Tages-Archive: 7. Oktober 2016

territ

Territorialverhalten oder Revierbildung ist im Tierreich weit verbreitet. I. d. R. sind es ältere Männchen, die einen bestimmten Lebensraum für sich beanspruchen, da dieser ihnen Nahrungsmöglichkeiten liefert, wodurch Fortpflanzung und Arterhaltung begünstigt werden. Der Revierbesitzer verteidigt sein Revier dabei mitunter vehement gegen Konkurrenten. Verschlechtern sich die Lebensbedingungen im Revier, dann zieht der Revierbesitzer – Ausnahmen wie z. B. Spatzen, die lieber verhungern, bestätigen die Regel – normalerweise weiter und sucht sich neuen Lebensraum. Zuvor aber ist häufig noch temporär begrenzt ein anderes Verhalten erkennbar. Dabei nimmt nämlich die Aggressivität, mit der ein sich verschlechternder Lebensraum verteidigt wird, zu. Das ist wie eine instinktive Reflexhandlung. Der Revierinhaber richtet die Aggressivität dabei gegen seinesgleichen und praktisch niemals gegen andere wie z. B. die Verursacher der Misere, weil er den Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung nicht zu erkennen vermag. Das ist zwar nicht immer so, aber eben doch oftmals. Nehmt es mir nicht übel – aber ich sehe hier gewisse Parallen zum Rechtspopulismus.

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