Kleinigkeiten, da läuft was quer – das ist ohnehin so ein Tag, an dem nichts wirklich rund läuft. Vor allem die Autoelektrik hat sich äußerst kreativ gezeigt. Da geht mitten beim Fahren die Ölwarnlampe an und zugleich erscheint der Schriftzug “Ölstand OK”. Oder es flackert das Zeichen für den Türkontakt, obwohl alle Türen zu sind. Oder die Türen wollen nicht aufgehen. Oder ich will, um Gäste ein- bzw. ausladen, die Warnblinke einschalten und stattdessen verschließt die Zentralverriegelung alles. So in der Art lief das heute, und zwar pausenlos. Vermutlich Feuchtigkeit in der Elektrik oder sowas. Na ja, zum Fahren unter Wasser ist die Karre ja auch nicht gebaut worden. Wenn ich mich recht erinnere, dann haben U-Boote ein geringfügig anderes Aussehen. Aber so ähnlich ging’s dann zuhause auch noch weiter. Fazit: Einer von den Tagen, an denen man das Bett nicht hätte verlassen dürfen. Schuld sind vermutlich sowieso unsere fernen Vorfahren, denn die waren offensichtlich bereits auf den Bäumen schon auf dem Holzweg. Lt. Douglas Adams – er ruhe in Frieden und merkt euch schon mal den 25. Mai (Towel Day) vor ;) – wären die im Meer ohnehin besser aufgehoben gewesen. Was soll’s … Deswegen heute auch nur etwas Musik, nämlich die Charlie Daniels Band mit “Uneasy Rider”. Hat was! BTW: Ich finde die Version “Uneasy Rider ’88″ vom Text her zwar merklich gelungener, habe die aber im Original leider nicht finden können.

Stell’ dir vor, du willst ein Schnitzel braten. Du hast so ziemlich alles da: Eier, Panade, Öl, Gewürze. Du machst alles fertig und brätst das in der Pfanne. Doch irgendwie … schmeckt es nicht, weil da was fehlt. Plötzlich fällt es dir ein: Du hast das Fleisch vergessen! Eine einzige Grundlage ist nicht gegeben und alles war umsonst. Mit dem Neoliberalismus verhält es sich ganz genauso. Der basiert auf der Trickle-Down-Theorie. Die besagt, dass für uns hier unten irgendwann schon was abfällt, wenn man die Reichen nur noch reicher macht. Seit über 30 Jahren wird das versucht. Aber es funktioniert nicht – wie beim eingangs genannten Beispiel vom Schnitzel. Weil auch hier eine Zutat unberücksichtigt geblieben ist. Nämlich die hemmungslose Gier der Reichen! Deswegen treten Wirtschaftsbosse und Politclowns jetzt die Flucht nach vorne an. TTIP soll’s richten. Hauptsache, die Reichen werden noch viel, viel reicher. Zulasten von allen, die weniger haben. Damit die irgendwann einmal – vielleicht – ein paar Krümel vom großen Kuchen (den sie zuvor selbst spenden mussten) zurück bekommen. Und unsere Medien rühren gerade aufgrund des Obamabesuchs die Werbetrommel dafür. So engagiert (und einseitig), dass mahnende Stimmen auf der Strecke bleiben. Otto Normalverbraucher wird diesbezüglich einfach als blöde hingestellt (“… zu komplex für den, als dass er es verstehen könnte …“). OK – und was ist mit den mahnenden Woten der Mexikaner, die uns diesbezüglich schon weit voraus sind und die das Elend bereits aus der Praxis kennen? Oder mit der überaus renommierten LSE? Sind das auch alles inkompetente Spinner, wenn die sich gegen TTIP aussprechen? Teil 274 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

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Heute vor 30 Jahren, der 26.04.1986, ein Samstag: Business as usual. Ich half meiner damaligen Verlobten in der Wohnung, denn schließlich stand ja in durchaus absehbarer Zeit unsere Hochzeit ins Haus und da sollte die Bude schon ordentlich sein. Wir wohnten damals noch in Seesen/Harz und ich arbeitete in Osterode/Harz. Nach meiner vier Jahre zurück liegenden Prüfung zur Fachkraft für Strahlenschutz hatte man mir auf der Arbeit den Posten des Strahlenschutzbeaufragten aufgedrückt. Was ja auch irgendwo naheliegend zu sein schien, hatte ich doch tagtäglich mit radioaktiven Präparaten und mit hochenergetischer (ionisierender) Strahlung zu tun. Entsprechend verfügte ich auch im Labor über die betreffenden Messgeräte für Alpha-, Beta- und Gammastrahlung.

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Es ist Spargelzeit! Daher an dieser Stelle mal ein ganz supersimples Rezept für eine wirklich wohlschmeckende Spargelsuppe ohne Chemie.

Menge: 4 Portionen
Zeitbedarf: ca. 45 Minuten

Zutaten:
knapp 1 kg frischer Spargel (dünne Stangen)
50g süße Sahne (Schlagsahne)
Salz

Zubereitung:
Den Spargel schälen und in ca. 5cm lange Stücke brechen. Mit Wasser (der Spargel darf noch nicht bedeckt sein) und etwas (wenig) Salz im Kochtopf ca. 30 Minuten kochen. Anschließend mit dem Pürierstab gleich im Kochtopf zu einer einheitlichen Masse verarbeiten. Hitze sofort abschalten (spritzt jetzt sehr leicht!) und die Sahne unterrühren (sie nimmt einen etwaigen, bitteren Nachgeschmack). Fertig! Als Beilage kann man frisch geröstetes Toastbrot verwenden.

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