Monats-Archive: Mai 2016

Tief Elvira tobt sich aus: Naturkatastrophe im Süden und hier im Norden sind wir bisher deutlich glimpflicher davon gekommen. Ein paar Tornados waren ja auch mit von der Partie. Und doch: Auch solche Unwetter können durchaus ihre schönen Seiten haben. Ich war gestern Abend so gegen 21:00 Uhr, nachdem der “mittlere Weltuntergang” sich ausgetobt hatte, wieder mal oben auf dem Dach, um nachzusehen, ob noch alles an Ort und Stelle ist. Ist es. Und ich sah diese m. E. atemberaubenden Wolkenformationen. Die gierten förmlich danach, abgelichtet zu werden. Drei Panoramaaufnahmen: Draufklicken zur Großdarstellung in einem sparaten Tab.

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GefuellteSchnitzel

Letzte Woche hatte ich einen Traum: Ich stand am Herd und briet Schnitzel, die irgendwie um Paprika und Käse drumrum gewickelt worden waren. Nach dem Aufwachen erinnerte ich mich noch an diesen Traum und nahm mir vor, so etwas in der Art bei Gelegenheit mal auszuprobieren. So auf blauen Dunst hin, denn ein Rezept dafür hatte ich nicht. Habe ich (weil einfach mal ausprobiert) aber jetzt – und es schmeckt nach “Mehr” bis hin zur Magenerweiterung! Dabei ist das gar nicht mal teuer; so mit rund drei Teuronen pro Nase liegt man ganz gut im Rennen: Darf ja auch alles nichts kosten! Dauert allerdings auch seine Zeit und geht so:

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Wann haben uns eigentlich die Russen abgehört? Oder versucht, mit einem Freihandelsabkommen in die Knie zu zwingen? Oder bedroht bzw. sogar angegriffen? Hat der Russe uns ohne Verteidigungsnotwendigkeit überhaupt schon jemals von sich aus angegriffen? Und doch: Der böse Russe. Er ist aggressiv. Das jedenfalls wollen uns Politiker wie der dicke Waffenschieber aus Goslar oder die Mutti aus der Uckermark und gleichgeschaltete Medien weismachen. Unser “zivilisierter” Westen braucht derartige Märchen. Sie legitimieren die Herrscherkaste dazu, Maßnahmen gegen Russland in die Wege zu leiten. Eine kleine Timeline der letzten Vorfälle, nur mal so auszugsweise und ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

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Ich habe heute mal wieder eine Renteninformation von der Deutschen Rentenversicherung erhalten. Demnach bekäme ich, wenn ich bis zum Alter von 67 Jahren weiterarbeiten würde, irgendwas um die 10% oberhalb der Grundsicherung. Ich habe, parallel zur Schule, mit 15 Jahren angefangen zu arbeiten. Befristet und zeitweise. Das war 1973. Wird nicht angerechnet. Der Fachschulbesuch von 1976 bis 1978 fehlte in meiner Rentenaufrechnung. Belege dafür hatte ich hingeschickt. Wird aufgrund einer Gesetzesänderung unter Birne (dem Dicken aus der Pfalz) auch nicht (mehr) angerechnet. Befristete Tätigkeiten während meiner Arbeitslosigkeit werden, weil die Arbeitgeber es “vergessen” haben, mich bei der Bundesknappschaft anzumelden, nicht angerechnet.

Morgens: Es ist warm, aber noch nicht heiß. Genau richtig und sehr angenehm. Als ich die Brötchen vom Bäcker hole, da werde ich von einer Lance Armstrong imitierenden Oma auf ihrem E-Bike beinahe umgefahren. Schnell wie ein Blitz zischt sie vorbei und ich frage mich, wie die Dame es fertiggebracht hat, das Ding so gut zu tunen. Weil: 35 km/h waren das mindestens. Eher mehr. Dabei sind E-Bikes hierzulande doch auf 25km/h gedrosselt. Normalerweise jedenfalls. Frühstück. Der Blick auf’s Wetter: Wir haben ‘ne Gelb-Vorwarnung vor Gewitter; die Rotwarnung wird für den Nachmittag erwartet. Folglich erscheint es mir sinnvoll, den Vormittag für eine kleine Auszeit zu nutzen. Ich bin die ganze Woche über den Rolli-Bus gefahren und vom ständigen Ein- und Aussteigen sowie Rampe rauf, Rampe runter etc. knacken und knirschen meine Kniegelenke gewaltig. Überhaupt fühlen die sich so an, als würden sie nicht mehr dazugehören. Daher entscheide ich mich auch gegen das Fahrrad.

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Vor rund einem Jahr stellte dieses Blog bereits unbequeme Fragen im Zusammenhang mit der Flüchtlingsproblematik. Geändert hat sich seither – gar nichts! Nein, ich habe nichts gegen die Flüchtlinge – um das vorab gleich mal klarzustellen. Ich finde, es ist sogar unsere verdammte Pflicht als Mega-Waffenexporteur, denen zu helfen, denen mit Hilfe auch unserer Waffen alles genommen worden ist. Aber alles muss auch seine Grenzen haben. Was bekommt der Flüchtling hierzulande? Kostenlose Wohnung, kostenloses Essen, kostenlose Gesundheitsversorgung – um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Was lt. Medienberichten Flüchtlingen aufgefallen ist (Zitat): “Die Leute gucken immer so ernst und böse. Warum seid ihr Deutschen nicht fröhlicher?” Darauf gibt es m. E. zwei Antworten. Erstens: Der Deutsche ist ein unselbständiges Tränentier, das hirnlos nur das tut, was von oben her angeordnet worden ist. Und für Fröhlichkeit gibt es eben bestimmte Zeiten, Stichwort Karneval. Zweitens: Wer sich nicht in die Tränentier-Herde einordnen lässt, der stellt sehr schnell fest, dass es gar keinen Grund zur Fröhlichkeit gibt. Weil wir nämlich alle in ein starres Korsett aus Vorschriften, Verboten und Entrechtung gezwängt worden sind. Vorschriften und Verbote, erlassen von Reichen. Die Angst vor dem Existenzentzug ist allgegenwärtig. Wer seine Arbeit verliert, der wird indirekt per H4 enteignet. Der typische Deutsche ist folglich auf Gedeih und Verderb dem einen Prozent der Bevölkerung ausgeliefert, das in bester Raffke-Manier das Meiste besitzt und auch über Weiterbeschäftigung und somit die Zukunft eines jeden Einzelnen zu entscheiden vermag. Ist das etwa ein Grund zur Fröhlichkeit? Unsere Medien thematisieren das allerdings niemals. Bestenfalls sind mal ein paar vorsichtig-kritische Anmerkungen drin, so wie in den folgenden Nachrichten. Teil 280 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

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