Monats-Archive: Oktober 2016

ablenkung1

“Popmusik war zu meiner Zeit Bob Dylan, das war Led Zeppelin, Jimi Hendrix, James Brown. Die kriegten heute alle keinen Plattenvertrag mehr, weil das Musik ist, die stört. Die würde heute kein Radiosender mehr spielen.”
(Marius Müller-Westernhagen)

Ich habe heute mal wieder ein Rezept und ich bin sicher, dass es auch funktioniert. Man nehme: Ein paar Oligarchen, die es darauf anlegen, irgendwann einmal die reichsten Menschen auf dem Friedhof zu sein. Sie kennen keinerlei Skrupel und ihr erklärtes Ziel ist das Installieren eines ungebremsten und auf hemmungsloser Gier basierenden Raubtierkapitalismus, und zwar weltweit. Das kann man natürlich so deutlich keinem verkaufen. Deswegen wählt man dafür Euphemismen wie “Neoliberalisierung” und “Globalisierung” und bezeichnet das obendrein auch noch als “alternativlos” und “systemrelevant”.

Es war einmal … So beginnen Märchen. Aber es war tatsächlich einmal eine Zeit, in der das Fernsehen seinen Bildungsauftrag noch ernst nahm. Erinnert sich noch jemand an Sendungen wie z. B. “Unser blauer Planet” oder “Professor Haber experimentiert”? Sowas lief mal im Hauptprogramm und diente wirklich der Allgemeinbildung! Heute setzen die Sender stattdessen auf Verdummung und erblöden sich nicht, ihre durch den Bildungsauftrag begündeten Schutzgelder (nennt man auch GEZ-Gebühren) für das Gegenteil, nämlich für Verblödung, zu erpressen. Wer heute noch halbwegs über neue wissenschaftliche Erkenntnisse informiert werden und sich so weiterbilden will, der ist darauf angewiesen, sich so etwas selbst im Internet zusammen zu suchen. So, wie es mit diesem Beitrag (mal wieder) geschieht. Teil 40 der Science News ist HIER zu finden.

Gestern und vorgestern unten im Keller gemalert was das Zeug hält – und ich hasse Malerarbeiten! War ja auch ausgesprochenes Dreckswetter und da konnte man nur drinnen was machen. Heute mit 9°C weder kalt noch warm, dafür aber ein durch und durch gehender Nordwestwind und trocken. Zum Nachmittag kam dann sogar mal die Sonne raus. Ergo ging ich auch raus und mir die Beine vertreten. Die Kamera nahm ich ohne große Hoffnung auf ein paar Herbstmotive mit, denn nach dem überwiegend kalt-verregneten Sommer mit sich anschließender Trockenheit sind zumindest in diesem Jahr so die typischen “Goldener-Oktober”-Herbstfarben zur Mangelware geworden. Das ging alles ohne Rot gleich von Gelb nach vertrocknet Braun über. Aber dann ließ sich wider Erwarten doch noch so ein ganz kleines Bisschen an Herbststimmung einfangen: Zehn Bilder. Nicht Weltbewegendes, aber dafür bunt. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

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“Die Musik spricht für sich allein. Vorausgesetzt, wir geben ihr eine Chance.”
(Gustav Mahler, Komponist)

Ich bin kein Musiker. Ich kann nicht mal Noten lesen! Und doch liebe ich die Musik. Jedenfalls manchmal. Oder doch eher häufig. Was ich mich dabei auch schon so manches Mal gefragt habe: Kann Musik eigentlich zur psychischen Beeinflussung herangezogen werden? Sozusagen in Form von funktioneller Musik, extra für einen bestimmten Zweck komponiert?  Musik drückt immerhin Stimmungen aus und vermag sie zu manipulieren. Letzteres wird deutlich an Bewegungsabläufen. Dafür existieren viele Beispiele. So ist es bspw. bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) einzig eine Frage der inneren Einstellung, ob man für die Herzdruckmassage “Staying Alive” oder “Highway To Hell” zugrunde legt – der Arbeitstakt bleibt der Gleiche ;) . Mit Märschen wie z. B. dem Yorkscher Marsch wird eine Art von Bewegungsdrang initiiert und somit das Marschieren von Soldaten vorgegeben und bei den Shanties wie z. B. “Rolling Home” gab der Rhythmus früher auf den Großseglern den Arbeitstakt für die Matrosen vor. Möglicherweise hat sich das ja vom Takt der Trommel auf den früheren Sklavengaleeren abgeleitet.

Mit diesem heutigen Beitrag sind es satte 3.000 Nachrichten geworden, die man kennen sollte, weil sie wichtig sind. Denn sie beschreiben Fakten, die unsere Lebensbedingungen “hier unten” unmittelbar beeinflussen. Dreitausend Meldungen: Ich begann damit am 23.08.2013. Es war ein Kommentar von Jokerman, der mich dazu bewogen hat, aus einem Einzelbeitrag eine Serie zu machen. Seither sind 38 Monate ins Land gegangen. Das bedeutet, dass monatlich im Durchschnitt auf 79 Meldungen (also auf zwei bis drei täglich) hingewiesen worden ist, die man liebend gerne in der Versenkung hätte verschwinden lassen. Das ist nun vielleicht nicht gerade das, was die Spatzen von den Dächern pfeifen, aber wenig ist es ganz sicher auch nicht gerade. Es kann folglich niemand reinen Gewissens behaupten, von nichts gewusst zu haben, wenn uns wieder einmal ein Tritt seitens der “Elite” trifft. Und doch ignoriert die Mehrheit der Menschen in dieser unserer Bananenrepublik eben diese Tritte und hängt Sekten in Parteiform an, welche Gier, Bespitzelung und Ausbeutung zu Tugenden erklärt haben. Ich werte das als Beweis für eine permanente und vorsätzliche Gehirnwäsche zugunsten eben der o. e. “Elite”: Wer das Denken steuert, der braucht Aufstände nicht zu befürchten! Wenn es mir aber gelungen sein sollte, mit den Meldungen S. 17ff auch nur jeweils einen einzigen Menschen pro verlinkter Meldung nachdenklich und kritisch werden zu lassen, dann habe ich mein Ziel bereits erreicht, denn das wäre immerhin schonmal ein Anfang. Das wären nämlich 3.000 Menschen, die nicht mehr unbesehen alles glauben, was ihnen erzählt wird. Doch diese Nachrichten wird es auch weiterhin geben. Solange etwas schief läuft, werde ich meinen Finger in die Wunde legen und darin herumstochern. Teil 299 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

Mittagessen kochen wenn alle zu unterschiedlichen Zeiten nachhause kommen und vielleicht unterwegs doch schon was gegessen haben ist immer so eine Sache. Exakt deswegen waren zwei halbe Hähnchen übrig geblieben. Was fängt man damit an? Nach mäßig intensivem Studium diverser Kochbücher – es wäre ohnehin einfacher, besagte Bücher gleich als Fertiggericht in den Kochpott zu schmeißen – und beständigem “Ham’ wa nich’” entschied ich mich für einen Querschnitt aus mehreren Rezepten, wobei die Zutaten aus der Kategorie “Ham’ wa nich’” einfach durch andere Zutaten ersetzt worden sind. Also mehr so eine Art von freier Improvisation. Aber die schmeckt wirklich gut und die Zubereitung ist längst nicht so kompliziert oder aufwändig, wie sie sich vielleicht anören mag.

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Wissen erlangt man durch das Lernen. Lernen aber bedeutet, Zusammenhänge zu erkennen, also das Denken zu erlernen und eben nicht, einzelne Versatzstücke des Wissens wie aus einem Buch abrufen bzw. wie ein Papagei nachplappern zu können. Letzteres hat nämlich mit Wissen im Sinne von Denken nichts zu tun. Dafür aber sehr viel mit Indoktrination. Unser heutiges Bildungssystem fördert nicht das Lernen und Denken. Im Gegenteil: Es fördert die Indoktrination. Beispiele gefällig?