Monats-Archive: März 2017

Heute herrlichstes Frühlingswetter mit über 20°C. Und was macht man an so einem schönen Tag? Man muckelt die ganze Zeit über drinnen in der Bude rum, weil man ja irgendwann mal fertig werden will: Arbeit zieht Arbeit nach sich. Echt jetzt, da sollte man gar nicht erst mit anfangen. Arbeiten ist wirklich ‘ne ganz unangenehme Angewohnheit! Mit Arbeit versaut man sich den ganzen Tag! Na ja, morgen nochmal und dann dürfte das über die Bühne sein. Jedenfalls schlug es 16:30 Uhr, als ich mir entnervt sagte: “Bloß weg hier! So schnell wie möglich! Nichts wie raus!” Was auch umgehend in die Tat umgesetzt wurde.

hhu

Wenn ein Tag so schön beginnt wie heute, dann kann es eigentlich nur noch besser werden. Weil ja bekanntlich die meisten Unfälle im Haushalt passieren. Heute auch. Meine bessere Hälfte geriet beim Frühstück mit der Brotmaschine aneinander und die Maschine blieb Sieger. Meine Frau musste dabei Federn lassen, nämlich die Fingerkuppe ihres rechten Daumens. War aber ein schöner, sauberer Schnitt; das muss man zumindest schonmal positiv hervorheben. Ergo Erste Hilfe meinerseits und anschließend die Fahrt zum Arzt, wo die Wunde fachgerecht versorgt worden ist. Denn ich hatte ja vorgeschlagen, ‘ne alte Filmdose mit Silikon zu füllen, drüber zu stülpen und mit Draht festzurödeln. Das dichtet auch. Wäre zumindest ‘ne gründliche Lösung gewesen, zumal die vom Silikon abspaltende Essigsäure garantiert gründlich desinfiziert. Wollte sie aber nicht.

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Heute mal wieder eine kleine, rein fiktive Geschichte aus einer vielleicht gar nicht mal allzu fernen Zukunft. Selbstfahrende Autos sind ja schwer im Kommen. Was sind selbstfahrende Autos? Im Grunde genommen handelt es sich dabei um motorisierte und mit zig Sensoren ausgestattete Computer, die dem Dumpfdödel beim Fahren das Gehirn ersetzen sollen. Nur ist das mit Computern eben manchmal so eine Sache. Meiner bspw. geht jetzt ins siebente Jahr und hat mir mit seinem Rummucken in den vergangenen Wochen ein paar graue Haare mehr beschert. Übertragen wir das jetzt mal auf das selbstfahrende Auto … (ja, meine eigenen, schlechten Erfahrungen mit Navis sind dabei auch mit eingeflossen!). Die Geschichte – zugegeben, ich habe da bei “Der kleine Dachschaden” etwas abgeguckt – ist selbstverständlich nicht ganz ernst zu nehmen und ich wünsche gute Unterhaltung!
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Renovierungsarbeiten bei meinen Schwiegereltern. Stundenlang, gestern wie heute. Deren Sch…-Innenflur besteht aber wirklich nur aus Winkeln, Ecken und Kanten. Permanent Leiter rauf, Leiter runter und dann wieder von vorne. Mittlerweile bin ich kreuzlahm davon. Mein gesamter Vormittag stand im Zeichen des Malerns. Tapete annageln geht einfacher, vor allem dann, wenn man dazu ‘nen Tacker verwendet ;) . Na ja, irgendwann werde ich auch damit durch sein. Und da das rl nun einmal vorgeht, fasse ich mich heute auch so blogmäßig etwas kürzer. Nach getaner Arbeit wartet dann (hoffentlich!) ein Gerstensmoothie auf mich, nämlich mein Störtebeker Schwarz. Doch bis dahin muss ich mich erstmal akustisch mit Gerstenkaltschale und Hopfenblütentee begnügen. Hier in der Version von den Clancy Brothers zusammen mit den Dubliners: “Beer, Beer, Beer”. Ist ja auch urgesund: Schon läppische 3 Biere decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Magnesium, 10 Biere den Tagesbedarf an Kalium und 37 Biere den Tagesbedarf an Vitamin C. Gesunde Ernährung kann so einfach sein! :)

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Jetzt mal ein Beitrag in eigener Sache. Wenn ihr einen vorsichtigen Blick nach rechts oben, auf den Zähler, werft, dann werdet ihr feststellen, dass mein Blog die sagenhafte Marke von einer Million Seitenaufrufen überschritten hat. Deswegen möchte ich allen LeserInnen an dieser Stelle erst einmal recht herzlich für ihre Treue danken! Denn bei einem rein privaten Blog, sozusagen einem Just-For-Fun-Blog, hätte ich niemals im Leben mit einem derartigen Zuspruch gerechnet. An dieser Stelle auch mein Dank an Soeckchen, die es mir damals, nachdem “Quergedacht! v2.0″ beim alten Blog.de quasi abgesägt worden war, ermöglichte, weiter zu machen, indem sie die technischen Voraussetzungen dafür schuf. Blicken wir daher an dieser Stelle erst einmal zurück.

Frühmorgens, als noch alles weiß gefroren war, losgefahren: Den freien Tag ausnutzen! Heute ich habe ich den Besuch im Winzlarer Moor nachgeholt, den ich mir eigentlich schon für letzte Woche vorgenommen hatte. Für den Nachmittag steht dann der Beginn von Renovierungsarbeiten bei meinen Schwiegereltern an und daher: Nichts wie raus, so lange es noch geht! Hinsichtlich der Tiere wurde ich allerdings etwas enttäuscht. Die Schwärme von Wildgänsen, die letzte Woche über mich hinweg geflogen waren, hatten dort offensichtlich nur eine kurze Rast eingelegt und waren bereits weiter gezogen. Oder, anders ausgedrückt: Viel Viehzeug war da nicht unterwegs. Außerdem erschwerte der morgendliche Dunst ohnehin die Fotografie. Obwohl, bemerkenwert war es doch schon, was da so alles im Wasser rumschwamm: Enten, Gänse, Schwäne, Wildschweinchen … Gerade die Letztgenannten können verdammt gut schwimmen. Ungefähr so wie ein Fischotter. Hier sind mal ein paar schweinische Bilder davon. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

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Ich hatte dann ja heute noch was vor. In Wunstorf gab’s nämlich ‘ne Insektenausstellung mit dem Schwerpunkt auf Vogelspinnen – so die Größten der Welt und über 400 Tiere. An zweiter Stelle folgten dann die Skorpione, aber die fand ich überwiegend eher langweilig, weil wenig fotogen. Meine Frau hatte mit Scheidung und meine Jüngste mit Auszug gedroht, falls ich so ein Viech mitbringe. Das schränkte mich dann doch sehr ein. Fotografieren ja, anfassen auch, aber da lassen, mimimimi… Dabei gab’s die samt Terrarium sogar für durchaus erschwingliche Preise zu kaufen. Und giftig sind die Krabbelviecher auch nicht. Jedenfalls nicht so richtig. Also nur ein Bisschen. Die Schwarze Witwe z. B. konnte man sich nur ansehen und die Trichernetzspinnen wurden nur per Videovortrag gezeigt. Das mal zu den echt giftigen Viechern – zu mickrig zum Ablichten. Dafür wurden ein paar wirklich schöne Vogelspinnen-Exemplare präsentiert. Also so richtig mit Masse. Für Arachnophobiker: Mit der Staubsaugerlanze einsaugen hätte gar nicht funktionieren können. Das hätte bestenfalls “Plopp!” gemacht und das Saugrohr verstopft. Oder außen einen panisch nach irgendwas greifenden Pfropf vorgesetzt. Die Aufnahmen von den schönsten Exemplaren will ich mal zeigen. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!