Monats-Archive: Dezember 2016

Ich wünsche an dieser Stelle allen Leserinnen und Lesern meines Blogs, allen Bekannten, Verwandten, Freunden, Kollegen und aus reiner Höflichkeit sogar den Arschlöchern, die ich nicht ab kann, einen guten Rutsch und ein frohes, neues Jahr 2017! Kommt gut rein und lasst euch die Laune nicht vermiesen!

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Den Jahresabschluss machte ich heute mit einem schönen Waldspaziergang im Deister, gleich nach Sonnenaufgang. Musste mal wieder sein; ich musste unbedingt mal wieder raus. Gerade auch, weil mich interessierte, was der Weihnachtssturm angerichtet hat. Flachwurzler wie z. B. Fichten sind hier ja inzwischen echt schon zum seltenen Anblick geworden; da hat’s auch wieder ein paar von den Restbeständen umgeschubst. Daneben dann aber auch noch bei einigen Buchen die Kronen abgedreht. Und es war herrlich, zumal das Wetter am frühen Morgen noch mitspielte. Die Temperatur lag bei -4°C; alles war gefroren und dazu klare Luft. Später, so kurz vor 11:00 Uhr, hatte sich das dann aber bereits komplett erledigt, denn man erblickte nur noch das gewohnte Einheitsgrau. Allerdings war es ein wirklich dramatischer Anblick, auf dem Rückweg das Tiefdruckgebiet – es soll ja Regen geben; auf den gefrorenen Boden wird das sicherlich sehr lustig – wie eine überdimensionale Welle über die Bückeberge schwappen zu sehen. Hier mal ein Dutzend Fotos von dem Rundgang. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

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“Nicht Mord, noch Brand noch Kerker. Nicht Standrecht obendrein. Es muss noch kommen stärker, sollt es von Wirkung sein.”
(Hoffman von Fallersleben)

Seit dem Herbst 2013 ertragen wir jetzt die GroKo (GroKo = Abkürzung für “Großes Kotzen”). Es gibt viele – sehr viele! – Menschen in dieser, unserer Bananenrepublik, die der GroKo alles Mögliche vorwerfen, so bspw. Untätigkeit u. ä. Doch das ist völlig falsch! Zur Ehrenrettung der GroKo muss hier einmal ganz klar herausgestellt werden, dass die sehr, sehr umtriebig gewesen ist und zahlreiche Neuerungen eingeführt sowie auch schon vorbereitet hat. Oder, anders ausgedrückt: Die meisten Politiker haben sich im Dienst des Volkes geradezu aufgeopfert! Das ist bei der Wahl im kommenden Jahr unbedingt zu berücksichtigen – und sollte selbstverständlich auch gebührend honoriert werden. Hier nur mal eine kleine, stichwortartige Aufzählung ohne jeglichen Anspruch auf Vollständigkeit. Also nur ein paar klitzekleine Auszüge eines erfüllten, politischen Schaffens. Für eine vollständige Darstellung der Schandtaten würde der Speicherplatz meines Blogs vermutlich nicht ausreichen. Man könnte auch sagen: Der etwas andere Jahresrückblick!

Viele Leute haben zwischen Weihnachten und Neujahr frei. Andere nicht – die haben die Arschkarte gezogen und müssen arbeiten. Zu denen zähle ich auch. Obwohl es momentan noch ein vergleichsweise ruhiges Fahren ist, weil auch nicht die volle Anzahl an Patienten da ist. Aber irgendwie lief der ganze Tag wie nach ‘ner Stoppuhr ab. Und jetzt will ich nicht mehr. Ich habe daher bloß mal etwas ruhigere Musik rausgesucht, zum Chillen und Relaxen und irgendwie auch passend zum Tode von Carrie Fisher (RIP) aka Prinzessin Leia Organa. Bei der Musik handelt es sich um das Star Wars Main Title Theme in der hierzulande kaum bekannten Aufnahme von Isao Tomita. Bei dem verlinkten Stück scheint es sich allerdings um eine Neuabmischung, ein Remastering oder sowas zu handeln. Ich kann mir nicht helfen, aber die alte Vinyl-Aufnahme von der LP “Space Fantasy” aus dem Jahr 1977 klang irgendwie besser.

Theoretisch kann in dieser, unserer Bananenrepublik jeder zum Politiker werden. Theoretisch. Praktisch hingegen … – woher soll bspw. ein H4-Empfänger das Geld nehmen, um Infomaterial zu drucken und um die Miete für einen Infostand zu bezahlen? Von den ganzen Anwaltshonoraren etc. und den mit einer Parteigründung verbundenen, juristischen Fallstricken nebst zugehöriger Öffentlichkeitsarbeit mal ganz zu schweigen. Praktisch hingegen fehlt es daher im Bundestag komplett an Arbeitern, Krankenschwestern, Polizisten, Alleinerziehenden, Feuerwehrleuten, Erzieherinnen, Pflegepersonal usw. Also an Leuten, die wissen, wie schwer es ist, sein Geld selbst verdienen zu müssen. Stattdessen haben wir da eine Gruppe von Bessergestellten, die dem wohlhabenden Großbürgertum entstammt und schon von vornherein gut betucht gewesen ist. Die erwähnten Arbeiter, Krankenschwestern, Polizisten, Alleinerziehenden, Feuerwehrleute, Erzieherinnen, Pflegepersonal usw. haben nun ausschließlich die Wahl zwischen den Gutbetuchten aus verschiedenen Strömungen von ein und der gleichen, neoliberalen Zielrichtung. Warum ist das so? Weil Politik – dazu gehört es auch, Politiker zu werden – eine schweineteure Angelegenheit ist. Wer von vornherein genug Kohle hat, dem steht dieser Weg offen. Da wird die Tätigkeit als Politiker mittlerweile vereinzelt sogar vererbt. Wer verarmt ist, der kann noch so gute Vorschläge machen, und zieht zwangsläufig doch immer den Kürzeren. Denn: “Ohne Moos nichts los!” In diesem Sinne ist es nur konsequent, wenn gewisse, so genannte “Volksvertreter” (die ihr Volk aber ganz gewiss nicht vertreten, so dass man im genannten Begriff besser ein “t” streichen und ein “e” gegen ein “ä” austauschen sollte) die Verarmung nach Kräften voran treiben. Sie tun damit nämlich nichts anderes, als ihre eigene, hohe soziale Position zu sichern: Jeder vorsätzlich Verarmte ist ein potenzieller Konkurrent weniger! Manchmal – ganz selten! – ist das auch ein Thema in den Medien. Es wird nur nicht so deutlich gesagt. Teil 310 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

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Ich habe viele Menschen kennengelernt. Manche stammen aus anderen Bundesländern, andere sogar aus gänzlich anderen, fernen Ländern. Wenn ich gefragt werde, woher ich komme und daraufhin “aus Niedersachsen” antworte, dann erscheinen allerdings gar nicht mal so selten große Fragezeichen in den Augen besagter Menschen. Folglich habe ich mir gedacht, ich sage mal was über Niedersachsen (zugegeben: Mitunter nicht ganz ernst zu nehmen und stellenweise etwas schwarz!). Dann ist das nämlich schonmal abgehakt. Getreu dem alten Motto “wie das Land so seine Bewohner” beginnen wir mal mit dem Land an sich.

Vorhin, so gegen dreiviertel Drei, da strahlte draußen die Sonne mit allem, was sie hergeben konnte. Gleichzeitig schüttete es wie aus Eimern. Aprilwetter im Dezember, bloß eben sehr viel windiger als im April; mehr so Windstärke 8-10. Und auch ein ausgesprochen buntes Weihnachten, denn während woanders Schnee liegen mag, da zeigte hier die Natur für ein paar kurze Minuten wirklich Mut zur Farbe. Einen Weichnachtsregenbogen kannte ich jedenfalls bisher noch nicht. Fünf Aufnahmen: Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

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