Tages-Archive: 30. Mai 2017

Es tut sich übrigens was – nämlich bei meinen diesjährigen Chilis. Das ist wie im letzten Jahr ein Mix aus den noch amtierenden vier Weltmeister-Sorten, also Ghost Pepper aka Bhut Jolokia, Habanero 7 Pot, Trinidad Moruga Scorpion und Carolina Reaper (Saatgut aus den Früchten vom letzten Jahr extrahiert). HP56 Death Strain ist ja hierzulande (noch) nicht erhältlich und direkt aus den USA bestellen will ich’s mir aus Kostengründen auch nicht, deswegen müssen diese vier Sorten erstmal reichen. Was bisher lief:

Mag heute nicht mehr. Draußen gewittert es immer wieder, aber zum Glück hat der Regen für etwas Abkühlung gesorgt, auch wenn’s nicht viel gebracht hat. Ist immer noch Rotwarnung. Doch wenigstens müssen wir im Garten nicht mehr gießen. Deswegen gibt’s jetzt auch nur etwas Musik. Die hatte ich ja auch schon lange nicht mehr. Kennt ihr den Cowboy noch, der schneller als sein Schatten zieht? Ich habe einen Soundtrack rausgesucht, und zwar “Lucky Luke Rides Again” von Roger Miller. Den Song hat er unmittelbar vor seinem Tod noch komponiert und bei dem zugehörigen Film handelt es sich um die erste Realverfilmung mit Terence Hill in der Hauptrolle. Für meinen Geschmack etwas zuviel auf Klamauk gebürstet, aber na ja … Wem’s übrigens noch nicht bekannt ist: Die Figur des Lucky Luke wurde von Morris erfunden, einem der beiden “Väter” von Asterix.

Heute ist doch echt ein Scheißtag! Kippmechanik vom Schlafzimmerfenster defekt und der Haus- und Hoftischler nicht erreichbar. Draußen ‘ne Luft zum Schneiden und immer wieder gewittert es – aber trocken und wir brauchen den Regen dringend! An der Giebelseite des Hauses haben wir ein Kiesbett. Um das befestigen zu können, hat meine Frau in der Erde zu versenkende Metallkanten gekauft. Wollte ich morgens einsetzen: Satz mit X – war wohl nix! Zwei Zentimeter drang der Spaten in die Erde ein, bevor er auf Stein stieß. Des Rätsels Lösung: Unter der hauchdünnen Krume versteckt sich das überstehende Fundament von der Verklinkerung. Werden die Kanten folglich eben irgendwo im Garten verarbeitet! Dann brauchte meine Gattin noch so eine Art von Rankgestell für ‘ne Kletterpfanze. “Könnte ich doch vielleicht aus den Bambusstäben flechten, die da unten noch rumliegen“, meinte ich. Gesagt, getan. Bzw. versucht. Die Bambusstäbe machten nämlich immer wieder “Knacks!” und länger wurden die dadurch auch nicht gerade. Nee, irgendwie ist bis jetzt so ziemlich gar nichts rund gelaufen. Immerhin zauberte das Gewitter trotz aller Trockenheit frühmorgens einen kleinen Regenbogen an den Himmel. Drei Bilder: Draufklicken zur Großdarstellung in einem separaten Tab!

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