Monats-Archive: Februar 2017

Heute mal wieder ein Beitrag über Niedersachsen. Über Niedersachsen im allgemeinen und über die Landeshauptstadt im speziellen hatte ich mich ja bereits geäußert. Nicht immer zur Freude meiner Mit-Niedersachsen, sehr wohl aber zur Freude von Bewohnern aus dem Rest der Republik. In den früheren Beiträgen war ja auch schon darauf hingewiesen worden, dass es den typischen Niedersachsen eigentlich gar nicht gibt. Stattdessen aber gibt es Gemeinsamkeiten, die alle Niedersachsen einen. Um eine davon soll es jetzt gehen, nämlich um Niedersachsens Heimwerker. Auch wieder – nicht erschrecken! – leicht satirisch überspitzt und etwas schwärzer. BTW: Nicht, dass ich das grundsätzlich auch alles so machen würde, aber einiges vom Folgenden entstammt tatsächlich eigener Erfahrung!
____________________________

einbruch

Zum Monatsanfang hin war ich ja bei diesem Polizeivortrag zum Thema Einbruchschutz gewesen, weil hier bei uns die Anzahl der Wohnungseinbrüche sprunghaft nach oben gegangen ist. Das, was ich da gehört habe, will ich hier mal sinngemäß weitergeben. Dabei soll es aber NICHT um aufwändige technische Schutzmaßnahmen gegen ungebetene Gäste gehen, sondern vielmehr um ein Einbrecher abschreckendes Verhalten. Denn auch dadurch lassen sich bereits im Vorfeld viele Probleme vermeiden. Warum steigt eigentlich die Anzahl der Einbrüche? Ich habe dazu eine Vermutung. Die hängt mit der extremen sozialen Schieflage zusammen. Wer (bspw. dank H4) nichts mehr besitzt und folglich auch nichts mehr zu verlieren hat, der ist u. U. sogar gezwungen, sich anderweitig zu bedienen. Wenn ein potenzielles Zielobjekt dazu noch verkehrsgünstig gelegen ist – bpw. das Dorf an der Autobahn oder an der Schnellstraße – dann ist auch der schnelle Fluchtweg gesichert: Runter von der Bahn, schnell ‘nen Bruch machen, rauf auf die Bahn und weg.

zumkotzen1

Eure Mithilfe wird benötigt! Wir – d. h. Soeckchen, ihres Zeichens Musikerin, und meine Wenigkeit – haben eine dringende Bitte an alle LeserInnen dieses Blogs: Wir möchten die aktualisierte Neufassung von Udo Jürgens’ “Mit 66 Jahren” wirklich mit Leben erfüllen! Dazu fehlt uns aber noch ein Sänger oder eine Sängerin. Soeckchen hat die Musik so quasi als Karaoke-Track gecovert. Die findet ihr untenstehend. Ich habe den neuen und an die heutige Zeit angepassten Text gemacht. Den findet ihr HIER oder ganz unten an diesen Beitrag nochmal angehängt. Jetzt fehlt es noch an einer oder einem Freiwilligen, die oder der den Text singen kann. Das muss nicht perfekt sein, denn elektronisch lässt sich da immer eine ganze Menge machen. Geld kann man damit NICHT verdienen; das ist just for fun! Aber vielleicht könnte man auf diese etwas satirische Weise gewissen Politikern ihre durch und durch verfehlte Sozialpolitik mal permanent um die Ohren hauen, so nach dem Schema “steter Tropfen höhlt den Stein”. Vielleicht – wenn die Neufassung wirklich Verbreitung findet – bis sich etwas verändert.

Es ist Faschings- und Karnevalszeit. Jedenfalls offiziell. Inoffiziell habe ich längst das Gefühl, dass das mittlerweile ein Dauerzustand ist. Wenn ich mir bspw. ein Horrorkabinett vorstelle – so mit Pofalla als Verkehrs- und Guttenberg als Bildungsminister sowie Scheuer oder Seehofer als Kanzler – dann wäre Andrea Nahles jetzt schon die Idealbesetzung. Im Weißen Haus tobt sich ein verzogener Dreijähriger aus, der Realität und Fiktion durcheinander bringt und – den Umfrageergebnissen zufolge – ein Drittel von Deutschland rennt hinter einem vermeintlichen, neuen “Messias” her. Ist das ein Anzeichen von kollektivem Wahnsinn? So eine Form von unerkannter Creuzfeld-Jacob-Variante in der westlichen Welt? Wenn ich mitkriege, was unsere Politclowns aber tatsächlich so produzieren und unsere Medien breittreten, dann frage ich mich so langsam, ob nicht der Postillon einen wesentlich höheren Wahrheitsgehalt vorweisen kann. Dennoch finden sich bei mehr oder weniger intensiver Suche hin und wieder auch mal recht brauchbare Nachrichten. Teil 317 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

Seit gut vier Wochen fahre ich jetzt nahezu am Stück. Dadurch ist zuhause unendlich viel liegen geblieben. Das abzuarbeiten war meine heutige Vormittagsbeschäftigung, vorzugsweise unten in der Werkstatt. Anschließend Mittagessen kochen – meine bessere Hälfte kümmerte sich nämlich derweil um den Haushalt meiner Schwiegereltern und die Diagnose “Demenz” für meine Schwiegermutter ist jetzt offiziell (d. h. vom Neurologen bestätigt) – und als ich mich anschließend “nur für ‘ne halbe Stunde” mal “kurz” hinlegte, da habe ich wie ein Toter gleich zwei Stunden durchgeschlafen. Aber nützt ja alles nichts: Jetzt warten noch unser Haushalt und einiges an Schreibkram darauf, dass das erledigt wird. Jedenfalls gucke ich nach der Mittagspause zufällig aus dem Fenster und da steht einer der bei uns doch eher seltenen Silberreiher hinten auf dem Feld. Oder, besser gesagt, in der kleinen Seenplatte, weil Tief “Thomas” ja den Mühlgraben zum Überlaufen gebracht hat. Keine Ahnung, was das Viech jetzt bei der kalten Witterung fängt. Amphibien können’s jedenfalls nicht sein, denn die sind noch nicht auf “Betriebstemperatur”. Vielleicht begnügt der sich ja mit Regenwürmern.

Es soll heute mal um eine zwar nicht unbedingt notwendige, aber vielleicht doch ganz nützliche App für Android-Handys gehen, die ich schon seit etlichen Monaten auf meinem eigenen Smartphone habe. Denn mal will ja informiert sein – vor allem dann, wenn man im Primärradius eines Schrott-AKWs wie Grohnde wohnt. Es handelt sich dabei um die kostenlose Warn-App NINA des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz.

nina1

Funktioniert so: Man wählt links oben unter den Einstellungen (d. h. dem Listensymbol) die Orte aus, für die man Warnungen erhalten möchte. D. h. wer in einem Stadtzentrum wohnt, der wählt selbstverständlich die betreffende Stadt und wer am entlegendsten Ende eines Landkreises wohnt, der ist besser mit der Wahl aller im Ernstfall infrage kommenden, umliegenden Städte bedient. Was dann allerdings auch zu mehrfacher Warnung führen kann.

udo66

Seniorentransport und im Radio läuft mit NDR1 deren Lieblingssender. Gespielt wird “Mit 66 Jahren” von Udo Jürgens. Dem habe ich zwar noch nie sonderlich viel abgewinnen können, doch dieser Song ist (leider) ein Ohrwurm, den man nicht mehr los wird. Allerdings stammt der Text dieses Ohrwurms auch schon aus dem Jahr 1977 und ist somit 40 Jahre alt. Oder, anders ausgedrückt: Textlich ist der etwas in die Jahre gekommen, weil sich dank tatkräftiger Mithilfe zahlreicher Volksverräter so genannter, vermeintlicher “Volksvertreter” die Verhältnisse und Rahmenbedingungen für Rentner doch marginal verändert haben. Eine (kleine) Aktualisierung hinsichtlich der heutigen Zeit ist folglich wohl angebracht. Hier findet ihr also die an die aktuellen Verhältnisse minimal angepasste Version. Wer’s vertonen will: Bitte, meinen Segen habt ihr!

Counterize

Seitenaufrufe: 1084748
Seitenaufrufe heute: 378
Letzte 7 Tage: 3915
Besucher online: 0

Februar 2017
M D M D F S S
« Jan   Mrz »
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728  

Social Media

free twitter buttons



Meine HP & Bücher

Uhrzeit