Monats-Archive: April 2017

Als ich gestern mit ständig nachlassender Begeisterung stundenlang im Garten zugange war (mir tun die Knochen immer noch weh davon), da reifte in mir der Entschluss, heute bei schönem Wetter gleich nach dem Frühstück einen kleinen Ausflug zu unternehmen. Also, entweder ins Moor oder zum Wisentgehege. Im Moor war ich zum Ende des vergangenen Monats erst. Folglich entschied ich mich für das Wisentgehege, wo selbst die nachtaktiven Tiere heute den Sonnenstrahlen nicht widerstehen konnten. Das war die eine Merkwürdigkeit. Es gab aber noch mehr Merkwürdigkeiten.

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Die CDU Deutschlands ist die Volkspartei der Mitte” – so steht es im Internetauftritt der CDU zu lesen. Die FDP sieht sich gar als “Problemlöser für die Mitte” und die SPD setzt noch einen obendrauf, indem sie kackendreist behauptet, sie mache “soziale Politik der Mitte“. Müßig zu erwähnen, dass auch so ziemlich jede andere Partei die Mitte für sich proklamiert. Doch was ist das eigentlich, die Mitte? Gemeint ist die Mitte der Gesellschaft. Sie war es, die vor etlichen Jahrzehnten die vermeintlichen “Volksparteien” hat groß werden lassen. Doch was ist von dieser Mitte heute noch übrig geblieben; stellt sie immer noch, wie weiland zu Zeiten von Ludwig Erhard oder Willy Brandt das Gros der deutschen Bevölkerung? Bevor es an die Antwort auf diese Frage geht, lohnt sich zunächst einmal ein Blick auf die Eigenschaften, welche die Mitte eigentlich ausmachen.

Irgendwie ist heute mal wieder so ein typischer Stress-Tag. Ärgerliche Sache: Da hat in Hannover einer versucht, meine Tochter von der Straße zu drängen. Jetzt ist ihr Auto beifahrerseitig von zwei dicken Kratzern verziert und der Verursacher hat – selbstverständlich! – Fahrerflucht begangen. Na, mal sehen, so mit Lackstift oder so … Weil ‘ne Neulackierung bei ‘nem Kleinwagen irgendwo in Richtung des Kaufpreises geht. So etwas ist eben typisch Hannover-Messe: Maßnahme A wie Aussichtslos und Maßnahme R wir Rücksichtslos. Gestern Abend, als ihr das passierte, griff Maßnahme R. Dazu heute noch gefühlte hundertausend Kleinigkeiten um die Ohren, eine Frühschicht, die sich hinzog und eine Spätschicht, die sich noch hinziehen wird. Um’s kurz zu machen: Heute präsentiere ich hier mal wieder aus Zeitgründen “nur” etwas Musik.

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Meine beiden Töchter sind lange volljährig. Ich habe beiden empfohlen, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten mal soviele fremde Länder wie nur irgend möglich anzusehen. Denn Reisen bildet nicht nur, sondern es erweitert auch den Horizont. Das jedenfalls ist meine eigene Erfahrung aus vielen Jahren, auch wenn dabei bloß so rund zwanzig Länder rumgekommen sind. Doch derartige Reisen schärfen den Blick; sie machen zudem auch kritisch. Zwei Sachen sind mir bei meinen eigenen Reisen jedenfalls immer wieder aufgefallen, nämlich zwei Gemeinsamkeiten. Egal, wohin man fährt – ob Westen oder Osten, Norden oder Süden, Dritte Welt oder hochtechnologisierte Gesellschaft. Erstens: Man trifft überall auf die beiden menschlichen Rassen, nämlich sowohl auf Menschen wie auch auf Arschlöcher. Letztere sind strategisch so verteilt, dass einem mindestens eins jeden Tag über den Weg läuft. Und zweitens: Letztlich wollen alle mehrheitlich immer nur das Gleiche, und zwar ein Dach über dem Kopf, was zum Essen auf dem Tisch, ihre Kinder in Ruhe großziehen und in Frieden ihr eigenes Leben leben, wozu man sie am besten weitgehend in Ruhe lässt. Das scheinen so die beiden allgemeinen Grundlagen beliebiger menschlicher Kulturen zu sein.

Also, wenn ich den gestrigen Wetterbericht im ZDF richtig verstanden habe, dann trifft zum Wochenende hin polare Kaltluft vom Mittelmeer her den Süden Deutschlands, während der Norden von mediterraner Warmluft aus Skandinavien geflutet wird. Wenn das kein Beleg für eine Klimaveränderung ist! Es könnte aber selbstverständlich auch sein, dass Computermodelle nicht mehr das sind, was sie mal waren! :) Egal – in der Nacht war’s jedenfalls saukalt. Morgens dann noch -2°C: Ein eisiger Morgen! Aber es hatte (endlich mal!) aufgehört und die Sonne schien. Kommt hinzu, dass ich drei Tage lang frei habe. Eigentlich wollte ich ja ins Moor fahren, aber das hätte ich so rein zeitlich nicht geschafft, weil ja meine Jüngste zur Spätschicht muss und da das Essen rechtzeitig auf dem Tisch zu stehen hat. Folglich wurde es nur gleich nach dem Frühstück mein Sieben-Kilometer-Standard-Rundgang. Ein paar Farbtupfer, so für’s Auge, gab’s auch. Es müssen ja nicht immer die großen und spektakulären Motive sein. Manchmal reicht schon ein etwas anderer Blickwinkel auf Alltägliches. Neun Bilder – draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

Eines vorweg und zur Klarstellung: Ich will mit diesem Beitrag KEINESWEGS geistig Behinderte diffamieren oder gar mit Tieren vergleichen! Aber ein paar ungeschönt-klare Worte erscheinen mir durchaus angebracht. Der Deutschlandfunk ist nicht gerade für Fake News oder Hoaxes bekannt. Und dennoch brachte er kürzlich einen Beitrag, bei dem es nahe liegt, an ein Fake oder an einen Hoax zu glauben: “Bundestagsvizepräsidentin Schmidt fordert Wahlrecht für Menschen mit geistiger Behinderung“. Schön für Frau Schmidt und schön für die SPD, der sie angehört. Doch ist das wirklich so selbstlos? Dazu ein Beispiel, denn meine mit im Haus lebende Schwägerin ist geistig behindert und folglich erlebe ich tagtäglich, zu welchen geistigen Leistungen solche Menschen fähig sind, für die Frau Schmidt ein Wahlrecht fordert.

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Vorab: Alle folgenden Ausführungen beziehen sich, sofern nicht anders beschrieben, auf Windows! Ich betone ja immer wieder – so bspw. auch im vorausgegangen Beitrag – dass ich portable Software bevorzuge. Deswegen will ich darüber jetzt mal ein paar Worte verlieren. Doch blicken wir zwecks besseren Verständnisses zuerst einmal ganz weit zurück, nämlich auf die längst vergangenen DOS-Zeiten. Unter DOS gab es externe Programmbefehle. Der Programmbefehl war im Grunde genommen ein portables Programm. Das griff zwar auf das Betriebssystem DOS zu, doch machte es damit das, was seine Aufgabe war. Kombinierte man nun mehrere solcher Programme bzw. Programmbefehle zu einer leistungsfähigeren Software – bspw. durch Batchprogrammierung – dann wurden die in einem gemeinsamen Ordner untergebracht. Die Portablilität blieb bestehen. D. h. man konnte das 1:1 auf ein anderes DOS-System kopieren und dort lief es dann auch.

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