Monats-Archive: Mai 2017

landmensch1

Die Situation

Es tut sich übrigens was – nämlich bei meinen diesjährigen Chilis. Das ist wie im letzten Jahr ein Mix aus den noch amtierenden vier Weltmeister-Sorten, also Ghost Pepper aka Bhut Jolokia, Habanero 7 Pot, Trinidad Moruga Scorpion und Carolina Reaper (Saatgut aus den Früchten vom letzten Jahr extrahiert). HP56 Death Strain ist ja hierzulande (noch) nicht erhältlich und direkt aus den USA bestellen will ich’s mir aus Kostengründen auch nicht, deswegen müssen diese vier Sorten erstmal reichen. Was bisher lief:

Mag heute nicht mehr. Draußen gewittert es immer wieder, aber zum Glück hat der Regen für etwas Abkühlung gesorgt, auch wenn’s nicht viel gebracht hat. Ist immer noch Rotwarnung. Doch wenigstens müssen wir im Garten nicht mehr gießen. Deswegen gibt’s jetzt auch nur etwas Musik. Die hatte ich ja auch schon lange nicht mehr. Kennt ihr den Cowboy noch, der schneller als sein Schatten zieht? Ich habe einen Soundtrack rausgesucht, und zwar “Lucky Luke Rides Again” von Roger Miller. Den Song hat er unmittelbar vor seinem Tod noch komponiert und bei dem zugehörigen Film handelt es sich um die erste Realverfilmung mit Terence Hill in der Hauptrolle. Für meinen Geschmack etwas zuviel auf Klamauk gebürstet, aber na ja … Wem’s übrigens noch nicht bekannt ist: Die Figur des Lucky Luke wurde von Morris erfunden, einem der beiden “Väter” von Asterix.

Heute ist doch echt ein Scheißtag! Kippmechanik vom Schlafzimmerfenster defekt und der Haus- und Hoftischler nicht erreichbar. Draußen ‘ne Luft zum Schneiden und immer wieder gewittert es – aber trocken und wir brauchen den Regen dringend! An der Giebelseite des Hauses haben wir ein Kiesbett. Um das befestigen zu können, hat meine Frau in der Erde zu versenkende Metallkanten gekauft. Wollte ich morgens einsetzen: Satz mit X – war wohl nix! Zwei Zentimeter drang der Spaten in die Erde ein, bevor er auf Stein stieß. Des Rätsels Lösung: Unter der hauchdünnen Krume versteckt sich das überstehende Fundament von der Verklinkerung. Werden die Kanten folglich eben irgendwo im Garten verarbeitet! Dann brauchte meine Gattin noch so eine Art von Rankgestell für ‘ne Kletterpfanze. “Könnte ich doch vielleicht aus den Bambusstäben flechten, die da unten noch rumliegen“, meinte ich. Gesagt, getan. Bzw. versucht. Die Bambusstäbe machten nämlich immer wieder “Knacks!” und länger wurden die dadurch auch nicht gerade. Nee, irgendwie ist bis jetzt so ziemlich gar nichts rund gelaufen. Immerhin zauberte das Gewitter trotz aller Trockenheit frühmorgens einen kleinen Regenbogen an den Himmel. Drei Bilder: Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

Ich habe mal wieder ein paar Nachrichten gesammelt, die zwar wichtig sind, die aber (vermutlich aus gutem Grund) nicht den Weg in die “großen” Schlagzeilen finden. Bemerkenswert dabei ist: In über der Hälfte der Fälle befassen sich diese Nachrichten mit der hemmungslosen Ausbeutung und Knechtung der arbeitenden Bevölkerung in Deutschland, wobei die vermeintlichen “Volksparteien” entweder schulterzuckend daneben stehen (SPD) und jede Schuld von sich weisen oder sogar noch Öl ins Feuer gießen (FDP). Zeitgleich wird versucht, die Bespitzelung durch das Ernstnehmen von Denunzianten auf die Spitze zu treiben (Heiko Maas) und zusätzlich huldigt man dem Krieg. Hatten wir das hierzulande nicht schon einmal? Da frage ich mich doch unwillkürlich: Worauf soll das hinauslaufen und ist das wirklich im Interesse der Bevölkerung? In meinem jedenfalls nicht! Teil 333 dieser Meldungen ist HIER zu finden.

hemima

Das Viech da auf dem Bild ist mir gestern im Moor über den Weg gelaufen. Das Tier war so grob geschätzt ungefähr zehn Zentimter lang, also verdammt groß für ‘ne Raupe. Jetzt helft mir mal: Was ist das? Ich habe nämlich keine Ahnung …

Gestern, nachmittags: Hitze! Trotzdem machte ich mich mal wieder auf den Weg ins Winzlarer Moor respektive zu den Meerbruchwiesen. Einfach mal raus! Hoffnungen hinsichtlich brauchbarer Fotos hegte ich keine, denn es war Wochenende, was viele Besucher bedeutete. Es waren nicht nur viele Besucher zugegen, sondern stattdessen Unmengen! Die Tageszeit passte auch nicht. Dennoch war ‘ne Menge an Federvieh da, vorzugsweise reichlich Graureiher. Was auch eigentlich nur logisch ist: Bei der Hitze speichert das Wasser wenig Sauerstoff und die Fische schnappen an der Oberfläche nach Luft. Für den Graureiher kommt das einem gedeckten Tisch gleich. Daneben gab’s aber auch noch andere Tiere. Adler und Gabelweihe habe ich zwar gesehen, aber nicht vernünftig auf’s Bild bekommen (verwackelt, bäääh…, aber was soll’s). Eine unerwartete Zufallsbegegnung war der Kiebitz – genau, der von der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten. War schön da – bis die Mücken dann irgendwann doch zu aufdringlich geworden sind. Nach zwei Stunden und vier Stichen habe ich mich wieder vom Acker gemacht. Hier sind mal zehn Bilder vom Federvieh. Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

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